1. Firmen wollen 250.000 Stellen schaffen — "Die Stimmung ist schlechter als die Lage"

    Gute Aussichten für 2012: In vielen Unternehmen laufen die Geschäfte gut, sie wollen in diesem Jahr neue Mitarbeiter einstellen. Doch das ist manchmal schwierig: Die Fachkräfte fehlen. Von Thomas Öchsner

  2. Abkühlung der Wirtschaft — Ifo-Institut senkt Konjunkturprognose drastisch

    Miese Stimmung: Laut Münchner Ifo-Institut wird das Wirtschaftswachstum in Deutschland auf 0,4 Prozent schrumpfen. Nur die Verbraucher würden das Land vor einer Rezession bewahren. Für die Euro-Zone sieht es aber noch schlechter aus.

  3. Siemens — Spiel mir das Lied vom Auftragsrückgang

    "Wir spüren eine milde Rezession in Europa", sagt Siemens-Chef Löscher. Nach dem angenehmen Boomjahr 2011 werden die kommenden Monate für den Industriekonzern deutlich ungemütlicher. Das ist den jüngsten Geschäftszahlen bereits anzumerken. Bei deren Vorstellung liefert der Finanzvorstand auch gleich die passende Interpretation: mit seinem Handy-Klingelton. Von Björn Finke, München

  4. Prognose des Ifo-Instituts — Schatten über der Weltwirtschaft

    Das Vertrauen in die Wirtschaft schwindet: Der weltweite Stimmungsindex des Ifo-Instituts hat sich eingetrübt. Experten rechnen mit schwächerem Wachstum und steigender Inflation. Wie düster sind die Aussichten für die Konjunktur wirklich?

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  6. Wirtschaftswachstum — Ifo-Institut justiert Konjunktur-Ampel bei gelb

    Auch das Ifo-Institut beurteilt den Konjunkturverlauf für dieses und kommendes Jahr jetzt optimistischer - doch euphorisch werden die Münchner Forscher nicht.

  7. Ratingagentur straft Euro-Länder ab — Furcht um den Rettungsfonds

    Die Ratingagentur Standard & Poor's hat Frankreich und Österreich die Top-Bonität entzogen. Die Empörung in der Politik ist groß - auch weil nun klar ist, dass die Rettung Europas nun noch teurer und komplizierter wird.

  8. 60 Jahre Ifo-Institut — Und, wie ist die Stimmung?

    Seit 60 Jahren fragen Forscher des Ifo-Instituts die deutschen Unternehmer, wie die Geschäfte laufen. Das Ergebnis verrät viel über die Befindlichkeit der Republik. Von Alexander Mühlauer

  9. Überraschend starker Anstieg — Ifo-Institut sieht erste Signale für eine Erholung

    Der ifo-Index ist im Mai überraschend deutlich gestiegen. Zuvor war er zwei Monate hintereinander gefallen. Anders als von Experten erwartet, dämpft der hohe Euro-Kurs nicht die Hoffnungen in der Wirtschaft. Von Michael Bauchmüller und Daniela Kuhr

  10. Ifo-Geschäftsklimaindex steigt — Stimmungswandel in der deutschen Wirtschaft

    Schuldenkrise? Egal. Rezessionssorgen? Nicht so groß. In der deutschen Wirtschaft kommt es zu einem unerwarteten Stimmungsumschwung: Erstmals seit vier Monaten steigt der wichtige Ifo-Index wieder.

  11. Reaktionen von Banken und Unternehmen auf die Schuldenkrise — Zwischen Panik und Gelassenheit

    Unterschiedlicher könnte die Wahrnehmung kaum sein: In der Schuldenkrise verfallen die Banken in Panik und lagern ihr Geld lieber für Mini-Zinsen bei der EZB, als es untereinander zu verleihen. Die Realwirtschaft hingegen bleibt gelassen. Unternehmen und Verbände sehen bislang keine Anzeichen für eine Rezession. Dabei könnte die Verunsicherung der Banken auch sie treffen. Von Marc Beise und Helga Einecke

  12. Aussichten der Weltwirtschaft — Schock für alle

    Die Schwellenländer schwächeln, Italien zahlt Rekordzinsen und eine Konjunkturprognose besorgt Deutschland. Es ist eindeutig: Die nächste Wirtschaftskrise zieht herauf wie ein Wintersturm. Die Politik muss dringend handeln - und erkennen, dass die alten Ideen des Ökonomen Keynes das Gebot der Stunde sind. Ein Kommentar von Alexander Hagelüken

  13. Positive Konjunktur-Indikatoren — German Angst? Von wegen!

    Ganz Europa in der Krise? Nein. Mittendrin gibt es ein Land, das vor Zuversicht nur so strotzt. Der wichtigste Gradmesser für die Stimmung in der deutschen Wirtschaft, der Ifo-Index, ist überraschend gestiegen - sogar zum zweiten Mal hintereinander. Und auch die Verbraucher sind unerwartet zuversichtlich.

  14. Ifo Institut — Aufschwung geht weiter trotz Steuererhöhungen

    In Deutschland werden 2007 die Abgaben erhöht - und die Konjunktur erholt sich trotzdem weiter.

