Demenz

Alles zum Thema

Medizinforschung
:Ein Antikörper gegen das Vergessen

Das Roche-Werk in Penzberg ist maßgeblich an der Entwicklung eines neuen Alzheimer-Medikaments beteiligt. Die sogenannte Brainshuttle-Technologie soll Plaques an den Nervenzellen im Gehirn reduzieren.

Von Alexandra Vecchiato

SZ MagazinGesundheit
:»Manchmal vergesse ich, dass ich Alzheimer habe. Das ist schön, dann lebt man wieder«

Mit 52 bekam Fußball-Moderator Jo Failer die Diagnose Alzheimer. Hier erzählt er, warum daran seine Ehe zerbrach, was er tut, wenn er beim Bäcker nicht mehr weiterweiß – und mit welchem technischen Trick er seinen Kindern seine Erinnerungen hinterlässt.

SZ PlusInterview von Sarah-Maria Deckert

Wissenschaftlicher Kurztest
:Demenz-Screeningtage in Freising

Mit einem kostenlosen Test, der inklusive einer kurzen Beratung 15 bis 20 Minuten dauert, kann man am 13. und 14. März seine Gedächtnisleistung prüfen lassen.

G-BA zu Lecanemab
:Rückschlag für neues Alzheimer-Mittel

Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken sieht keinen relevanten Zusatznutzen in dem ersten Medikament, das auf mögliche Ursachen von Alzheimer abzielt. Das könnte das Aus für das Präparat bedeuten.

Ernährung
:Wer Kaffee trinkt, wird seltener dement

Dass das koffeinhaltige Getränk eine gesundheitsfördernde Wirkung haben könnte, legen immer mehr Studien nahe. Warum das trotzdem nicht unbedingt heißt, dass alle mehr davon trinken sollten.

SZ PlusVon Mia Mertens

Kognitionsforschung
:Enkel halten Großeltern geistig fit

Der Effekt scheint aber nicht für Omas und Opas gleichermaßen zu gelten.

SZ PlusVon Mia Mertens

Fürstenfeldbruck
:Kostenloser Demenz-Test

Am 31. Januar können Senioren bei der Volkshochschule Fürstenfeldbruck ihre Gedächtnisleistung überprüfen lassen.

Steigende Fallzahlen in Bayern
:Demenz wird für Krankenhäuser zur Herausforderung

Die Zahl der Demenz-Erkrankten wird Prognosen zufolge in den nächsten Jahren stark steigen. Krankenhäuser sind für Betroffene jedoch bedauerlicherweise ein denkbar ungeeigneter Ort. Was muss also passieren?

Demenz
:Noch mal ans Meer

Gebucht hat die Reisegruppe sieben Tage am Strand in Südfrankreich. Ihre Hoffnung: Mal wieder loslassen. Kann das gelingen? Unterwegs mit Alzheimer-Kranken und ihren Angehörigen an der Côte Bleue.

SZ PlusVon Ann-Kathrin Eckardt (Text) und Julia Hecht (Fotos)

MeinungMedizin
:Weihnachtsfeiern sind gut für die Gesundheit! Na ja, zumindest ein wenig.

Und auch nur, wenn man eine aktuelle Studie so interpretieren möchte. Nächstes Jahr darf man die Bürosause dann auch wieder schwänzen.

Glosse von Felix Hütten

Demenz und Weihnachten
:Wie der Duft von Plätzchen schöne Erinnerungen zurückholt

Für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, ist die Advents- und Weihnachtszeit oft verwirrend und beängstigend. Vertraute Rituale können ihnen und ihren Angehörigen helfen. Pflegeberaterin Dietlinde Pointner hat einige Tipps.

Von Barbara Mooser

SZ Gute Werke
:Hereinkommen und sich wohlfühlen

Die Nachbarschaftshilfe Vaterstetten ist mit Senioren-Tagespflege, Mittagstisch, Tafel und als Anlaufstelle für Familien im Lauf der Zeit zu einer unverzichtbaren Säule der sozialen Versorgung in der Region geworden.

Von Michaela Pelz

Demenz
:Alzheimer-Medikament: „Kein Anhaltspunkt für einen Zusatznutzen von Lecanemab“

Im April wurde das erste Medikament gegen Alzheimer zugelassen, das die Krankheit womöglich bei ihren Wurzeln packen könnte. Ein Institut hält es im Vergleich zu den bisher verfügbaren Therapien nicht für wirksamer. Fachleute äußern Kritik.

