Konjunktur

Henkel-Chef Carsten Knobel
:„Fritz Henkel würde wieder in Deutschland gründen“

Carsten Knobel führt den Persil- und Schauma-Hersteller Henkel seit 2020. Seitdem hat er schon viele Krisen durchlebt. Der Manager spricht über seine schwierigste Entscheidung, Preiserhöhungen und Parallelen zu Friedrich Merz.

SZ PlusInterview von Caspar Busse und Björn Finke

Wirtschaftsausblick
:OECD rät zur Abschaffung von Tankrabatt und Ehegattensplitting

Die Wachstumsaussichten trüben sich wegen des Irankriegs auch in Deutschland ein. Chefökonom Stefano Scarpetta sieht dringenden Reformbedarf bei Steuern und dem Rentensystem.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid

Bundespolitik
:Wirtschaft löst laut neuer Umfrage Migration als zentrales Problem ab

Nur 13 Prozent der Bürger sehen die Wirtschaftslage nach einer neuen Umfrage positiv. So kritisch waren sie seit der Eurokrise nicht mehr.

Alle Entwicklungen im Liveblog

OECD-Bericht
:Der Nahostkonflikt bremst das Wachstum weltweit

In ihrem neuesten Wirtschaftsausblick geht die OECD von einer Abschwächung der Konjunktur aus – auch in Deutschland. Sie kritisiert den Tankrabatt, sieht aber auch Anlass zum Optimismus.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Bayerns Metall- und Elektroindustrie in der Krise
:„Die Lage ist dramatisch“

Im ersten Quartal sanken sowohl die Beschäftigung als auch die Produktion.  Arbeitgeber fordern von der Bundesregierung Reformen, um wieder wettbewerbsfähig zu werden.

Konjunktur
:Inflationsrate sinkt überraschend

Waren und Dienstleistungen verteuern sich im Mai ⁠nur noch um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ein Grund scheint der Tankrabatt zu sein.

Folgen des Klimawandels
:Hitzewelle belastet französische Wirtschaft

Die französische Zentralbank mahnt: Ändert sich nichts in der Klimapolitik, droht schon in diesem Jahr ein massiver Konjunkturrückgang. Auch für Deutschland gibt es Warnungen.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Bundespolitik
:Merz signalisiert: Ich bleibe Kanzler und will Veränderungen

Der Bundeskanzler gibt sich kämpferisch: Er sei „mit aller Kraft entschlossen“, einen neuen Aufbruch in Deutschland zu schaffen. Und zwar mit der SPD als Partner.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Konjunktur
:Der Aufschwung fällt aus – zum vierten Mal in Folge

Die Wirtschaftsweisen halbieren ihre Wachstumsprognose auf 0,5 Prozent. Dabei habe Deutschland die Grundlagen, um auf dem Weltmarkt wieder vorn mitzuspielen.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

Podcast „Auf den Punkt“
:Gut ausgebildet, aber kein Job – woran liegt's?

Berufseinsteiger haben es auf dem deutschen Arbeitsmarkt gerade nicht leicht. Welche Rolle KI dabei spielt.

Von Ann-Marlen Hoolt

Konjunktur
:Ifo-Geschäftsklima verbessert sich überraschend

Der Ifo-Geschäftsklimaindex legt im Mai zu. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Wie Experten die aktuelle Lage und die Aussichten für die deutsche Wirtschaft bewerten.

Iran-Krieg
:EU halbiert Wachstumsprognose für Deutschland

Die EU-Kommission zeichnet wegen Trumps Krieg in Nahost ein düsteres Bild der Wirtschaft. Und es könnte noch schlimmer kommen.

Von Josef Kelnberger

Wirtschaft in Bayern
:„Die Lage hat sich geändert“

Markus Söder trifft sich mit Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zum „Dauer-Diaolog“. Bayern steht in der Wirtschaftsflaute besser da als andere Bundesländer – und der Ministerpräsident doch unter einem gewissen Druck.