  15. Ifo-Index stark gesunken — Unternehmer verlieren ihre Zuversicht

    Schuldenkrise, schwache Konjunkturdaten, Kursstürze an den Börsen: Auf die wirtschaftlichen Turbulenzen reagieren deutsche Unternehmen zunehmend verunsichert und blicken skeptisch in die Zukunft. Der Ifo-Index, der ihre Stimmung und Erwartungen misst, ist im August erneut stark gesunken. Die Börsen lässt das allerdings unbeeindruckt.

  16. Einigkeit beim Krisentreffen in Paris — Merkel und Sarkozy fordern EU-Schuldenbremse

    Haushaltsdisziplin nach deutschem Vorbild: Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Sarkozy wollen eine Schulden-Obergrenze für die Euro-Staaten einführen. Außerdem streben sie eine gemeinsame Wirtschaftsregierung an, die Ratspräsident Van Rompuy leiten soll. Und auch die vieldiskutierten Euro-Bonds waren am Ende doch noch Gesprächsthema. Von Nico Fried und Hans-Jürgen Jakobs

  17. Berechnung des Finanzministeriums  — Euro-Bonds würden Deutschland Milliarden kosten

    Milliardenschwere Argumente für die Gegner der Euro-Bonds: Das Finanzministerium rechnet bei der Einführung von Euro-Bonds mit gewaltigen Mehrbelastungen für den Bundeshaushalt. FDP-Chef Rösler schließt die gemeinsamen Anleihen kategorisch aus und erntet dafür Widerspruch - auch aus der eigenen Partei.

  18. Debatte um Euro-Austritt Griechenlands — Tui fürchtet die Drachme

    Vor wenigen Tagen war es noch eine zynische Forderung. Inzwischen hält offenbar auch der Reisekonzern Tui eine Rückkehr der Drachme in Griechenland für ein realistisches Szenario - und will sich in seinen Verträgen mit griechischen Hotels dagegen absichern. Deutsche Experten raten den Griechen zum Austritt aus der Eurozone. Dabei hätte dies für das Land fatale Folgen.

  19. EZB-Chefvolkswirt Stark tritt zurück — Wenn der letzte Falke geht

    "Wir sind hier nicht auf dem Basar": Jürgen Stark ist ein scharfer Analytiker, der sich stets gegen die Vermischung von Geld- und Fiskalpolitik gesträubt hat. Mit seinem Abgang verliert die Europäische Zentralbank einen Verteidiger der Stabilität. Von Helga Einecke, Frankfurt

  20. Ifo-Geschäftsklimaindex erneut gesunken — Herbststimmung in der deutschen Wirtschaft

    Langsam aber stetig verschlechtert sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sinkt zum vierten Mal in Folge. Dennoch: Bislang verlieren die Manager den Mut nicht völlig.

  21. Ifo-Index — Schlechte Stimmung? Wo denn?

    Experten hatten Schlimmes befürchtet - doch der Index des Ifo-Instituts verlor nur geringfügig. Um Deutschlands Wirtschaft steht es also noch gar nicht so schlecht. Die Anleger sind begeistert - der Dax steigt rasant.

  22. Airport-Ausbau — Flughafen zahlt dritte Startbahn selbst

    Für den Ausbau des Münchner Flughafens sollen keine Kredite aufgenommen werden, die Kosten von etwa einer Milliarde Euro will der Airport aus den laufenden Einnahmen finanzieren - und so den Gegnern den Wind aus den Segeln nehmen. Die fordern jedoch die komplette Tilgung der Altschulden. Von Marco Völklein

  23. Fieberhafte Suche nach Lösung für Schuldenkrise — Warum nach dem Gipfel vor dem Gipfel ist

    Endspurt im Verhandlungs-Marathon: Merkel, Sarkozy und Co. haben nach den mageren Ergebnissen des ersten EU-Gipfels harte Tage vor sich. Sie müssen mit Bankern ringen, einen Hebel für den Rettungsfonds EFSF aushandeln und vielleicht sogar die Grundsätze der EU umschreiben. In Deutschland soll jetzt der Bundestag noch einmal über den Rettungsschirm abstimmen - und ihm so zusätzliche Legitimität verleihen.

  24. Erweiterung des Euro-Rettungsschirms — Ein Hebel, viele Fragen

    Mehr Geld auftreiben, den Euro retten, die Krise beenden - die Politik setzt große Hoffnungen in die Hebelung des Rettungsschirms. Der Bundestag hat zugestimmt. Dabei gibt es auf viele Fragen noch immer keine klaren Antworten. Von Frederik Obermaier

  25. Umstrittene Volksabstimmung in Griechenland — Banken machen Schuldenschnitt von Referendum abhängig

    Ein Schuldenschnitt sollte Griechenland aus der Krise helfen - doch nun relativieren die deutschen Banken ihre Zustimmung: Man wolle erst das Ergebnis des geplanten Referendums abwarten. Premier Papandreou hatte zuvor die Rückendeckung seiner Minister bekommen: Das Kabinett sprach sich geschlossen für eine Volksabstimmung aus.

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