:„Ich hatte das Gefühl, dass mir alles gleichzeitig entglitt“
Die Norwegerin Kristin Harila bezwang alle 14 Achttausender in Rekordzeit, es hätte der Gipfel ihrer Karriere sein sollen. Doch der Tod eines Trägers verdunkelte ihren Erfolg. Und es folgte eine weitere erschütternde Nachricht.
Bhutan
:Mit alten Künsten in die Zukunft
In Deutschland steckt das Handwerk vielerorts in der Krise. Im buddhistischen Himalaja-Staat Bhutan hingegen hat beste Karrierechancen, wer schreinern oder schneidern kann. Besuch in einem Land, in dem Identität ein Wirtschaftsfaktor ist.
Nepal
:Die vielleicht bekannteste Leiche am Everest soll geborgen werden
„Green Boots“ diente Bergsteigern am Mount Everest lange als Wegmarke. Die Identität des Toten mit den grünen Stiefeln ist seit 30 Jahren nicht zweifelsfrei geklärt. Das könnte sich bald ändern.
Expedition im Himalaya
:„Ich bin ein Meister im Umdrehen geworden“
Erst nach zwölf Jahren und fünf Versuchen hat es der Münchner David Göttler auf den Gipfel des Nanga Parbat geschafft. Das Alpen-Film-Festival zeigt darüber einen Dokumentarfilm. Im Gespräch erklärt der Bergsteiger, was ihn antreibt.
Sicherheit am Mount Everest
:„Wenn ein Sherpa in Schwierigkeiten gerät, kann ich als Kunde nicht einfach weitergehen“
Seit ein verschollener Sherpa sich in der Todeszone selbst gerettet hat, ist eine Diskussion um die Sicherheit am Mount Everest entbrannt. Der Expeditionsanbieter Lukas Furtenbach geht hart mit so manchem Bergsteiger ins Gericht – und sagt, was sich ändern müsste.
Mount Everest
:„Es ist ein Wunder“
Sechs Tage lang gilt ein Bergführer am Mount Everest als verschollen und wird für tot gehalten – dann taucht er im Basislager wieder auf. Sein Überleben in der sogenannten Todeszone entfacht eine Debatte über Arbeitsbedingungen am höchsten Berg der Welt.
Leute
:Der Steg ist das Ziel
Harry-Styles-Fans beschweren sich über versperrte Sicht auf die Bühne, Christine Neubauer trägt am Ballermann Perücke, und Bushido grillt mit Freunden im Garten.
Klimawandel
:Archiv der Erde: Was passiert, wenn der Permafrost taut
Bergdörfer, die verschüttet werden. Flüsse, die rosten. Tsunamis im Himalaja und in den Alpen. Und vielleicht schlummert im Boden das nächste Penicillin.
Sicherheitsrisiko
:So tödlich kann ein Eisblock am Mount Everest sein
Ein riesiger, instabiler Eisturm blockiert die Route auf den Mount Everest zwischen Basislager und Lager 1. Dawa Tashi Sherpa hat erlebt, was passieren kann, wenn ein solcher Eisblock bricht. Er hat eine solche Tragödie vor zwölf Jahren als Einziger überlebt.
Mount Everest
:Abzocke mit Rettungsflügen am Mount Everest
Ein Netzwerk aus Bergführern, Ärzten und Kliniken soll mit fingierten Rettungsflügen und falschen Diagnosen Geld verdient haben. Teilnehmer von Touren seien genötigt worden, selbst bei harmlosen Gesundheitsproblemen einer Flugrettung zuzustimmen.
Klimawandel
:Gletscherschwund: Mitte des Jahrhunderts erreicht das Sterben seinen Höhepunkt
Wird die Erderwärmung nicht drastisch gebremst, verschwinden bald bis zu 4000 Gletscher pro Jahr. Für die letzten vier in Deutschland gibt es wohl keine Rettung mehr.
Hochgebirge
:Wo der Klimawandel wie im Zeitraffer abläuft
Mehr „Nassschneelawinen“, weniger Permafrost: In den Bergen schreitet die Erderwärmung besonders schnell voran, zeigen zwei Studien. Warum es auch in den Alpen tendenziell gefährlicher wird.
