Bei einem Selbstmordanschlag in Afghanistan sind mehrere Zivilisten ums Leben gekommen, islamische Extremisten bekannten sich zu dem Attentat in Kabul.
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Kanzlerin Merkel besucht die deutsche Truppe in Afghanistan. Angesichts des Abzugs 2014 fordert Merkel vom afghanischen Präsidenten Karsai mehr Reformen.
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Meinung
2014 soll die Bundeswehr aus Afghanistan abziehen und die Verantwortung übergeben. Die Hoffnung: Bis dahin herrschen halbwegs solide Verhältnisse. Doch davon ist die Lage derzeit weit entfernt - und mit dem Tod eines KSK-Soldaten kehrt die Sorge zurück, dass die Heimkehr der Soldaten am Ende wie eine Flucht wirken könnte.
Ein Kommentar von Nico Fried, Berlinmehr...
Der Abzug aus Afghanistan ist das "Schwierigste und Gefährlichste, was die Bundeswehr je gemacht hat", sagt Grünen-Verteidigungsexperte Nouripour. Auch andere Politiker zeigen sich nach dem Tod eines deutschen Soldaten bestürzt. An der Strategie des Einsatzes wollen sie jedoch nichts ändern.
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Erstmals seit 2011 ist wieder ein deutscher Soldat in Afghanistan gefallen, ein weiterer Deutscher wurde bei dem Gefecht verletzt, sieben US-Soldaten wurden getötet. Die Gewalt in Afghanistan hat wieder zugenommen, die Taliban riefen zur "Frühjahrsoffensive" auf - doch die Bundesregierung hält an ihren Abzugsplänen fest.
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Der in Afghanistan ums Leben gekommene Bundeswehr-Soldat war Mitglied der Elitetruppe "Kommando Spezialkräfte". Es ist der erste Tote der Armee am Hindukusch seit fast zwei Jahren. An der Strategie der Bundeswehr werde der Tod nichts ändern, sagt Verteidigungsminister de Maizière.
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Die Taliban hatten eine Frühjahrsoffensive angekündigt - nun lassen sie ihren Worten Taten folgen. Sieben US-Soldaten sterben am Ende einer todesreichen Woche in Afghanistan.
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Beim Absturz eines zivilen Frachtflugzeuges im Osten Afghanistans sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Ursache für das Unglück ist offiziell noch nicht geklärt, doch die Taliban bekennen sich bereits zu dem Anschlag.
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Das "Geistergeld" kommt in Tüten, Koffern und Rucksäcken: Um seinen Einfluss auf die afghanische Regierung zu sichern, karrt der US-Geheimdienst CIA laut "New York Times" seit Jahren reichlich Bargeld in den Palast von Präsident Karsai. Dutzende Millionen Dollar sind so versickert - positive Folgen hat die Geldsack-Politik nicht.
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Der Kampfeinsatz soll 2014 enden, doch die Bundeswehr will auch danach in Afghanistan bleiben: 600 bis 800 Bundeswehrsoldaten sollen am Hindukusch die afghanische Armee unterstützen. Für Außenminister Westerwelle ist das "eine historische Zäsur".
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Schlafmohn-Boom am Hindukusch: Die Vereinten Nationen erwarten, dass Afghanistan in diesem Jahr eine Rekordernte einfahren wird. Viele Bauern verteidigen ihre Felder mittlerweile gewaltsam - und bekommen dabei Unterstützung von den Taliban.
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Meinung
Trotz massiver Militärpräsenz der Nato, trotz Milliardensummen aus dem Westen: Afghanistan entwickelt weder eine tragfähige Wirtschaft noch ein stabiles Staatswesen. Nun kehren die Aufständischen aus ihren Winterquartieren nach Afghanistan zurück - und werden die zentrale Behauptung des Westens auf die Probe stellen.
Ein Kommentar von Tobias Maternmehr...
Keine Strategie, kein Respekt: Afghanistans Präsident Karsai übt im SZ-Interview schwere Kritik am westlichen Einsatz in seinem Land. Das eigentliche Problem hätte die Nato in ihrem Kampf gegen den islamistischen Terror überhaupt nicht erkannt.
Von Tobias Matern, Kabulmehr...
Es galt als das "Guantánamo Afghanistans": Jetzt geben die US-Truppen in Afghanistan die Verantwortung für das Militärgefängnis Bagram vollständig an die einheimischen Sicherheitskräfte ab. Zeitgleich verhandelt US-Außenminister Kerry mit Karsai über die Details des Truppenabzugs.
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Bei gewaltsamen Protesten nach einer angeblichen Koranschändung durch einen einheimischen Polizisten sind in der südafghanischen Provinz Helmand vier Menschen getötet worden.
mehr...Politicker
Überraschender Besuch in Afghanistan: Bundesverteidigungsminister de Maizière würdigt in Masar-i-Scharif die Verdienste der Bundeswehr - und nennt erste Einzelheiten zum Truppenabzug, der bereits in diesem Frühjahr beginnen soll.
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"Homeland" auf russisch? Ein verschollener Sowjetsoldat ist nach 33 Jahren in Afghanistan wieder aufgetaucht. In dem Land am Hindukusch. Als Kräuterheiler.
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Erst verkündete die Nato, es habe 2012 weniger Taliban-Angriffe in Afghanistan gegeben. Nun stellt sich heraus: Die Statistik war falsch, die Gewalt im Land ist ebenso hoch wie im vergangenen Jahr. Trotzdem sprechen Nato und Bundeswehr weiterhin von Fortschritten.
Von Tobias Maternmehr...
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