U.S. Secretary of State Mike Pompeo speaks during the United Against Nuclear Iran Summit on the sidelines of the United Nations General Assembly in New York City
Leserdiskussion

Wie beurteilen Sie die Iran-Politik der EU?

Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen eine Zweckgesellschaft zur Umgehung von US-Sanktionen gründen, um das Atomabkommen mit Iran zu retten. US-Außenminister Mike Pompeo kritisiert dieses Vorgehen scharf.

Iran: Ein Mann geht an einer Mauer in Teheran vorbei
US-Sanktionen

Irans Machthaber werden auch diese Krise überstehen

Das politische System der Islamischen Republik ist verknöchert und reformunfähig. Dennoch wird eine Kraft dessen Zerfall unbedingt zu verhindern wissen.

Kommentar von Moritz Baumstieger

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD)
US-Sanktionen gegen Iran

Maas sichert europäischen Unternehmen Unterstützung zu

Die ausgesetzten US-Strafmaßnahmen sind wieder in Kraft getreten - Irans Präsident spricht von "psychologischer Kriegsführung". Der deutsche Außenminister kündigt an, den Handel mit Iran am Laufen halten zu wollen.

US-Präsident

Iran will Trump ins Leere laufen lassen

Donald Trumps Angebot, die iranische Führung zu treffen, führt zu gemischten Reaktionen. Experten zweifeln - und Teheran fordert: "Respekt für die große Nation Iran, Abbau der Anfeindungen".

Von Alan Cassidy, Washington, und Moritz Baumstieger

Hassan Rohani, Präsident des Iran
USA

Iran stellt Bedingungen für Treffen mit Trump

Vor einem Treffen müsste der US-Präsident erst einmal seinen Ausstieg aus dem Atomabkommen revidieren und die neuen Sanktionen außer Kraft setzen, heißt es aus Teheran.

Hassan Ruhani
Konflikt mit den USA

Iran reagiert mit Spott auf Trump-Drohung

Der US-Präsident hatte das Land im Streit um Sanktionen vor massiven Konsequenzen gewarnt. Die Regierung um Irans Präsident Rohani reagiert unbeeindruckt - der Rückhalt im Land ist groß.

Konflikt zwischen USA und Iran

Taktische Denkerei ist Trump fern

Der US-Präsident schimpft auf das Regime in Teheran. Sein Ton aber dürfte eher die Hardliner dort stärken. Allerdings ist Trump viel zu überzeugt von sich, um das zu sehen.

Kommentar von Stefan Kornelius

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama auf einer Konferenz 2017 in Berlin.
Reaktionen auf Trumps Iran-Entscheidung

Obama: US-Ausstieg aus dem Atomdeal ist ein "ernster Fehler"

Der frühere US-Präsident äußert sich selten zu aktueller Politik. Umso schärfer wirkt seine Reaktion. Kritiker aus aller Welt bezeichnen Trumps Entscheidung als "zerstörerisch", "kurzsichtig" und "verheerend".

Atom-Deal

Hardliner verbrennen US-Flagge im iranischen Parlament

Trotz des Zorns über Trumps Ausstieg aus dem Atomabkommen erklärt Teheran, vorerst an dem Vertrag festhalten zu wollen. Wenn aber die Verhandlungen mit Deutschland und den anderen Partnern scheitern, werde wieder unbegrenzt Uran angereichert.

U.S. President Donald Trump arrives at Joint Base Andrews after attending the National Rifle Association (NRA) convention in Dallas, in Maryland
Atomdeal mit Iran

Das Abkommen steht auf der Kippe

Donald Trump hat das Atomabkommen mit Iran als verrückt, dämlich und grauenhaft bezeichnet. Heute will er verkünden, wie es damit weitergeht. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Thorsten Denkler, New York

Iranischer Präsident äußert sich zu Atomabkommen
Iran

Rohani bereitet sein Land auf Trumps Entscheidung vor

"Ob wir nun mit Sanktionen belegt werden oder nicht, wir sollten auf eigenen Füßen stehen", sagt der iranische Präsident vor der Entscheidung über das Atomabkommen. Unterdessen droht die Landeswährung abzustürzen.

Autobahn 1 bei Köln
SZ Espresso

Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und wird: Härteres Vorgehen gegen Verkehrssünder, Iran-Atomabkommen, Entwicklung im Handelsstreit

Von Dorothea Grass

Hassan Rohani, Präsident des Iran
Iran

Rohani: "Atomabkommen ist nicht verhandelbar"

Der iranische Präsident hält nichts von einer Neuregelung des Vertrages mit den fünf UN-Veto-Mächten und Deutschland. Auch wenn US-Präsident da ganz anderer Meinung ist.