Von Christina Berndt

Denkraum Deutschland in der Pinakothek der Moderne
:Wenn das Ich verschwindet

Der „Denkraum Deutschland“ in der Münchner Pinakothek der Moderne widmet sich dem „Ego“ – und überrascht dabei mit einem hoffnungsfrohen Blick auf das Thema Demenz.

Von Jürgen Moises

Medizin
:Abnehm-Medikament hilft nicht gegen Alzheimer

Die Hoffnungen waren groß, doch nun meldet der Pharmakonzern Novo Nordisk: Der Wirkstoff Semaglutid bremst nicht das Fortschreiten der Demenz. Was das bedeutet.

Von Christina Berndt

Emma Heming-Willis über Demenz
:„Ich bin froh, dass Bruce seine Krankheit nicht kennt“

Emma Heming-Willis pflegt ihren an Demenz erkrankten Mann, den Schauspieler Bruce Willis – bis sie selbst eine Depression diagnostiziert bekommt. Wie sie ihr Leben verändert hat, was sie Pflegenden empfiehlt und welchen Satz sie nie mehr hören will.

SZ PlusInterview von Carolin Fries

Psychische Krankheiten
:„Es ist je nach Erkrankung ziemlich viel Schicksal dabei“

Gene spielen bei der Entstehung von psychischen Krankheiten eine überraschend große Rolle. Trotzdem kann man gegensteuern. Wie, das verrät Chefärztin Susanne Lucae vom Isar-Amper-Klinikum Fürstenfeldbruck im Interview.

SZ PlusInterview von Ingrid Hügenell

Leute
:„Nehmt keine Drogen, Kids!“

Paris Jackson zeigt ihre von Drogen malträtierte Nase. Anthony Hopkins löste Grusel bei Jodie Foster aus. Und Glenn Close genießt den Himmel über Berlin.

Medizin
:Alzheimer: „Jeder Schritt zählt“

Eine neue Studie zeigt: Sogar bei Menschen, die schon Frühformen einer Demenz haben, verzögert körperliche Aktivität das Fortschreiten der Symptome.

SZ PlusVon Werner Bartens

Fernseh-Doku über Demenz
:Es kann jeden treffen

Eckart von Hirschhausen beleuchtet in einer sehenswerten ARD-Doku die vielen Seiten der Demenz und wie es Betroffenen damit geht. Es gelingt ihm, trotz fehlender Heilungsmöglichkeiten, die Chancen der Prävention aufzuzeigen.

SZ PlusVon Werner Bartens

MeinungPrantls Blick
:Der demente Mensch ist ein Mensch mit Herz

Lebenssatt ist ein anderes Wort für Wohlergehen. Auch alte Menschen müssen in Würde lebenssatt werden. Man darf sie nicht so behandeln, dass sie ihr Leben satthaben.

SZ PlusVon Heribert Prantl

Infektionsschutz
:Die erstaunlichen Entdeckungen nach der Gürtelrose-Impfung

Fachleute beobachten, dass Geimpfte auch seltener Demenz, Schlaganfälle und Herzinfarkte erleiden. Sollten sich künftig viel mehr Menschen immunisieren lassen?

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Letzte-Hilfe-Kurse
:„Jeder stirbt auf seine einzigartige Weise“

Wir wissen wenig über das Sterben. Das Thema macht vielen Menschen Angst. Letzte-Hilfe-Kurse wollen das ändern. Zu Besuch bei einem Seminar von Sterbe-Experten, die den Tod als ein herausragendes Ereignis im Leben feiern, dem wir mehr Raum geben sollten.

Von Nina von Hardenberg

Bayerische Demenzwoche
:Einfach mal nur streicheln dürfen

Auf dem Auszeithof in Unering erleben demenzerkrankte Seniorinnen und Senioren Tiere, Traktoren und einen Nachmittag voller schöner Gefühle. Die Zeit ohne Anforderungen im Hier und Jetzt entspannt nicht nur die Teilnehmer, sondern auch ihre Angehörigen.

Von Patrizia Steipe

Gesundheit
:„Dann fliegt halt die Gabel“

Mit einem Demenz-Parcours will die Fachstelle für pflegende Angehörige in Germering Verständnis für Erkrankte wecken. Warum man viel Geduld braucht und es wichtig ist, sich rechtzeitig helfen zu lassen.

Von Ingrid Hügenell

Betreuung von Menschen mit Demenz
:„Niemand kann immer alles richtig machen“

Angehörige von Demenzkranken kümmern sich um deren Versorgung oft bis zur eigenen Erschöpfung. Monika Gelderblom von der Münchner Alzheimer Gesellschaft gibt Tipps, wie sich das vermeiden lässt und erklärt, warum eine Diagnostik bei Betroffenen so wichtig ist.

