Die Tage von Adolf Hitler sind gezählt: Ein brasilianischer Student, den seine Eltern nach dem deutschen Diktator benannten, will seinen Namen ändern lassen. Seit der auf einer Liste im Internet auftauchte, kämpft Adolf Hitler Souza Mendes mit Anfeindungen und Beschimpfungen - und möchte jetzt endlich eine Sache klarstellen.
Markt Schwabener Gymnasiasten setzen ihre Ausstellungsreihe "Vergessener Widerstand" fort: Zwei von ihnen haben sich mit dem Schicksal von Hans Riehl beschäftigt.
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Karin Kampwerth
"Chère Angela" statt "la grosse", die Dicke: Nicolas Sarkozy preist die deutsche Kanzlerin und das politische "modèle allemand" derzeit so sehr, dass seine Landsleute schon über seine "Deutschland-Besoffenheit" spotten. Im Gegenzug unterstützt Angela Merkel den Wahlkampf des französischen Staatspräsidenten - und verprellt damit die Sozialisten und ihren Kandidaten François Hollande.
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Stefan Ulrich, Paris
Er schrieb, "dass der Jude nur da gedeiht, wo Fäulnis herrscht": Otto Dickel gilt als glühender Verfechter eines germanisch-reinrassigen Herrenvolkes. Dennoch ehrt ihn der schwäbische Landkreis Aichach-Friedberg in seinem Jahrbuch als "sozialen Nationalisten" - abgesegnet vom Kreistag. Empört kämpfen die Grünen gegen das Erscheinen dieses Artikels. Der CSU-Landrat spricht von "Zensur".
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Stefan Mayr
Eine südafrikanische Tageszeitung sorgt mit einem äußerst geschmacklosen Vergleich zwischen Bastian Schweinsteiger und Adolf Hitler für einen Skandal. Mittlerweile hat sich der Autor entschuldigt.
Nachdem Neonazis bei einem Umzug in München die "Paulchen Panther"-Melodie gespielt haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Doch die bewusste Provokation ist strafrechtlich nur schwer zu fassen. Politiker reagieren empört, die Polizei verteidigt hingegen ihr Vorgehen.
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Annette Ramelsberger und Bernd Kastner
Mit einstweiligem Rechtsschutz will das bayerische Finanzministerium gegen die Veröffentlichung von Hitlers "Mein Kampf" durch den Briten Peter Mc Gee vorgehen. Damit geht die Auseinandersetzung zwischen Staat und Verleger in eine neue Runde.
Auschwitz? Jeder fünfte Deutsche unter 30 Jahren ist ahnungslos, wenn es um den Holocaust geht, besagt eine neue Studie. Dabei ist der Nationalsozialismus fester Bestandteil der deutschen Schulbildung. Eine Hauptschullehrerin versucht zu erklären, was da falsch läuft.
Interview:
Christina Jungkurth
Genialer Feldherr, toleranter Fürst, Philosoph auf dem Thron: Friedrich II. avancierte in den vergangenen drei Jahrhunderten zum gut ausgeleuchteten deutschen Vorbild. Am nächsten stand dem Preußenkönig sein Kammerdiener Fredersdorf. Ihm vertraute Friedrich blind bei Geld, Spionen und Hämorrhoidenleiden. Der erhaltene Briefwechsel zwischen König und Diener zeigt den Alten Fritz ohne Legende - dafür voller Liebe.
Von
Oliver Das Gupta
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In den USA verlieren Eltern, die ihre Kinder Adolf Hitler und Aryan Nation genannt haben, das Sorgerecht für den Nachwuchs. Als Grund wurde häusliche Gewalt angegeben.
Erst politisch nicht festgelegt, dann rechter Trommler, schließlich "deutscher Messias": Ludolf Herbst erzählt, wie Adolf Hitlers Nimbus aufgebaut wurde.
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H. Mommsen
Historikerin Heike Görtemaker erklärt, wieso der NS-Diktator seiner Geliebten gegenüber tolerant war - und wie er sich die gemeinsame Zukunft ausmalte.
