18. Januar 2013, 17:48 ⁄ Weg zur Wiederwahl des US-Präsidenten Obamas Rezept

Zweiter Amtseid steht bevor: US-Präsident Barack Obama.

(Foto: Reuters)

Am 20. Januar legt Barack Obama seinen Amtseid ab (die öffentliche Inauguration Ceremony findet abweichend am Montag, den 21. Januar statt, da der 20. diesmal auf einen Sonntag gefallen ist), zweieinhalb Monate nach seinem Sieg über den Republikaner Mitt Romney. Ein Jahr lang hat Süddeutsche.de den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf begleitet, in dem beide Kandidaten mehr als eine Milliarde Dollar ausgaben - mit Reportagen, Kommentaren, Interviews und einem US-Wahlblog. Darin haben die Autoren versucht, die abseitigen, kuriosen und besonderen Momente zu schildern und Hintergründe zu Wahlkampfstrategien zu beleuchten.  mehr...

12. Dezember 2012, 18:52 ⁄ Kampagne von Stephen Colbert Satiriker will US-Senator werden

Stephen Colbert (Archivbild): "Wenn ich mir den Senat anschaue, dann braucht es dort unbedingt noch einen weißen Kerl mehr."

(Foto: REUTERS)

Es war eine Nachricht, die alle in Washington überraschte: Jim DeMint, Tea-Party-Ikone aus South Carolina, wird im Januar den Senat verlassen, um die konservative Heritage Foundation zu leiten. Er werde nun als Chef des einflussreichen Think Tanks mit einem Budget von 80 Millionen Dollar "im Wettstreit der Ideen" für konservative Werte eintreten, erklärte DeMint Ende vergangener Woche.  mehr...

5. Dezember 2012, 17:51 ⁄ Barack Obama und die Fiskalklippe Showdown zum Jahresende

Bis Ende des Jahres hat Präsident Barack Obama Zeit, sich mit den Republikanern im Streit um die auslaufenden Steuererleichterungen zu einigen.

(Foto: Bloomberg)

Es ist das Thema, über das alle US-Medien aufgeregt berichten. Stürzt Amerika zum Jahreswechsel über die "Steuerklippe" und in die Rezession? Vier Wochen haben Republikaner und Demokraten noch Zeit, sich im Streit um die zum Jahresende auslaufenden Steuererleichterungen zu einigen und, so schlussfolgern viele Kommentatoren, die Rezession abzuwehren. Doch warum tun sich Republikaner und Demokraten so schwer, eine Lösung zu finden? Drei Professoren der Elite-Uni Yale kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Das Drama um die "Steuerklippe" ist lösbar. Das alarmierende Haushaltsproblem bleibt, dass der Staat mehr Geld ausgibt als er einnimmt.  mehr...

28. November 2012, 18:11 ⁄ Lobbyist Grover Norquist Amerikas Anti-Steuer-Kult verliert Anziehungskraft

Anti-Steuer-Aktivist Grover Norquist

(Foto: AFP)

Er wurde nie demokratisch gewählt und hat kein Regierungsamt, trotzdem ist Grover Norquist einer der mächtigsten Männer Washingtons. Ihm ist es gelungen, fast alle Republikaner zu dem Schwur zu drängen, unter keinen Umständen einer Steuererhöhung zuzustimmen.  mehr...

27. November 2012, 20:08Von Matthias Kolb, Washington ⁄ Anträge zur Abspaltung von den USA Raus aus Obama-Land!

Anhänger der konservativen Tea Party in Texas. Viele Konservative in dem US-Bundesstaat wollen die Unabhängigkeit von den Vereinigten Staaten.

(Foto: AFP)

Es klingt wie eine höfliche Bitte an Barack Obama: Auf einer eigens für den Bürgerdialog eingerichteten Website fordert Micah H., der US-Präsident möge es dem Bundesstaat Texas "auf friedvolle Weise" erlauben, "sich von den Vereinigten Staaten abzuspalten und eine NEUE Regierung zu bilden". Als Argument für seinen Antrag (hier nachzulesen) führt H. an, dass die Bundesbehörden die Freiheitsrechte der Texaner einschränken würden und der Staat auch wirtschaftlich alleine überleben könnte: Immerhin wäre ein unabhängiges Texas die Nummer 15 unter den Volkswirtschaften der Welt.   mehr...

21. November 2012, 18:20Von Matthias Kolb, Washington ⁄ Wahlkampfmanager Jim Messina Obamas Super-Stratege verrät seine Taktik

Einen Helden stellt man sich anders vor. Jim Messina trägt seine Haare seitengescheitelt und blickt aus müden Augen ins Publikum. Die Washingtoner Politik-Nerds verehren Obamas Wahlkampfmanager und lauschen gebannt, wie er über Data Mining, Romneys Fehler und Tipps von Steven Spielberg spricht. Messina betont jedoch eins: Wenn die Freiwilligen und die Wähler nicht weiter an den US-Präsidenten geglaubt hätten, wäre auch die beste Technik machtlos.  mehr...

21. November 2012, 07:52Von Matthias Kolb, Washington ⁄ Studie zu Fox News und MSNBC im Wahlkampf Bestätigt mir meine Vorurteile!

Es ist ein Slogan, der gut klingt und den kaum jemand ernst nimmt. Mit "fair und ausgewogen" wirbt Fox News, der Lieblingssender der Republikaner, für sich. Nun zeigt eine Untersuchung, dass dort die Berichte über Romney immer positiver wurden, je näher die Präsidentschaftswahl rückte. Die Beiträge zu Obama wurden hingegen immer negativer. Beim liberalen Konkurrenten MSNBC war es genau anders herum, der Sender agierte sogar noch parteiischer.  mehr...

19. November 2012, 13:29Von Matthias Kolb, Washington ⁄ Parallelwelt konservatives Amerika Was uns nicht passt, wird ausgeblendet

David Frum ist bekannt in der amerikanischen Medienwelt. Als Redenschreiber für George W. Bush hat er den Ausdruck "Achse des Bösen" erfunden und arbeitete 2008 als Berater in der Präsidentschaftskampagne von Rudy Guiliani. Einige Tage nach Obamas Wiederwahl saß Frum im TV-Studio von "Morning Joe" auf MSNBC und schimpfte: "Die Republikaner sind ausgenommen, belogen und betrogen worden."  mehr...

8. November 2012, 11:38Von Matthias Kolb, Chicago ⁄ Kabelfernsehen am Tag nach Obama-Sieg Wie Fox News mit der Realität ringt

Rachel Maddow strahlt. Die Moderatorin des liberalen Kabelsenders MSNBC jubelt nicht nur über Obamas Sieg, sondern weidet sich am Entsetzen der Fox-News-Kollegen. Maddow spottet über die Parallelwelt des konservativen Amerikas und wiederholt einen Clip aus der Wahlnacht: Der mächtige konservative Stratege Karl Rove widerspricht dort den Fox-Statistikern, die Obamas Wiederwahl verkünden, und löst im Studio Chaos aus. Es wird deutlich: Das konservative Amerika ist schockiert, am Boden.  mehr...

7. November 2012, 11:13Von Jonas Schaible ⁄ Unregelmäßigkeiten bei US-Wahl Plötzlich hat das Wahllokal geschlossen

Mehrere Stunden standen die Menschen teilweise in der Schlange, bevor sie ihre Stimme abgeben konnten.

(Foto: AFP)

Kaum ist der Sieger der US-Wahlen bekannt, schon wird Kritik an den Umständen der Abstimmung laut. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die weltweit Wahlen beobachtet, war nicht gerade freundlich empfangen worden. Der texanische Generalstaatsanwalt hatte Mitarbeitern der OSZE mit Strafen gedroht, sollten sie sich einem Wahllokal auf weniger als 100 Fuß (30,5 Meter) nähern.  mehr...

5. November 2012, 12:09Von Matthias Kolb, Cincinnati ⁄ US-Wahlwerbung in Ohio Volle Dröhnung Schmutz

"Obama besiegen, Freiheit verteidigen" - so wirbt die Waffenlobby NRA um Stimmen für den Republikaner Mitt Romney.

(Foto: König, Michael)

Politik rund um die Uhr und auf allen Kanälen: Im Swing State Ohio können weder Bürger noch Reporter dem Wahlkampf mit seinen Negativ-Botschaften entgehen. Aus Autoradio und Hotel-TV tönen Werbespots voller Verleumdungen über den politischen Gegner. Die Polizei berichtet, dass immer mehr Wahlkampf-Schilder aus Vorgärten gestohlen werden. Und bei Starbucks bereiten sich Tea-Party-Aktivisten aus Texas auf das letzte Gefecht gegen Präsident Obama vor.  mehr...

3. November 2012, 11:44Von Matthias Kolb, West Chester/Ohio ⁄ Romney wirbt um Wechselwähler "Stimmt für mich, weil ihr dieses Land liebt"

Mitt Romney und seine Ehefrau Ann Romney in West Chester, Ohio. Romney läutetete den Endspurt des Wahlkampfes mit positiven Botschaften ein. 

(Foto: AFP)

Es ist die Wut auf US-Präsident Obama, die die 18.000 Zuschauer an diesem kalten Herbstabend wärmt. Vor dem letzten Wahlkampf-Wochenende präsentieren sich die Republikaner voller Zuversicht. Sie sind sich sicher, dass Mitt Romney und Paul Ryan ins Weiße Haus einziehen werden. Die scharfen Attacken auf Obama überlässt der Kandidat dabei anderen. Romney präsentiert sich als Mann des Ausgleichs und Optimismus. Amerika habe eine strahlende Zukunft vor sich - wenn er gewählt werde.  mehr...

2. November 2012, 20:18Von Matthias Kolb, Hilliard/Ohio ⁄ Obama im Endspurt durch die "swing states" "Wir stehen alle füreinander ein"

Es war ein kurzer, aber wichtiger Hinweis. Direkt vor seinem Auftritt in Hilliard habe er die neusten Informationen aus dem Lagezentrum zur "Sandy"-Nothilfe erhalten, ruft Barack Obama. Die Botschaft an die Amerikaner ist klar: Ich bin zwar im Wahlkampf-Modus, aber als US-Präsident kümmere ich mich ständig um die Sicherheit der Bürger. Im Endspurt wirbt Obama um das Vertrauen der Wähler und attackiert Mitt Romney. Dieser sei unehrlich.  mehr...

1. November 2012, 12:03Von Matthias Kolb, Washington ⁄ Data Mining im Wahlkampf Amerikas gläserne Wähler

Die Amerikaner stöhnen über negative Wahlvideos und zahllose E-Mails von Obama oder Romney. Doch was Laien für eine riesige Werbe-Flut halten, ist minutiös geplant. Die Strategen investieren Millionen, um bis zu 500 Informationsdetails pro Bürger zu horten - etwa die bevorzugte Biersorte, liebste Automarke oder Startseite im Browser. Mit Algorithmen suchen sie nach der passenden Botschaft für die kleinste Wählergruppe und nutzen modernste Technik, um sicherzustellen, dass diese wirklich abstimmen.   mehr...

29. Oktober 2012, 11:17Eine Analyse von Matthias Kolb, Washington ⁄ Ausgang der US-Präsidentenwahl Obama, Romney - oder ein Patt

US-Wahlatlas 2012 zum Öffnen der Grafik klicken Sie auf das Bild!

Soweit es Hurrikan "Sandy" zulässt, werden Barack Obama und Mitt Romney bis zum 6. November ständig zwischen den verschiedenen swing states hin und her fliegen und um jeden Wähler werben. Denn noch ist nichts entschieden. Es wird knapp am 6. November.  mehr...

26. Oktober 2012, 19:12Von Jannis Brühl ⁄ US-Vizepräsidenten-Comedy "Veep" Zweite Wahl

Unter Dilettanten: die Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika, Selina Meyer (Julia Louis-Dreyfus)

(Foto: dapd)

Sirenen in der Sommernacht, zwei Blocks vom Weißen Haus. Grimmige Polizisten auf Motorrädern riegeln Straßenzüge ab, gelbes Absperrband: "Police line - Do not cross". Fußgänger sind an einer Ecke auf dem Gehsteig gefangen, niemand darf über die Straße. Zeit für die Amerikaner zu spekulieren, für welchen hohen Amtsträger denn so ein Aufwand getrieben wird: "Vielleicht der Vizepräsident?" - "Nein, der ist doch nicht wichtig genug!"  mehr...

24. Oktober 2012, 12:53Von Jonas Schaible ⁄ Verdächtigungen gegen Romney Freunde beim Wahlcomputer-Hersteller

Romney muss in Ohio gewinnen. Im Netz wird spekuliert, er versuche das mit unlauteren Mitteln.

(Foto: AP)

Präsidentschaftswahlkämpfe in den USA sind immer schmutzig. Nun aber sieht sich der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney mit einer Anschuldigung besonders anrüchigen Inhalts konfrontiert, die seit einigen Tagen vor allem in Blogs kursiert und mittlerweile auch Deutschland erreicht hat.  mehr...

23. Oktober 2012, 21:08Von Matthias Kolb, Delray Beach ⁄ Obama vor der US-Wahl Masterplan für den Wahlsieg

Diese Rede ist ein Heimspiel für Barack Obama, der ohne Jackett und mit einem pinken Armband am Handgelenk auf der Bühne steht. Immer wieder rufen die Zuschauer "We love you", "Yes you did" oder "Thank you, Mister President".

(Foto: AFP)

Am Morgen nach der letzten TV-Debatte beginnt der Schlussspurt für US-Präsident Obama im Rennen um das Weiße Haus. Er beschwört seine Anhänger, bald ihre Stimme abzugeben. Vor 11.000 jubelnden Fans in Florida spottet er über die vielen Meinungswechsel des Republikaners und diagnostiziert ihm "Romnesie". Seine Vision für Amerika soll ein neuer Plan verdeutlichen, der an Millionen Wähler verteilt werden soll.  mehr...

19. Oktober 2012, 09:46Von Matthias Kolb, Washington ⁄ Präsident bei "Daily Show" und Gala-Dinner Obamas Show-Abend verläuft #notoptimal

Die Erleichterung war Jon Stewart deutlich anzusehen. "Der Präsident hat sich entschlossen, an dieser Debatte teilzunehmen", frotzelte der Satiriker in seiner Sendung am Mittwoch und auf dem Bildschirm erschien in Großbuchstaben vor gelbem Hintergrund "NOW INCLUDING THE PRESIDENT". Dann illustrierte er Mitt Romneys Patzer im zweiten TV-Duell - der Republikaner war von Moderatorin Candy Crowley korrigiert worden, dass Obama am Tag nach dem Bengasi-Anschlag sehr wohl von einem "Terrorakt" gesprochen hatte - mit einer Szene aus dem Cartoon "Roadrunner": Der Kojote rast mit vollem Tempo gegen eine Felswand, auf die eine Tür gemalt wurde.    mehr...

10. Oktober 2012, 19:40Von Matthias Kolb, Washington ⁄ US-Wahlblog Ann, die Retterin der Romney-Kampagne

Allzu politisch wird es nicht: Ann Romney präsentiert sich im Frühstücksfernsehen als Normalbürgerin und guter Familienmensch.

(Foto: AP)

In einem knallroten Kleid steht Ann Romney in der Fernsehküche, sie lächelt in die Kamera und drapiert die süßen Snacks auf dem Holzbrett. Es ist kurz vor acht Uhr und die Gattin des Obama-Herausforderers hat Welsh Cake für die Moderatoren von "Good Morning, America" gebacken.  mehr...

10. Oktober 2012, 15:14Eine kleine Einführung von Johannes Kuhn ⁄ Umfragen im US-Wahlkampf Verloren im Zahlensalat

Am Abend des 6. November wird nicht nur der Gewinner der US-Präsidentschaftswahl feststehen - auch die Meinungsforscher dürften schnell in Sieger und Verlierer eingeteilt werden.  Mehr als ein Dutzend Umfrage-Institute, von American Research Group bis YouGov, versorgt Bevölkerung und Medien fast täglich mit neuen Analysen. Wenn die Stimmen ausgezählt sind, werden sie selbst daran gemessen, wie nah am Ergebnis sie letztlich lagen.  mehr...

9. Oktober 2012, 19:45 ⁄ Sesamstraßen-Ikone Big Bird steigt aus dem US-Wahlkampf aus

Big Bird (nicht das Original) vor Mitt Romneys Wahlkampfbüro in New Hampshire: Gegner der Republikaner entdecken die Sesamstraße.

(Foto: AP)

Es war ein kurzer Ausflug ins politische Lager: Vor nicht einmal einer Woche verhalf Mitt Romney mit einem vergifteten Liebesbekenntnis Sesamstraßen-Ikone Big Bird zu neuer Berühmtheit ("'Ich liebe Big Bird', erklärte Romney und kündigte gleichzeitig an, dem Sender PBS die Zuschüsse zu streichen). Nun könnte der Wahlkampf-Einsatz des Promi-Vogels vorerst zu Ende sein.  mehr...

9. Oktober 2012, 17:04Ein Überblick von Matthias Kolb, Washington ⁄ Mehrheit im US-Senat Machtkampf im Schatten des Weißen Hauses

Barack Obama bei einer Rede im Kongress im Jahr 2011. Der Präsident hatte während seiner ersten Amtszeit große Probleme mit dem Repräsentantenhaus.

(Foto: AFP)

2006 war ein gutes Wahljahr für die Demokraten. Die Amerikaner hatten genug von Präsident George W. Bush und den teuren Kriegen in Afghanistan und Irak. Die Folge: Bei den midterm elections gewannen die Demokraten 23 der 33 zu vergebenden Sitze im Senat und sicherten sich so die Mehrheit im Kongress. Jeder der 50 Bundesstaaten entsendet zwei Vertreter für sechs Jahre nach Washington, so dass sich in jedem Turnus ein Drittel der Senatoren den Wählern stellen muss.    mehr...

8. Oktober 2012, 16:02Eine Linksammlung von Thomas Kirchner ⁄ Tipps für das zweite TV-Duell Bloß nicht kiffen, Mister President

US-Präsident Barack Obama machte sich am Sonntag auf einer Wahlkampfveranstaltung über seine eigene Schwäche im TV-Duell lustig.

(Foto: AP)

Lustlos, defensiv, viel zu nett, unwillig, dem Gegner ins Auge zu schauen: Die Vorstellung, die Barack Obama im ersten TV-Duell gegen Mitt Romney abgab, war mäßig bis unterirdisch. Darin sind sich alle Kritiker des US-Präsidenten einig. Und auch er selbst spricht rückblickend von einer "holprigen" Performance.  mehr...