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Auch zwei Jahre nachdem die Erde in Haiti bebte und ein ganzes Land den Halt verlor, leben Hunderttausende noch in Notunterkünften. Szenen aus der Hauptstadt Port-au-Prince im Vorher-nachher-Vergleich.
Trümmerberge und Zeltstädte prägen noch immer das Stadtbild von Port-au-Prince: Der Wiederaufbau in Haiti geht zwei Jahre nach dem verheerenden Beben noch immer schleppend voran. Mehr als eine halbe Million Menschen sind noch immer obdachlos, die medizinische Versorgung mangelhaft - und die Cholera wütet.
Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat in Sibirien die Erde erzittern lassen. Das Epizentrum lag etwa 100 Kilometer östlich von Kysyl, der Hauptstadt der russischen Republik Tuwa an der Grenze zur Mongolei.
Seit 2004 ist es zu einer Reihe sehr schwerer Erdbeben gekommen. Manche Seismologen sehen darin eine Häufung, eine Art Erdbebenkrampf. Kalifornische Wissenschaftler haben diese These nun widerlegt.
Von
Christopher Schrader
Bei einem starken Erdbeben im Westen Mexikos sind Behördenangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Der Erdstoß der Stärke 6,5 ließ vom Badeort Acapulco bis Mexiko-Stadt Hochhäuser schwanken, Meldungen über größere Schäden gab es zunächst aber nicht.
Ein Vulkanausbruch am Meeresboden vor der Südspitze der Kanareninsel El Hierro macht den spanischen Behörden Sorgen - und sorgt für spektakuläre Bilder.
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Das Zentrum des Erdstoßes mit einer Stärke von 5,6 lag nahe der Stadt Sparks, östlich von Oklahoma City. Es war das zweite Beben in dem US-Bundesstaat innerhalb von 24 Stunden.
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Im Südosten der Türkei sind zehn Menschen bei einem Selbstmordanschlag verletzt worden - die Hilfe für die Erdbebenopfer in der Region kommt schleppend in Gang
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In der vom Erdbeben erschütterten Stadt Ercis werden noch immer Überlebende aus den Trümmern geborgen. Zuletzt konnte ein 13jähriger Junge gerettet werden.
Wegen der schleppenden Versorgung der Erdbebenopfer haben türkische Behörden Unterstützung aus dem Ausland angefordert - selbst Israel soll helfen. Aus den Trümmern im Osten den Landes wurden inzwischen mehr als 450 Tote geborgen, doch immer wieder finden Rettungskräfte auch Überlebende.
Allen offiziellen Beteuerungen zum Trotz: Die Hilfe im Erdbebengebiet der Osttürkei stockt und ist schlecht organisiert. Wo Zelte verteilt werden, kommt es zu Tumulten, viele übernachten im Freien - und fürchten den ersten Schnee.
Von
Kai Strittmatter, Van
Ein Auto, unter Trümmern begraben, ein zusammengesacktes Studentenwohnheim, mehr als 260 Tote: Am Tag nach dem Beben im Osten der Türkei zählen die Bewohner von Ercis die Opfer der Katastrophe. Sie machen sich mit Berichten von Geretteten gegenseitig Hoffnung - und kritisieren die mangelnde Vorsorge.
Von
Kai Strittmatter, Ercis