Barack Obama bleibt vier weitere Jahre im Weißen Haus, Mitt Romney scheitert. Über welche Themen wird debattiert? Wie berichten die US-Medien? Und was passiert abseits der Scheinwerfer, am Rand? Diese und weitere Fragen beschäftigen die Autoren des US-Wahlblogs von Süddeutsche.de bis zur Amtseinführung von Obama am 20. Januar 2013.
U.S. President Barack Obama during a news conference in the East Room of the White House in Washington U.S. President Barack Obama is pictured during a news conference in the East Room of the White House in Washington, January 14, 2013. REUTERS/Jason Reed (UNITED STATES - Tags: POLITICS)
(Foto: Reuters)
Am 20. Januar legt Barack Obama seinen Amtseid ab (die öffentliche Inauguration Ceremony findet abweichend am Montag, den 21. Januar statt, da der 20. diesmal auf einen Sonntag gefallen ist ), zweieinhalb Monate nach seinem Sieg über den Republikaner Mitt Romney . Ein Jahr lang hat Süddeutsche.de den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf begleitet, in dem beide Kandidaten mehr als eine Milliarde Dollar ausgaben - mit Reportagen, Kommentaren, Interviews und einem US-Wahlblog . Darin haben die Autoren versucht, die abseitigen, kuriosen und besonderen Momente zu schildern und Hintergründe zu Wahlkampfstrategien zu beleuchten.
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Comedian Stephen Colbert gestures during rally on the National Mall in Washington Comedian Stephen Colbert gestures during the 'Rally to Restore Sanity and/or Fear' in Washington in this file photo taken October 30, 2010. Colbert made it clear he will most definitely serve if called to fill the seat of Sen. Jim DeMint (R-S.C.), who resigned this week to run the Heritage Foundation. 'I'm not going to sit here and say I should be South Carolina's next senator, not when so many other people are saying it for me,' Colbert said while sharing the screen with a number of headlines touting his prospects. REUTERS/Jim Bourg/Files (UNITED STATES - Tags: POLITICS ENTERTAINMENT)
(Foto: REUTERS)
Es war eine Nachricht, die alle in Washington überraschte: Jim DeMint, Tea-Party-Ikone aus South Carolina, wird im Januar den Senat verlassen, um die konservative Heritage Foundation zu leiten. Er werde nun als Chef des einflussreichen Think Tanks mit einem Budget von 80 Millionen Dollar "im Wettstreit der Ideen" für konservative Werte eintreten, erklärte DeMint Ende vergangener Woche.
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President Obama Meets With Governors To Discuss Deficit Reduction U.S. President Barack Obama talks while meeting with governors including Democrat Jack Markell, governor of Delaware, left, in the Roosevelt Room of the White House in Washington, D.C., U.S., on Tuesday, Dec. 4, 2012. Negotiations over the so-called fiscal cliff are stalled as President Obama and Republicans trade offers on ways to avoid more than $600 billion in U.S. spending cuts and tax increases for 2013 that will start to take effect in January if Congress doesn't act. Photographer: Andrew Harrer/Bloomberg *** Local Caption *** Barack Obama; Jack Markell
(Foto: Bloomberg)
Es ist das Thema, über das alle US-Medien aufgeregt berichten. Stürzt Amerika zum Jahreswechsel über die "Steuerklippe" und in die Rezession? Vier Wochen haben Republikaner und Demokraten noch Zeit, sich im Streit um die zum Jahresende auslaufenden Steuererleichterungen zu einigen und, so schlussfolgern viele Kommentatoren, die Rezession abzuwehren. Doch warum tun sich Republikaner und Demokraten so schwer, eine Lösung zu finden? Drei Professoren der Elite-Uni Yale kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Das Drama um die "Steuerklippe" ist lösbar. Das alarmierende Haushaltsproblem bleibt, dass der Staat mehr Geld ausgibt als er einnimmt.
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Tax Activist Grover Norquist Discusses Tax Policy At The Newseum WASHINGTON, DC - NOVEMBER 28: Grover Norquist, president of Americans for Tax Reform, speaks during a Politico Playbook Breakfast November 28, 2012 at the Newseum in Washington, DC. Norquist is known for advocating the 'Taxpayer Protection Pledge,' which 95 percent of Republicans in Congress signed, promising to oppose all tax increases, but some prominent legislators are now publicly wavering on their commitment to it. Alex Wong/Getty Images/AFP== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==
(Foto: AFP)
Er wurde nie demokratisch gewählt und hat kein Regierungsamt, trotzdem ist Grover Norquist einer der mächtigsten Männer Washingtons. Ihm ist es gelungen, fast alle Republikaner zu dem Schwur zu drängen, unter keinen Umständen einer Steuererhöhung zuzustimmen.
