Konkurrenz für Netanjahu Israel feiert Naftali Bennett als Moses reloaded Naftali Bennett

Druck von weit rechts: Naftali Bennett wird als Chef einer national-religiösen Siedlerpartei zum schärfstem Widersacher für Israels Premier Netanjahu. Der junge Multimillionär erreicht nicht nur die erzkonservativen Siedler, sondern auch die politikverdrossenen Yuppies - mit biblischen Botschaften. Von Peter Münch, Jerusalem mehr...

Tensions Remain High At Israeli Gaza Border Kriegsgegner in Israel Bedroht und alleingelassen

In Israel werden die Kritiker des Gaza-Kriegs beschimpft und bedroht. Der Publizist Gideon Levy musste gar unter Personenschutz gestellt werden. Auf die Unterstützung seiner deutschen Kollegen kann er aber nicht zählen - sie suchen in dieser komplexen Gemengelage lieber nach einfachen Wahrheiten. Von Hilmar Klute mehr... Analyse

Naftali Bennett Israel im Gaza-Konflikt Zivile Scharfmacher

Meinung Sie wollen den "Stall ausmisten" und versprechen der Hamas ein "Ticket in die Hölle". Populisten und National-Religiöse befeuern im israelischen Kabinett den Konflikt mit den Palästinensern. Ein Kommentar von Peter Münch mehr...

Netanyahu listens to Elkin during a meeting at parliament in Jerusalem Nach Vereidigung der Palästinenser-Regierung Israel kritisiert USA als "naiv" und "doppelzüngig"

Israelische Minister und Botschafter haben die USA scharf kritisiert: "Zutiefst enttäuscht" zeigten sie sich nach der Ankündigung der Amerikaner, mit der neu vereidigten Übergangsregierung der Palästinenser zusammenzuarbeiten - dabei stellt die Hamas gar keine Minister. mehr...

Palestinians sit outside their house as Israeli soldiers patrol near Hebron Ausnahmezustand im Westjordanland Israels verschwundene Kinder

Israels Armee durchsucht Häuser und verhaftet Verdächtige auf der Suche nach drei Jugendlichen, die im Westjordanland verschwunden sind. Ein junger Palästinenser wird von Soldaten erschossen. Ministerpräsident Netanjahu beschuldigt die Hamas der Entführung - es geht ums große Ganze. Von Peter Münch mehr...

Nahost-Konflikt Nahostkonflikt Nahostkonflikt Wettlauf der Radikalen

Meinung Auf Rache folgt Vergeltung - das ist das eiserne Gesetz im Nahen Osten, wie der Tod eines jungen Palästinensers nahe Jerusalem zeigt. Höchste Zeit für die Vernünftigen, aus diesem Kreislauf auszubrechen. Ein Kommentar von Peter Münch mehr...

Deutschland und Israel Wundersame Beziehung

Meinung Vor der Israel-Reise von Merkels Kabinett rumort es kräftig hinter der Fassade - auch weil die israelische Regierung bedingungslose Unterstützung für ihren Kurs fordert. Doch das ist mit Deutschlands besonderer Verantwortung nicht gemeint. Wer deutsch-israelische Freundschaft ernst meint, muss sich auch Konflikten stellen. Ein Kommentar von Peter Münch mehr...

U.S. President Obama and Israeli Prime Minister Netanyahu walk during an official welcoming ceremony at Ben Gurion International Airport near Tel Aviv Nahost-Friedensverhandlungen Zwist zwischen Obama und Netanjahu

Israels Premier Netanjahu trifft US-Präsident Obama - und es herrschen ernste Differenzen zwischen den beiden Verbündeten. Anstatt über den Friedensprozess möchte Netanjahu lieber über Iran sprechen. Von Peter Münch mehr...

