Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat Rami Hamdallah mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt - dieser hat angenommen. Der Präsident der Uni Nablus hat nun drei Wochen Zeit, ein neues Kabinett aufzustellen. Die USA begrüßen den Schritt, Kritik kommt von der Hamas.
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Russland will der syrischen Regierung Luftabwehrraketen liefern, um "Heißsporne" von einer Internationalisierung des Konflikts abzuhalten. Die israelische Regierung lehnt dies strikt ab und droht mit Konsequenzen - das russische S-300-System könne auch den Luftverkehr am Flughafen Tel Aviv gefährden.
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Seit zwei Jahren ist Selbstlähmung das entscheidende Charakteristikum der Assad-Gegner. Auch jetzt, im Vorfeld einer geplanten Friedenskonferenz in Genf, ist die syrische Exil-Opposition tief gespalten. Das liegt unter anderem an den unterschiedlichen Interessen ihrer Unterstützer.
Von Sonja Zekri, Kairomehr...
Die EU verspielt mit dem Streit über die Syrien-Politik ihren Einfluss. Zu unterschiedlich sind die Ansichten der Mitgliedsländer, als dass die Staatengemeinschaft von den USA oder Russland als gleichwertiger Verhandlungspartner wahrgenommen würde.
Von Martin Winter, Brüsselmehr...
Ein Junge soll vor 13 Jahren von israelischen Soldaten erschossen worden sein. Mohammed al-Dura wurde zum Märtyrer stilisiert, die Bilder heizten die zweite Intifada an. An dieser Symbolkraft liegt es auch, dass Israel so spät und mit solcher Wucht die Geschichte neu schreiben will.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Ein Junge stirbt in den Armen seines Vaters - durch Schüsse aus israelischen Waffen. Die TV-Bilder des zwölfjährigen Mohammed al-Dura gingen um die Welt, wurden zum Symbol der zweiten Intifada. Doch was damals wirklich geschah, ist fraglich. In einem neuen Untersuchungsbericht weist Israel jede Schuld von sich.
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Ägyptens Präsident Mohammed Mursi zögert, doch seine Militärs verlieren die Geduld. Die Armee des Landes will die Entführung von sieben Angehörigen der Sicherheitskräfte auf der Sinai-Halbinsel mit Gewalt beenden. Die Grenzposten am ägyptischen Übergang zum Gazastreifen sind unterdessen in einen Solidaritätsstreik mit den Entführten getreten.
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Autos, Hammelherden, Medizin und Waffen: Durch das Tunnel-System im Grenzgebiet zu Ägypten werden lebensnotwendige Güter, aber auch teurer Luxus für die Reichen in den Gaza-Streifen geliefert. Ein Geschäftsmann bringt nun Menüs von Kentucky Fried Chicken in das abgeriegelte Gebiet. Doch wirklich schnell ist das Fastfood nicht.
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Es soll nur zur ihrem Schutz sein: Vier Angehörige einer Blauhelm-Truppe sind in der Gewalt von syrischen Rebellen. Diese erklären, die Philippiner seien in Gefahr gewesen und würden bald freikommen. Dennoch übt UN-Generalsekretär Ban scharfe Kritik.
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Meinung
Anreize, Druck und Zwang: Viel mehr außenpolitische Instrumente setzt die internationale Diplomatie nur selten ein. Doch Hilfsgelder, Sanktionen und Militäraktionen haben nur begrenzte Wirkung: Wer den Frieden will, muss verstehen können, was den anderen umtreibt.
Ein Gastbeitrag von Volker Perthesmehr...
Hunderte Bauaufträge für neue Siedlungen in den Palästinensergebieten wollte Netanjahu genehmigen. Im Moment scheint Israels Regierungschef allerdings eine andere Linie zu fahren - doch auch sie könnte zeitlich eng begrenzt sein.
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Meinung
Gerade war Palästinenserpräsident Abbas in Peking, Israels Premier wird erwartet. China will auf der internationalen Bühne mitspielen - nicht wie bisher in der Rolle des Spielverderbers, sondern als Friedensstifter. Das schürt Hoffnung.
Von Reymer Klüvermehr...
Nach dem israelischen Raketenbeschuss könnte sich der Krieg in Syrien zu einem internationalen Konflikt ausweiten. Israel tut so, als sei nach den Angriffen alles wieder wie gehabt. Doch jetzt ist das Land unter Zugzwang.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Syrische Rebellen sollen das Grab eines muslimischen Heiligen geschändet haben, jetzt droht Irans Führung mit Konsequenzen. Aus Furcht vor Gewalt fliehen Tausende sunnitische Familien aus der Küstenstadt Banias. Obama sieht dennoch keinen Grund, in Syrien einzugreifen.
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Kommt wieder Bewegung in den Nahostkonflikt? Die Arabische Liga bringt erstmals die Möglichkeit eines Gebietstauschs zwischen Israel und den Palästinensern ins Gespräch. Israels Regierungschef Netanjahu betont allerdings, der Kern des Konflikts liege woanders.
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Die israelische Luftwaffe hat erneut Ziele im südlichen Gazastreifen angegriffen. Es seien ein Waffenlager und eine Trainingsanlage der dort herrschenden radikal-islamischen Hamas beschossen worden, teilte die Armee mit.
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Über den Einsatz von chemischen Waffen im Syrienkonflikt wird schon länger spekuliert. Israels Armee sieht ihn nun als erwiesen an: Nach ihren Informationen hätten die Regierungstruppen mehrmals tödliches Giftgas eingesetzt. Die Nato zeigt sich "extrem besorgt".
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Die Raketen schlugen am Vorabend des Holocaust-Gedenktages ein: Nach einem weiteren Beschuss durch militante Palästinenser schließt Israel die Grenzübergänge zum Gaza-Streifen. US-Außenminister Kerry will auf seiner Nahostreise den stagnierenden Friedensprozess neu beleben.
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Kommt wieder Bewegung in den Friedensprozess in Nahen Osten? US-Außenminister Kerry ist in der Region unterwegs, um genau das voranzutreiben. Nach einem Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas signalisiert dieser Bereitschaft zu Friedensgesprächen - unter bestimmten Bedingungen.
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Gewalttätige Proteste gegen die Einschränkung von Hilfszahlungen an Flüchtlinge im Gazastreifen haben die UN-Hilfe in der Enklave am Mittelmeer teilweise lahmgelegt.
mehr...Politicker
Bei den Protesten gegen den Tod eines krebskranken palästinensischen Häftlings in Israel hat es Tote gegeben. Israelische Soldaten erschossen zwei palästinensische Jugendliche. Tausende Menschen kamen in Ramallah zu ihrer Beerdigung zusammen.
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Eine Entschuldigung von Israels Premier Netanjahu sollte eigentlich den Weg ebnen für eine Annäherung zwischen seinem Land und der Türkei. Doch jetzt gibt es Differenzen wegen der Entschädigungen für türkische Aktivisten, die vor der Küste des Gazastreifens bei der Erstürmung einer Hilfsflotte getötet wurden.
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Aus Strafzwecken hatte Israel Steuern und Zölle zurückgehalten, die im Auftrag der palästinensischen Autonomiebehörde beim Im- und Export erhoben werden. Jetzt hat Israels Premier Netanjahu angekündigt, wieder regelmäßig zu zahlen - offenbar eine Geste, um einen neuen Anlauf im Friedensprozess zu ermöglichen.
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Abschluss der Reise an symbolischem Ort: In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat sich US-Präsident Obama gegen Antisemitismus ausgesprochen. Am Nachmittag reist er nach Jordanien weiter - seinen Außenminister schickt Obama zurück.
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