Darf sie bleiben, muss sie gehen? Ganz Frankreich überschlägt sich mit Spekulationen über die Zukunft von Christine Lagarde. Als Wirtschaftsministerin soll sie dem Ex-Adidas-Haupteigner einen Millionen-Schadensersatz zugeschanzt haben. Doch die IWF-Chefin selbst geht sichtlich entspannt in die Anhörung vor Gericht - die dann mehr als zwölf Stunden dauert.
Von Michael Kläsgen, Parismehr...
Exklusiv
Das Vorgehen der EZB hat in der Euro-Krise Schlimmeres verhindert, findet IWF-Chefin Lagarde. Durch ihr Handeln seien "wirtschaftliche Stagnation, höhere Arbeitslosigkeit und mehr soziale Spannungen" verhindert worden.
Von Claus Hulverscheidt, Berlinmehr...
Der Vorwurf wiegt schwer: IWF-Chefin Christine Lagarde soll öffentliche Gelder veruntreut haben. Darauf stehen bis zu zehn Jahre Haft. Der Internationale Währungsfonds will das nicht kommentieren. Doch in Paris steht sie nun bald vor Gericht.
Von Michael Kläsgen, Parismehr...
Das erste Mal in seiner Geschichte tritt eine Frau an die Spitze des Internationalen Währungsfonds. Der Verwaltungsrat des IWF hat sich jetzt offiziell für die Französin Christine Lagarde als Nachfolgerin von Dominique Strauss-Kahn entschieden. Ihre Wahl bestätigt ein ungeschriebenes Gesetz.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Schon in der Nacht ihrer Wahl versucht Christine Lagarde die Bedenken der armen und aufstrebenden Länder gegen sie zu zerstreuen. Ihre Wahl an die IWF-Spitze wurde beinahe einhellig begrüßt, die EU lobt "Expertise, Erfahrung, Talent" - und in Paris wird gefeiert.
mehr...
Nichts geht ohne die Kanzlerin: Im aktuellen "Forbes"-Ranking belegt Angela Merkel den ersten Platz der einflussreichsten Frauen der Welt. Eine Wohltäterin landet vor Michelle Obama und Hillary Clinton. Die mächtigsten Frauen der Welt in Bildern.
mehr...
Ein Anklageverfahren bleibt ihr erstmal erspart. Aber IWF-Chefin Lagarde ist jetzt "verdächtige Zeugin". Das ist das Ergebnis von zwei Tagen Vernehmung wegen Veruntreuung öffentlicher Mittel in Paris.
mehr...
Wer den Hosenanzug-Einheitslook deutscher Politikerinnen gewohnt ist, dürfte vom Stil der französischen Ministerin Christina Lagarde beeindruckt sein. Nur wenige Frauen schaffen es, sich so stilvoll zu kleiden wie sie.
Von Jeanne Rubnermehr...
Video
Christine Lagarde weiß, dass sie gute Chancen hat, IWF-Chefin zu werden. Einige Stolpersteine liegen allerdings noch auf dem Weg nach Washington. Die französische Wirtschafts- und Finanzministerin hat sich daher genau überlegt, wie sie die Bekanntgabe ihrer Kandidatur für den Posten intoniert.
Von Michael Kläsgen und Paul Katzenbergermehr...
Frankreich, Deutschland, jetzt auch Großbritannien: Im Rennen um den IWF-Chefposten wächst die Unterstützung für die französische Finanzministerin Christine Lagarde. Der bisherige Direktor Dominique Strauss-Kahn steht in New York unter Hausarrest - sein Aufenthaltsort wird zur Touristenattraktion.
mehr...
Frankreichs Superministerin Christine Lagarde nimmt Stellung zum Vorschlag, das deutsche und das französische Finanzministerium zu fusionieren. Außerdem spricht sie über ihren Kollegen Schäuble, Staatsschulden und den Euro.
Interview: M. Kläsgen und S. Ulrichmehr...