Benjamin Netanjahu Nahost-Friedensprozess Netanjahu deutet Verzicht auf "einige" Siedlungen an

Bröckelt hier die Position eines Hardliners? Bislang sah Benjamin Netanjahu zuerst die Palästinenser in der Pflicht, den Nahost-Friedensprozess voranzubringen. Doch nun stellt Israels Premierminister einen eigenen Verständigungsbeitrag in Aussicht. mehr...

Holocaust Martyrs' and Heroes' Remembrance Day Gescheiterte Friedensgespräche in Nahost Zurück bleibt Ratlosigkeit

Der 29. April 2014 sollte ein historisches Datum werden. Für diesen Tag plante US-Außenminister Kerry den Friedensschluss zwischen Israelis und Palästinensern. Doch die Verhandlungen sind gescheitert. Es gibt nichts zu feiern, aber viel zu befürchten. Von Peter Münch mehr...

Israel und die US-Haltung zu Syrien Maulkorb von Netanjahu

"Von München 1938 bis nach Damaskus 2013 hat sich nichts verändert", sagt Israels Wirtschaftsminister, "das ist die Lektion, die wir aus den Vorgängen in Syrien lernen." Obwohl der israelische Regierungschef einen Maulkorb verpasst hat, dröhnt es aus dem rechten Lager, der vertagte Krieg belege Obamas Führungsschwäche. Dabei kann auch Israel von Obamas Entscheidung profitieren. Von Peter Münch, Tel Aviv mehr...

Iran's President Hassan Rohani speaks with Asia Society President and CEO Josette Sheeran during an event in New York Nach Vertagung der Atomgespräche Rohani beharrt auf Urananreicherung

"Eine rote Linie, die nicht überschritten werden darf" - nach der Vertagung der Atomverhandlungen besteht Irans Präsident Rohani auf das Recht seines Landes auf Urananreicherung. Israel will gegen ein mögliches Abkommen vorgehen und droht mit Konsequenzen. mehr...

Israels Rolle im Atomstreit mit Iran Der wütende Dritte

Je näher eine mögliche Einigung im Atomstreit mit Iran rückt, desto lauter ertönen die Warnrufe des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu. Israel befürchtet bei den Gesprächen, international zunehmend isoliert zu werden. Doch Netanjahus Umgang mit US-Außenminister Kerry macht die Sache nicht besser. Von Peter Münch, Tel Aviv mehr...

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Einigung im Streit mit Iran Israel hält Atomabkommen für "historischen Fehler"

"Sieg für alle" oder "historischer Fehler"? Die Reaktionen auf das Übergangsabkommen mit Iran fallen unterschiedlich aus. Israel zeigt sich empört. Europa und die USA loben den "Schritt in die richtige Richtung". Iran wertet das Abkommen als Erfolg. mehr...

Atomgespräche Iran Gespräche in Genf Gespräche in Genf Durchbruch bei Atomverhandlungen mit Iran

Nach jahrelangem Streit über die iranische Atomfrage hat sich die internationale Gemeinschaft mit Teheran auf ein Übergangsabkommen geeinigt. Iran soll sein Atomprogramm einfrieren, dafür werden Sanktionen gelockert - vorerst für sechs Monate. mehr...

Eklat in der Knesset Netanjahu wirft Schulz "selektive Wahrnehmung" vor

Martin Schulz findet gerne mal deutliche Worte. Aktuell ist der Präsident des Europäischen Parlaments in Israel - und löst mit seiner Rede in der Knesset Tumulte aus. Israels Regierungschef Netanjahu kritisiert nun, der SPD-Politiker habe eine einseitige Sicht auf den Nahost-Konflikt. mehr...

Martin Schulz Nach Eklat in Israel Schulz verteidigt sich gegen Kritik an Knesset-Rede

Rechte Abgeordnete reagierten empört auf seine Rede im israelischen Parlament. Nun verteidigt sich Martin Schulz gegen ihre Vorwürfe. Als EU-Parlamentspräsident sei er verpflichtet gewesen, die Position des europäischen Abgeordnetenhauses darzulegen. Da könne er "natürlich nicht nur Dinge sagen, die allen gefallen". mehr...