Von Maximilian Gerl

Thyssenkrupp
:Wieso Stahl auf einmal mehr wert ist

Deutschlands größter Stahlhersteller TKSE steckt in der Krise und bereitete dem Mutterkonzern Thyssenkrupp viel Kummer. Doch auf einmal sind die Aussichten wieder besser, wie die Quartalszahlen zeigen.

SZ PlusVon Björn Finke

Institut der deutschen Wirtschaft
:IW senkt Konjunkturprognose für 2026 deutlich

Der Iran-Krieg wirkt sich merkbar auf die deutsche Wirtschaft aus. Das IW sieht in diesem Jahr nur noch ein Wachstum von 0,4 Prozent – zuvor lag die Prognose bei 0,9 Prozent.

MeinungIndustrie
:Diese Scheidung ist sinnvoll, Thyssenkrupp muss die Stahlsparte abgeben

Es ist eine Geschichte des andauernden Scheiterns: Schon mehrfach gab es Gespräche über den Verkauf von Deutschlands größtem Stahlhersteller. Nie führten sie zu einer Lösung. Trotzdem bleibt eine Trennung sinnvoll.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Thyssenkrupp Steel Europe
:Deutschlands größter Stahlkonzern wird nicht indisch – und nun?

Thyssenkrupp will seine Stahltochter verkaufen, hat jedoch die Gespräche mit Bietern aus Indien beendet. Das Management hofft, dass sich die Lage der Krisenfirma bald verbessert – auch dank heftigen Stellenabbaus.

SZ PlusVon Björn Finke

Krieg in Nahost
:Baubranche fürchtet die nächste Krise

Bessere Stimmung, mehr Genehmigungen: Eigentlich war die Baubranche hoffnungsvoll für 2026. Jetzt steigen die Preise für Energie und Baustoffe. Und schon werden Erinnerungen an frühere Tiefphasen wach.

SZ PlusVon Leopold Zaak

Banken
:Deutsche Bank sieht sich als Krisengewinner

Trotz der Weltpolitik und Warnungen von Experten feiert die Deutsche Bank ein Rekordquartal. Doch an der Börse kam die Bilanz nicht ganz so gut an.

Von Meike Schreiber

Chemieindustrie
:2100 Doktorarbeiten, aber nur 30 Start-ups

Für Gründer ist die Chemie eine besonders schwierige Branche. Jetzt steckt sie auch noch in der Krise. Trotzdem gibt es ein paar wagemutige Unternehmen. Aber es könnten viel mehr sein.

SZ PlusVon Björn Finke

MeinungKonjunktur
:Wer nicht investiert, darf sich nicht wundern, wenn andere vorbeiziehen

Viele Unternehmer jammern, dass der Standort Deutschland immer weiter zurückfällt. Dabei waren auch sie viel zu bequem und haben zu wenig für künftige Erfolge getan.

SZ PlusKommentar von Stephan Radomsky

Konjunktur
:Trump sprengt Deutschlands Wachstumsplan

Wirtschaftsministerin Reiche muss ihre Wachstumsprognose wegen des Iran-Kriegs deutlich senken. Damit droht auch beim Haushalt Ungemach – und die wahren Probleme kommen womöglich erst noch.

Von Claus Hulverscheidt

Welthandel
:Kein Schiff wird kommen

In Duisburg befindet sich der weltweit größte Binnenhafen. Bisher spürt der Betreiber die Folgen des Kriegs im Nahen Osten nicht. Doch das ändert sich bald.

Von Björn Finke

Hannover-Messe
:„Am Ende geht es darum, ob unser Industriestandort überlebt“

Erst war der Kanzler dran, dann machte Katherina Reiche ihre Runde auf der Hannover-Messe. Und die Wirtschaftsministerin setzt ihre eigenen Akzente.

SZ PlusVon Elisabeth Dostert

Autoindustrie
:VW-Chef Blume will den Konzern erneut schrumpfen

Überkapazitäten seien für den Konzern „langfristig nicht tragfähig“, sagt der Manager in einem Interview. Die Strategie: deutlich weniger Autos produzieren. Zieht da bald das große Sparprogramm auf?

