Demokratische Republik Kongo

dpa-Nachrichten

  1. Unfälle
    :Erdrutsch begräbt über 100 Arbeiter in Coltan-Mine im Kongo

  2. In Göttingen
    :Afrikanische Minister bestochen? Fünf Männer angeklagt

  3. Fußball
    :Fast-Abbruch nach Eklat: Senegal holt Titel beim Afrika Cup

  4. Infektionskrankheit
    :Schwerster Cholera-Ausbruch seit 25 Jahren im Kongo

  5. Fußball
    :Voodoo-Vorwurf nach Nigerias verpasster WM-Qualifikation

  6. Schuldspruch in Abwesenheit
    :Kongo: Ehemaliger Präsident Kabila zum Tode verurteilt

  7. Gerichtsprozesse
    :Gericht im Kongo verurteilt Ex-Präsident Kabila zum Tode

  8. Krankheiten
    :Internationale Notlage wegen Mpox aufgehoben

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Weitere Artikel

Autoindustrie
:Landet dreckiges Kobalt aus Kongo in deutschen E-Autos?

Rund um eine Kobalt-Fabrik in der Demokratischen Republik Kongo werden immer mehr Menschen krank. Recherchen einer Umweltorganisation legen nahe, dass dort giftiges Schwefeldioxid austritt. Das Kobalt von dort könnte auch in deutschen E-Autos stecken.

SZ PlusVon Christina Kunkel

Kongo
:Wie überlebt man ohne Bargeld?

Vor einem Jahr marschierte die Miliz M23 in Goma und Bukavu ein. Seitdem sind die Banken geschlossen, Bargeld ist Mangelware – und wer welches holen will, riskiert Entführung oder Verhaftung.

SZ PlusVon Constantin Leclerc

Belgien und Kongo
:Der Mord an Lumumba könnte endlich gesühnt werden

Der Staat Belgien hat mitgeholfen, den kongolesischen Freiheitskämpfer aus dem Weg zu räumen. Mehr als 60 Jahre später soll ein hochrangiger Repräsentant des Landes vor Gericht dafür geradestehen.

SZ PlusVon Josef Kelnberger und Paul Munzinger

Donald Trump
:Der Friedensstifter und die Tatsachen

Donald Trump hat sich selbst zum „Präsidenten des Friedens“ ernannt, weil er acht Kriege beendet oder verhindert haben will. Die Wirklichkeit ist aber: Viele der Konflikte gehen weiter.

SZ PlusVon Reymer Klüver und Paul Munzinger

Kongo
:Rebellen auf dem Vormarsch

Trotz eines von US-Präsident Donald Trump vermittelten Friedensabkommens gehen die Unruhen im Ostkongo weiter. Die von Ruanda unterstützten M23-Rebellen rückten nach Angaben von Anwohnern am Mittwoch in die Stadt Uvira nahe der Grenze zu Burundi ...

Kongo
:Abkommen für Friedenslösung

Die Regierung der Demokratischen Repbulik und die von Ruanda unterstützen M23-Rebellen haben ein Rahmenabkommen unterzeichnet für eine Friedenslösung im Ostkongo. Der Vertrag wurde der BBC zufolge in Katar untschrieben, das mit den USA und der ...

Zentralafrika
:Trumps Friedensplan für Kongo geht nicht auf

Die mächtige Rebellengruppe M23 unterbricht die Verhandlungen mit der kongolesischen Regierung. Über die hohen Hürden für einen Frieden in einer der meist geschundenen Regionen der Welt.

SZ PlusVon Arne Perras

Ostkongo
:Schwere Menschenrechtsverbrechen durch die Kriegsparteien

Menschenrechtsorganisationen werfen Kriegsparteien im Ostkongo schwere Verbrechen vor. Die von Ruanda unterstützten M23-Rebellen hätten allein im Juli in rund einem Dutzend Dörfern mehr als 140 Bewohner getötet, erklärte Human Rights Watch am ...

Demokratische Republik Kongo
:Amnesty wirft Kriegsparteien schwere Verbrechen vor

M23-Rebellen und Soldaten der kongolesischen Armee sollen Frauen vergewaltigt und Zivilisten hingerichtet haben. Auch von Folter und Verschleppung ist die Rede.

Kongo
:Wenn Rohstoffe die entscheidende Rolle spielen

Der Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo beeinflusst internationale Rohstofflieferketten erheblich. Auch Ruanda ist zentral in diesem Krieg – das Land wird kaum sanktioniert.