Im Kampf gegen eine Staatspleite Zyperns zeichnet sich eine Einigung führender EU-Politiker ab. Präsident Anastasiadis soll am Sonntag in Brüssel mit EU-Ratspräsident Van Rompuy und Vertretern der Troika zusammenkommen. Die Entscheidung des zyprischen Parlaments über die Zwangsabgabe auf Bankeinlagen wurde verschoben.
mehr...
Bis Montag müssen die zyprische Regierung und die EU eine Lösung zur Rettung finden, sonst droht dem Land die Zahlungsunfähigkeit. Doch die Verhandlungen der Euro-Finanzminister starten mit Verzögerung. Und noch bevor das Hilfspaket verabschiedet ist, könnte es überholt sein: Aus Kreisen der Troika heißt es, die bislang kalkulierten 17 Milliarden Euro könnten nicht reichen.
mehr...
Rettung ohne Zwangsabgabe: Die zyprische Regierung hat sich mit der Euro-Gruppe über das Rettungspaket für den vom Bankrott bedrohten Staat geeinigt. Zypern will die beiden größten Banken des Landes drastisch verkleinern und so den benötigten Eigenanteil auftreiben. Ungeschoren kommen Bankguthaben über 100.000 Euro dennoch nicht davon.
mehr...
Ein Flugzeug voller Cash: Die Zentralbank in Nikosia hat mehrere Milliarden Euro Bargeld bekommen, kurz bevor die Banken öffneten. Das Geld kam offenbar aus Deutschland.
Die Entwicklungen im Newsblog von Bastian Brinkmann und Oliver Klasenmehr...
Banken auflösen, Budgets kürzen, Staatseigentum verkaufen: Die Regierung in Nikosia verhandelt, was sie machen muss, um zehn Milliarden Euro Notkredite zu bekommen. Der IWF zeigt sich bereits zufrieden. Der türkische Präsident sieht in der Krise gar eine Chance.
mehr...
Bundeskanzlerin Merkel ist raus, genau wie eine andere einflussreiche Politikerin Europas. Papst Franziskus schaffte es hingegen auf Anhieb in die Aufstellung des amerikanischen Nachrichtenmagazins "Time" und Obama gelingt in diesem Jahr ein Rekord.
mehr...
Jetzt ist es offiziell: Angesichts der drohenden Staatspleite Zyperns bleiben die Banken des Landes noch bis Dienstag geschlossen. Gleichzeitig wird weiter nach Lösungen gesucht, um den Bankrott des Inselstaates doch noch abzuwenden.
mehr...
Es war hochbrisantes Material, das der Regierung in Athen viel Geld hätte bringen können: Eine Liste von 2000 reichen Griechen, die ihr Geld bei einer Schweizer Bank geparkt hatten. Doch die Daten wurden nie genutzt - und der frühere Finanzminister Papakonstantinou steht im Verdacht, Namen daraus getilgt zu haben.
Von Christiane Schlötzermehr...
Erst lässt die griechische Finanzpolizei eine Datei mit Namen von Steuersündern unbearbeitet. Zwei Jahre später taucht sie erneut auf. Nur fehlen auf der Liste plötzlich drei Verwandte des früheren Finanzministers Papakonstantinou. Nun steht er im Verdacht, ein Fälscher zu sein.
Von Christiane Schlötzermehr...
Die öffentliche Wut in Griechenland wächst: Verwandte eines Ex-Finanzministers verschwanden von einer Liste möglicher Steuerhinterzieher. Eine seiner Cousinen arbeitet ausgerechnet für den Staat - und zieht nun Konsequenzen.
mehr...
In wenigen Tagen erhalten die griechischen Banken Aufseher, die über die Vergabe umstrittener Kredite an Parteien und hochverschuldete Medienunternehmen wachen sollen. Nun gewähren vier Geldhäuser ausgerechnet dem größten Privatsender des Landes noch schnell einen Kredit.
Von Christiane Schlötzer, Istanbulmehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.