Reisefotografin Mareike MüllerIm glühenden Sommer von Tadschikistan

Alles geht langsamer, wenn sich die Hitze über Zentralasien legt. Mareike Müller führt die Betrachter ihrer Fotos zu Seen und spektakulären Bergen - und den Bewohnern der Hauptstadt namens Montag. Eine Folge unserer Serie "Reisefotografen".

Von Irene Helmes

Scheinbar unberührte Gipfel, ein tiefblauer See und nur ein einsamer Wagen als Zeuge menschlichen Lebens. "Die Landschaft ist wirklich atemberaubend", sagt Mareike Müller über den tadschikischen Teil des Pamir - die Berggegend also, die im Osten bis an das Hochland von Tibet reicht. Sie gehört zum sogenannten Dach der Welt.

Nahe der alten Seidenstraße, in den Weiten Zentralasiens, gibt es viel zu entdecken. Der Tourismus wächst dort, und doch: Tadschikistan ist ein Land, das viele kaum auf einer Karte lokalisieren können. Es liegt zu weit abseits etablierter Reiserouten, abseits der internationalen Aufmerksamkeit.

Im Bild: in der Nähe von Alichur auf dem Weg Richtung Murgab

Bild: Mareike Müller 31. August 2016, 12:022016-08-31 12:02:07 © SZ.de/mkoh/feko/cat