SZ PlusVon Constantin Leclerc

Zentralafrika
:Trump greift nach Bodenschätzen in Kongo

US-Präsident Trump sagt, er wolle Kongo Frieden bringen – und zugleich Rohstoffe für Amerika sichern. Über einen abenteuerlichen Deal und die Minen von Rubaya, auf die es nun ein Trump-Vertrauter abgesehen hat.

SZ PlusVon Ben Heubl, Arne Perras und Nadja Tausche

Konflikt in Afrika
:Kongo und Ruanda unterzeichnen Friedensabkommen

Die Demokratische Republik Kongo und Ruanda haben ein Friedensabkommen unterzeichnet. Bei einer Zeremonie am Freitagabend in Washington unterschrieben die Außenminister das mit Hilfe der US-Regierung verhandelte Abkommen. Die Leiterin der UN-Mission ...

MeinungZentralafrika
:Bringt dieses Abkommen Kongo den Frieden? Wohl kaum

Sechs Millionen Tote in drei Jahrzehnten – und jetzt endlich eine Übereinkunft, vermittelt von den USA. Doch zu viele Fragen werden darin nicht geklärt.

SZ PlusKommentar von Arne Perras

Afrika
:Herr Ubulubu wird sesshaft - aber auch glücklich?

Die Ureinwohner Zentralafrikas holen gerade nach, wofür der Rest der Menschheit Jahrtausende gebraucht hat. Über den Sog der Zivilisation, den Abschied vom Wald - und die Frage, ob es das wert ist

SZ PlusText und Fotos von Paul Munzinger

Kongo
:Die findigen Frauen von Goma

In der von Rebellen besetzten kongolesischen Stadt behelfen sich Frauen mit einem Kreditsparverein, um ihr Leben und kleine Geschäfte finanzieren zu können. Doch es gibt auch Kritik an solchen Initiativen.

SZ PlusVon Constantin Leclerc

Afrika
:Ostkongo hofft auf Frieden, Donald Trump hofft auf Rohstoffe

Vermittelt von den USA leiten die verfeindeten Nachbarn Kongo und Ruanda einen Friedensprozess ein. Der soll Stabilität und Wachstum ermöglichen – und gute Geschäfte mit Washington.

Von Paul Munzinger

Demokratische Republik Kongo
:Tausende Kinder Opfer sexueller Gewalt

Tausende Kinder sind im Osten der Demokratischen Republik Kongo laut dem UN-Kinder-Hilfswerk Unicef Opfer sexueller Gewalt geworden. Berichten zufolge hätten die Täter die Kinder im Januar und im Februar während der Kämpfe in der Region vergewaltigt ...

Ostkongo
:Ein Land als Selbstbedienungsladen

Alltag, das heißt in Ostkongo, von Männern mit Gewehren durchs Leben geschubst zu werden. Wer Freund ist und wer Feind, weiß hier kaum noch jemand. Über ein Land, das von der Welt ignoriert wird – es sei denn, es geht um seine Bodenschätze.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Kongo
:Kämpfe im Ostkongo weiten sich aus – auch Truppen Ugandas involviert

Südafrika hat seine Truppen abgezogen, Ruanda unterstützt die Miliz M23, nun liefern sich ugandische Soldaten blutige Gefechte mit einer anderen Rebellengruppe. Alle Rufe nach einer Waffenruhe verhallen und Hunderttausende sind auf der Flucht.

Diplomatie
:Ruanda bricht Beziehungen zu Belgien ab

Die Brüsseler Regierung wirft Ruanda vor, die in Kongo wütende M23-Miliz zu unterstützen. Diese Anschuldigung weist Ruanda zurück – und spricht seinerseits von „neokolonialen Wahnvorstellungen“ Belgiens.

MeinungKongo
:Und jetzt gibt auch noch Südafrika klein bei

Die Rebellenmiliz M23 bringt große Teile einer rohstoffreichen Region in Kongo unter ihre Kontrolle. Und selbst das Land, das sich gerne als Führungsmacht auf dem Kontinent sieht, kapituliert.

SZ PlusKommentar von Tobias Zick

Wildtierhandel
:Der Milliardär und seine 181 Löwen

Eine der reichsten Familien Indiens hat sich den größten Zoo der Welt gebaut. Aber wo kommen die Arten her? Einblicke in den weltweiten Schattenmarkt für Wildtiere.

SZ PlusVon Christoph Cadenbach, Sebastian Erb, Lima Fritsche, Mauritius Much und David Pfeifer

Konflikt in Kongo
:Südafrikanische Staaten ziehen Truppen ab

Die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (SADC) beendet ihren Militäreinsatz im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Nach einem virtuellen Gipfel am Donnerstag veröffentlichte der regionale Staatenbund auf der Internetplattform X eine ...

