Auswärtiges Amt

ZDF
:Als Johann Wadephul sein neues Büro bekam

Eine vierteilige Doku zeigt den Alltag deutscher Diplomatinnen und Diplomaten – zwischen Krisen, Protokoll und Privatleben. Ein seltener, sehenswerter Einblick.

Von Sina-Maria Schweikle

Kunst
:Warum wurde ein Programm für Künstler im Exil eingestellt?

Eigentlich sollte „Goethe-Institut im Exil“ noch bis Juni laufen – nun wurde die Reihe mit sofortiger Wirkung beendet. Fragt man bei den Verantwortlichen nach den Gründen, bekommt man Antworten zwischen Schweigen und Verzweiflung.

SZ PlusVon Nina Schieben und Jörg Häntzschel

Iran-Krise
:Trump „nicht glücklich“ über Iran - Oman sieht Einigung nah

Die Krise zwischen Iran und den USA spitzt sich zu. Der US-Präsident sagt, es wäre netter, wenn ein Militäreinsatz nicht nötig sei – „aber manchmal muss man es auf diesem Weg machen“. Der Außenminister des Vermittlers Oman sagt hingegen, Teheran sei zu einem Deal bereit.

Bilder von Amtsträgern
:Wadephul will an die Wand

Der deutsche Außenminister möchte, dass sein Porträt künftig in allen Botschaften hängt. Ist das ein Aufreger oder eher ganz normal im internationalen Vergleich? Und wer hängt eigentlich sonst noch so herum?

SZ PlusVon Max Fluder

Diplomatie
:Generalumbau im Auswärtigen Amt

Mit Johann Wadephul stellt die Union erstmals seit Jahrzehnten den Außenminister – und baut das Auswärtige Amt radikal um. Die Reform soll Außenpolitik „aus einem Guss“ liefern. Und sie beendet das Kapitel der feministischen Außenpolitik.

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Neues Museum in Benin City
:Wem steht die Kunst zu?

Demonstranten verhindern am Montag die Eröffnung des für die Benin-Bronzen gebauten Museum of West African Art als Protest gegen den Staat. Der Eklat wird Rückgaben von geraubtem Kulturgut aus der Kolonialzeit nicht leichter machen.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Diplomatie
:Wadephul gibt nicht klein bei

Der Außenminister verteidigt sich in der Unionsfraktion – und sagt, dass Syrien stärker zerstört sei als Deutschland 1945. Das gibt Kritikern neue Nahrung.

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Bonn
:Der Einzug der Taliban in Bonn-Ückesdorf

Im afghanischen Generalkonsulat in Bonn ist ein Vertreter der Taliban eingezogen, mitsamt Entourage. Ist das Deutschlands Gegenleistung für direkte Abschiebeflüge? Es ist vor allem ein Verrat, sagen Afghaninnen.

SZ PlusVon Markus Balser und Christoph Koopmann

Härtere Asylpraxis
:Was die Abschiebepläne nach Syrien und Afghanistan bedeuten

Innenminister Dobrindt lässt seine Beamten jetzt auch mit Taliban und der Übergangsregierung in Damaskus über Abschiebungen verhandeln. Vor allem für Geflüchtete aus Syrien könnte das Folgen haben.

SZ PlusVon Markus Balser und Sina-Maria Schweikle

Bundesregierung
:Außen Kanzler, innen Weltpolitiker

Das Etikett des Außenkanzlers will Friedrich Merz abstreifen – ausgerechnet bei einem Auftritt im Auswärtigen Amt.  Dafür liefert er eine Erklärung, die viel mit Außenpolitik zu tun hat.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Kanzleramt
:Deutschland bekommt einen Nationalen Sicherheitsrat – das soll er leisten

Nach Jahrzehnten der Diskussionen installier die Bundesrepublik ein Gremium, das viele Länder längst haben. Es soll die Regierung besser rüsten für den Krisenfall.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Social Media
:„Hier spricht der Außenminister“

Lustig oder peinlich?  Johann Wadephul ist auf Welttournee bei Instagram und Tiktok – hereinspaziert in den Wanderzirkus Diplomatia.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger

Internationale Beziehungen
:Der künftige deutsche Botschafter in den USA hat vor allem eine Aufgabe: Trump nicht zu reizen

Es darf als Überraschung gelten, dass Jens Hanefeld die Bundesrepublik in Washington vertreten wird. Denn der Diplomat hat eine besondere Geschichte.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Bundesregierung
:Klingbeil überlässt Außenpolitik komplett der Union

Der Vorsitz im Auswärtigen Ausschuss wäre der einzige außenpolitische Posten gewesen, den die SPD sich noch hätte sichern können. Aber die Union griff zu. Hatte SPD-Chef Klingbeil andere Prioritäten?

