Reisefotograf Claas JähneSprachlos in Bangladesch

Die Ruhe der Moscheen, große Gesten armer Menschen und Metallmonster, die das Meer verseuchen - Claas Jähne hat eindrucksvolle Bilder aus einem Land der Extreme mitgebracht. Eine Folge unserer Serie "Reisefotografen".

Von Irene Helmes

Wie angenehm müssen sich die weißen Steine anfühlen, als der Gläubige barfuß darüber geht. Moscheen sind nicht nur spirituelle Rückzugsorte, sie spenden Kühle und Ruhe in einem extrem heißen und lauten Land, hat der Fotograf Claas Jähne in Bangladesch beobachtet. Licht und Schatten prägen auch die Bilder, die er von einer Reise dorthin mitgebracht hat.

Das Baitul Mokarram ("Das heilige Haus") in der Hauptstadt Dhaka ist Bangladeschs größte Moschee, Zehntausende finden darin Platz. Sie hat Ähnlichkeit mit der Kaaba in Mekka, ist in ihrer quadratischen Architektur untypisch für die Region, aber im Inneren "unglaublich liebevoll und verschnörkelt", erzählt Jähne. Die meisten der 160 Millionen Menschen im Land sind Muslime. Doch nicht weit entfernt vom Baitul Mokarram, ...

Bild: Claas Jähne 18. Februar 2016, 09:382016-02-18 09:38:34 © SZ.de/kaeb/dd