Kongo-Ruanda-Konflikt
:Familie Kompany im Mittelpunkt der großen Politik

Die belgische Regierung beklagt europäische Doppelmoral, weil sich die EU nicht zu Sanktionen gegen Ruanda durchringen kann. Hinter der Beschwerde steckt auch Pierre Kompany, der Vater des Bayern-Trainers.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

MeinungAfrika
:Es ist eine Schande, dass Europa den Konflikt in Kongo derart ignoriert

Bislang hofierte die EU Ruandas Machthaber Paul Kagame. Doch der unterstützt offenbar die Rebellentruppe M23, die das Nachbarland Kongo mit Krieg überzieht. Brüssel muss genauer hinsehen.

SZ PlusKommentar von Arne Perras

Zentralafrika
:Ein scheuer Kommandeur in der Offensive

Sultani Makenga befehligt die Rebellentruppe M23, die den Osten Kongos mit Krieg überzieht. Dem Tutsi-General wird eine lange Liste von Verbrechen zur Last gelegt.

Von Arne Perras

Jazz-Essayfilm „Soundtrack to a Coup d’ Etat“
:Ein brillantes Gedankenexperiment

Postkolonialismus, Bürgerrechtsbewegung und Jazz waren Revolutionen, die bis heute wirken. Der oscarnominierte Essayfilm „Soundtrack to a Coup d’ Etat“ bündelt eine komplizierte Zeit zu einem gewinnbringenden Gesamtbild.

SZ PlusVon Andrian Kreye

Kongo
:Waffenruhe ausgerufen

Nach Kämpfen mit Hunderten Toten hat die von M23 angeführte Rebellenallianz im Ostkongo eine einseitige Waffenruhe angekündigt. Die humanitäre Feuerpause sollte von Dienstag an gelten, wie die Koalition „Alliance Fleuve Congo“ (AFC) am späten ...

Kongo
:UN berichten von Hunderten Leichenfunden in umkämpfter Stadt - Rebellen sprechen von Feuerpause

Nach tagelangen Kämpfen um die Stadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind die Straßen den Vereinten Nationen zufolge voller Leichen. Hunderte weitere Menschen wurden verletzt. Die Rebellen kündigen nun eine Feuerpause an.

Demokratische Republik Kongo
:Rebellen weiter in der Offensive

In der Demokratischen Republik Kongo zeichnet sich keine Entspannung des Konflikts ab. Die M23-Miliz will ihre Offensive auch nach der Einnahme der Millionenstadt Goma fortsetzen. Sie rückt offenbar bereits weiter vor. Die Vereinten Nationen warfen ...

Geschichtsbild
:Krise in Kongo

Seit vielen Jahrzehnten kommt das Land nicht zur Ruhe, gibt es Kriege und Konflikte. Nun hat die Rebellenmiliz M23 die Millionenstadt Goma erobert.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Afrika
:Warum Ruandas Soldaten in Ostkongo kämpfen

In der Demokratischen Republik Kongo lebe die Ideologie des Völkermords von 1994 fort, sagt Ruandas Präsident Kagame. Doch den Rebellen, die die Millionenstadt Goma erobert haben, hilft er noch aus anderen Gründen.

Von Paul Munzinger

Kämpfe um Großstadt Goma
:US-Außenminister fordert sofortigen Waffenstillstand in Kongo

Die Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo eskaliert. In der Hauptstadt Kinshasa attackieren Demonstranten die Botschaften mehrerer Länder. Nun schaltet sich der neue US-Außenminister Rubio ein.

Demokratische Republik Kongo
:Botschaften angegriffen

Demonstranten haben in der Demokratischen Republik Kongo nach Angaben der kenianischen Regierung und der kongolesischen Polizei auch afrikanische Botschaften angegriffen. Betroffen seien die Botschaftsgebäude von Kenia, Südafrika und Uganda in der ...

MeinungAfrika
:Wer ein Handy besitzt, sollte sich für die Kämpfe in Kongo interessieren

Im Osten des Landes ereignet sich eine der größten humanitären Katastrophen der Gegenwart. Und die USA und Europa müssten sich fragen, welchen Anteil sie daran haben.

SZ PlusKommentar von Paul Munzinger

Kämpfe in Ostkongo
:Afrikas dreißigjähriger Krieg spitzt sich nochmals zu

Die Rebellengruppe M23 erobert in Ostkongo die Millionenstadt Goma – mutmaßlich unterstützt vom Nachbarland Ruanda. Die Regierung spricht von einer „Kriegserklärung“.