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Tea Party Groups Hold Rally At Texas State Capitol AUSTIN, TX- JANUARY 11: (L-R) Tea Party members Richard Pecore, Edward Dasut and John Evans dressed in costume convene at a rally at the Texas state capitol during the first day of the 82nd Legislative session on January 11, 2011 in Austin, Texas. The demonstrators picketed demanding true conservative values from elected officials. Ben Sklar/Getty Images/AFP== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==
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Es klingt wie eine höfliche Bitte an Barack Obama: Auf einer eigens für den Bürgerdialog eingerichteten Website fordert Micah H., der US-Präsident möge es dem Bundesstaat Texas "auf friedvolle Weise" erlauben, "sich von den Vereinigten Staaten abzuspalten und eine NEUE Regierung zu bilden". Als Argument für seinen Antrag ( hier nachzulesen ) führt H. an, dass die Bundesbehörden die Freiheitsrechte der Texaner einschränken würden und der Staat auch wirtschaftlich alleine überleben könnte: Immerhin wäre ein unabhängiges Texas die Nummer 15 unter den Volkswirtschaften der Welt.
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Einen Helden stellt man sich anders vor. Jim Messina trägt seine Haare seitengescheitelt und blickt aus müden Augen ins Publikum. Die Washingtoner Politik-Nerds verehren Obamas Wahlkampfmanager und lauschen gebannt, wie er über Data Mining, Romneys Fehler und Tipps von Steven Spielberg spricht. Messina betont jedoch eins: Wenn die Freiwilligen und die Wähler nicht weiter an den US-Präsidenten geglaubt hätten, wäre auch die beste Technik machtlos.
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Es ist ein Slogan, der gut klingt und den kaum jemand ernst nimmt. Mit "fair und ausgewogen" wirbt Fox News, der Lieblingssender der Republikaner, für sich. Nun zeigt eine Untersuchung, dass dort die Berichte über Romney immer positiver wurden, je näher die Präsidentschaftswahl rückte. Die Beiträge zu Obama wurden hingegen immer negativer. Beim liberalen Konkurrenten MSNBC war es genau anders herum, der Sender agierte sogar noch parteiischer.
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David Frum ist bekannt in der amerikanischen Medienwelt. Als Redenschreiber für George W. Bush hat er den Ausdruck "Achse des Bösen" erfunden und arbeitete 2008 als Berater in der Präsidentschaftskampagne von Rudy Guiliani. Einige Tage nach Obamas Wiederwahl saß Frum im TV-Studio von "Morning Joe" auf MSNBC und schimpfte: "Die Republikaner sind ausgenommen, belogen und betrogen worden."
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Rachel Maddow strahlt. Die Moderatorin des liberalen Kabelsenders MSNBC jubelt nicht nur über Obamas Sieg, sondern weidet sich am Entsetzen der Fox-News-Kollegen. Maddow spottet über die Parallelwelt des konservativen Amerikas und wiederholt einen Clip aus der Wahlnacht : Der mächtige konservative Stratege Karl Rove widerspricht dort den Fox-Statistikern, die Obamas Wiederwahl verkünden, und löst im Studio Chaos aus. Es wird deutlich: Das konservative Amerika ist schockiert, am Boden.
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155697219 People queue to cast their ballots at a polling station in Washington,DC on November 6, 2012. Americans head to the polls after a burst of last-minute campaigning by President Barack Obama and Mitt Romney in a nail-biting contest unlikely to heal a deeply polarized nation. After a long, expensive and fiercely negative campaign, voters will decide whether to re-elect Obama despite the plodding economy or hand the reins to Romney, who has vowed a return to prosperity through smaller government. AFP PHOTO/Nicholas KAMM
(Foto: AFP)
Kaum ist der Sieger der US-Wahlen bekannt, schon wird Kritik an den Umständen der Abstimmung laut. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die weltweit Wahlen beobachtet, war nicht gerade freundlich empfangen worden. Der texanische Generalstaatsanwalt hatte Mitarbeitern der OSZE mit Strafen gedroh t, sollten sie sich einem Wahllokal auf weniger als 100 Fuß (30,5 Meter) nähern.
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Politik rund um die Uhr und auf allen Kanälen: Im Swing State Ohio können weder Bürger noch Reporter dem Wahlkampf mit seinen Negativ-Botschaften entgehen. Aus Autoradio und Hotel-TV tönen Werbespots voller Verleumdungen über den politischen Gegner. Die Polizei berichtet, dass immer mehr Wahlkampf-Schilder aus Vorgärten gestohlen werden. Und bei Starbucks bereiten sich Tea-Party-Aktivisten aus Texas auf das letzte Gefecht gegen Präsident Obama vor.
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Mitt Romney und seine Ehefrau Ann Romney in West Chester, Ohio. Romney läutetete den Endspurt des Wahlkampfes mit positiven Botschaften ein.
(Foto: AFP)
Es ist die Wut auf US-Präsident Obama, die die 18.000 Zuschauer an diesem kalten Herbstabend wärmt. Vor dem letzten Wahlkampf-Wochenende präsentieren sich die Republikaner voller Zuversicht. Sie sind sich sicher, dass Mitt Romney und Paul Ryan ins Weiße Haus einziehen werden. Die scharfen Attacken auf Obama überlässt der Kandidat dabei anderen. Romney präsentiert sich als Mann des Ausgleichs und Optimismus. Amerika habe eine strahlende Zukunft vor sich - wenn er gewählt werde.
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Es war ein kurzer, aber wichtiger Hinweis. Direkt vor seinem Auftritt in Hilliard habe er die neusten Informationen aus dem Lagezentrum zur "Sandy"-Nothilfe erhalten, ruft Barack Obama. Die Botschaft an die Amerikaner ist klar: Ich bin zwar im Wahlkampf-Modus, aber als US-Präsident kümmere ich mich ständig um die Sicherheit der Bürger. Im Endspurt wirbt Obama um das Vertrauen der Wähler und attackiert Mitt Romney. Dieser sei unehrlich.
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Die Amerikaner stöhnen über negative Wahlvideos und zahllose E-Mails von Obama oder Romney. Doch was Laien für eine riesige Werbe-Flut halten, ist minutiös geplant. Die Strategen investieren Millionen, um bis zu 500 Informationsdetails pro Bürger zu horten - etwa die bevorzugte Biersorte, liebste Automarke oder Startseite im Browser. Mit Algorithmen suchen sie nach der passenden Botschaft für die kleinste Wählergruppe und nutzen modernste Technik, um sicherzustellen, dass diese wirklich abstimmen.
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US-Wahlatlas 2012 –
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Soweit es Hurrikan "Sandy" zulässt, werden Barack Obama und Mitt Romney bis zum 6. November ständig zwischen den verschiedenen swing states hin und her fliegen und um jeden Wähler werben. Denn noch ist nichts entschieden. Es wird knapp am 6. November.
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Unter Dilettanten: die Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika, Selina Meyer (Julia Louis-Dreyfus)
(Foto: dapd)
Sirenen in der Sommernacht, zwei Blocks vom Weißen Haus. Grimmige Polizisten auf Motorrädern riegeln Straßenzüge ab, gelbes Absperrband: "Police line - Do not cross". Fußgänger sind an einer Ecke auf dem Gehsteig gefangen, niemand darf über die Straße. Zeit für die Amerikaner zu spekulieren, für welchen hohen Amtsträger denn so ein Aufwand getrieben wird: "Vielleicht der Vizepräsident?" - "Nein, der ist doch nicht wichtig genug!"
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Ohio würde Romney gerne gewinnen. Im Netz wird wild spekuliert, er versuche das mit unlauteren Mitteln.
(Foto: AP)
Präsidentschaftswahlkämpfe in den USA sind immer schmutzig. Nun aber sieht sich der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney mit einer Anschuldigung besonders anrüchigen Inhalts konfrontiert, die seit einigen Tagen vor allem in Blogs kursiert und mittlerweile auch Deutschland erreicht hat .
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154573885 US President Barack Obama shows a copy of his jobs plan as he speaks during a campaign rally at the Delray Beach Tennis Club, October 23, 2012 in Delray Beach, Florida. AFP PHOTO/Mandel NGAN
(Foto: AFP)
Am Morgen nach der letzten TV-Debatte beginnt der Schlussspurt für US-Präsident Obama im Rennen um das Weiße Haus. Er beschwört seine Anhänger, bald ihre Stimme abzugeben. Vor 11.000 jubelnden Fans in Florida spottet er über die vielen Meinungswechsel des Republikaners und diagnostiziert ihm "Romnesie". Seine Vision für Amerika soll ein neuer Plan verdeutlichen, der an Millionen Wähler verteilt werden soll.
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Die Erleichterung war Jon Stewart deutlich anzusehen. "Der Präsident hat sich entschlossen, an dieser Debatte teilzunehmen", frotzelte der Satiriker in seiner Sendung am Mittwoch und auf dem Bildschirm erschien in Großbuchstaben vor gelbem Hintergrund "NOW INCLUDING THE PRESIDENT". Dann illustrierte er Mitt Romneys Patzer im zweiten TV-Duell - der Republikaner war von Moderatorin Candy Crowley korrigiert worden, dass Obama am Tag nach dem Bengasi-Anschlag sehr wohl von einem "Terrorakt" gesprochen hatte - mit einer Szene aus dem Cartoon "Roadrunner": Der Kojote rast mit vollem Tempo gegen eine Felswand, auf die eine Tür gemalt wurde .
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GEORGE STEPHANOPOULOS, ANN ROMNEY This image released by ABC shows Ann Romney, wife of Republican presidential hopeful Mitt Romney during a cooking segment on 'Good Morning America,' Wednesday, Oct. 10, 2012 in New York. Romney served as a guest co-host on the popular morning show. (AP Photo/ABC, Ida Mae Astute)
(Foto: AP)
In einem knallroten Kleid steht Ann Romney in der Fernsehküche, sie lächelt in die Kamera und drapiert die süßen Snacks auf dem Holzbrett. Es ist kurz vor acht Uhr und die Gattin des Obama-Herausforderers hat Welsh Cake für die Moderatoren von "Good Morning, America" gebacken.
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Am Abend des 6. November wird nicht nur der Gewinner der US-Präsidentschaftswahl feststehen - auch die Meinungsforscher dürften schnell in Sieger und Verlierer eingeteilt werden. Mehr als ein Dutzend Umfrage-Institute, von American Research Group bis YouGov, versorgt Bevölkerung und Medien fast täglich mit neuen Analysen. Wenn die Stimmen ausgezählt sind, werden sie selbst daran gemessen, wie nah am Ergebnis sie letztlich lagen.
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Big Bird A person dressed as Big Bird holds a sign outside Republican presidential candidate, former Massachusetts Gov. Mitt Romney's headquarters, Monday, Oct. 8, 2012 in Derry, N.H. where House Speaker John Boehner of Ohio was about to speak to supporters. (AP Photo/Jim Cole)
(Foto: AP)
Es war ein kurzer Ausflug ins politische Lager: Vor nicht einmal einer Woche verhalf Mitt Romney mit einem vergifteten Liebesbekenntnis Sesamstraßen-Ikone Big Bird zu neuer Berühmtheit ("'Ich liebe Big Bird', erklärte Romney und kündigte gleichzeitig an, dem Sender PBS die Zuschüsse zu streichen). Nun könnte der Wahlkampf-Einsatz des Promi-Vogels vorerst zu Ende sein.
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108026517 US President Barack Obama delivers his annual State of the Union Address before a joint session of Congress and the Supreme Court on January 25, 2011 on Capitol Hill in Washington, DC. TOPSHOTS AFP PHOTO / Tim Sloan
(Foto: AFP)
2006 war ein gutes Wahljahr für die Demokraten. Die Amerikaner hatten genug von Präsident George W. Bush und den teuren Kriegen in Afghanistan und Irak. Die Folge: Bei den midterm elections gewannen die Demokraten 23 der 33 zu vergebenden Sitze im Senat und sicherten sich so die Mehrheit im Kongress . Jeder der 50 Bundesstaaten entsendet zwei Vertreter für sechs Jahre nach Washington, so dass sich in jedem Turnus ein Drittel der Senatoren den Wählern stellen muss.
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Barack Obama President Barack Obama speaks at a campaign event at the Nokia Theater, Sunday, Oct. 7, 2012, in Los Angeles. (AP Photo/Mark J. Terrill)
(Foto: AP)
Lustlos, defensiv, viel zu nett, unwillig, dem Gegner ins Auge zu schauen: Die Vorstellung, die Barack Obama im ersten TV-Duell gegen Mitt Romney abgab, war mäßig bis unterirdisch . Darin sind sich alle Kritiker des US-Präsidenten einig. Und auch er selbst spricht rückblickend von einer "holprigen" Performance.
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