Rettungsaktion
:Schneesturm am Mount Everest: Alle Wanderer sind gerettet
Hunderte Touristen wurden am höchsten Berg der Welt von starkem Schneefall überrascht – nun sollen alle in Sicherheit sein. Auch anderswo im Westen Chinas mussten Wandernde gerettet werden.
MeinungMount Everest
:Das Hochgebirge ist kein Freizeitpark
Tausend Wanderer saßen in den vergangenen Tagen am höchsten Berg der Welt fest. Straßen und Busse schaffen eben Zugang, aber keine Garantie, dass es einem gut geht. Dort oben gelten andere Gesetze.
Aktuelles Lexikon
:Mount Everest
Der höchste Berg der Welt verdankt seinen westlichen Namen einem britischen Landvermesser. Und lockt jedes Jahr Hunderttausende Touristen an.
Rettungsaktion
:Tödlicher Sturm am Mount Everest
Ein Blizzard hat Hunderte Bergtouristen an der tibetischen Seite des Mount Everest überrascht. Eine Rettungsaktion läuft, aber immer noch sitzen viele Wanderer in den Schneemassen fest. Mindestens ein Mensch soll gestorben sein.
Nach Schneesturm
:Mehrere Hundert Menschen am Mount Everest gerettet
Nach einem heftigen Schneesturm waren rund tausend Menschen in einem Zeltlager auf 4900 Metern Höhe gefangen. Mindestens 350 Bergsteiger konnten bereits in Sicherheit gebracht werden.
Bergsport
:Für immer am Laila Peak
Nach dem tödlichen Bergunglück von Laura Dahlmeier in Pakistan hat ein Team eine mögliche Bergung ihrer Leiche geprüft – und sich dagegen entschieden.
Rekordversuch am Mount Everest
:„Wenn ich die Chance habe, den Everest in einem Tag zu besteigen, warum sollte ich es nicht versuchen?“
Der Speedbergsteiger Tyler Andrews rannte in Laufschuhen auf den Manaslu, demnächst will er im vierten Anlauf einen Geschwindigkeitsrekord am Mount Everest aufstellen. Kritiker werfen ihm Verrat am Alpinismus vor. Was sagt er dazu?
Bergsteigen
:„Wir gehen nicht in die Berge, um zu sterben, sondern um intensiv zu leben“
Alix von Melle ist eine der erfahrensten Höhenbergsteigerinnen. Sie verlor ihren Mann bei einem Kletterunglück. Ein Gespräch über den Tod von Laura Dahlmeier, den Umgang mit Trauer – und alpine Gefahren.
Bergtourismus
:Mit Xenon-Gas in sieben Tagen auf den Everest und zurück
Den höchsten Berg der Welt in kürzester Zeit erreichen, das verspricht jetzt ein Reiseunternehmer. Möglich wird das mit viel Geld – und durch das Edelgas Xenon.
Speedbergsteigen
:Wer ist der schnellste Mann am Mount Everest?
In weniger als 20 Stunden vom Basislager auf den Gipfel und zurück: Karl Egloff und Tyler Andrews wollen beide den Geschwindigkeitsrekord am Everest brechen, ohne einander zu begegnen. Wie es zu dem Duell kam.
Himalaja
:Mit Zahnschmerzen zum Everest
Eine Trekking-Tour zum höchsten Berg der Welt in Nepal kann zugleich schön und schrecklich sein. Unser Autor hat es erlebt.
Marathon am Dach der Welt
:„Ich habe gekämpft und viel erreicht, ich fühle mich frei“
Shiva Paul läuft die weltweit härtesten Marathons. Als junger Mann floh er vor der Militärdiktatur in Bangladesch nach München. Heute ist er erfolgreicher Unternehmer, schöpft Kraft aus täglichem Yoga und baut Brücken zwischen Kulturen.
Alpinismus
:Mit Vollgas auf den Mount Everest
In einer Woche auf den höchsten Berg der Erde: Der österreichische Veranstalter Lukas Furtenbach plant eine Turbo-Expedition, die Teilnehmer atmen dafür Xenon ein. Ist das eine Innovation im Bergsport oder ein neues, noch verrückteres Konsumlevel durch Doping?
