Amazon kontrolliert den deutschen Online-Buchmarkt: Drei Viertel des Geldes, das im Netz mit Büchern verdient wird, fließt an den US-Konzern. Ist Amazon inzwischen Monopolist?
Von Jannis Brühlmehr...
In Japan hat Hiroshi Mikitani mit dem Internetkonzern Rakuten schon für kräftig Wirbel gesorgt. Nun will er weltweit expandieren - und in fünf Jahren an den Rivalen Ebay und Amazon vorbeiziehen. Sein Konzept: Emotionen, Seminare für die Händler und Geschichten über Fleischspießchen.
Von Sophie Crocoll, Bamberg, und Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Tausende Pakete gehen täglich durch ihre Hände, nun sind 850 Beschäftigte des Online-Versandhändlers Amazon in Bad Hersfeld und Leipzig in Streik getreten. Die Gewerkschaft Verdi hatte dazu aufgerufen. Die Angestellten fordern bessere Arbeitsbedingungen und wollen eine Bezahlung nach Tarif durchsetzen.
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Erst Leiharbeit, nun die umstrittene Steuerpraxis: Der Online-Händler Amazon steht erneut in der Kritik. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, durch Steuertricks Millionenbeträge in Großbritannien und anderen europäischen Ländern zu sparen.
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Die organisierten Beschäftigten beim Internet-Versandhändler Amazon stimmen auch in Bad Hersfeld, dem größten Standort in Deutschland, mit sehr großer Mehrheit für Streik.
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Exklusiv
Der Deutschland-Chef des Onlinehändlers Amazon, Ralf Kleber, räumt Mängel bei der Unterbringung von Mitarbeitern ein. Im Fall der Unterkünfte für Leiharbeiter nahe Bad Hersfeld habe das Unternehmen seine Aufsichtspflicht nicht ausreichend erfüllt, sagte Kleber der "Süddeutschen Zeitung". Die Forderung nach höheren Löhnen bezeichnete er als "überzogen".
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Anhänger der virtuellen Währung Bitcoin beschwören deren Seriosität. Da trifft es sich schlecht, dass US-Ermittler Konten der weltweit wichtigsten Bitcoin-Börse einfrieren. Begründung: Verstoß gegen Anti-Geldwäsche-Regeln.
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Ein Arbeitskampf im größten deutschen Amazon-Verteilzentrum wird wahrscheinlicher. Bei einer Urabstimmung entschied sich jedenfalls die Mehrheit der Mitarbeiter für einen Streik. Das Onlineversandhaus ist zu Gesprächen bereit - aber nur, wenn es genügend Gemeinsamkeiten gibt.
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"Zu wenige Gemeinsamkeiten für Verhandlungen": Mit diesen Worten lehnte Amazon die Forderung der Gewerkschaft Verdi ab. Diese will den Online-Händler dazu bringen, die Mitarbeiter nach dem Tarifvertrag für den Einzelhandel zu bezahlen. Jetzt werden im größten Logistikstandort Bad Hersfeld Streiks vorbereitet.
Von Sibylle Haasmehr...
Erst im Februar hatte eine Dokumentation den Online-Händler Amazon scharf für den Umgang mit seinen Mitarbeitern kritisiert. Nun haben Beschäftigte des Unternehmens dafür gestimmt, für Lohnerhöhungen zu streiken.
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Internet-Verträge mit beschränktem Datenvolumen, gedrosselte Geschwindigkeit, Verletzung der Netzneutralität: Jetzt reagiert die Telekom auf die heftige Kritik an ihrem neuen Tarifmodell. Auch in Zukunft soll es Flatrates ohne Beschränkung geben, gibt Konzern-Chef Obermann bekannt.
Von Sarah K. Schmidtmehr...
Amazon reagiert mit einem weiteren Minischritt auf die Proteste gegen die schlechten Bedingungen für Leiharbeiter: Der Online-Versandhändler entlässt den Dienstleister, der für Unterbringung und Transport der Arbeiter zuständig war.
Von Lars Langenaumehr...
1000 Mitarbeiter verlieh Trenkwalder im Weihnachtsgeschäft an Amazon, einige kamen aus Spanien und Schweden. In der Debatte um schlechte Arbeitsbedingungen bei Amazon gerät nun auch die Zeitarbeitsfirma unter Druck: Die Bundesagentur für Arbeit hat Verstöße gegen geltende Gesetze festgestellt. Mit dem Fall Amazon beschäftigt sich mittlerweile auch der Bundestag.
Von Sibylle Haasmehr...
Exklusiv
Amazon zieht erste Konsequenzen aus der Berichterstattung über die schlechte Behandlung von Leiharbeitern in seinen deutschen Logistikzentren: Das Online-Warenhaus beendet seine Zusammenarbeit mit einer umstrittenen Sicherheitsfirma.
Von Lars Langenaumehr...
Der Internet-Buchhändler Amazon will sich das Monopol auf Internetadressen sichern, die auf .book, .author und .read enden. Konkurrenten sollen bei der Vergabe der begehrten Kürzel leer ausgehen. Autoren und Verleger protestieren.
Von Moritz Koch, New Yorkmehr...
Die Empörung über schlechte Arbeitsbedingungen an deutschen Amazon-Standorten ist noch nicht verstummt, da droht dem Online-Händler schon neuer Ärger: Das Bundeskartellamt untersucht, ob das Unternehmen mit seiner Preispolitik Konkurrenten und Kunden schadet.
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Exklusiv
Als Amazon in Deutschland noch nicht die Marktmacht von heute hatte, half der Steuerzahler: Bis zu 14 Millionen Euro dürfte das Unternehmen von Bund und Ländern erhalten haben. Damit wurden auch Arbeitsplätze geschaffen - die Linke spricht von "staatlich subventionierter Lohndrückerei".
Von Jannis Brühlmehr...
Der Konzern steht enorm unter Druck, jetzt äußert sich der Chef: Der Geschäftsführer von Amazon in Deutschland ermuntert seine Arbeiter, Betriebsräte zu gründen. Die kritische Dokumentation über Leiharbeit in seinem Konzern habe ihn "betroffen" gemacht. Gleichzeitig erteilt eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi eine Absage.
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Meinung
Schon mal mit einem Mitarbeiter von Amazon gesprochen? Nein? Genau das ist das Problem. Wer sich nie mit den Leuten eines Unternehmens unterhalten kann, der bekommt auch nie ihren Frust über oder die Freude an der Arbeit spüren.
Ein Kommentar von Sibylle Haasmehr...
Der Betriebsrat sperrt sich, Amazon klagt: Der Konzern will Leiharbeiter der umstrittenen Firma Trenkwalder weiter beschäftigen. Die Arbeitnehmervertreter stoppten das. Jetzt geht der Streit vor Gericht. Die Bundesregierung erklärt unterdessen Informationen über Trenkwalder zur Geheimsache.
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Mehrmals pro Woche bestellt unsere Autorin irgendetwas beim größten Online-Kaufhaus der Welt. Ob sie all die Dinge wirklich braucht? Egal! Nach den jüngsten Enthüllungen über die Arbeitsbedingungen bei Amazon spürt sie allerdings, dass es so nicht weitergehen kann. Und will von ihrer Sucht loskommen.
Ein Blog von Nataly Bleuelmehr...SZ-Magazin
Online-Shopping ist praktisch und bequem. Nachdem die katastrophalen Arbeitsbedingungen bei Amazon bekannt wurden, würden viele aber lieber woanders einkaufen. Ein Berliner Start-up will mit der Plattform "Fairnopoly" eine faire Alternative schaffen.
Von Juliane Frissemehr...jetzt.de
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