Von Daniel Brössler, Georg Ismar, Henrike Roßbach und Vivien Timmler

Künftige Regierung
:Serap Güler – Christdemokratin, Muslimin, Staatsministerin

Sie ist eine „Realpolitikerin“ mit türkischen Wurzeln, die von der Union bei der Bildung des Kabinetts einen Posten bekommen hat.

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Aufnahmeprogramm
:Erneut Flugzeug mit Afghanen in Leipzig gelandet

An Bord sind knapp 140 Menschen, denen die Bundesregierung vor Längerem zugesagt hat, sie in Deutschland aufzunehmen – ein Drittel von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Der Streit über dieses Programm geht weiter.

Koalitionsvertrag
:Getrieben vom Ernst der Lage

Angesichts der dramatischen Verwerfungen in der Weltpolitik will die künftige Regierungskoalition die Verteidigungsfähigkeit des Landes ausbauen und die Bundeswehr mit mehr Gerät und Personal ausstatten. Ein Überblick über die wichtigsten Vorhaben.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Georg Ismar

MeinungVereinte Nationen
:Dieser Wechsel wirft kein gutes Licht auf Annalena Baerbock

Für die Selbstverwirklichung der Grünen wird kurzerhand die Top-Diplomatin Helga Schmid zur Seite geschoben, die für den Posten designiert – und eindeutig besser geeignet war.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

ExklusivMigration
:Weniger Angehörige von Flüchtlingen kommen ins Land

Das Auswärtige Amt hat 2024 etwas weniger Visa für den Familiennachzug ausgestellt als im Jahr davor. Nur ein kleiner Teil ging an Verwandte von Geflüchteten – anders als im Wahlkampf oft suggeriert.

Von Jan Bielicki

Deutsche Geiseln in Iran
:„Ich würde das eher als Menschenhandel bezeichnen“

Hans-Jakob Schindler hat sechs Jahre in der Botschaft in Teheran gearbeitet. Deutsche und Deutschiraner als Faustpfand zu nehmen, hält er für politische Taktik Irans.

Von Sina-Maria Schweikle

Unterernährung
:Nur noch 136 Jahre hungern

Zahlen der Welthungerhilfe zeigen: Die Lage verbessert sich kaum noch. Das Ziel der UN, die Welt bis 2030 vom Hunger zu befreien, rückt in sehr weite Ferne. Und jetzt kürzt die Bundesregierung auch noch die Gelder für humanitäre Hilfe.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg

Aktuelles Lexikon
:P.S.: Wir essen keine Haustiere

Das „Postskriptum“ P.S. hat sich im Schriftverkehr seit Jahrhunderten bewährt. Auch auf X fand es nun wieder Verwendung, in einem Post des Auswärtigen Amtes.

Von Martin Zips

Auswärtiges Amt
:Ein selbstbewusster Gast aus Indien

Ungeachtet von Differenzen wegen der Nähe seines Landes zu Russland wirbt Außenminister Jaishankar in Berlin für eine engere Zusammenarbeit. Auch bei der Sicherheit.

Von Paul-Anton Krüger

Außenpolitik
:Baerbock warnt vor nationalen Alleingängen

Vor deutschen Botschaftern verteidigt die Außenministerin den europäischen Asylkompromiss – und zeichnet das Bild eines Deutschlands, das angewiesen ist auf seine Partner.

Von Paul-Anton Krüger

Israel und Libanon
:Deutschland bereitet eine mögliche Evakuierung vor

Sollte es in Nahost zu einer Ausweitung des Krieges kommen, müssen mindestens 2500 Bundesbürger aus Libanon in Sicherheit gebracht werden. Reguläre Flugzeuge fliegen kaum noch.

