Konjunktur

Konsumlaune
:Vor allem Besserverdiener schieben größere Anschaffungen auf

Für den deutschen Handel ist das ein Warnsignal. Denn einkommensstärkere Haushalte sorgen für einen Großteil der Konsumausgaben.

Studie
:Feiertage kosten die Wirtschaft weniger als gedacht

Feiertage bremsen die Wirtschaft. Laut einer aktuellen Studie fallen die Einbußen aber begrenzt aus. Und manche Branchen profitieren sogar.

Industrie
:Steht Deutschlands Chemiebranche vor einer Riesenfusion?

Der weltweit größte Chemiekonzern BASF erwägt, die Nummer zwei in Deutschland, Evonik aus Essen, zu kaufen. Dabei stecken beide Firmen in der Krise und streichen Tausende Jobs.

SZ PlusVon Björn Finke

Konjunktur
:Eine schlechte gute Nachricht

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche freut sich über die besseren Wachstumsprognosen – und hat doch eine Befürchtung: dass die leichte Erholung zu falschen Schlussfolgerungen führt.

Von Claus Hulverscheidt

MeinungFriedrich Merz
:Jetzt aber mal ran an die Reformen

Der Kanzler hat ja nicht mehr so viel zu verlieren. Und er hat noch zwei Jahre, um alles dafür zu tun, damit Deutschland vorankommt. Die neuen Konjunkturprognosen jedenfalls müssten ihn zusätzlich beflügeln.

SZ PlusKommentar von Alexander Mühlauer

Konjunktur
:Wirtschaftsinstitute verdoppeln Wachstumsprognose

Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Aufschwung: Die führenden Wirtschaftsinstitute heben ihre Prognosen deutlich an. Doch Experten warnen: Das Ganze steht auf wackligen Beinen.

Neue Prognosen
:Deutsche Wirtschaft wächst viel stärker

Nach schwierigen Zeiten wird die Wirtschaftsleistung dieses Jahr um mehr als ein Prozent zunehmen, sagen Konjunkturforscher voraus. Das wäre das erste nennenswerte Wachstum seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs. Der Energieschock fällt weniger ins Gewicht als gedacht.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid und Alexander Hagelüken

Herbstgutachten
:OECD hebt Wachstumsprognose für Deutschland deutlich an

Die Organisation schätzt die Lage in Deutschland erheblich rosiger ein als vor dem Sommer. Chefökonom Stefano Scarpetta sieht den Tankrabatt jedoch kritisch – und mahnt die Bundesregierung zu Reformen.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid

Konjunktur
:„Der Standort Deutschland ist robuster als etliche Abgesänge der letzten Zeit suggerieren“

Wirtschaftsforscher erwarten eine Verbesserung der Konjunktur. Den Kanzler und seine Koalition sehen sie dennoch auf dem falschen Weg.

Von Claus Hulverscheidt

VDMA
:Maschinenbau-Verband korrigiert Prognose deutlich nach unten

Der Verband rechnet für 2026 mit einem realen Rückgang der Produktion um zwei Prozent. Es wäre der vierte Rückgang in Folge.

Von Elisabeth Dostert

Thyssenkrupp
:Deutschlands wichtigste Stahlmanagerin warnt vor der AfD

Firmenchefs halten sich bislang zurück mit öffentlicher Kritik an der Partei. Doch Marie Jaroni, Chefin von Thyssenkrupp Steel Europe, prescht jetzt vor – und ruft andere Unternehmer auf, es ihr gleichzutun.

SZ PlusVon Björn Finke

Abschwung
:Frankreich, der neue kranke Mann Europas?

Schwaches Wachstum, steigende Arbeitslosigkeit und eine wachsende Schuldenlast setzen die Regierung in Paris unter Druck. Sie muss ihre Haushaltsziele aufgeben – und steht vor unpopulären Sparmaßnahmen.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid

Wirtschaft in Bayern
:Der Sommer der Produktivitätsverluste

Der Sommer ist vorbei, der nächste kommt: Fast 700 Millionen Euro könnte Bayerns Wirtschaft künftig durch Hitzetage jedes Jahr verlieren – auch in weniger extremen als 2026.