Interview:
Oliver Das Gupta
Im Bundestag wurde eine in England abgeschickte Postkarte zugestellt. "To Führer Adolf Hitler, Reichstag, German Parliament, Berlin, Germany" stand auf der Karte.
Hauptsache, viel Musik: Bei Vox wird von dem Tag berichtet, als das "Dritte Reich" mit Glanz und Gloria der alten Soldatenherrlichkeit unterging.
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Willi Winkler
Er gehört zu den führenden Neonazis in Bayern, jetzt hat die Staatsanwaltschaft Würzburg Anklage gegen den vorbestraften Rechtsterroristen Martin Wiese erhoben. Sie wirft ihm Volksverhetzung und Bedrohung vor.
Der britische Verleger Peter McGee will einen Auszug aus Adolf Hitlers "Mein Kampf" veröffentlichen. Nicht zum ersten Mal macht er sich damit das bayerische Finanzministerium zum Gegner. Es steht Pressefreiheit gegen Propagandaverbot. Aber auch die Wissenschaft mischt sich ein.
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Willi Winkler
Mit allen Tricks: Vor 75 Jahren wurde Adolf Hitler eingebürgert, der letzte Akt einer langwierigen Posse, in der der "Deutscheste aller Deutschen" vorübergehend staatenlos war.
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Peter Kasza
Ein Hobbykünstler soll vor 80 Jahren das Gesicht von Adolf Hitler in einen Felsen bei Rennertshofen geschlagen haben. Doch erst jetzt ist die Sache einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden.
Lange bevor die Zwickauer Neonazi-Zelle enttarnt wurde, firmierte ein ehemaliger Politiker der rechtsextremen NPD bei Facebook als "Paul Panther". Purer Zufall sei das, sagt der Mann, der aus Zwickau kommt. Seine ehemaligen Parteikameraden sind nicht gut auf ihn zu sprechen.
Von
Kathrin Haimerl
Wegen der blutigen Niederschlagung der Proteste in Syrien stellt sich nun auch die Türkei gegen das Assad-Regime. Der türkische Premier Erdogan warf dem syrischen Machthaber Feigheit vor - und zog einen Vergleich zu Mussolini und Hitler.
Ein kalifornischer Polizist sprühte wehrlosen Occupy-Demonstranten Pfefferspray ins Gesicht - nun drohen ihm nicht nur rechtliche Konsequenzen: Photoshop-Bastler machen den Beamten zum Gespött der Online-Welt.
Die SS-Kluft mit ihren Totenköpfen, der Stahlzaun aus Wackersdorf und der ein oder andere unbekannte Held: Das neu eröffnete Polizeimuseum in Ingolstadt zeichnet die Geschichte der bayerischen Ordnungshüter nach.
Von
Stefan Mayr
Nach der Entlarvung der Zwickauer Terror-Zelle wird deutlich: Dort, wo das Trio mordete, gibt es gewaltbereite Neonazi-Gruppen. Deutschlandweit scheint die rechte Szene besser vernetzt zu sein als bisher vermutet. Vor allem Kameradschaften stehen im Verdacht, gezielt gewaltbereite Jugendliche aufzunehmen. So fanden auch verurteilte Straftäter immer wieder den Weg zurück in rechtsextreme Kreise. Erstaunlich sind die guten Verbindungen vieler Gruppen zur NPD.
Von
Jan Bielicki
Jetzt aber hurtig: Wer noch auf den letzten Drücker nach einem Weihnachtsgeschenk sucht, dürfte in unseren Buchtipps fündig werden. 52 Dichter und Denker, Künstler und Intellektuelle empfehlen ihre Lieblingsbücher - von Elke Heidenreich über Roger Willemsen bis zu Juli Zeh. Ein Überblick.
Jopie Heesters war ein Bonvivant der alten Schule. Ein Verführer, ein Entertainer, ein Faszinosum - mit einer Karriere in der Nazi-Zeit, die sein Leben bis zuletzt überschattete. Jetzt ist er mit 108 friedlich entschlafen, an Heiligabend, im Beisein der Familie.
Von
Christine Dössel