Von Tomas Avenarius, Georg Ismar, Sina-Maria Schweikle

Auswärtiges Amt
:Chinas Botschafter wegen Cyberattacke einbestellt

Staatlich gesteuerte chinesische Akteure haben 2021 das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie angegriffen. Die Bundesregierung verurteilt das nun aufs Schärfste.

Annalena Baerbock
:Endlich Zeit für den Matjes

Auf ihrer Sommerreise wirkt die Außenministerin gelöst. Ob das mit ihrem Verzicht auf die Kanzlerkandidatur zu tun hat? Bei den Grünen hat man die Aktion noch nicht verdaut.

SZ PlusVon Paul-Anton Krüger, Vivien Timmler

Flüchtlinge
:Dürfen Syrer abgeschoben werden?

Wer aus dem Bürgerkriegsland nach Deutschland geflohen ist, bekommt hier Schutz. Bisher jedenfalls. Ein Gerichtsurteil liefert der politischen Debatte darüber nun neuen Zündstoff.

Von Constanze von Bullion, Paul-Anton Krüger, Christian Wernicke

Minsk
:Belarus bestätigt: Deutscher verurteilt – Kontakte mit Berlin

Nach dem Todesurteil gegen einen Deutschen zeigt sich die belarussische Seite bereit für Verhandlungen mit dem Auswärtigen Amt und spricht von „Lösungsvorschlägen“. Details nennt Minsk bisher aber nicht.

Menschenrechte
:Weniger Geld für Taliban-Verfolgte

Innenministerin Faeser will das Bundesaufnahmeprogramm für bedrohte afghanische Zivilisten 2025 auslaufen lassen – zum Ärger von Außenministerin Baerbock.

Von Constanze von Bullion, Paul-Anton Krüger

Gesche Joost neue Goethe-Präsidentin
:Die Netzwerkerin

Gesche Joost ist Designerin, Digitalexpertin und hatte schon sehr viele Ämter inne. Jetzt kommt ein weiteres hinzu: Sie wird neue Präsidentin des Goethe-Instituts.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Auswärtiges Amt
:Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Visavergabe

Etwa 20 schutzbedürftige Menschen aus Afghanistan durften offenbar trotz mangelhafter Dokumente nach Deutschland einreisen.

SZ PlusVon Markus Balser, Paul-Anton Krüger

Deutsche Kolonialverbrechen
:In bester Beamtenmanier

2010 enthüllte ein Buch die Verstrickung des Auswärtigen Amts in die Naziverbrechen. Nun erscheint eines zum Anteil der Behörde an den Kolonialverbrechen. Birgt es ebenso Sprengstoff?

SZ PlusGastbeitrag von Christoph Nonn

ExklusivDiplomatie
:Baerbock besetzt Spitzenposten neu

Günter Sautter wird neuer Politischer Direktor im Auswärtigen Amt und damit einer der wichtigsten Berater der Außenministerin. Generell steigt bei den Leitungsposten aber der Frauenanteil.

SZ PlusVon Paul-Anton Krüger

Nach Hackerangriff
:Deutschland ruft Botschafter aus Moskau zurück

Russland soll hinter Hackerangriffen gegen die SPD und Unternehmen stehen. Nun wurde Botschafter Lambsdorff aus Protest vorübergehend nach Berlin zurückbeordert.

Von Paul-Anton Krüger

Bundeshaushalt
:Ministerien widersetzen sich Lindners Sparvorgaben

Annalena Baerbock von den Grünen meldet für den Haushalt 2025 gut zwei Milliarden mehr an, als ihr der Finanzminister zugestehen will. Auch SPD-Häuser gehen über dessen Vorgaben hinaus.

SZ PlusVon Markus Balser, Michael Bauchmüller und Paul-Anton Krüger

Gazastreifen
:Wenn Kinder wieder lachen

Bewohner des SOS-Kinderdorfs in Rafah sind nach langem Bangen in Sicherheit. Für die Rettungsaktion hatte sich das deutsche Außenministerium eingesetzt.

Von Finn Walter

Reaktionen
:Keine Grüße nach Moskau

Ablehnende Reaktionen auf die Wahlfarce in Russland: Weder Kanzler noch Bundespräsident wollen Putin Glückwünsche übermitteln.