SZ PlusInterview von Johanna Feckl

Yuko Kuhns Roman „Onigiri“
:Deutsch-japanische Annäherungen

Yuko Kuhn hat einen Roman über eine deutsch-japanische Familie zwischen den Welten geschrieben. In feinen Miniaturen erzählt „Onigiri“ auch die Geschichte einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung, belastet von Depression und Demenz.

Von Antje Weber

Mordprozess in Schweinfurt
:82-Jähriger erwürgt seine Partnerin – und kann sich nicht daran erinnern

Der Mann bringt die 76-Jährige in ihrem Bett um und verletzt sich danach selbst schwer. Beim Prozess in Schweinfurt geht es nun um die Frage: Entlastet ihn seine beginnende Demenz – oder tötete er ganz bewusst aufgrund seiner Erkrankung.

Gesundheit
:Zehn Tipps, um nicht an Demenz zu erkranken

Die Gerontologin Maximiliane Figgemeier spricht in Neuried über körperliche und geistige Vitalität im hohen Alter.

Von Annette Jäger

Demenzwoche
:Wie fühlt es sich an, dement zu werden?

Bei der Germeringer Insel kann man während der bayerischen Demenzwoche ausprobieren, wie es sich anfühlt, von einfachen Aufgaben überfordert zu sein.

Alt werden in Bayern
:Demenz – ein neuer Blick auf die Krankheit

270 000 Menschen in Bayern leiden an Demenz. In den kommenden Tagen gibt es in ganz Bayern etwa 1700 Veranstaltungen, die über die Krankheit informieren, Vorurteile abbauen und den Kranken und ihren Familien Hilfe anbieten.

Von Nina von Hardenberg

Prantls Blick
:Alt. Aus. Amen?

Die Gesellschaft muss ihren Frieden machen mit der Demenz. Daher: Pflege die alten Menschen so, wie du selber in zwanzig oder dreißig Jahren gepflegt werden willst!

SZ PlusVon Heribert Prantl

Bestiarium - Von Tieren und Menschen
:„Du machst das so toll, schau, wie er das genießt“

Claudia Gschwendtner-Roth lebt mit Hühnern, Ziegen und Pferden auf dem Begegnungshof in München. Zu ihr kommen auch demente Senioren - und erinnern sich plötzlich wieder an ihre Kindheit.

SZ PlusVon Lea Ehrenberg (Text) und Catherina Hess (Fotos)

Kinderbuch
:„Diesen Geschmack vergisst du im Leben nicht“

Schön, ohne zu beschönigen: In Nora Hochs neuem Roman fahren drei Kinder mit ihrer an Demenz erkrankten Oma nach Italien, um ein verschollenes Eis-Rezept zu finden.

SZ PlusVon Christine Knödler

Andrea Sawatzki
:„Immer, wenn ich an meine Mutter denke, fange ich fast an zu heulen“

Sie ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands, ihre Kindheit war geprägt von Leid, Angst, Wut und Hass. In ihrem neuen Roman „Biarritz“ arbeitet Andrea Sawatzki das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter auf. Ein Gespräch über Schuld und Vergebung, Liebe und die Heilkraft des Schreibens.

SZ PlusInterview von Bernhard Blöchl

Altersdepression
:Wie man Depressionen im Alter erkennt

Die Krankheit ist unter Senioren verbreitet, es werde aber zu selten darüber gesprochen, sagt der Gerontopsychiater Jens Benninghoff im Interview. Wen sie besonders oft trifft.

SZ PlusInterview von Christina Berndt

„Himmlische Zeiten“ in der Komödie im Bayerischen Hof
:Eine Revue über Altersarmut und Alzheimer – geht das?

Wie das gelingen kann, zeigen vier tolle Schauspielerinnen in der Komödie im Bayerischen Hof. Die Premiere von „Himmlische Zeiten“ wird zum Abschluss einer erfolgreichen Trilogie über Frauenschicksale.

Kritik von Barbara Hordych

Medizin
:Wie fängt Alzheimer an?

Was passiert bei Demenz im Gehirn, und warum gibt es immer noch kein wirksames Mittel? Wie Ärzte versuchen, die Krankheit zu verstehen - und was Betroffenen jetzt schon helfen kann.