A Palestinian youth drinks water from a public tap in Khan Younis in Gaza Streit um Schulz' Rede in Israel Kabale nach Zahlen

70 Liter versus 17: Als Europaparlamentspräsident Schulz vor Israels Parlament über Wasserversorgung sprach, löste er damit einen Eklat aus. Zahlen sind im Nahost-Konflikt immer politisch, das zeigen schon die vielen Studien zu diesem Thema. Welche Seite mit welchen Zahlen argumentiert - ein Überblick. Von Kathrin Haimerl mehr...

Israel Angst vor der Isolierung

Viele Israelis befürchten weltweite Ausgrenzung, sollten die Friedensgespräche mit den Palästinensern scheitern. Dazu zählt auch der Boykott israelischer Waren. Premier Netanjahu sieht darin schlicht den alten Antisemitismus im neuen Gewand. Von Peter Münch, Tel Aviv mehr...

Benjamin Netanjahu Israel Streit um Fördergelder für besetzte Gebiete Israel empört sich über "wirtschaftliche Terrorattacke" der EU

Die Reaktionen in Israel sind heftig. Auch Rassismus wird der EU unterstellt. Grund für die Aufregung: Die EU will Siedlungen in den besetzten Gebieten von Fördergeldern aus Brüssel ausschließen. Das könnte das Land hart treffen. Noch dazu ärgert die Regierung von Netanjahu wohl das Timing. Von Benjamin Romberg mehr...

Freilassung palästinensischer Gefangener Israels erster Schritt für Friedensgespräche

Sie sitzen schon seit vielen Jahren in israelischen Gefängnissen, nun könnte sich das ändern: Im Zuge der Anbahnung neuer Friedensverhandlungen will Israel palästinensische Gefangene freilassen, darunter auch "einige Schwergewichte". Die Palästinenser fordern das seit Langem. Es ist eine hochemotionale Angelegenheit - für beide Seiten. Von Paul-Anton Krüger mehr...

Likud, Netanjahu, Israel Prognosen nach Wahl in Israel Netanjahu liegt trotz Verlusten vorne

Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Israel bleibt das Bündnis um Ministerpräsident Netanjahu stärkste Kraft. Das geht aus Nachwahlbefragungen hervor. Ein Überraschungserfolg gelang der neugegründeten Zentrumsliste Jesch Atid des Fernsehmoderators Jair Lapid. mehr...

Netanyahu and Lieberman Launch Joint Election Campaign Wahlkampagne von Israels Premier Netanjahu erklärt Atomstreit mit Iran zum Hauptthema

Irans Nuklearprogramm stoppen - so laute seine erste Mission: Israels Premier Netanjahu eröffnet seine Wahlkampagne mit einer klaren Zielsetzung. Auf den Siedlungsbau und die stockenden Verhandlungen mit den Palästinensern geht er dabei nur kurz ein. mehr...

Netanyahu Casts His Vote In Israel's General Election Israel Parlamentswahl startet mit höherer Beteiligung

In Israel haben die Parlamentswahlen begonnen und bisher geben mehr Bürger ihre Stimme ab als noch vor vier Jahren. Dass das Bündnis des Ministerpräsidenten die Wahl gewinnen wird, gilt als wahrscheinlich. Doch eine Partei macht ihm besonders Konkurrenz. mehr...

Likud Netanjahu Israel Wahlen Knesset Parlamentswahl in Israel Israelis strafen Netanjahu ab

Der israelische Premier Netanjahu gewinnt mit seinem Bündnis die Parlamentswahl, verliert aber ein Viertel der Mandate. Einen Überraschungserfolg erzielt der ehemalige TV-Moderator Lapid mit seiner neuen liberalen Partei. Möglicherweise muss Netanjahu sein Regierungsbündnis nun zur Mitte hin öffnen - das könnte Folgen für die Friedensgespräche haben. Von Peter Münch, Tel Aviv mehr...