Von Maximilian Gerl

Konjunktur
:Ökonomen trauen der deutschen Wirtschaft deutlich mehr zu

Die Wirtschaft in Deutschland läuft wieder besser, Ökonomen sind zuversichtlicher. Das Ifo-Institut erwartet, dass das Wachstum 2026 bei 1,4 Prozent liegt – so hoch wie seit 2022 nicht mehr.

Von Caspar Busse

MeinungGeldpolitik
:Die EZB muss einen erneuten Inflationsschock verhindern

Angesichts der hohen Inflation dürfte die Notenbank die Leitzinsen anheben. Ökonomisch ist das geboten, politisch aber extrem unbeliebt. Es droht ein Showdown.

Kommentar von Markus Zydra

Konjunktur
:DIW erhöht Prognose: „Wirtschaft steht vor Trendwende“

Starke Exporte und eine erstaunliche Robustheit trotz Ölpreisschock und Iran-Krieg: Die deutsche Wirtschaft schlägt sich besser als gedacht. Nun hebt auch das DIW seine Prognose an.

Freizeit
:Lieber Fernreise als Stühle

Die Deutschen geben mehr Geld für Urlaub aus und sparen an Möbeln. Marktführer Ikea senkt nun schon die Preise – und die hiesigen Hersteller leiden.

SZ PlusVon Björn Finke

Konjunktur
:Deutsche Wirtschaft im Frühjahr kräftiger gewachsen als angenommen

Im zweiten Quartal legt das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent zu – und übertrifft damit die Erwartungen des Statistischen Bundesamtes.

Autoindustrie
:Oliver Blume sieht die Lage von Volkswagen „mehr als kritisch“

Das sagte der VW-Chef in einem Interview, das im Intranet des Unternehmens veröffentlicht wurde. Bisherige Einsparungen im Konzern seien nicht ausreichend.

Konjunktur
:Exporte wachsen im Maschinenbau im Juni stark

Das dämpft die Einbußen, die die Branche im ersten Halbjahr 2026 verzeichnet. Aber US-Zölle, eine schwache Konjunktur und Konkurrenz aus China belasten den Maschinenbau in Deutschland weiter.

Arbeitsmarkt
:Knapp einem Viertel der deutschen Unternehmen fehlen Fachkräfte

Das zeigt eine Umfrage des ifo-Instituts. Im Vergleich zum April ist die Zahl leicht gestiegen.

Wirtschaft
:Die deutsche Industrie hat so viele Aufträge wie seit 2015 nicht mehr

Der Bestand an Bestellungen ist im Juni erneut gestiegen. Das kann positive Auswirkungen auf die Konjunktur haben.

Hitze
:Auf dem Trockenen

Sandbänke und Geröll, wo früher Wasser war: Die sinkenden Pegelstände des Rheins und anderer Flüsse bedrohen die Wirtschaft. Es gibt bereits erste Lieferengpässe, und es könnte noch schlimmer kommen.

SZ PlusVon Elisabeth Dostert, Björn Finke und Thomas Fromm

Export
:„Osteuropa-Boom“ rettet deutschen Exporteuren die Halbjahresbilanz

Während die Exporte in die USA und nach China zurückgehen, gewinnt das Geschäft mit Mittel- und Osteuropa deutlich an Dynamik. Zwei Länder nehmen besonders viele deutsche Waren ab.

Arbeitsmarkt
:Zahl der Arbeitslosen steigt auf mehr als drei Millionen

Die deutsche Industrie steht unter Druck. Das wirkt sich nun auch auf den Arbeitsmarkt aus. Aber es gibt auch ein paar positive Signale.

