Heute wird in den USA ein neuer Präsident gewählt, 18 Monate dauert der Wahlkampf nun schon. Der republikanische Herausforderer Mitt Romney will sogar noch am Wahltag in den "Swing States" Pennsylvania und Ohio auftreten. Denn der Ausgang der Wahl steht keinesfalls fest.
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Wem Obama im Highschool-Jahrbuch dankt, wie eine Exfreundin über ihn denkt und warum sich seine Töchter über ihn lustig machen: Der US-Präsident, wie Sie ihn noch nicht kennen. Als Ehemann, Student - und Kiffer.
Von Charlotte Theilemehr...
100 Mal war Obama Golfspielen, aber nur einmal mit einem Republikaner. In seiner ersten Amtszeit hat sich der wiedergewählte Präsident isoliert. Die riesigen Probleme des Landes kann er aber nur gemeinsam mit dem politischen Gegner lösen. Deshalb muss Obama seine Art ändern, Politik zu machen.
Von Matthias Kolb, Chicagomehr...
Der mächtigste Mann der Welt bestellt Spiegeleier auf dem Bauernmarkt. Er kauft Pfirsiche und Mais und schüttelt unzählige Hände. Barack Obama startet seine Wahlkampf-Tour in den entscheidenden Swing States. Er wird mit deutlich mehr Skepsis empfangen als 2008. Aber die Zahlen sind auf seiner Seite.
Von Reymer Klüver, Washingtonmehr...
So ein Feiertag bedeutet Arbeit. Für den US-Präsidenten, der am Independence Day im Weißen Haus Migranten einbürgert. Und für die ausländischen Korrespondenten, die das Bild in die Welt tragen sollen: Barack Obama kümmert sich um die Einwanderer. Die zufällig auch eine wichtige Wählergruppe sind.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...US-Wahlblog
Barack Obamas wichtigstes Projekt hat Bestand: Der Oberste Gerichtshof der USA bestätigt die geplante Gesundheitsreform durch eine denkbar knappe Entscheidung. Ausgerechnet ein konservativer Richter schlägt sich auf die Seite seiner liberalen Kollegen. Das Urteil dürfte gewichtige Folgen für den US-Wahlkampf haben.
Von Reymer Klüver, Washingtonmehr...
Meinung
Sein wichtigstes innenpolitisches Vorhaben hat Barack Obama nun umgesetzt, sonst konnte er die vor vier Jahren in ihn gesetzten Hoffnungen kaum erfüllen. Wäre er nicht der erste schwarze Präsident der USA, seine erste Amtszeit wäre wohl eher historisch unbedeutend. So kann er nur hoffen, dass ihm die Wähler im November eine zweite Chance geben.
Ein Kommentar von Reymer Klüver, Washingtonmehr...
Die Gesundheitsreform des US-Präsidenten ist verfassungskonform. Die Richter des Supreme Court in Washington billigen die Reform, nach der Millionen unversicherte Amerikaner eine Krankenversicherung erhalten sollen - verlangen allerdings einige Änderungen. Das Urteil dürfte Folgen für den US-Wahlkampf haben.
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Meinung
Ohne die Arbeitskraft illegaler Einwanderer hätte sich Amerika seinen Lebensstil über Jahre nicht leisten können. Trotzdem versucht eine lautstarke Minderheit, die ungebetenen Gäste aus dem Land zu drängen. Der Oberste Gerichtshof hat die illegalen Einwanderer nun gestützt, jetzt ist die Politik am Zug.
Ein Kommentar von Reymer Klüvermehr...
Zum Schluss noch mal ein klarer Sieg: Mit mehr als 90 Prozent der Stimmen gewinnt Mitt Romney in Utah und beendet den Vorwahlkampf der Republikaner auch offiziell. Was bleibt? Die Partei steht im Kampf gegen Obama so weit rechts wie nie - das bringt Romney in ein Dilemma.
Von Michael Königmehr...
Der US-Staat Arizona fühlt sich in besonderem Ausmaß von illegalen Einwanderern überrannt - und hat deswegen ein strenges Immigrationsgesetz erlassen. Nun hat der Oberste Gerichtshof der USA das Gesetz kassiert. Die Begründung: Das Recht Washingtons, die Einwanderungspolitik des Landes zu regeln, sei "fest etabliert".
Von Reymer Klüver, Washingtonmehr...
Facebook verboten, Telefonate nur zwei Mal im Jahr. Trotzdem zieht es viele junge Mormonen ins Ausland, wo sie missionieren und ihren Glauben stärken sollen. So wie einst Mitt Romney, der den Franzosen das Weintrinken austreiben wollte. Ein Besuch im Trainingszentrum in Utah.
Von Matthias Kolb, Provomehr...
Sie trinken weder Alkohol noch Kaffee, haben keinen Sex vor der Ehe und taufen Tote: Für die 14 Millionen Mormonen gelten strenge Regeln. Seit Mitt Romney gegen US-Präsident Obama antritt, interessiert sich die Welt für dessen Religion. Die Mormonen legen großen Wert auf Fleiß, Familie und Gemeinschaft. Wer hingegen zweifelt oder kritische Fragen stellt, hat es schwer - und sucht Hilfe im Internet.
Eine Reportage von Matthias Kolb, Salt Lake Citymehr...
"Ich nehme den Ruf meiner Generation an": In seiner mit Spannung erwarteten Rede verspricht Paul Ryan auf dem Parteitag der Republikaner eine "Kehrtwende" für das Land. Romneys Vize setzt auf den Faktor Familie - und rührt die Delegierten zu Tränen.
Der Parteitag der Republikaner in Bildern.mehr...
Nach sechs Jahren ist er am Ziel: Die Republikaner küren Mitt Romney in Tampa zum Herausforderer von US-Präsident Obama. Doch der Parteitag steht unter gefährlichen Vorzeichen. Tropensturm "Isaac" erreicht bald das Festland - und weckt bei den Republikanern ungute Erinnerungen an "Katrina" im Jahr 2005.
Von Matthias Kolb, Tampamehr...US-Wahlblog
Es soll ein bedeutender Parteitag werden: In Tampa steht die offizielle Nominierung des US-Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney an, in einer Abschlussrede will er seine Wähler überzeugen. Doch nun macht ihm erst einmal Wirbelsturm "Isaac" einen Strich durch die Rechnung.
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"Ich liebe Big Bird", sagt US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney im TV-Duell gegen US-Präsident Obama - und will zugleich die Zuschüsse für den TV-Sender streichen, auf dem der große "Sesamstraßen"-Vogel amerikanische Kinder seit Jahrzehnten erfreut. Via Twitter hagelt es Kritik: von einer "speziellen Art von Soziopath" ist die Rede und von unglaublich geringen Einsparungen.
Von Barbara Galaktionowmehr...
Das wird er noch bitter bereuen. "Der Privatwirtschaft geht es gut", sagte Barack Obama bei einer Pressekonferenz. Ein Missgeschick, das die Republikaner mit Verweis auf die hohen Arbeitslosenzahlen weidlich ausschlachten. Dass Herausforderer Romney in seiner Reaktion selbst patzt, hilft Obama nicht - für ihn ist der Juni 2012 ein miserabler Monat.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...US-Wahlblog
Es sind Drohungen, wie sie die OSZE von demokratischen Staaten normalerweise nicht erlebt: Der texanische Generalstaatsanwalt stuft Wahlbeobachtung bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen als potenziell kriminellen Akt ein.
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Welche Rolle soll der Staat in der Wirtschaft überhaupt noch spielen? Das ist die zenrale Frage des US-Wahlkampfs. Denn mit der Ernennung von Paul Ryan zum Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten ist der Wahlkampf in ökonomischen Fragen grundsätzlich und ideologisch geworden.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Volksfern, gierig, Geschäftemacher: Mit aller Macht versucht Präsident Obama seinen Konkurrenten Romney im US-Wahlkampf schlecht aussehen zu lassen. Die Botschaft scheint angekommen zu sein, aber für Obama ist die Strategie doppelt riskant.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Die deutsche Wirtschaft wechselt im US-Wahlkampf die Seiten. Stand sie vor vier Jahren noch uneingeschränkt hinter Barack Obama, so zeigt sie sich jetzt gespalten. Vor allem der Finanzsektor unterstützt den Republikaner Mitt Romney mit Wahlkampfspenden - offenbar in der Hoffnung auf laxe Regularien.
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Eigene Erfolge sind Mangelware, deshalb teilt Obama im US-Wahlkampf umso härter aus. Sein Kontrahent Mitt Romney habe Jobs ins Ausland verlagert, dem Multimillionär fehle es an Ehrlichkeit und Kompetenz. Die Strategie ist schmutzig, aber wirksam. Obama hat sie sich bei den Republikanern abgeguckt.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Obamas Herausforderer Romney soll als Investmentbanker Arbeitsplätze ins Ausland verlagert haben - was er bislang stets bestritten hat. Schlecht für seinen Wahlkampf. Und ein gefundenes Fressen für Obamas Strategen. Mit den neuen Informationen soll der Befreiungsschlag gelingen.
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