Kolumne „Mitten in …“
:„Jaaa, Vi-a-gra!“
Eine SZ-Redakteurin hat sich im ICE extra ins Ruheabteil gesetzt, doch dann zerreißt eine laute Stimme die Stille – mit Intimitäten, die so gar nicht für fremde Ohren gedacht sind. Drei Anekdoten aus aller Welt.
Unterwegs im Himalaya
:„Der Rekord ist eigentlich brutal nebensächlich“
Isabella Haßmann aus der Jachenau hat den Achttausender Manaslu als jüngste Frau ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen. Entscheidend sei für sie aber das Gemeinschaftserlebnis, sagt die 25-Jährige.
Erdbeben am Mount Everest
:„Der Druck war so stark, dass es mir eines meiner Zeltfenster herausgerissen hat“
Als am Dienstag vor einer Woche in Tibet die Erde bebte, wurde der deutsche Extrembergsteiger Jost Kobusch aus dem Schlaf gerissen: Er zeltete am Mount Everest mutterseelenallein auf 5700 Meter Höhe. Es war nicht sein erstes Erdbeben an dem Berg.
Erdbeben in Tibet
:Gefangen in einer der kältesten Regionen der Erde
Nach dem Erdbeben in Tibet soll es mindestens 95 Tote und mehrere Hundert Verletzte geben. Hilfskräfte haben Schwierigkeiten, die entlegenen Dörfer des Himalaja zu erreichen. Es bleibt wenig Zeit: Im Gebiet um den Mount Everest könnten sonst Überlebende erfrieren.
Himalaja-Drama „Shambhala“ im Kino
:Eine Frau, drei Ehemänner
„Shambhala“ von Min Bahadur Bham ist Nepals Kandidat für die Oscars. Er handelt von der kargen Schönheit des Lebens im Himalaja – und dem Brauch der Vielmännerei.
Extrembergsteigen
:Wie ein 18-Jähriger alle Achttausender bestieg
Nima Rinji Sherpa hat die höchsten Berge der Welt erklommen, als jüngster Mensch jemals. Er hat beim Bergsteigen einen Freund verloren, will das Geschäft mit den Rekorden verändern — und ist noch lange nicht am Ziel.
China und Indien
:Auf bessere Nachbarschaft im Himalaja
Peking und Delhi wollen endlich ihre Grenzstreitigkeiten in der Kaschmir-Region entschärfen. Die beiderseitigen Interessen gehen aber weit über diesen Konflikt hinaus.
Extrem-Bergsteigen trotz Autoimmunerkrankung
:„Ich lasse mich nicht von dieser Krankheit aufhalten“
Kommt ein Krankheitsschub, kann Julia Lauer ihre Sehkraft verlieren, ihr Gleichgewicht, das gesamte Gefühl für ihren Körper. Trotz dieser Autoimmunerkrankung will sie weiter bergsteigen. Im Gebirge von Nepal – auf mehr als 6000 Meter Höhe.
Alpinismus
:„Das ist ein bahnbrechender Fund“
100 Jahre nach seinem Verschwinden sind offenbar die Überreste des Bergsteigers Andrew Irvine am Mount Everest aufgetaucht. Wird das Rätsel um die Erstbesteigung des höchsten Berges der Welt nun gelöst?
Indien
:Modis Schlappe in Kaschmir
Bei den ersten Wahlen in der Unruheregion seit zehn Jahren formiert sich breiter Widerstand gegen die Partei des Premierministers in Delhi. Was steckt hinter diesem Dämpfer?
Geologie
:Warum der Mount Everest immer höher wird
Der höchste Berg der Welt wächst jedes Jahr um wenige Millimeter. Das hat offenbar ausgerechnet mit Erosion zu tun.
„Me Too“ im Bergsport
:Wenn die größte Gefahr am Berg für Frauen von Männern ausgeht
Entblößte Geschlechtsteile im Schlafsaal, herabwürdigende Kommentare und Nirmal Purja, Star der Szene, der zwei Alpinistinnen bedrängt haben soll: Hat der Bergsport ein Sexismus-Problem?
