Der ehemalige US-Präsident Barack Obama auf einer Konferenz 2017 in Berlin.
Reaktionen auf Trumps Iran-Entscheidung

Obama: US-Ausstieg aus dem Atomdeal ist ein "ernster Fehler"

Der frühere US-Präsident äußert sich selten zu aktueller Politik. Umso schärfer wirkt seine Reaktion. Kritiker aus aller Welt bezeichnen Trumps Entscheidung als "zerstörerisch", "kurzsichtig" und "verheerend".

Atom-Deal

Hardliner verbrennen US-Flagge im iranischen Parlament

Trotz des Zorns über Trumps Ausstieg aus dem Atomabkommen erklärt Teheran, vorerst an dem Vertrag festhalten zu wollen. Wenn aber die Verhandlungen mit Deutschland und den anderen Partnern scheitern, werde wieder unbegrenzt Uran angereichert.

01:29
Ausstieg der USA aus Atomdeal

Droht eine neue Eskalation?

Die Europäer wollen das Atomabkommen mit dem Iran nun ohne die USA retten. Die Konsequenzen von Trumps Entscheidung für das Pulverfass Nahost könnten gravierend sein.

U.S. President Donald Trump arrives at Joint Base Andrews after attending the National Rifle Association (NRA) convention in Dallas, in Maryland
Atomdeal mit Iran

Das Abkommen steht auf der Kippe

Donald Trump hat das Atomabkommen mit Iran als verrückt, dämlich und grauenhaft bezeichnet. Heute will er verkünden, wie es damit weitergeht. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Thorsten Denkler, New York

Iranischer Präsident äußert sich zu Atomabkommen
Iran

Rohani bereitet sein Land auf Trumps Entscheidung vor

"Ob wir nun mit Sanktionen belegt werden oder nicht, wir sollten auf eigenen Füßen stehen", sagt der iranische Präsident vor der Entscheidung über das Atomabkommen. Unterdessen droht die Landeswährung abzustürzen.

Autobahn 1 bei Köln
SZ Espresso

Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und wird: Härteres Vorgehen gegen Verkehrssünder, Iran-Atomabkommen, Entwicklung im Handelsstreit

Von Dorothea Grass

Iranischer Präsident Hassan Rohani
Iran

Rohani: "Atomabkommen ist nicht verhandelbar"

Der iranische Präsident hält nichts von einer Neuregelung des Vertrages mit den fünf UN-Veto-Mächten und Deutschland. Auch wenn US-Präsident da ganz anderer Meinung ist.

US President Donald Trump and French President Emmanuel Macron hold a joint press conference.
Atomabkommen

Ärger in Iran nach Trumps Atomdeal-Vorstoß

Der US-Präsident bringt gemeinsam mit Macron ein neues Atomabkommen ins Spiel. Irans Präsident hält davon nichts - und auch die EU und Russland sind irritiert.

Presidents Rouhani of Iran, Erdogan of Turkey and Putin of Russia hold a joint news conference after their meeting in Ankara
Krieg in Syrien

Russland, Iran und Türkei streben "Ruhe am Boden" an

Darauf können sich die Präsidenten der drei Länder bei einem Treffen in Ankara verständigen. Allerdings werden auch Differenzen zwischen Putin, Rohani und Erdoğan deutlich.

Iranischer Präsident Hassan Rohani
Proteste in Iran

Rohani fordert Freilassung der nach Protesten inhaftierten Studenten

Bei den regimekritischen Unruhen in Iran wurden über 100 Studenten festgenommen. Der Präsident wolle nun "die Freilassung binnen 24 bis 48 Stunden", teilt ein Minister mit.

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Leserdiskussion

Proteste in Iran: Wie sollte sich Europa positionieren?

Seit Tagen eskalieren die regimekritischen Proteste in Iran. Unter den Demonstranten sind Monarchisten, Sozialisten, Progressive und Menschen, die sich über Lebensmittelpreise empören. Die Führung des Landes reagiert mit Gewalt und organisiert Kundgebungen gegen die Proteste.