Nahost
:"Viele wollen mit Deutschland nichts mehr zu tun haben"

Seit dem 7. Oktober ist die Arbeit der deutschen politischen Stiftungen im arabischen Raum extrem schwierig geworden. Sowohl die Haltung der Bundesregierung als auch die Stimmung vor Ort setzen sie unter Druck oder machen ihre Arbeit unmöglich.

SZ PlusVon Jonas Junack und Sina-Maria Schweikle

ExklusivGoethe-Institute
:Betreff: Eigentor

Die Investitionen in die Goethe-Institute waren schön wie ein Elfmeter - einige nun zu schließen, ist hingegen eine schlechte Taktik.

SZ PlusEin Brief an die Außenministerin von Gerhard Polt

Deutsche in Gaza
:"Bis jetzt hat sich keiner um mich gekümmert"

Mehr als zwei Millionen Menschen harren ohne Strom und Wasser im Gazastreifen aus. Unter ihnen sind auch deutsche Staatsbürger. Verzweifelt warten sie auf Hilfe der Bundesregierung.

SZ PlusVon Bernd Dörries und Dunja Ramadan

Krise in Nahost
:Was Israel-Urlauber wissen müssen

Nach den Angriffen durch die Hamas hat die Bundesregierung eine Reisewarnung für Israel ausgegeben. Das Land ist ein beliebtes Urlaubsziel - was bedeuten die Entwicklungen für bereits gebuchte Reisen in die Region?

Von Eva Dignös

Krieg in Nahost
:Sonderflüge für Deutsche in Israel starten

Vier Maschinen sollen an diesem Donnerstag und Freitag mehr als 2000 Menschen nach Frankfurt und München bringen. Bei der Buchungshotline der Lufthansa gibt es jedoch massive Probleme.

Von Paul-Anton Krüger und Kassian Stroh

Migration
:Elon Musk kritisiert deutsche Politik

Der Besitzer von X verbreitet einen Tweet gegen deutsche Seenotretter, dessen Verfasser schreibt, er hoffe auf Siege der rechten Partei in Bayern und Hessen. Nach einer Antwort des Auswärtigen Amts legt Musk nochmals nach.

Auswärtige Kulturpolitik
:Zeitenwende im "Globalen Süden"

Das Goethe-Institut will schlanker werden und Geld sparen. Nur Afrika, Südostasien und Lateinamerika sind ausgenommen.

SZ PlusVon Paul-Anton Krüger

Deutsch-französische Beziehungen
:Steinmeiers Vertrauter in Paris

Stephan Steinlein ist neuer Botschafter Deutschlands in der französischen Hauptstadt. Das war er schon einmal, im Alter von 29 Jahren.

SZ PlusVon Paul-Anton Krüger

Ausländische Fachkräfte
:Wenn das Visum die Lust auf Deutschland bremst

Die Bundesregierung will Einwanderung fördern. Doch die Visa-Verfahren sind maximal kompliziert und langwierig - und geplante Verbesserungen könnten am Sparzwang scheitern.

SZ PlusVon Markus Balser, Paul-Anton Krüger und Roland Preuß

ExklusivDeutsch-russische Beziehungen
:Moskaus diplomatische Kriegserklärung

Hunderte Bedienstete deutscher Institutionen müssen Russland verlassen, unter ihnen Diplomaten, Lehrer und Mitarbeiter des Goethe-Instituts. Das dürfte aber noch nicht das Ende der Eskalation sein.

SZ PlusVon Paul-Anton Krüger und Georg Mascolo

ExklusivÜberwachung in Deutschland
:Opposition fordert Konsequenzen wegen Chinas Auslandspolizei

Vor Monaten hat die Bundesregierung China aufgefordert, seine "Übersee-Polizeistationen" in Deutschland zu schließen. Peking will von nichts wissen.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Reisen und Corona
:Das sind die Regeln für Urlaub in Europa

Muss man an der Grenze noch Impfnachweise oder Tests vorlegen? Wo besteht vor Ort Maskenpflicht - und was gilt bei einer Infektion während der Reise? Der Überblick über die aktuellen Corona-Regeln in den Urlaubsländern in einer interaktiven Karte.

Von Daniela Gorgs (Daten), Benedict Witzenberger (Daten), Eva Dignös, Irene Helmes und Birgit Kruse

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