In Israel gibt es neue Geldscheine. Um Streit zu vermeiden, hatten die Zentralbanker diesmal keine Politiker auf die Noten gedruckt, sondern vermeintlich unverfängliche Dichter - und reißen einen alten innerjüdischen Graben auf.
Von Peter Münchmehr...
Der Weg zu vorgezogenen Wahlen in Israel ist frei. Die Abgeordneten des israelischen Parlaments stimmten in einer dritten Lesung geschlossen für eine Auflösung der Knesset. Die Parlamentswahlen sind für den 22. Januar vorgesehen.
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Juristen sprechen von einem "schwarzen Tag" für das israelische Parlament: Die Knesset hat ein Gesetz verabschiedet, das Boykott-Aufrufe gegen die israelischen Siedlungen im palästinensischen Westjordanland unter Strafe stellt. Die Regelung ist selbst in Jerusalem hoch umstritten: Menschenrechtler kündigen Widerstand an.
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Das israelische Parlament will heute über den umstrittenen Abzugsplan aus dem Gazastreifen abstimmen. Ministerpräsident Ariel Scharon kann nach Medienberichten mit einer Mehrheit von 65 bis 68 Stimmen der 120 Abgeordneten der Knesset rechnen.
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Die Knesset (Einkammerparlament) mit 120 Abgeordneten wird nach dem Verhältniswahlsystem auf vier Jahre gewählt. Es herrscht allgemeines Wahlrecht, das Mindestwahlalter beträgt 18 Jahre.
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Vor der Parlamentswahl 2003 sind 18 Parteien in der Knesset (120 Abgeordnete) vertreten. Zur kommenden Wahl treten insgesamt 28 Parteien und Gruppierungen an.
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Israels Präsident Peres eröffnet die Knesset, JU-Chef Mißfelder bekommt Rückendeckung und der Christdemokrat Merz sieht "nur noch Panik" bei der CSU.
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Vor dem israelischen Parlament dürfen nur Staatsoberhäupter eine Rede halten. Für Merkel wird jetzt eine Ausnahme gemacht - und sie darf sogar Deutsch sprechen.
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Der Weg zu Neuwahlen am 28. März ist frei. Umfragen sehen Premier Scharon vorne - obwohl er seine neue Partei erst vor wenigen Tagen angekündigt hat.
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Ein Ausschuss der Knesset hat eine vorübergehende Amtunfähigkeit von Staatspräsident Mosche Katzav akzeptiert. Der unter Vergewaltigungsverdacht stehende Staatschef darf sein Amt für drei Monate ruhen lassen.
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Die historische Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor dem israelischen Parlament ist in Deutschland positiv aufgenommen worden. Die Kanzlerin ist mittlerweile von ihrer Israel-Reise zurückgekehrt.
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Nach der Räumung von 25 jüdischen Siedlungen im Gaza-Streifen und im Westjordanland wird eine vorgezogene Wahl immer wahrscheinlicher. Der neue Generalsekretär der Arbeitspartei, Eitan Kabel, sagte, dass seine Partei spätestens bis November die Koalition unter Ariel Scharon verlassen werde.
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Laut einem neuen israelischen Gesetz darf niemand mehr nach Reisen in sogenannte "Feindesstaaten" als Abgeordneter in die Knesset gewählt werden. Bleibt es dabei, können vor allem führende Abgeordnete arabischer Parteien nicht mehr zu Parlamentswahlen antreten.
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Benjamin Netanjahu hat seine neue Mitte-Rechts-Regierung vorgestellt: Dabei in Israels neuer Regierung sind der ehemalige TV-Moderator Lapid und die moderate Ex-Außenministerin Livni.
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Zwar liegt Kadima mit 28 Sitzen knapp vor Likud, doch Netanjahu hat mit anderen rechten Parteien eine Mehrheit. Beide Politiker reklamieren das Amt des Regierungschefs für sich.
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Ihre Rede löste Tumulte im israelischen Parlament aus: Die arabischstämmige Abgeordnete Hanin Soabi war an Bord der Gaza-Hilfsflotte. Rechte Parlamentarier bezeichnen sie nun als Verräterin. Jetzt wurde ihr Personenschutz verstärkt.
Von Peter Münchmehr...
Der Bundespräsident sprach leise und er begann überraschend auf hebräisch: Dankte für die Gelegenheit, vor dem israelischen Parlament zu sprechen und schloss: "Diese Reise, dieser Tag, diese Stunde bewegen mich sehr".
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Nach dem Tod eines palästinensischen Familienvaters in israelischer Haft ist die Lage im Westjordanland brenzlig wie schon lange nicht mehr. Präsident Abbas könnte das durchaus gelegen kommen.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Für ihr gewagtes Outfit bei der Eröffnungszeremonie der Knesset erntete Sara Netanjahu viel Kritik. Einige Ultraorthodoxe fühlten sich gar in ihren religiösen Gefühlen verletzt.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
"Israel muss etwas tun": Der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Shimon Stein, hat wenig Hoffnung, dass der Friedensprozess mit den Palästinensern wiederbelebt werden könnte - auch dann nicht, wenn liberale Kräfte in Israel in Koalition mit Ministerpräsident Netanjahu regieren.
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Ein "diplomatisches Problem": Der Sicherheitsberater von Israels Premier Netanjahu ist offenbar alarmiert über die wachsende Kritik am israelischen Siedlungsbau. Wie nun an die Presse durchsickerte, warnt der frühere General Amidror intern vor enttäuschten Verbündeten - und nennt Kanzlerin Merkel namentlich.
Von Oliver Das Guptamehr...
Die Welt spekuliert: Wer war der Mann, der vor zwei Jahren erhängt in einer israelischen Einzelzelle aufgefunden wurde? Und warum hat der Geheimdienst daraufhin Journalisten zum Schweigen aufgefordert? Das israelische Parlament sucht nun Antworten: Ein Ausschuss soll alle "Aspekte der Affäre" untersuchen.
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Die 54-Jährige hat gerade eine neue Partei gegründet, nun soll sie israelische Justizministerin werden und zuständig für den Nahost-Friedensprozess sein. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Tzipi Livni wollen in der künftigen Regierung zusammenarbeiten.
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Mit dem kurzen Krieg im Gazastreifen hat Ministerpräsident Netanjahu seine innenpolitischen Ziele erreicht: Er darf im Januar auf die Wiederwahl hoffen. Aber viele Israelis sind enttäuscht von ihm - sie wollen, dass mit der Hamas ein für allemal aufgeräumt wird.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
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