Kami Rita Sherpa
:„Es gibt keine Garantie, dass wir lebend zurückkommen“
Der nepalesische Bergführer Kami Rita Sherpa hat 30 Mal den Gipfel des Mount Everest erreicht, so oft wie kein anderer. Im Interview erzählt er, was ihn antreibt – und warum er nicht möchte, dass seine Kinder später einmal in den Bergen arbeiten.
Alpinismus
:Das höchste Rätsel der Welt
George Mallory und Andrew Irvine versuchten bereits 1924, den Gipfel des Mount Everest zu erreichen – fast drei Jahrzehnte vor Edmund Hillary und Tenzing Norgay. Erst 1999 wurde Mallorys Leiche gefunden. Waren die britischen Pioniere in Wirklichkeit die Erstbesteiger?
Bergsteigen und Technik
:Drohnen am Mount Everest – muss das sein?
Am Himmel über dem höchsten Berg der Welt herrscht Hochbetrieb, Expeditionsanbieter setzen zunehmend auf Drohnen, um Material oder Medikamente zwischen den Lagern hin und her zu transportieren. Für die einen ist das ein Fortschritt, für die anderen ein Frevel.
Leute
:Witze und eine Heidenangst
Camila Cabello war eine Stunde lang mit Rapper Lil Nas X in einem Aufzug eingesperrt, Gil Ofarim bittet um Zahlungsaufschub, und Countrysänger Jelly Roll investiert seinen Reichtum in Socken.
Leute
:Warum es am Filmset so oft knistert
Emily Blunt spricht eine Geheimsprache, Madonna baut einen Familienbetrieb auf, und ein polnischer Pilot vernachlässigt vor lauter Liebe seine Dienstpflichten.
Himalaja
:Das ist neu am Mount Everest
Bergsteiger müssen künftig einen Ortungschip tragen und dürfen ihre Exkremente nicht mehr liegen lassen. Ist das sinnvoll?
Mount Everest
:Die höchstgelegene Müllhalde der Welt
Getränkedosen, kaputte Schlafsäcke, Exkremente: Der Mount Everest ist begraben unter Tonnen von Bergsteiger-Müll. Am Gipfel stinkt es, im Tal fürchten sie um ihr Trinkwasser. Ideen zur Besserung gibt es. Aber das dürfte kaum reichen.
Extrembergsteigen
:Zurück auf den Schicksalsberg
David Göttler war am Nanga Parbat schon kurz vor dem Gipfel - bis er die Besteigung des Achttausenders wegen eines unguten Gefühls abbrach. Nun startet der Münchner den nächsten Versuch.
Unglück in Nepal
:"O Gott, o Mist, er ist am Leben"
Der indische Bergsteiger Anurag Maloo stürzte an der Annapurna in eine Gletscherspalte. Nach drei Tagen und Nächten wurde er gefunden, mehr tot als lebendig. Im Interview spricht er über die Stunden, die er für seine letzten hielt, und darüber, wie er sich seither zurück ins Leben kämpft.
Tod am Kangchendzönga
:„Als sie ihn fanden, hatte ich einen kleinen Nervenzusammenbruch“
Im Mai 2023 verlor die Höhenbergsteigerin Alix von Melle ihren Mann Luis Stitzinger am Kangchendzönga. Im Interview spricht sie darüber, wie sie die Zeit der Ungewissheit erlebte, was ihr in ihrer Trauer hilft und warum sie zurück in die Berge möchte.
Festival im Kurhaus
:Langsam steigen, rasant abfahren
Das Tölzer Wunderfalke-Festival zeigt die Spielarten, unterwegs zu sein.
Filmfestival
:Alleingänger und Erstbesteiger
Das Bergfilm-Festival Tegernsee zeigt in seinem Jubiläumsjahr 65 Filme aus 28 Ländern.
Berg-Rekorde
:Und wer hilft den Sherpas?
Erst kürzlich sind nepalesische Bergführer bei Lawinenabgängen tödlich verunglückt, während sie westliche Bergsteiger auf Rekordjagd begleiteten. Für ihre Familien hat das fatale Folgen. Ein Gespräch mit Melissa Arnot Reid, die versucht zu helfen.