Sie vertritt eine nachhumanistische Weltsicht und fordert das Wahlrecht für Bienen und Erdbeeren. Schließlich ist Carolyn Christov-Bakargiev davon überzeugt, dass sich in einer wahren Demokratie alle äußern dürfen. Ein Gespräch mit der künstlerischen Leiterin der Documenta.
Interview:
Kia Vahlandmehr...
Gezielter Luftangriff auf Al-Qaida-Führer: Die Nato-Truppen in Afghanistan haben nach eigenen Angaben die Nummer zwei des Terrornetzwerks in dem Land getötet. Sachr al-Taifi soll als Nachrichtenübermittler innerhalb der Organisation gedient, Aufständische in das Land geschleust und mit Waffen versorgt haben.
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Heimweh, Langeweile, Lebensgefahr - um nicht durchzudrehen entwerfen die deutschen Soldaten in Afghanistan witzige Aufnäher für ihre Uniformen. Darunter auch einige, die Merkel und de Maizière kaum gefallen dürften ...
Von
Joachim Käppner und Kerstin Greinermehr...SZ-Magazin
Ein Mann, seine Frau und ihre sechs Kinder sind bei einem Nato-Luftangriff in Afghanistan getötet worden, das Familienoberhaupt soll keine Verbindung zur Taliban gehabt haben. Zivile Opfer sorgen immer wieder für Spannungen zwischen Präsident Karsai und der Nato-Truppe.
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Mit dem schnellen Truppenabzug aus Afghanistan stößt Frankreichs neuer Präsident auf viel Kritik. Aber bei vielen Franzosen kann François Hollande mit seinen Auftritten in Berlin, Washington oder Kabul punkten. Bald wird sich der Sozialist jedoch wieder der Innenpolitik zuwenden müssen - und die verspricht mehr Gram als Glorie.
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Stefan Ulrichmehr...
Unbekannte haben in der nordostafghanischen Provinz Badachschan nach offiziellen Angaben zwei ausländische Mitarbeiterinnen einer Schweizer Hilfsorganisation entführt.
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Video
Auf dem Nato-Gipfel in Chicago halten die Teilnehmer an dem geplanten Abzug der Kampftruppen bis Ende 2014 fest. Frankreichs Soldaten sollen größtenteils schon 2012 nach Hause.
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Der neue französische Präsident Hollande hat im Wahlkampf viel versprochen. Vielleicht zu viel. Beim Nato-Gipfel kündigt er jetzt an, noch in diesem Jahr die französischen Truppen aus Afghanistan abzuziehen. Damit bringt er vor allem Angela Merkel gegen sich auf. Doch insgeheim hofft die Kanzlerin, dass Hollandes Hartnäckigkeit ein Verfallsdatum hat.
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Ein "Meilenstein" in den deutsch-afghanischen Beziehungen: Kanzlerin Merkel und Präsident Karsai haben ein Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Darin ist geregelt, wie die Unterstützung für Afghanistan nach dem Abzug der Bundeswehr aussehen soll - auch finanziell.
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Das tödliche Attentat auf einen wichtigen Unterhändler ist kein Rückschlag für den Friedensprozess in Afghanistan - weil es diesen derzeit nämlich gar nicht gibt. Selbst Vertraute von Präsident Hamid Karsai gestehen dies freimütig ein.
Ein Kommentar von
Tomas Avenariusmehr...
Das Gremium soll mit den Aufständischen verhandeln und Frieden schließen. Doch nun ist ein wichtiger Unterhändler des Hohen Friedensrats in Afghanistan getötet worden. Es ist nicht das erste Mal, dass Ratsmitglieder durch Attentate ums Leben kommen.
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Mission accomplished? Es ist Wahlkampf in den USA und Barack Obama fliegt deshalb mal eben nach Afghanistan, inszeniert sich als entschlossener und erfolgreicher Kriegsherr. Wenn es aber um das konkrete Abzugsprozedere aus Afghanistan geht, bleibt der US-Präsident vage. Zu präsent ist die unerfüllte Mission seines Vorgängers Bush im Irak.
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Pünktlich zum Jahrestag der Tötung von Osama bin Laden stattet der US-Präsident einen Blitzbesuch in Kabul ab. Er unterzeichnet ein strategisches Abkommen mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai - und macht in einer Fernsehansprache Wahlkampf für sich selbst. Kurz nach Obamas Abreise erschüttern Explosionen die Hauptstadt Kabul.
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Zwei bewaffnete Männer haben den Gouverneurssitz in der südafghanischen Stadt Kandahar angegriffen. Die Angreifer und zwei Leibwächter des Gouverneurs starben in dem Feuergefecht. Zu dem Anschlagsversuch bekannten sich die Taliban.
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Afghanische Sicherheitskräfte konnten gleich zwei Anschläge in der Hauptstadt Kabul verhindern und Verdächtige festnehmen: Drei Taliban wollten offenbar den afghanischen Vizepräsidenten Mohammed Karim Chalili töten. Weitere fünf Extremisten im Stadtzentrum Kabuls sollen einen Anschlag mit zehn Tonnen Sprengstoff geplant haben.
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Im Westen schüren Angriffe der Taliban vor allem Ängste vor einem erneuten Erstarken der Extremisten. Die Afghanen beurteilen die Lage nach der neuesten Anschlagsserie anders. Es regt sich ein neuer Stolz auf die Armee und neuer Patriotismus in dem geschundenen Land.
Von
Marian Brehmermehr...
Der vierte Skandal innerhalb von nicht einmal vier Monaten: Die "Los Angeles Times" berichtet, US-Soldaten hätten in Afghanistan die Leichen von Aufständischen geschändet. Die Zeitung publizierte Fotos, auf denen Armeeangehörige mit den sterblichen Überresten von Selbstmordattentätern posieren. Das Verteidigungsministerium hatte noch versucht, die Veröffentlichung zu verhindern.
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1550 australische Soldaten sind derzeit in Afghanistan stationiert. Die meisten von ihnen dürften bereits im kommenden Jahr nach Hause zurückkehren. Denn Premier Julia Gillard will bald mit dem Truppenabzug beginnen - ein Jahr früher als geplant. Nach mehr als 30 Toten wächst der Druck auf die Regierung in Canberra.
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Westliche Diplomaten und die afghanische Regierung sprechen viel von ihren Plänen für ein friedliches Afghanistan - mit den fundamentalistischen Taliban spricht allerdings derzeit niemand. Der Sohn eines ermordeten Politikers soll jetzt dafür sorgen, dass die "nationale Einheit" wiederhergestellt wird.
Von
Tobias Maternmehr...
Die ganze Nacht über sind Granatexplosionen und Schüsse zu hören, erst in den Morgenstunden bringen die afghanischen Sicherheitskräfte die Lage in Kabul wieder unter Kontrolle. Mehrere Geiseln werden aus den Händen der Taliban befreit. Nach Angaben des Polizeichefs ist die Angriffsserie damit beendet: "Alle Terroristen sind getötet worden."
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