SZ PlusVon Christina Berndt, Hanno Charisius, Felix Hütten (Text) und Julia Schubert (Infografik)

WHO-Bericht
:880 000 Todesfälle pro Jahr durch Einsamkeit

Die Weltgesundheitsorganisation präsentiert den ersten weltweiten Überblick zu Ausmaß und Folgen der Vereinsamung. Sie identifiziert den einsamsten Kontinent, die isolierteste Altersgruppe und sehr viel weitreichendere Gesundheitsfolgen als früher gedacht.

Von Berit Uhlmann

Biomedizin
:Das Geheimnis der Gesundheit

Bisher befasste sich die Medizin mit dem Heilen von Krankheit. Doch nun wollen Forscher verstehen: Wie hält der Körper seine Zellen gesund? Warum man mit diesem Ansatz künftig vieles besser behandeln könnte.

SZ PlusVon Christina Berndt (Text) und Jonas Kalmbach (Animationen)

800 Stadtspaziergänge in drei Jahren
:Sightseeing als Alzheimertherapie

Nach 50 Jahren in der Fremde kommen Irene und Dieter Wunderlich zurück nach München. Auf ausgedehnten Ausflügen entdecken sie ihre alte Heimat neu - und stemmen sich gegen das Vergessen.

SZ PlusVon Sonja Niesmann

Demenz
:Mit den Liedern kommt die Erinnerung zurück

Im Isar-Amper-Klinikum in Haar treffen sich Demenzpatienten regelmäßig zum gemeinsamen Singen. Dabei erleben sie und ihre Angehörigen immer wieder überraschende und emotionale Momente.

Von Bernhard Lohr

Demenzforscherin und Liedermacherin
:„Ich möchte den Menschen Wege aufzeigen, wie sie aus ihrer Verzweiflung kommen“

Sarah Straub war 20, als ihre Großmutter dement wurde. Seitdem widmet sie ihr Leben der Volkskrankheit: Die Bayerin ist nicht nur promovierte Forscherin und Autorin, sie ist auch erfolgreiche Liedermacherin. Wie Musik und Poesie Mut machen können.

SZ PlusVon Bernhard Blöchl

Literatur
:Letzte Worte vor dem Verstummen

Wenn man nur ein Buch über Demenz lesen mag, könnte es dieses sein: Die Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux erzählt in ihrem unvergleichlich knappen Ton vom Sterben ihrer Mutter.

SZ PlusVon Reinhard J. Brembeck

Umgang mit Demenzkranken
:Die Liebe bleibt, auch wenn das Gedächtnis schwindet

Daniel Tonnar Leyva hat seine Großmutter monatelang während ihrer Demenzerkrankung begleitet. Wie ist es für einen jungen Mann, wenn der wichtigste Mensch im Leben in eine eigene Welt verschwindet?

SZ PlusVon Veronika Tieschky

SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Einsame Philosophen

Warum bringen so viele Familien Angehörige in Altenheime? Und wieso bekommen die Menschen dort so selten Besuch? Über die Vorzüge und Kehrseiten von Seniorenzentren.

SZ PlusKolumne von Imaan Huseen Dinnle

Alternde Gesellschaft
:Erster Demenz-Screeningtag in Erding

Am Donnerstag, 8. Mai, findet in Erding der erste Demenz-Screeningtag statt. Bürgerinnen und Bürger aus Erding, Ebersberg und Umgebung können dabei ihre Gedächtnisleistung kostenfrei und mit Hilfe eines wissenschaftlichen Kurztests überprüfen lassen.

Autor Paul Maar über Demenz
:„Nele erkennt mich nicht mehr. Sie erkennt niemanden mehr“

Bei der Therapeutin und Buchautorin Nele Maar ist vor sechs Jahren Alzheimer diagnostiziert worden. Ein Gespräch mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Paul Maar, und ihrer Tochter, der Theaterleiterin Anne Maar, über einen langen Abschied voneinander.

SZ PlusInterview von Olaf Przybilla

MeinungDemenz
:Das neue Medikament ist ein großer Fortschritt – obwohl es wenig helfen wird

Die EU lässt nun das Alzheimer-Medikament Lecanemab zu. Das hat seine Risiken – und ändert wenig daran, dass die Krankheit weiterhin kaum verstanden ist. Wer nicht an ihr zugrunde gehen will, sollte etwas tun, bevor sie einen erwischt.

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

Studie
:Geistig fit durchs Seniorenhandy?

Ältere Menschen, die digitale Technik nutzen, scheinen besser vor kognitivem Abbau geschützt zu sein als Altersgenossen, die sich kaum mit Smartphone und PC beschäftigen.

Von Berit Uhlmann

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