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Rund zwei Monate nach dem Putsch in Mali ist der amtierende Präsident des westafrikanischen Landes bei gewaltsamen Protesten verletzt worden.
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Mali ist ein von Rebellengruppen gespaltes Land. Im Norden rufen Tuareg und Islamisten einen eigenen Staat aus, im Süden putscht die Armee. Nun droht sich die humanitäre Katastrophe auf die Nachbarländer auszuweiten.
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Mirjam Mollmehr...
Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas verurteilt die Gewalt in Mali und Guinea-Bissau und warnt die herrschenden Militärjunten ihre Beschlüsse weiter zu missachten.
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Tuareg-Rebellen haben den Norden von Mali erobert, sie wollen dort einen eigenen Staat errichten. Mali, das nahezu viermal so groß wie Deutschland ist, hat nun schon mit der dritten Rebellion der Nomaden zu kämpfen - und ihr jüngster Aufstand ist vermutlich gefährlicher für das Land als alle anderen zuvor.
Von
Arne Perras, Kampalamehr...
Die Vereinigten Staaten ziehen finanzielle Konsequenzen aus dem Militärputsch in Mali: Bis auf weiteres setzen sie ihre millionenschweren Direkthilfen für das westafrikanische Land aus.
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Der Putsch meuternder Soldaten in Mali ist international verurteilt worden. Nach den Vereinten Nationen forderte auch die Europäische Union die Wiedereinsetzung der gewählten Regierung.
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Einen Monat nachdem das Militär die Macht in Mali übernommen hat, bekommt das Land einen neuen Regierungschef. Cheick Modibo Diarra war zuvor bei der Firma Microsoft als Vorsitzender für den Geschäftsbereich Afrika tätig. Vor der Ankündigung ließen die Militärs zwei ranghohe Politiker festnehmen.
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Zehn Tage nach dem Staatsstreich in Mali haben die Putschisten die Verfassung wieder in Kraft gesetzt und demokratische Wahlen in Aussicht gestellt.
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Die NGO Médecins du Monde ist nach dem Aufstand der Tuareg-Rebellen im Norden Malis geblieben. Seitdem hat sich ihre Arbeit deutlich verändert. Olivier Vandecasteele leitet die Mission aus der Hauptstadt Bamako. Im Gespräch mit der SZ erklärt er, welche Hilfe die Menschen in der Region brauchen, welche Bedeutung das Prinzip der Unparteilichkeit hat, und warum er sich nicht um seine Mitarbeiter sorgt.
Interview:
Caroline Ischingermehr...
Radios sollen keine internationale Musik mehr spielen, für Frauen herrscht eine strikte Kleiderordnung: Eine islamistische Gruppe, die mit den Tuareg-Kämpfern verbündet ist, will Timbuktu unter die Scharia stellen. Die Situation im Norden Malis spitzt sich zu: Hunderte Menschen fliehen täglich aus der Region.
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Die Rebellion der Tuareg gewinnt an Fahrt, und das liegt vor allem an Männern wie Mohammed Ag Najem: Der malische Rebellenführer diente einst in Gaddafis Heer, nun will er einen eigenen Staat für sein Volk erkämpfen. Bald könnte Najem Herr über ganz Mali werden. Nur, will er das?
Von
Arne Perras, Kampalamehr...
Meuternde Soldaten haben nach eigenen Angaben die Regierung im westafrikanischen Mali gestürzt. Das '"inkompetente Regime" sei abgesetzt worden, weil es "unfähig" sei, mit einer Rebellion im Norden des Landes umzugehen.
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Die Umstürzler in Mali wollen ihre Macht wieder abgeben, sobald die Armee die Sicherheit des Landes gewährleisten kann. Unterdessen nehmen Tuareg-Rebellen mehrere Städte im Norden Malis ins Visier, Lebensmittel und Benzin werden im ganzen Land knapp.
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Einigung im Süden Malis: Die Putschisten in Mali wollen die Macht an eine Zivilregierung übergeben, im Gegenzug sollen wirtschaftliche und diplomatische Sanktionen gegen das Land beendet werden. Nach den Verhandlungen der Militärs mit der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas steht auch der Kandidat für das Amt des Übergangspräsidenten fest.
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"Wir erklären feierlich die Unabhängigkeit von Azawad": Tuareg-Rebellen haben im Norden von Mali einen eigenen Staat ausgerufen. International wächst nun die Angst vor einem unkontrollierbaren Scharia-Staat, Hilfsorganisationen warnen vor einer humanitären Katastrophe.
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