Von Alexander Hagelüken

MeinungWirtschaftspolitik
:Die Stahlindustrie darf nicht verschwinden

Deutschlands zweitgrößtes Stahlwerk streicht mehr als die Hälfte der Jobs – und die Beschäftigten sind sogar froh, weil sie Schlimmeres befürchtet haben. Ohne politische Hilfe droht der Branche das Aus.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Biermarkt
:Die Fußball-WM war „ein Flop“ für deutsche Brauer

Nicht mal die Weltmeisterschaft kann den Abwärtstrend beim Bierverkauf stoppen. Der Chef der Veltins-Brauerei erwartet weitere Pleiten. Dem Unternehmen selbst geht es aber recht gut – dank spezieller Biersorten.

SZ PlusVon Björn Finke

Technologie
:Hält die KI, was Donald Trump verspricht?

Der US-Präsident hofft, dass die Wirtschaft durch KI schnell wächst. Doch bei Technologiesprüngen wie der Elektrizität dauerte das oft Jahrzehnte. Eine Studie untersucht, ob die Wette aufgehen kann.

SZ PlusVon Markus Zydra

Geldanlage
:So investieren Sie in krisenfestere Branchen

Konsumgüter, Versicherungen, Stromversorger klingen nicht so spannend wie Space-X, aber Aktien dieser Branchen können Portfolios absichern. Doch schützt das wirklich vor Kursverlusten?

SZ PlusVon Günter Heismann

MeinungKrise
:Deutschland braucht eine neue Wirtschaftspolitik

Manche Branchen und Regionen werden in den nächsten Jahren massenhaft Beschäftigte verlieren, wenn nicht gegengesteuert wird. Um den Abstieg zu verhindern, sollte die Regierung Industriepolitik betreiben und die Menschen finanziell besserstellen.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

SZ am Abend
:Nachrichten vom 10. Juni 2026

Was heute wichtig war.

Von Carina Seeburg

DIW-Prognose
:Deutscher Wirtschaft droht Rezession

Die deutsche Wirtschaft schrumpft bis Herbst, sagt das DIW-Institut voraus. Jetzt solle die Regierung handeln und die Menschen gezielt entlasten – aber nicht durch einen neuen Tankrabatt.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Wirtschaftsausblick
:OECD rät zur Abschaffung von Tankrabatt und Ehegattensplitting

Die Wachstumsaussichten trüben sich wegen des Irankriegs auch in Deutschland ein. Chefökonom Stefano Scarpetta sieht dringenden Reformbedarf bei Steuern und dem Rentensystem.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid

OECD-Bericht
:Der Nahostkonflikt bremst das Wachstum weltweit

In ihrem neuesten Wirtschaftsausblick geht die OECD von einer Abschwächung der Konjunktur aus – auch in Deutschland. Sie kritisiert den Tankrabatt, sieht aber auch Anlass zum Optimismus.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Bayerns Metall- und Elektroindustrie in der Krise
:„Die Lage ist dramatisch“

Im ersten Quartal sanken sowohl die Beschäftigung als auch die Produktion.  Arbeitgeber fordern von der Bundesregierung Reformen, um wieder wettbewerbsfähig zu werden.

Konjunktur
:Inflationsrate sinkt überraschend

Waren und Dienstleistungen verteuern sich im Mai ⁠nur noch um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ein Grund scheint der Tankrabatt zu sein.

Folgen des Klimawandels
:Hitzewelle belastet französische Wirtschaft

Die französische Zentralbank mahnt: Ändert sich nichts in der Klimapolitik, droht schon in diesem Jahr ein massiver Konjunkturrückgang. Auch für Deutschland gibt es Warnungen.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Bundespolitik
:Merz signalisiert: Ich bleibe Kanzler und will Veränderungen

Der Bundeskanzler gibt sich kämpferisch: Er sei „mit aller Kraft entschlossen“, einen neuen Aufbruch in Deutschland zu schaffen. Und zwar mit der SPD als Partner.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Konjunktur
:Der Aufschwung fällt aus – zum vierten Mal in Folge

Die Wirtschaftsweisen halbieren ihre Wachstumsprognose auf 0,5 Prozent. Dabei habe Deutschland die Grundlagen, um auf dem Weltmarkt wieder vorn mitzuspielen.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

Podcast „Auf den Punkt“
:Gut ausgebildet, aber kein Job – woran liegt's?

