Spitzbergen liegt "ganz günstig" für den Müllstrom, erklärt Jörg Rüger. Der fotografische Autodidakt hatte an einer Schiffsreise an der westlichen und nördlichen Küste Spitzbergens bis hoch ins Polareis teilgenommen, die nicht nur Naturschauspiele zum Ziel hatte. Auch zwei Strände wurden in dieser Woche angesteuert, welche zuvor die Regionalregierung bestimmt hatte: Unter dem Motto "Cleaning the shores" sammelten die Reisenden auf Danskøya und Smeerenburg den angeschwemmten Zivilisationsmüll in große Säcke - allein an einem Nachmittag kamen mehr als sieben Kubikmeter zusammen, vom Einwegfeuerzeug über Flaschen bis zu zerrissenen Tauen.

Bild: Jörg Rüger 9. August 2017, 12:382017-08-09 12:38:14 © SZ.de/edi/dd