Von Paul Munzinger

MeinungKongo
:„Krankheit X“ war ein Warnschuss

Nachdem klar ist, dass sich im Kongo keine neue Seuche zusammenbraut, wendet die Welt die Augen routiniert wieder ab. Das ist empörend – und kurzsichtig.

Kommentar von Berit Uhlmann

Bekannte Erreger
:WHO: Wohl doch keine mysteriöse „Krankheit X“ im Kongo

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation handelt es sich bei den Beschwerden um eine Mischung aus Malaria und verschiedenen Atemwegserkrankungen. Eine Ursache der Krankheitswelle in der betroffenen Region dürfte auch Unterernährung sein.

Nationalparks in Afrika
:Parkranger in der Wagenburg

In Afrika hat sich eine mächtige private Organisation ausgebreitet, die mit martialischen Mitteln die dortigen Wildtiere schützen will. Olivier van Beemen durchleuchtet die krude Praxis von African Parks.

Rezension von Jan-Niklas Kniewel

MeinungDemokratische Republik Kongo
:Gut, dass Apple von Kongo verklagt wird

Das Land macht aufmerksam darauf, wie sehr es unter einem neuen System der Ausbeutung leidet – und dass es nicht länger mitmachen will.

SZ PlusKommentar von Paul Munzinger

Afrika
:Kongo verklagt Apple wegen „Blutmineralien“

Apple verwendet für seine Smartphones angeblich Mineralien aus dem Osten der Demokratischen Republik Kongo – wo bewaffnete Gruppen die Bevölkerung terrorisieren. Das Land will den US-Tech-Giganten deshalb in Europa vor Gericht bringen.

Von Paul Munzinger

Epidemie in Kongo
:Das Rätsel um „Krankheit X“

In Kongo fordert eine bisher nicht identifizierte Erkrankung immer mehr Todesopfer. Eigentlich hätten Laborergebnisse längst Aufschluss über den Erreger von „Krankheit X“ geben sollen, doch sie lassen auf sich warten.

Von Christina Berndt

Medizin
:Mehr als 130 Tote durch „Krankheit X“

Ist es eine Art Grippe oder eine bislang unbekannte Seuche, die in der Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen ist? Was bislang bekannt ist.

Comic
:Ein Kampf, den Spirou nicht gewinnen kann

Das neueste Abenteuer des belgischen Comic-Helden endet nach nur einem Jahr. Nach Rassismus-Vorwürfen zieht der Verlag den Band zurück.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Afrika
:Drei US-Amerikaner im Kongo zum Tode verurteilt

Ihnen wird gemeinsam mit 34 anderen Männern die Beteiligung an einem Putschversuch vorgeworfen. Vor allem im Fall eines jungen Mannes aus Utah wirft das Urteil viele Fragen auf.

Von Paul Munzinger

Afrika
:WHO erklärt Mpox-Ausbruch zum globalen Notfall

In Afrika zirkuliert eine neue Variante des Affenpockenvirus. Sie löst wahrscheinlich schwerere Erkrankungen aus als der Erreger, der vor zwei Jahren in Europa auftauchte.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Strategische Rohstoffe aus Afrika
:Die düstere Seite der Energiewende

Der Kongo ist das wohl wichtigste Land für den Abbau von Kobalt. Was dort passiert, lässt den Soziologen Siddharth Kara verzweifeln. Für ihn klebt Blut an der E-Mobilität.

SZ PlusRezension von Judith Raupp

Demokratische Republik Kongo
:25 Soldaten zum Tode verurteilt

Ein Militärgericht in der Demokratischen Republik Kongo hat 25 Soldaten der Armee zum Tode verurteilt. Wie der Sender Radio Okapi am Donnerstag berichtete, waren die Soldaten unter anderem wegen Flucht vor dem Feind, Verschwendung von Kriegsmunition ...

Berliner Konferenz "Kolonialismus erinnern"
:Respekt

Berlin will in einer Konferenz seine Geschichte als Ort der berüchtigten Kongo-Konferenz aufarbeiten. Der Auftakt mit Claudia Roth wird beinahe von propalästinensischen Protesten gesprengt. Souveränität, Klugheit und Wärme verhindern das.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Kongo
:Schlimmster Cholera-Ausbruch seit Jahren

In der Demokratischen Republik Kongo bedroht laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der schlimmste Cholera-Ausbruch seit 2017 die Menschen. Das Infektions-Risiko sei besonders hoch in den Lagern für Binnenvertriebene, warnte der WHO-Beauftragte ...

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