SZ PlusVon Stephan Radomsky und Paulina Würminghausen

Krise beim Kerosin
:Niemand hat die Absicht, euch die Ferien zu verderben

Seit die Internationale Energieagentur vor Engpässen beim Kerosin warnt, wächst auch in Deutschland die Nervosität. Doch die Wirtschaftsministerin spielt die Gefahr herunter. Wie ist die Lage wirklich?

Von Michael Bauchmüller

Hannover-Messe
:„Die Grenzen der Leidensfähigkeit sind erreicht“

Bei der Hannover-Messe will die deutsche Industrie eigentlich stolz zeigen: Wir können was, wir sind wer in der Welt. Doch in diesem Jahr fällt das schwer. Kanzler Merz muss sich Kritik gefallen lassen – und dann gibt es auch noch eine Merkwürdigkeit beim Messerundgang.

Von Elisabeth Dostert und Paulina Würminghausen

Weltwirtschaft
:Selbst im besten Fall geht es bergab

Der Iran-Krieg trübt die Aussichten für die Weltkonjunktur beträchtlich. In seinem neuen Ausblick warnt der Internationale Währungsfonds vor der „größten Energiekrise der Neuzeit“ und einer globalen Rezession.

Von Claus Hulverscheidt

Industrie
:Sie nannten sie Auftragskillerin

Marie Jaroni führt Deutschlands größten Stahlkonzern TKSE durch die Krise. Sie streicht Tausende Stellen – und hat trotzdem das Vertrauen der Gewerkschaft. Wie macht sie das?

SZ PlusVon Björn Finke

Iran-Krieg
:Ölpreis bricht ein – Spritpreise weiter auf hohem Niveau

Die Preise für Rohöl sind auf dem niedrigsten Stand seit Mitte März, doch die Entspannung an den Tankstellen bleibt aus. Die Bundesregierung und der Mineralölwirtschaftsverband hatten zuvor die Hoffnung auf sinkende Spritpreise bereits gedämpft.

SZ am Abend
:Nachrichten vom 1. April 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Konjunktur
:Energiepreisschock bremst das Wachstum

Der Krieg in Iran lässt die Hoffnungen auf einen nachhaltigen Konjunkturaufschwung schwinden. Damit gerät die gesamte wirtschaftspolitische Strategie der Regierung Merz ins Wanken.

Von Claus Hulverscheidt

Konjunktur
:Institute halbieren wegen Iran-Kriegs Wachstumsprognose

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute senken ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr wegen den stark gestiegenen Energiepreisen deutlich.

MeinungIran-Krieg
:Der Verbrauch von Öl und Gas muss runter

Alles schön und gut, wie Regierungen weltweit versuchen, sich gegen die hohen Energiepreise zu stemmen. Aber das wird nichts nützen, solange sie dabei zusehen, wie ihre Bürger an allen lieben Gewohnheiten festhalten.

SZ PlusKommentar von Jan Diesteldorf

Konjunktur
:Ökonomen kappen die Prognose für Deutschland

Der Iran-Krieg und steigende Energiepreise bringen alles durcheinander: Die deutsche Wirtschaft wird Vorhersagen zufolge 2026 doch nicht so stark wachsen wie erwartet.

Von Caspar Busse

Wirtschaft in Bayern
:Höchste Arbeitslosenzahl im März seit 2010

Im Frühling hellt sich die Lage am Arbeitsmarkt normalerweise auf. Doch dieser Effekt wird von der konjunkturellen Flaute derzeit ausgebremst.

OECD-Prognose
:Iran-Krieg treibt die Inflation nach oben

Weltweit geht das Wirtschaftswachstum zurück, sagt die OECD. Für Deutschland erwartet die Organisation zudem einen Anstieg der Inflation. Und es könnte noch schlimmer kommen.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Ifo-Index
:Iran-Krieg drückt Stimmung in der deutschen Wirtschaft

Teures Öl, mehr Inflation und viel Unsicherheit: Die Unternehmen blicken immer pessimistischer auf ihre Geschäfte.

MeinungAutoindustrie
:Das ist keine Krise mehr, das ist ein Strukturwandel

VW, Porsche, ach was, die ganze Branche hat existenzielle Probleme. Wenn es so weitergeht, könnten ganze Fabriken und Firmen verschwinden. Es ist Zeit, das anzuerkennen. Erst dann lässt sich etwas ändern.

