Friedensgespräche auf der Kippe Nahost-Konflikt im Schatten der Krim-Krise

Meinung Angesichts der Lage in der Ukraine können die USA keinen Konflikt mit einem Alliierten brauchen. Doch die Nahost-Initiative von Außenminister Kerry wird scheitern, wenn dieser keinen Druck auf Israels Ministerpräsidenten Netanjahu ausübt. Bei dem Projekt zählt nun das richtige Timing. Ein Gastbeitrag von Avi Primor mehr...

Nahost-Friedensprozess Israel will Geldtransfer an Palästinenser einschränken

Die Nahost-Friedensverhandlungen rutschen tiefer in die Krise: Wegen ihrer diplomatischen Offensive bei den Vereinten Nationen verhängt Israel Wirtschaftssanktionen gegen die Palästinenser. Die antworten mit Vorwürfen. mehr...

U.S. Secretary of State John Kerry talks before the Senate Foreign Relations Committee while on Capitol Hill in Washington Nahost-Konflikt Kerry gibt Israel Mitschuld an Stopp der Friedensgespräche

Salopp formuliert, aber hart in der Sache kritisiert der amerikanische Außenminister John Kerry die israelische Regierung. Aus dem US-Senat kommt die Forderung, die Friedensgespräche von Israelis und Palästinensern für gescheitert zu erklären. mehr...

Israelis und Palästinenser Provokationen bringen Friedensgespräche ins Wanken

Die Israelis lassen eine Frist zur Freilassung palästinensischer Häftlinge verstreichen, die Palästinenser kündigen umgehend an, wieder auf internationalem Parkett für einen eigenen Staat zu kämpfen. Die aktuellen Gespräche im Nahostkonflikt sind in ihrer schwersten Krise seit dem Beginn vor acht Monaten. mehr...

Nahostkonflikt Neue Baugenehmigungen belasten Friedensgespräche

Konfrontation statt Annäherung: Die Stadtverwaltung von Jerusalem genehmigt weitere Siedlerwohnungen. Gleichzeitig werfen die Israelis den Palästinensern eine Blockadehaltung bei den Friedensverhandlungen vor. Die drohen mit Konsequenzen, sollten nicht bald weitere Häftlinge freigelassen werden. mehr...

British PM David Cameron Visits Israel Nahostkonflikt Israel schlägt zurück

Israel hat auf den massivsten Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen seit 2012 mit heftigen Luftangriffen reagiert. Außenminister Lieberman forderte eine Komplettbesetzung. Der britische Premier Cameron soll heute den Palästinenserpräsidenten Abbas treffen. mehr...

Benjamin Netanjahu Nahost-Friedensprozess Netanjahu deutet Verzicht auf "einige" Siedlungen an

Bröckelt hier die Position eines Hardliners? Bislang sah Benjamin Netanjahu zuerst die Palästinenser in der Pflicht, den Nahost-Friedensprozess voranzubringen. Doch nun stellt Israels Premierminister einen eigenen Verständigungsbeitrag in Aussicht. mehr...

Schiffsladung im Roten Meer Israel stellt angeblich Raketen aus Iran sicher

Die israelische Marine hat nach eigenen Angaben ein Schiff gestoppt, das Raketen aus Iran für militante Palästinenser transportierte. Es sei in internationalen Gewässern im Roten Meer unterwegs gewesen, die Crew habe keinen Widerstand geleistet. mehr...

Nahostkonflikt Theater im Westjordanland Theater im Westjordanland Freiheit beginnt im Kopf

Die Schauspieler des Freedom-Theaters im Westjordanland lehnen sich gegen die israelische Besatzung auf. Einer von ihnen ist Faisal Abu-Alheja, der eine neue Generation von Schauspielern ausbildet. Er wäre bereit, für das Theater zu sterben. Von Milena Fee Hassenkamp mehr...

Israels Ministerpräsident Netanjahu will den Palästinensern nicht weiter entgegenkommen Israels Premier bei US-Präsident Obama Netanjahu will "hart bleiben"

Schlechte Zeichen vor dem Ende der Nahost-Friedensgespräche: US-Präsident Obama drängt Israels Regierungschef Netanjahu, den jüdischen Siedlungsbau in Palästinensergebieten zu stoppen - ohne Erfolg. Umfragen zufolge wollen die israelischen Bürger Frieden mit den Palästinensern. mehr...

U.S. President Obama and Israeli Prime Minister Netanyahu walk during an official welcoming ceremony at Ben Gurion International Airport near Tel Aviv Nahost-Friedensverhandlungen Zwist zwischen Obama und Netanjahu

Israels Premier Netanjahu trifft US-Präsident Obama - und es herrschen ernste Differenzen zwischen den beiden Verbündeten. Anstatt über den Friedensprozess möchte Netanjahu lieber über Iran sprechen. Von Peter Münch mehr...

Obama und Netanjahu Obamas Vermittlung im Nahostkonflikt Druck von ganz oben

Mit einem Doppelschlag meldet sich US-Präsident Obama zurück im Nahostkonflikt: An diesem Montag trifft er Israels Premier Netanjahu, in zwei Wochen Palästinenser-Präsident Abbas. Was als Aufbruchssignal verkauft wird, ist nur ein verzweifelter letzter Versuch. Doch die Zeit ist reif dafür. Ein Kommentar von Peter Münch, Tel Aviv mehr...