Berufseinsteiger haben es auf dem deutschen Arbeitsmarkt gerade nicht leicht. Welche Rolle KI dabei spielt.

Von Ann-Marlen Hoolt

Konjunktur
:Ifo-Geschäftsklima verbessert sich überraschend

Der Ifo-Geschäftsklimaindex legt im Mai zu. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Wie Experten die aktuelle Lage und die Aussichten für die deutsche Wirtschaft bewerten.

Iran-Krieg
:EU halbiert Wachstumsprognose für Deutschland

Die EU-Kommission zeichnet wegen Trumps Krieg in Nahost ein düsteres Bild der Wirtschaft. Und es könnte noch schlimmer kommen.

Von Josef Kelnberger

Wirtschaft in Bayern
:„Die Lage hat sich geändert“

Markus Söder trifft sich mit Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zum „Dauer-Diaolog“. Bayern steht in der Wirtschaftsflaute besser da als andere Bundesländer – und der Ministerpräsident doch unter einem gewissen Druck.

Von Maximilian Gerl

Thyssenkrupp
:Wieso Stahl auf einmal mehr wert ist

Deutschlands größter Stahlhersteller TKSE steckt in der Krise und bereitete dem Mutterkonzern Thyssenkrupp viel Kummer. Doch auf einmal sind die Aussichten wieder besser, wie die Quartalszahlen zeigen.

SZ PlusVon Björn Finke

Institut der deutschen Wirtschaft
:IW senkt Konjunkturprognose für 2026 deutlich

Der Iran-Krieg wirkt sich merkbar auf die deutsche Wirtschaft aus. Das IW sieht in diesem Jahr nur noch ein Wachstum von 0,4 Prozent – zuvor lag die Prognose bei 0,9 Prozent.

MeinungIndustrie
:Diese Scheidung ist sinnvoll, Thyssenkrupp muss die Stahlsparte abgeben

Es ist eine Geschichte des andauernden Scheiterns: Schon mehrfach gab es Gespräche über den Verkauf von Deutschlands größtem Stahlhersteller. Nie führten sie zu einer Lösung. Trotzdem bleibt eine Trennung sinnvoll.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Thyssenkrupp Steel Europe
:Deutschlands größter Stahlkonzern wird nicht indisch – und nun?

Thyssenkrupp will seine Stahltochter verkaufen, hat jedoch die Gespräche mit Bietern aus Indien beendet. Das Management hofft, dass sich die Lage der Krisenfirma bald verbessert – auch dank heftigen Stellenabbaus.

SZ PlusVon Björn Finke

Krieg in Nahost
:Baubranche fürchtet die nächste Krise

Bessere Stimmung, mehr Genehmigungen: Eigentlich war die Baubranche hoffnungsvoll für 2026. Jetzt steigen die Preise für Energie und Baustoffe. Und schon werden Erinnerungen an frühere Tiefphasen wach.

SZ PlusVon Leopold Zaak

Banken
:Deutsche Bank sieht sich als Krisengewinner

Trotz der Weltpolitik und Warnungen von Experten feiert die Deutsche Bank ein Rekordquartal. Doch an der Börse kam die Bilanz nicht ganz so gut an.

Von Meike Schreiber

Chemieindustrie
:2100 Doktorarbeiten, aber nur 30 Start-ups

Für Gründer ist die Chemie eine besonders schwierige Branche. Jetzt steckt sie auch noch in der Krise. Trotzdem gibt es ein paar wagemutige Unternehmen. Aber es könnten viel mehr sein.

SZ PlusVon Björn Finke

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