SZ PlusKommentar von Stephan Radomsky

Konjunktur
:DIW passt Prognose wegen Nahost-Krieg an

Das Wachstum wird wohl gebremst, die Inflation dürfte ansteigen. Zu dieser Einschätzung kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Die Erholung der Konjunktur wird aber nicht vollständig gestoppt.

Iran-Konflikt
:Was bedeutet der hohe Ölpreis für Wirtschaft und Verbraucher?

Rohöl ist wegen der Kämpfe in Iran so teuer wie seit vier Jahren nicht. Die Folgen sind weltweit zu spüren – an den Börsen, in der Industrie und an den Zapfsäulen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller, Alexandra Föderl-Schmid, Alexander Hagelüken, Gunnar Herrmann, Christina Kunkel und Max Muth

Thyssenkrupp Steel Europe
:Dubioser US-Investor interessiert sich für größten deutschen Stahlkonzern

Thyssenkrupp will seine Tochter TKSE, Deutschlands größten Stahlhersteller, verkaufen. Bisher verhandelt der Konzern mit indischen Bietern. Nun äußert auch ein US-Investor mit zweifelhaftem Ruf Interesse.

SZ PlusVon Björn Finke

Logistik
:DHL trotzt Iran-Krieg und Trumps Zöllen

Beim Bonner Dax-Mitglied sinken die Umsätze, doch der Gewinn steigt. Der weltweit größte Logistikkonzern will in der Golfregion investieren, mit den Konflikten dort könne die Firma umgehen, sagt Vorstandschef Meyer.

SZ PlusVon Björn Finke

Woolworth
:Die Antwort auf Temu und Shein

Andere gehen pleite, die Billigkette Woolworth wächst dagegen wie im Rausch. Und das ganz ohne Onlinehandel. Einblicke in den deutschen Schnäppchenmarkt, auf dem es gerade drunter und drüber geht.

SZ PlusVon Michael Kläsgen

Haushaltsgeräte
:Trumps Zölle belasten Miele

Der Hersteller von Waschmaschinen und anderen Elektrogeräten  kann die Abgaben nicht komplett auf US-Kunden abwälzen. Auch in Deutschland laufen die Geschäfte mau. Trotzdem wird investiert.

SZ PlusVon Björn Finke

Umfrage
:Unternehmen wollen trotz besserer Konjunktur mehr Stellen abbauen

Viele Branchen wollen weiter Stellen streichen, auch wenn sich die Stimmung gerade aufhellt. Vor allem exportorientierte Industrien sind betroffen.

Nach Übernahme
:Covestro-Chef Steilemann geht bald

Der Manager ist als Präsident des Chemieverbands ein hartnäckiger Kritiker der Regierung. Seinen Konzern haben Emirater übernommen. Jetzt verkündet Steilemann, seinen Vertrag nicht zu verlängern.

SZ PlusVon Björn Finke

Trotz Flaute
:IW: Deutschland bleibt drittgrößte Volkswirtschaft der Welt

Dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln zufolge liegt das BIP bei 5052 Milliarden Dollar. Damit liegt Deutschland vor Japan, der Anschluss an die USA und China ist aber verloren. Gegen Ende des Jahrzehnts könnte auch Indien an Deutschland vorbeiziehen.

Volkswagen
:Sechs Milliarden Euro mehr – und trotzdem nur Ärger

In der Kasse von VW liegt plötzlich ein Vermögen, mit dem niemand gerechnet hatte. Doch bevor überhaupt klar ist, wo das Geld herkommt, wird schon gestritten, wer davon wie viel abbekommt.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken, Christina Kunkel, Stephan Radomsky und Paulina Würminghausen

IW-Studie
:Krisen kosten die deutsche Wirtschaft fast eine Billion Euro

Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und die Zollpolitik der USA: Diese Krisen haben der Wirtschaft in den vergangenen fünf Jahren schwer zu schaffen gemacht, wie das Institut der Deutschen Wirtschaft ausgerechnet hat.

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