Proteste im Iran
Iran

Die Proteste in Iran stellen Europa vor ein Dilemma

Die Iraner demonstrieren aus unterschiedlichsten Gründen, Europa kann die Lage in dem Land kaum überblicken. Aber angesichts von zunehmender Gewalt zu schweigen, ist auch keine Option.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

Wahlen im Iran
Proteste in Iran

Macron ruft Teheran zur Zurückhaltung auf

Der französische Präsident mahnt seinen iranischen Amtskollegen Rohani in einem Telefongespräch, die Meinungsfreiheit in seinem Land zu achten. Die USA fordern eine UN-Krisensitzungen.

Iran

Zwischen Demokratie und Theokratie - so funktioniert Irans politisches System

Die Islamische Republik ist ein Zwitterwesen: Einige Amtsträger werden gewählt, die wahre Macht aber liegt beim Obersten Rechtsgelehrten.

Von Moritz Baumstieger und Dunja Ramadan

Iran

Zwischen Demokratie und Theokratie - so funktioniert Irans politisches System

Die Islamische Republik ist ein Zwitterwesen: Einige Amtsträger werden gewählt, die wahre Macht aber liegt beim Obersten Rechtsgelehrten.

Von Moritz Baumstieger

Proteste im Iran
Proteste in Iran

"Aus diesen Unruhen wird keine politische Bewegung entstehen"

Die Lage in Iran ist verwirrend: Wer demonstriert eigentlich, und wofür? Mit der "Grünen Bewegung" von 2009 sind die Proteste nicht zu vergleichen, sagt Iran-Experte Adnan Tabatabai.

Interview von Markus C. Schulte von Drach

Proteste im Iran
Ausschreitungen

Chamenei sieht "Feinde Irans" hinter Protesten

Diese hätten mit Geld, Waffen und Politik Einfluss genommen, um der Islamischen Republik zu schaden. Der Oberste Rechtsgelehrte Irans wendet sich damit gegen die moderatere Linie von Präsident Rohani.

iranprotest+jetzt
jetzt
Proteste in Iran

Ein Kopftuch als weiße Flagge

Eine junge Iranerin nimmt ihren Hidschab ab und verwandelt ihn in eine Fahne. Das Bild bewegt die Menschen - und könnte im Zuge der aktuellen Proteste zu einem Symbol für Freiheit und Frieden werden.

Proteste in Iran

Was die Menschen in Iran auf die Straße treibt

Die zumeist jungen Demonstranten leiden unter der desolaten wirtschaftlichen Lage im Land. Das Regime sieht sich der größten Herausforderung seit 2009 gegenüber.

Von Paul-Anton Krüger

Iran

Iran kündigt Ausbau des Raketenprogramms an

Trumps UN-Auftritt hat laut Präsident Rohani deutlich gemacht: Die USA seien nicht am Frieden interessiert. Deshalb müsse Iran seine Verteidigungskräfte ausbauen.

Theresa May besucht die USA
Atomstreit mit Iran

Donald Trump sagt einfach Nein zu Theresa May

Der US-Präsident sagt, er habe entschieden, ob die USA aus dem Atom-Abkommen mit Iran aussteigen. Nur verraten will er seinen Entschluss niemandem, nicht mal der Premierministerin. Bundesaußenminister Gabriel befürchtet, der Deal sei am Ende.

Von Thorsten Denkler, New York

FILE PHOTO: Head of the Iranian Atomic Energy Organization Ali Akbar Salehi attends a lecture in Vienna
Atomstreit

Iran: Könnten binnen fünf Tagen Uran anreichern

Sollte das Abkommen mit den USA platzen, könnte die Islamische Republik in kurzer Zeit den Grundstoff für Atomsprengsätze herstellen. Das teilte nun die iranische Atombehörde mit.

Iranisches Parlament
Im Falle neuer US-Sanktionen

Iran droht mit Aufkündigung des Atomabkommens

Sollten die USA weitere Sanktionen beschließen, könne Teheran sein vorheriges Atomprogramm "binnen Stunden" wieder aufnehmen, sagt Präsident Rohani - und kritisiert Trump persönlich.

Trump und Netanjahu
Naher Osten

Trump auf unseliger Mission

Der US-Präsident macht einen neuen Anlauf zur Lösung des Nahostkonflikts. Doch der blauäugige Republikaner lässt Irans Rolle außer Acht und könnte die Krise weiter anheizen.

Kommentar von Peter Münch

SZ Espresso

Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler