Bahn statt Kreißsaal: In einem Zug mitten in New York setzten bei einer jungen Frau die Wehen ein. Der alarmierte Lokführer stoppte zwar nicht mehr an den Haltestellen, aber noch vor der Endstation hatte ihn das Baby eingeholt.
Woher die Muttermilch für die vier Säuglinge nehmen? Wie den Alltag organisieren? Die Geburt ihrer eineiigen Vierlinge stellt das Elternpaar aus Sachsen vor große Herausforderungen. Vom Medienrummel haben sie sich deswegen erst einmal abgeschottet - zumindest fast.
Sie ist erst wenige Tage alt und schon ein Superstar: Blue Ivy, Tochter von Beyoncé Knowles und Rapper Jay-Z. Der berühmte Produzenten-Papa macht die Kleine zum jüngsten Rapstar aller Zeiten und offenbart gleichzeitig intime Details aus dem Leben des Paares.
Live aus dem Kreißsaal: Immer mehr werdende Eltern dokumentieren intime Details über die Geburt ihres Kindes im Netz, noch bevor es richtig auf der Welt ist. Warum nur? Und wer will das wissen?
Von
Titus Arnu
Berühmtheit erlangte sie als mutmaßliches Callgirl von Silvio Berlusconi - nun ist Karima el-Mahroug zum ersten Mal Mutter geworden. Doch als Vater darf sich ein anderer Italiener freuen.
Ein normales Baby wiegt bei der Geburt etwa 3,5 Kilogramm - in der Berliner Charité kam jetzt ein fast doppelt so schwerer Junge zur Welt. Doch nicht nur das Gewicht des Babys sorgt für Schlagzeilen: Die ebenfalls stark übergewichtige Mutter bestand auf einer natürlichen Geburt.
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Das musste auch der französische Staatspräsident Nikolas Sarkozy feststellen, als ihm sein amerikanischer Amtskollege Barack Obama zur Geburt seiner Tochter Giulia gratulierte.
Sarkozys Tochter bekommt den italienischen Vornamen Giulia. Die frischgebackene Mutter, Carla Bruni-Sarkozy, hat das Rätselraten etwa 24 Stunden nach der Geburt der Kleinen beendet. Eine offizielle Stellungnahme des Präsidenten gibt es zwar nicht, aber seine Frau äußert sich auf ihrer Homepage.
Das Baby ist da - und es ist ein Mädchen: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla Bruni sind wieder Eltern geworden. Bilder gibt es nicht, eine offizielle Stellungnahme auch nicht, stattdessen absolviert Sarkozy zwischendrin noch schnell Termine in Sachen Euro-Rettung. Auf keinen Fall soll der Eindruck entstehen, das Paar inszeniere sein Privatleben für den bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf.
Eine Studie aus China zeigt: Frauen, die zu Hause entbinden, gehen ein etwas größeres Risiko für den Nachwuchs ein als Schwangere, die in die Klinik gehen. Westliche Studien weisen ebenfalls auf einen solchen Zusammenhang hin.
Von
Christina Berndt
"Ein grober Behandlungsfehler": Eine Hebamme muss sich vor dem Oberlandesgericht verantworten, weil ein Kind mit schweren Behinderungen zur Welt kam.
Von
Andreas Salch
Manche Schmerzmittel sollten während der Schwangerschaft gemieden werden, denn sie erhöhen das Risiko einer Fehlgeburt deutlich. Das gilt nicht nur für die Zeit nach der 20. Woche. Auch davor ist es besser, auf Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen zu verzichten.
Von
Katrin Blawat
Während die Politik über Elterngeld und Kita-Plätze streitet, um das Kinderkriegen wieder attraktiver zu machen, schaffen die Frauen in Deutschland Tatsachen. Sie haben 2010 durchschnittlich so viele Babys zur Welt gebracht wie zuletzt 1990.
In einer australischen Klinik legten die Pfleger zwei Säuglinge ihren Müttern zum Stillen in den Arm - doch es waren nicht dieselben Kinder, die die Frauen kurz zuvor zur Welt gebracht hatten.
US-Tycoon Donald Trump ist zum dritten Mal Großvater geworden: Seine Tochter Ivanka hat ein Mädchen zur Welt gebracht. Über Twitter verkündete sie die frohe Botschaft - dabei hatte sie kurz zuvor noch Bedenken geäußert.
Mütter von natürlich gezeugten Zwillingen sind offenbar nicht nur fruchtbarer als Frauen, die nur Einlinge zur Welt gebracht haben. Sie sind auch gesünder.
Von
Esther Göbel
Eine neue Studie zeigt, wie alt Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes sind. Dabei macht es große Unterschiede, ob sie in den neuen oder alten Bundesländern wohnen - und ob sie verheiratet sind.
Ihr Job ist für viele die "Krönung der Arbeit". Dennoch betreut nur noch jede vierte Hebamme tatsächlich eine Geburt. Der Grund: explosiv gestiegene Haftpflichtbeiträge.
Von
Susanne Klaiber
Sonya Kraus ist Mutter geworden: Der Zeitpunkt der Geburt lässt bei der Moderatorin keine Zweifel über die zukünftigen Interessen ihres Kindes aufkommen.
Hausgeburten ersparen Frauen eine Reihe von medizinischen Eingriffen. Doch das Sterberisiko der Neugeborenen ist offenbar dreimal höher als in der Klinik.
Babys, die auf natürliche Weise geboren werden, übernehmen Bakterien von der Mutter, die sie vor schädlichen Erregern schützen. Beim Kaiserschnitt greift dieser Schutzmechanismus nicht.
In der "Hebammen Praxis München" bangen Hebammen um ihre Existenz. Erhöhte Versicherungsprämien gefährden nicht nur ihre Arbeit, auch die Wahlfreiheit der Patientinnen geht verloren.
Interview:
Monika Goetsch