Menschenrechtsorganisation Amnesty wirft Israel Kriegsverbrechen vor

Schwere Anschuldigungen gegen die israelische Führung: Amnesty International zufolge gibt es Beweise für die absichtliche Tötung von Palästinensern durch israelische Sicherheitskräfte. Das Außenministerium kritisiert, der Bericht sei von "Diskriminierung und Rassismus" geprägt. mehr...

Angela Merkel, Deutschland, Schimon Peres, Israel Kabinett Merkel in Israel Küsschen rechts, Küsschen links

Jeder Besuch ein "erfrischendes historisches Ereignis": Kanzlerin Merkel und ihr Kabinett werden in Jerusalem mit offenen Armen empfangen. Um das Verhältnis Deutschlands zu Israel steht es ohnehin bestens. Vielleicht auch, weil man weiß, wo es nicht so gut ist. Von Nico Fried, Jerusalem mehr...

Israels Präsident Schimon Peres Umstrittene Siedlungspolitik Peres warnt vor Boykott-Drohungen gegen Israel

Exklusiv "Sanktionen sind Unfug": Israels Präsident Schimon Peres wehrt sich im SZ-Interview gegen eine Isolierung seines Landes. Der Staatschef entwirft die Vision eines Nahen Ostens, der sich vom alten Streit um Territorien gelöst hat und auf einen Austausch von Wissen setzt. mehr...

Israelische Siedlung Har Homa Israel Boykott gegen die Siedlungen

Meinung Premier Netanjahu macht es sich zu leicht, wenn er die Boykottbewegung gegen israelische Siedlungen als antisemitisch delegitimiert. Arrogant lässt er alle Proteste gegen neue Bauten in den besetzten Gebieten abperlen. Ein Kommentar von Peter Münch, Tel Aviv mehr...

Umstrittene Rede in der Knesset Faktencheck für Martin Schulz

Meinung Falsche Zahlen, schlechte Wortwahl: War Google ausgefallen, als der Europaparlamentspräsident seine umstrittene Knesset-Rede schrieb, in der er über den Wasserverbrauch von Israelis und Palästinensern spekulierte? Mit seiner unnötig provokanten Bemerkung hat Schulz sich auf einen gefährlich schlüpfrigen Hang begeben. Ein Gastbeitrag von Einat Wilf mehr...

President of the European Parliament in Jerusalem Verhältnis zwischen EU und Israel Mehr Feindseligkeit als Freundschaft

Meinung Die Verbindung zwischen Israel und der EU ist derzeit hochgradig gestört. Der Besuch von Parlamentspräsident Martin Schulz ist eine Reise durchs multiple Krisengebiet und gipfelt in einem Eklat in der Knesset. Doch in dem Streit könnte eine Chance für die EU liegen. Ein Kommentar von Peter Münch, Tel Aviv mehr...

Martin Schulz Nach Eklat in Israel Schulz verteidigt sich gegen Kritik an Knesset-Rede

Rechte Abgeordnete reagierten empört auf seine Rede im israelischen Parlament. Nun verteidigt sich Martin Schulz gegen ihre Vorwürfe. Als EU-Parlamentspräsident sei er verpflichtet gewesen, die Position des europäischen Abgeordnetenhauses darzulegen. Da könne er "natürlich nicht nur Dinge sagen, die allen gefallen". mehr...

U.S. Secretary of State John Kerry boards his plane at Ben Gurion International Airport in Tel Aviv Nahost-Konflikt Kerry zeigt sich nach Gesprächen optimistisch

Seit drei Tagen pendelt US-Außenminister Kerry als Vermittler zwischen den politischen Lagern im Nahen Osten. Er lobt die "schweren Entscheidungen", die Israelis wie Palästinenser getroffen hätten. Diese sehen seine Vorschläge aber weiter kritisch. mehr...

Gaza Equestrian Club Leben im Gazastreifen Klub der Ritter

Im Gazastreifen brodeln der Hass auf Israel und der Tugendterror der Hamas. Israel hat deshalb das Gebiet abgeriegelt, liefert aber dennoch edle Rösser und Spezialfutter an reitbegeisterte Palästinenser. Ihr weltliches Vergnügen weckt den Argwohn der Islamisten. Eine Reportage von Sonja Zekri mehr...

Nahostkonflikt Nahostkonflikt Nahostkonflikt Israel lässt 26 inhaftierte Palästinenser frei

Israel hat erneut 26 palästinensische Langzeithäftlinge in die Freiheit entlassen. Angehörige der Opfer hatten zuvor versucht, die Freilassung der Gefangenen per Gericht zu verhindern. Sie sprechen von "tickenden Zeitbomben". Die Lage im Nahostkonflikt bleibt angespannt. mehr...

Israelische Siedlung im Westjordanland Nahostkonflikt Israel lässt 26 palästinensische Häftlinge frei

Israel hat sich zur Freilassung weiterer Langzeithäftlinge verpflichtet - als Voraussetzung für Friedensgespräche mit den Palästinensern. Gleichzeitig gefährdet Israel die Verhandlungen durch eine Provokation - und will neue jüdische Siedlungen bauen. mehr...