SZ-Podcast: München persönlich:München: Hier gibt es Hilfe bei Demenz

SZ-Podcast: München persönlich: Désirée von Bohlen und Halbach (links) mit SZ-Redakteurin Sabine Buchwald bei einer Rikscha-Fahrt im Englischen Garten.

Désirée von Bohlen und Halbach (links) mit SZ-Redakteurin Sabine Buchwald bei einer Rikscha-Fahrt im Englischen Garten.

(Foto: Robert Haas)

Wie gehen Angehörige von Demenzpatienten am besten mit der schwierigen Situation um? Hohenzollern-Prinzessin Désirée von Bohlen und Halbach gibt im SZ-Podcast "München persönlich" Unterstützung.

Von Sabine Buchwald

Alzheimer und andere Formen von Demenz nehmen zu in unserer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden. Ein Thema, das Désirée von Bohlen und Halbach seit vielen Jahren beschäftigt. Lange Zeit hat sie ehrenamtlich bei einer Malteser Tagesstätte in München gearbeitet und war dort auch mit den Nöten der Angehörigen konfrontiert. "Diese oft schweren Schicksale haben mich zutiefst berührt", sagt die geborene Hohenzollern-Prinzessin und Nichte von Königin Silvia von Schweden.

Ihre Arbeit bei den Maltesern, ihre Ausbildung als systemischer Coach und die Trainerausbildung nach Silviahemmet, einer Initiative, die ihre Tante ins Leben gerufen hat, waren Grundlage für die Gründung eines eigenen Vereines. Seit Juni 2017 unterstützt Désirée von Bohlen und Halbach mit Desideria Care Familien, die von Demenz betroffen sind.

Dabei könnte die Münchnerin ganz anderen Tätigkeiten nachgehen. Zusammen mit ihrem Mann Eckbert von Bohlen und Halbach gehört sie zum deutschen Hochadel. Wenn dieser zu Feierlichkeiten wie Hochzeiten oder Taufen zusammenkommt, dann sind auch die beiden gern gesehene Gäste. Ein typisches Promi-Leben aber würde die engagierte Adelige absolut nicht ausfüllen. Das wird in Gesprächen mit ihr schnell klar. Désirée von Bohlen und Halbach erzählt im SZ-Podcast, wie es für sie war, als Prinzessin aufzuwachsen. Sie berichtet von ihren sehr persönlichen Gründen, sich für andere Menschen einzubringen. Und sie spricht über die großen Schwierigkeiten, die Angehörige und Freunde von Demenzpatienten oft haben.

Für den Podcast der München-Redaktion treffen sich Ulrike Heidenreich und René Hofmann, die Leiter des Ressorts München, Region und Bayern, sowie Social-Redakteurin Jana Jöbstl und Leute-Redakteurin Sabine Buchwald im Wechsel mit unterschiedlichen Gästen. Meist holen sie ihre Gäste an ihrem Wohnort oder ihrem Arbeitsplatz ab und begleiten sie auf deren persönlicher Strecke. Mal mit der Tram, dem Bus, der U- oder S-Bahn, mal in einem Taxi oder auch zu Fuß.

In ihren Gesprächen geht es um aktuelle Projekte und ganz persönliche Pläne, um Themen, die die Stadt bewegen. Um das Lieblingsbuch, das Lieblingslokal, den Lieblingsverein. Das Podcast-Team der SZ lädt Menschen ein, die einen Bezug zu München haben. Sie wohnen in der Stadt oder sind zu Besuch. Sie stammen aus den Bereichen Politik, Gastronomie, Kultur, Sport oder Medien.

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