Der auch für den Menschen gefährliche H5N1-Virus ist erstmals in einem deutschen Nutztierbetrieb bestätigt worden. Betroffen ist ausgerechnet Sachsens größter Geflügelbetrieb. Nun werden alle Tiere, ingesamt rund 16.000 Vögel, gekeult. Angela Merkel spricht von einer "ernsten Situation".
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Bei dem in der Türkei gefundenen Virus handelt es sich nach Angaben von EU-Kommissar Markos Kyprianou um den Subtyp H5N1, an dem in Asien seit 2003 bereits 60 Menschen gestorben sind. Erst am Freitag wird es Klarheit darüber geben, ob es sich auch bei dem in Rumänien aufgetauchten Virus um diesen Typen handelt.
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Eine Bund-Länder-Kommission erarbeitet derzeit einen Notfallplan für Epidemien, die mit Impfstoffen bekämpft werden sollen. Doch damit ist Deutschland spät dran. Sollte die Vogelgrippe auf den Menschen übergreifen, kommt der Ernstfall, bevor der Plan für den Ernstfall erprobt worden ist.
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Von Christina Berndt und Michael Brendlermehr...
Erstmals in diesem Jahr ist das hoch ansteckende Virus H5N1 bei einer Hausgans in Thüringen entdeckt worden. Um die Ansteckungsgefahr einzudämmen, mussten mehr als 1000 Tiere getötet werden.
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Acht Kilometer liegen die zwei betroffenen Geflügelfarmen auseinander - damit ist ein weit größeres Gebiet von der Seuche betroffen, als die US-Behörden bislang angenommen haben. Nach offiziellen Angaben handelt es sich um eine für Menschen nicht gefährliche Form des Erregers. In Asien sind bisher 19 Menschen an der Vogelgrippe gestorben
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Eine 26 Jahre alte Frau hat sich nach Angaben der Gesundheitsbehörden möglicherweise bei ihrer Tochter mit dem Virus angesteckt. Sie habe so gut wie keinen Kontakt zu Geflügel gehabt.
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Zuerst Ostanatolien, dann Ankara, nun Istanbul: Innerhalb weniger Tage hat sich die Geflügelpest rund 1000 Kilometer nach Westen ausgebreitet. Allein fünf Menschen sind in der Türkei mit der lebensgefährlichen Virusvariante H5N1 infiziert.
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Eigentlich galt das auch für den Menschen gefährliche Virus als eingedämmt. Jetzt melden China und Thailand neue Fälle von Geflügelpest. Vor vier Monaten starben 24 Menschen an der Krankheit.
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In Schottland ist ein toter Schwan entdeckt worden. Ob das Tier dem gefährlichen H5N1-Virus erlegen ist, muss aber noch in weiteren Tests überprüft werden.
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Aus Asien ist seit längerem bekannt, dass Katzen sich mit dem Virus anstecken können, wenn sie infizierte Vögel fressen. Nun gibt es auch in Deutschland einen ersten Fall. Das Friedrich-Loeffler-Institut mahnt Katzenbesitzer zur erhöhten Vorsicht.
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Mutationen, die die WHO im Erbgut von H5N1-Viren aus der Türkei nachgewiesen hat, erhöhen möglicherweise die Infektionsgefahr durch den Erreger. Hinweise auf eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt es aber weiterhin nicht.
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Auf einer tschechischen Geflügelfarm sind etwa 1800 Tiere an dem H5N1-Virus verendet. Bayerns Behörden bleiben gelassen: Für hiesige Vögel bestehe keine erhöhte Gefahr.
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Die bei Leipzig verendeten Schwäne sind mit dem auch für Menschen gefährlichen H5N1-Virus infiziert. Damit hat sich die Zahl der in Deutschland an dem Virus verendeten Wildvögel auf neun erhöht.
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Bei sieben Vogel-Kadavern ist in der fränkischen Stadt der H5N1-Erreger festgestellt worden. Nun gelten besondere Vorschriften für Geflügehalter.
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In Großbritannien ist das gefährliche H5N1-Virus nachgewiesen worden. Experten gehen davon aus, dass das Virus auch in Deutschland noch immer in Wildgeflügel vorkommt.
Von
Marlies Michaelismehr...
Nachdem in Russland erstmals Vögel an dem tödlichen Virus erkrankt sind, schrillen auch hierzulande die Alarmglocken: Eine weltweite Grippewelle sei nur eine Frage der Zeit. Allein in Deutschland könnten zehntausende Menschen sterben.
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Urlauber hatten auf Rügen verendete Schwäne entdeckt. Schnelltests ergaben, dass zwei der toten Vögel mit dem Virus H5N1 infiziert waren, an dem auch Menschen sterben können. Jetzt bestätigte der Präsident des Robert-Koch-Instituts den Verdacht.
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Die Seuche breitet sich in Europa aus: Nach Fällen in Deutschland und Frankreich sind nun auch in der Schweiz zwei Vögel positiv getestet worden.
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In Sachsen ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Das Virus wurde bei einer Ente nachgewiesen. In einem Dorf bei Görlitz sollen nun vorsorglich 1400 Tiere getötet werden.
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Bislang sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) 15 Subtypen von Grippeviren bekannt, die Vögel infizieren können. Das derzeit in Asien vornehmlich wütende Typ-A-Virus H5N1 gilt als besonders gefährlich.
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