US President Donald Trump and French President Emmanuel Macron hold a joint press conference.
Atomabkommen

Ärger in Iran nach Trumps Atomdeal-Vorstoß

Der US-Präsident bringt gemeinsam mit Macron ein neues Atomabkommen ins Spiel. Irans Präsident hält davon nichts - und auch die EU und Russland sind irritiert.

Presidents Rouhani of Iran, Erdogan of Turkey and Putin of Russia hold a joint news conference after their meeting in Ankara
Krieg in Syrien

Russland, Iran und Türkei streben "Ruhe am Boden" an

Darauf können sich die Präsidenten der drei Länder bei einem Treffen in Ankara verständigen. Allerdings werden auch Differenzen zwischen Putin, Rohani und Erdoğan deutlich.

Hassan Rohani, Präsident des Iran
Proteste in Iran

Rohani fordert Freilassung der nach Protesten inhaftierten Studenten

Bei den regimekritischen Unruhen in Iran wurden über 100 Studenten festgenommen. Der Präsident wolle nun "die Freilassung binnen 24 bis 48 Stunden", teilt ein Minister mit.

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Leserdiskussion

Proteste in Iran: Wie sollte sich Europa positionieren?

Seit Tagen eskalieren die regimekritischen Proteste in Iran. Unter den Demonstranten sind Monarchisten, Sozialisten, Progressive und Menschen, die sich über Lebensmittelpreise empören. Die Führung des Landes reagiert mit Gewalt und organisiert Kundgebungen gegen die Proteste.

Proteste im Iran
Iran

Die Proteste in Iran stellen Europa vor ein Dilemma

Die Iraner demonstrieren aus unterschiedlichsten Gründen, Europa kann die Lage in dem Land kaum überblicken. Aber angesichts von zunehmender Gewalt zu schweigen, ist auch keine Option.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

Wahlen im Iran
Proteste in Iran

Macron ruft Teheran zur Zurückhaltung auf

Der französische Präsident mahnt seinen iranischen Amtskollegen Rohani in einem Telefongespräch, die Meinungsfreiheit in seinem Land zu achten. Die USA fordern eine UN-Krisensitzungen.

Iran

Zwischen Demokratie und Theokratie - so funktioniert Irans politisches System

Die Islamische Republik ist ein Zwitterwesen: Einige Amtsträger werden gewählt, die wahre Macht aber liegt beim Obersten Rechtsgelehrten.

Von Moritz Baumstieger und Dunja Ramadan

Iran

Zwischen Demokratie und Theokratie - so funktioniert Irans politisches System

Die Islamische Republik ist ein Zwitterwesen: Einige Amtsträger werden gewählt, die wahre Macht aber liegt beim Obersten Rechtsgelehrten.

Von Moritz Baumstieger

Proteste im Iran
Proteste in Iran

"Aus diesen Unruhen wird keine politische Bewegung entstehen"

Die Lage in Iran ist verwirrend: Wer demonstriert eigentlich, und wofür? Mit der "Grünen Bewegung" von 2009 sind die Proteste nicht zu vergleichen, sagt Iran-Experte Adnan Tabatabai.

Interview von Markus C. Schulte von Drach

Proteste im Iran
Ausschreitungen

Chamenei sieht "Feinde Irans" hinter Protesten

Diese hätten mit Geld, Waffen und Politik Einfluss genommen, um der Islamischen Republik zu schaden. Der Oberste Rechtsgelehrte Irans wendet sich damit gegen die moderatere Linie von Präsident Rohani.

iranprotest+jetzt
jetzt
Proteste in Iran

Ein Kopftuch als weiße Flagge

Eine junge Iranerin nimmt ihren Hidschab ab und verwandelt ihn in eine Fahne. Das Bild bewegt die Menschen - und könnte im Zuge der aktuellen Proteste zu einem Symbol für Freiheit und Frieden werden.

Proteste in Iran

Was die Menschen in Iran auf die Straße treibt

Die zumeist jungen Demonstranten leiden unter der desolaten wirtschaftlichen Lage im Land. Das Regime sieht sich der größten Herausforderung seit 2009 gegenüber.

Von Paul-Anton Krüger