:Wofür Schriftsteller bei der Münchner Sicherheitskonferenz kämpfen
Vom ukrainischen Schriftsteller Serhij Zhadan bis zur belarussischen Dissidentin Maria Kolesnikowa, vom tschechischen Präsidenten Petr Pavel bis zum Friedenspreisträger Karl Schlögel: Das Rahmenprogramm der Münchner Sicherheitskonferenz ist prominent besetzt.
Was läuft für Kinder und Familien in München?
:Mumins, Sams und Olchis: Großer Auftritt für Trolle und Monster
Anfang des Jahres bringen eigenwillige und liebenswerte Wesen frischen Wind in das Leben der Erwachsenen: Bei diesen Events in München wird alles herrlich gegen den Strich gebürstet.
Was läuft in der Literatur
:Welche Lesungen in die Zukunft weisen
Das Münchner Literaturjahr beginnt mit einer Fülle an Möglichkeiten, mit Lesungen von Ursula Krechel bis Peter Licht. Und mit einem neuen Comicladen im Herzen der Stadt.
Roman von Elisabeth Sandmann
:Churchills vergessene Geheimagentinnen im Kampf gegen die Nazis
Die Autorin und Verlegerin Elisabeth Sandmann erzählt im Roman „Wir dachten, das Leben kommt noch“ von britischen Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs ihr Leben riskierten.
Ausstellung im Literaturhaus
:Die Mumins erobern München
Tolle Trolle: Vor 80 Jahren erfand Tove Jansson die Welt der Mumins. Eine Ausstellung im Literaturhaus München gibt Einblicke in Leben und Fantasie der finnischen Künstlerin.
Was läuft in der Münchner Literaturszene
:Ein Denkmal für die Familie Mann
München leuchtet: Wie ein neues Denkmal von Albert Coers am Literaturhaus die Familie Mann würdigt.
Der Jüdische Buchklub in München
:Wunschgäste sind Lilo Wanders, Igor Levit oder Blümchen
Die Schriftstellerin Dana von Suffrin und der Historiker Philipp Lenhard laden in ihren Jüdischen Buchklub bewusst Prominente abseits der Literatur-Bubble. Wen sie für ihre Diskussionsabende 2026 im Auge haben.
Lesung von Natalie Amiri über den Nahen Osten
:„Trump ist die größte Chance“
„Der Nahost-Komplex“: Navid Kermani stellt im Literaturhaus München das neue Buch der Journalistin Natalie Amiri vor.
Was läuft in der Münchner Literaturszene?
:Empfehlenswerte Lesungen im Dezember
Von Zeruya Shalev bis Eva Illouz, von Joy Williams bis Jonas Lüscher – im Dezember sind in München Lesungen und Gespräche mit einem breiten Spektrum geboten.
Steven Uhlys Roman „Death Valley“
:Ein Roadtrip durch Amerika
Steven Uhly lässt in seinem Roman „Death Valley“ ein Alter Ego durch die USA unter Donald Trump reisen. Das führt zu manchen überraschenden Begegnungen und Einsichten.
50 Jahre Frauenbuchladen Lillemor’s in München
:„Ein Laden für sich allein“
50 Jahre Frauenbuchladen Lillemor’s, das steht für eine ganze Ära der Frauenbewegung. Und für Veränderung: Denn heute führt ein queer-feministisches Kollektiv den Laden als Glitch Bookstore weiter. Eine kleine Zeitreise.
Gerd Heidenreichs Erzählungen
:Die Kunst, mit Sätzen abzuheben
„Goethe kam aus dem Regen“ heißt die neue Sammlung mit Geschichten von Gert Heidenreich. Er macht darin mit Worten die Wirklichkeit durchlässig für fantastische Erfahrungen.
Brasserie Oskar Maria
:Zum Bircher-Müsli wird Jazz serviert
In der Brasserie Oskar Maria im Literaturhaus spielt jeden Sonntag eine Jazzband. Die Atmosphäre ist gehoben, aber nicht abgehoben – und wer trotzdem ein wenig Luxus will, wird auch fündig.
Was läuft in der Münchner Literaturszene
:Lesungen, die im November glänzen
Was lässt sich in der Rückschau über unsere Gegenwart erfahren? Zahlreiche Lesungen im November bieten Antworten – inspiriert von Irmgard Keun, Rainer Maria Rilke oder Annette Kolb.
Kultur- und Freizeittipps
:Mit Nora Gomringer Bayern entdecken
Die Schriftstellerin Nora Gomringer freut sich in der Woche vom 3. bis 9. November auf Ausflüge zu coolen Museen, Sauna und Schwimmen, eine schwarze Kinokomödie und ein tolles Ausflugsziel.
Literaturfest München 2026
:Dana Grigorcea wird Literaturfest-Kuratorin
„Freiheit!“ Unter dieses Motto will die schweizerisch-rumänische Schriftstellerin Dana Grigorcea ihr Programm beim Literaturfest München stellen. Dazu wird es auch wieder eine „Münchner Schiene“ geben.
Was läuft in der Literatur
:Lesungen, die Perspektiven verändern
Von der Ukraine bis Italien, von Frankreich bis in den Kongo reisen: In Lesungen von Tanja Maljartschuk, Maddalena Fingerle oder Sylvain Prudhomme ist das im Oktober möglich.
Dagmar Leupold über Generationenkonflikte
:„Das Schweigen der Mütter war ein anderes als das der Väter“
Vor Jahren hat die Schriftstellerin Dagmar Leupold die Männer der Kriegsgeneration in den Blick genommen, nun im Roman „Muttermale“ die Frauen. Ein Gespräch über Veränderungen in der Gesellschaft wie auch im Erzählen – und über ein spezielles Gift in Mutter-Tochter-Beziehungen.
Münchner Literaturstipendien
:Förderung für elf Buchprojekte
Die Stadt München vergibt zehn Stipendien für vielversprechende Schreibprojekte, dazu den Leonhard- und Ida-Wolf-Gedächtnispreis.
Was läuft in München in der Literatur
:Lesungen, die einen neuen Blick vermitteln
Mit Ulrike Draesner ins alte Griechenland reisen, mit Michael Sommer und Stefan von der Lahr die Antike anders sehen: Etliche Lesungen in München Ende September und Anfang Oktober blicken in die Vergangenheit, um die Zukunft zu deuten.
Yuko Kuhns Roman „Onigiri“
:Deutsch-japanische Annäherungen
Yuko Kuhn hat einen Roman über eine deutsch-japanische Familie zwischen den Welten geschrieben. In feinen Miniaturen erzählt „Onigiri“ auch die Geschichte einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung, belastet von Depression und Demenz.
Lesungen in München
:Die Literatur-Highlights im Herbst
Von Caroline Wahl bis Ian McEwan, von Rita Falk bis Christopher Clark: Zahlreiche prominente Schriftstellerinnen und Schriftsteller stellen ihre neuen Romane, Krimis und Sachbücher im Herbst im Literaturhaus, bei der Münchner Bücherschau und andernorts vor. Ein Überblick.
Was läuft in der Literatur in München
:Welche Lesungen im September lohnen
Autorinnen und Autoren wie Sara Paretsky, Yuko Kuhn oder Ocean Vuong stellen im September ihre Romane in München vor.
Umstrittenes russisches Lied von Literaturhaus abgelehnt
:Streit um Kunstfreiheit in Münchens Kulturszene
Die Schriftstellerin Petra Morsbach empört sich, dass beim Literaturfest ein umstrittenes Lied nicht vorgetragen werden durfte. Cancelt das Literaturhaus die Kunst? Erstickt die Bayerische Akademie der Schönen Künste die Debatte? Und was sagt der betroffene Sänger Vladimir Korneev?
Kultur- und Freizeittipps für die neue Woche
:München entdecken in 5000 Schritten
Der Filmproduzent Ulrich Limmer freut sich in der Woche von 21. bis 27. Juli auf Spaziergänge durch die Stadt, seine neue Kinokomödie, einen Lieblingsschriftsteller und Schauspielerin Kate Winslet.
Buchvorstellung des Thomas-Mann-Enkels
:Was Frido Mann zur Weltlage sagt
Mit „Um der Güte und Liebe willen“ will Frido Mann zehn Wege für einen „kämpferischen Humanismus“ weisen. Bei der Buchvorstellung im Literaturhaus München zeigt sich der Schriftsteller und Theologe „höchst alarmiert“ angesichts der politischen Entwicklungen, ob in Amerika oder Israel.
Was läuft in der Literatur
:Wie die Buchszene den Sommer feiert
Vom Feste nur das Beste: Ob Literaturhaus oder Monacensia, ob Verlags- oder Geburtstagsfeier – die Szene stößt zum Saisonende nochmal kräftig auf die Literatur an.
Abend mit Professor der Bundeswehr-Universität
:Carlo Masala im Münchner Literaturhaus: „Putin interessiert keine deutsche Friedensinitiative“
Carlo Masala zeichnet ein mal mehr ein düsteres Bild für die Nato und ihre Mitgliedstaaten, falls Russland die Ukraine besiegt. Der Professor erklärt eindringlich, warum das nicht passieren darf.
Übersetzerstipendium für Sophia Marzolff
:Brücken nach Tschechien bauen
Die Übersetzerin Sophia Marzolff erhält für ihre Übertragung eines Romans von Alice Horáčková aus dem Tschechischen ein Arbeitsstipendium 2025 des Freistaats Bayern.
Was läuft in der Literatur
:Lesend in den Sommer gleiten
Mit Kurt Tucholsky nach Schweden, mit Maike Albath nach Neapel und mit Louis Lewitan und Stephan Lebert zu den blinden Flecken vieler Familien – was in München in der zweiten Juni- und der ersten Juli-Hälfte an Lesungen geboten ist.
Ein Abend mit dem israelischen Autor Yishai Sarid
:„Es ist ein schrecklicher Konflikt“
Der Schriftsteller Yishai Sarid aus Tel Aviv sprach im Literaturhaus München über die schwierige Realität in Israel – und die Möglichkeiten, in der Literatur unangenehme Wahrheiten aufzugreifen.
Fußballweltmeister und Autor Christoph Kramer
:„Mut ist das Allerwichtigste im Leben“
Fußballstar, TV-Experte, Bestsellerautor: Christoph Kramer erzählt im Literaturhaus München aus seinem neuen Leben als Schriftsteller. Über einen vergnüglichen Abend, der auch ernste Themen hat – Neuigkeiten zur Romanverfilmung gibt es ebenfalls.
Was läuft in der Literatur?
:Vom Schweren und Leichten – welche Lesungen lohnen
Abende mit Yishai Sarid oder Marko Martin beschäftigen sich mit den gegenwärtigen Krisen und Kriegen. Doch die Literaturszene feiert auch – mit einem Tukan-Sommerfest oder Playmobil-Figuren, die Thomas Mann huldigen.
Ausstellung über Susan Sontag im Literaturhaus München
:„Ich habe mich komplett selbst erfunden“
Sie gilt als die berühmteste Denkerin, als „öffentliches Gewissen“ Amerikas, Glamourgirl der Intellektuellen, Ikone des Feminismus. Warum die Welt die unbeugsame Susan Sontag heute so dringend brauchen könnte.
Veranstaltungen zum 150. Geburtstag
:Wie Thomas Mann in München gefeiert wird
Am 6. Juni steht der 150. Geburtstag von Thomas Mann an. München, wo er lange mit seiner Familie lebte, würdigt den Schriftsteller mit einem Crescendo an Veranstaltungen.
Was läuft in der Literatur?
:Geschichten und Geschichtetes – diese Lesungen lohnen
Im Zeichen der Erinnerung stehen viele Lesungen der nächsten Wochen, das Spektrum reicht von Pierre Jarawan bis Angela Merkel. Am 10. Mai wird zudem vielfach der Schriftstellerinnen und Schriftsteller gedacht, deren Bücher 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt wurden.
Resümee des Literaturfests
:„Besser hätte der Neustart nicht gelingen können“
Das Literaturfest zieht eine positive Bilanz. Die Verlegung vom Herbst ins Frühjahr sei geglückt, so Geschäftsführerin Tanja Graf. In vielen ausverkauften Veranstaltungen ließ sich das Publikum auf das Motto „Die Sprachen der Liebe“ von Kurator Daniel Schreiber ein.
Doris Dörrie beim Literaturfest-Symposium
:„Was bedeutet es, wenn wir immer mehr alleine in Zimmern sitzen?“
Vom Wohnen, Gärtnern oder Pferden: Wie ein Symposium über „Leidenschaften“ beim Münchner Literaturfest die vielen Möglichkeiten umkreist, mit der Welt und anderen Menschen in Kontakt zu kommen.
Diskussion beim Literaturfest München
:Wie man Demokratiedöser aufweckt
Wie lässt sich unsere Demokratie stabilisieren? Gabriele von Arnim, Asal Dardan, Hasnain Kazim und Mirjam Zadoff diskutierten beim Literaturfest München – und waren sich nicht in allen Wegen zum Ziel einig.
Luisa Neubauer bei der Eröffnung des Literaturfests München
:„Die Welt braucht mutige Menschen in dieser Zeit“
Bei der Eröffnung des Literaturfests München fordert die Klimaaktivistin und Autorin Luisa Neubauer „Mut auf der Straße und Mut in der Sprache“. Auch sonst sollen beim Festival Solidarität und Gemeinsinn im Vordergrund stehen.
Mercedes Lauensteins Buch „Zuschauen und winken“
:Wenn Krankheit das Leben bestimmt
Ein junges Paar muss damit leben, dass der Mann an einer rätselhaften Krankheit leidet. Mercedes Lauenstein hat darüber einen feinen, lebensklugen Roman geschrieben.
Lesung von Tommie Goerz in München
:„Schöner kann man nicht Abschied nehmen“
Der Tod hat seinen Platz in Tommie Goerz’ Leben und Literatur. Bei seiner Lesung in München gibt der Erlanger Autor tiefe Einblicke in seine Seele – und hat eine berührende Bitte an das Publikum.
Schriftsteller Daniel Schreiber
:„Wir alle können einen Beitrag dazu leisten, die Welt besser zu machen“
Liebe ist immer politisch, sagt Bestsellerautor Daniel Schreiber. Die leidenschaftliche Beziehung zur Welt zu stärken, hat er sich nun auch als Kurator des Literaturfests München vorgenommen.
Programm-Überblick
:Auf Liebe bauen – was das Literaturfest München bietet
„Sprachen der Liebe. Wie wollen wir leben?“ Unter diesem Motto steht das vom Herbst ins Frühjahr verlegte Literaturfest München 2025. Diskussionen, Lesungen, ein Symposium über Leidenschaften, eine „Münchner Schiene“ und etliche Extra-Formate sollen das Wir-Gefühl stärken.
Was läuft in der Münchner Literaturszene?
:Lesungen, die Widerstandskräfte stärken
Was man Gewalt in ihren vielfältigen Erscheinungsformen entgegensetzen kann, zeigen im März Lesungen und Diskussionen mit Annegret Liepold oder Roberto Saviano, Column McCann oder Fatma Aydemir.
Schriftsteller Jonas Lüscher über KI und Maschinen
:"Wir können nicht ohne die Technik. Aber auch nicht ohne die Liebe"
Mensch und Maschine – eine konfliktreiche Beziehung. Jonas Lüscher hat darüber einen Roman geschrieben und ist sich bei aller Kritik an KI-Entwicklungen und Elon Musk bewusst: Maschinen retteten ihm während einer Corona-Erkrankung das Leben.
Programmvorstellung des Literaturfests München
:Lesen im Zeichen der Liebe
Das Programm des Literaturfests München steht fest. Kurator Daniel Schreiber will in schwierigen Zeiten auf „Sprachen der Liebe“ setzen und fragt: „Wie wollen wir leben?“
Was läuft in der Literatur?
:Lesungen, die Wissen mehren
Von Julia Friedrichs bis Arne Semsrott, von Therese Giehse bis Charles Lewinsky: Lesungen im Februar und Anfang März zu brisanten Themen.
Was läuft in der Literatur?
:Lesungen zu Macht und Liebe
Ob Romane von Julia Schoch oder Jonas Lüscher, Sachbücher von Eva Illouz oder Luisa Neubauer – im Februar bieten Lesungen in München viele Gelegenheiten, sich gut informiert und unterhalten zu fühlen.
Die Holocaust-Überlebende Chaja Polak im Münchner Literaturhaus
:„Man lässt einen anderen Menschen nicht leiden“
Was lässt sich Antisemitismus und Ausgrenzung aller Art entgegensetzen? Eine „Literarische Woche“ in München brachte unter anderem die Schriftstellerin Chaja Polak und den Schauspieler Matthias Brandt auf die Bühne des Literaturhauses - und bei einem Symposium wurde klar: Alle müssen sich mehr engagieren.