Druck von weit rechts: Naftali Bennett wird als Chef einer national-religiösen Siedlerpartei zum schärfstem Widersacher für Israels Premier Netanjahu. Der junge Multimillionär erreicht nicht nur die erzkonservativen Siedler, sondern auch die politikverdrossenen Yuppies - mit biblischen Botschaften.
Von Peter Münch, Jerusalemmehr...
Hunderte Bauaufträge für neue Siedlungen in den Palästinensergebieten wollte Netanjahu genehmigen. Im Moment scheint Israels Regierungschef allerdings eine andere Linie zu fahren - doch auch sie könnte zeitlich eng begrenzt sein.
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Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Israel bleibt das Bündnis um Ministerpräsident Netanjahu stärkste Kraft. Das geht aus Nachwahlbefragungen hervor. Ein Überraschungserfolg gelang der neugegründeten Zentrumsliste Jesch Atid des Fernsehmoderators Jair Lapid.
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Irans Nuklearprogramm stoppen - so laute seine erste Mission: Israels Premier Netanjahu eröffnet seine Wahlkampagne mit einer klaren Zielsetzung. Auf den Siedlungsbau und die stockenden Verhandlungen mit den Palästinensern geht er dabei nur kurz ein.
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In Israel haben die Parlamentswahlen begonnen und bisher geben mehr Bürger ihre Stimme ab als noch vor vier Jahren. Dass das Bündnis des Ministerpräsidenten die Wahl gewinnen wird, gilt als wahrscheinlich. Doch eine Partei macht ihm besonders Konkurrenz.
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Der israelische Premier Netanjahu gewinnt mit seinem Bündnis die Parlamentswahl, verliert aber ein Viertel der Mandate. Einen Überraschungserfolg erzielt der ehemalige TV-Moderator Lapid mit seiner neuen liberalen Partei. Möglicherweise muss Netanjahu sein Regierungsbündnis nun zur Mitte hin öffnen - das könnte Folgen für die Friedensgespräche haben.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
"Israel muss etwas tun": Der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Shimon Stein, hat wenig Hoffnung, dass der Friedensprozess mit den Palästinensern wiederbelebt werden könnte - auch dann nicht, wenn liberale Kräfte in Israel in Koalition mit Ministerpräsident Netanjahu regieren.
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Nach der Wahl in Israel will Premier Netanjahu eine "möglichst breite" Koalition: Er wirbt um Überraschungssieger Yair Lapid und räumt sozialen Fragen Priorität ein. Netanjahu bleiben nun sechs Wochen Zeit für eine schwierige Regierungsbildung.
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US-Präsident Obama ist bisher gnadenlos im Nahen Osten gescheitert, jetzt soll sein neuer Außenminister John Kerry den Friedensprozess wieder in Gang bringen. Doch da ist er von der Bereitschaft Israels abhängig.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
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