Nach mehr als einer Woche hat sich US-Präsident Obama nun selbst zum Überwachungsprogramm Prism geäußert. In einem TV-Interview versuchte er, die Furcht vor einem unkontrollierten Ausspionieren von Internetnutzern und Telefonkunden zu zerstreuen.
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166 Gefangene sitzen noch im Lager Guantánamo, 46 von ihnen "unbefristet" und ohne gerichtliches Verfahren. Auf die Initiative zweier Zeitungen hin hat das Pentagon nun die Namen der Insassen publik gemacht. Gleichzeitig steht der neue Beauftragte zur Schließung des umstrittenen Gefängnisses fest.
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Die Taliban eröffnen ein Büro in Katar. Sie wollen über "eine friedliche und politische Lösung" für Afghanistan reden. Die USA zeigen Gesprächsbereitschaft, auch Präsident Karsai will Vertreter schicken.
Von Tobias Maternmehr...
Von geheimen Stützpunkten in der Türkei und Jordanien aus wollen die USA die syrischen Rebellen mit Waffen beliefern - allerdings nur die "guten". Wie diese von Dschihadisten, mit denen sie Seite an Seite kämpfen, zu unterscheiden sind, bleibt unklar.
Von Frederik Obermaiermehr...
Prism-Whistleblower Snowden kündigt weitere Enthüllungen über US-Spähprogramme an. In einem Online-Interview erklärt er, wie Geheimdienstmitarbeiter private Inhalte einfach abfangen können.
Von Matthias Hubermehr...
Prism scheint den deutschen Geheimdienst zu inspirieren: Der Bundesnachrichtendienst plant einem "Spiegel"-Bericht zufolge eine massive Ausweitung der Internet-Überwachung. 100 Millionen Euro sollen in den Ausbau der zuständigen Abteilung fließen.
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Nach Microsoft und Facebook macht nun auch Apple öffentlich, wie groß das Ausmaß der Internetüberwachung ist. Der Konzern hat nach eigenen Angaben Tausende Anträge in wenigen Monaten von den Ermittlern bekommen. Die anderen Unternehmen sprechen von Zehntausenden Anfragen.
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Alles so hübsch hier! Der G-8-Gipfel in Nordirland bietet US-Präsident Obama und seinem russischen Pendant Putin eine trügerische Kulisse für bilaterale Gespräche. Das Verhältnis zwischen Washington und Moskau ist angespannt, die Syrien-Frage droht zum diplomatischen Fiasko zu werden. Und dann ist da noch die Sache mit der Schnüffelei.
Von Michael König, Berlinmehr...
Facebook, Google und Microsoft haben Angst vor dem Vertrauensverlust der Nutzer und gehen in die Offensive: Die US-Regierung soll offenlegen, welche Daten sie absaugt. Auch einige Senatoren versuchen, mehr Transparenz zu erstreiten. Und die EU setzt Obamas Regierung eine Frist.
Von Mirjam Hauckmehr...
Die USA reagieren auf die umfangreichen Enthüllungen ihres ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden: Das FBI hat strafrechtliche Ermittlungen gegen den 29-Jährigen eingleitet. Das kündigte der Chef der Bundespolizei bei einer Anhörung im Kongress an.
Die Entwicklungen im Newsblogmehr...
Nach Monaten des Abwartens sieht US-Präsident Obama die "rote Linie" überschritten. Weil Syriens Präsident Assad chemische Waffen eingesetzt haben soll, will Obama die syrische Opposition mit Waffen unterstützen. Kritik kommt weiterhin von den Republikanern - zuletzt hatte sich auch Bill Clinton mit harten Worten gegen seinen Parteifreund gewandt.
Von Jakob Schulzmehr...
US-Präsident Obama zeigt sich entschlossen, die Wende im syrischen Bürgerkrieg durch Hilfen für die Rebellen herbeizuführen. Doch die Bewaffnung der Assad-Gegner in dem zerbrochenen Land birgt hohe Risiken. Die Hilfen aus dem Westen könnten schon bald den Konflikt zwischen den Religionsgruppen weiter anheizen.
Von Johannes Kuhnmehr...
US-Präsident Obama ist überzeugt, dass die syrische Regierung chemische Waffen eingesetzt hat. Jetzt will er die Rebellen militärisch unterstützen. US-Medien sprechen unter Berufung auf Insider von Munition und Gewehren, möglicherweise auch Panzerabwehrwaffen. Außerdem sollen US-Kampfjets in der Region stationiert werden.
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Ihr Schicksal hielt die USA in Atem, sogar ein Bundesgericht beschäftigte sich mit ihrem Fall. Die 10-jährige Sarah litt an einer tödlichen Lungenkrankheit, Ärzte gaben ihr nur noch wenige Wochen zu leben. Nun wurde sie operiert.
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Meinung
Schmähungen, Strafprozess, Haft, Arbeitslosigkeit - das droht Edward Snowden. Doch US-Politiker sollten ihn nicht Verräter nennen. Snowden hat das getan, was der Präsident versäumt hat. Er hat die Amerikaner über eine Kontrollwut aufgeklärt, die es nicht geben dürfte. Ob seine Tat etwas ändert, ist allerdings fraglich.
Ein Kommentar von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Der US-Geheimdienst NSA überwacht die digitale Kommunikation: "Keine Überraschung", sagt Constanze Kurz vom Chaos Computer Club im Interview. Die Hackerin glaubt, dass noch längst nicht alle Machenschaften des NSA bekannt sind.
Von Merle Sieversmehr...
In den USA haben die Eltern einer Zehnjährigen vor Gericht erreicht, dass ihr Kind die Lunge eines Erwachsenen bekommt. Soll man sich durch Klagen oder PR-Aktionen ein Spenderorgan erstreiten können? Der Fall könnte auch die deutsche Debatte beeinflussen.
Von Christina Berndtmehr...
Obama ist dort, wo er nie hinwollte: Wenn der amerikanische Präsident die syrischen Rebellen bewaffnet, macht er die USA militärisch zur Konflikt-Partei. Niederlagen der Rebellen wären dann auch Niederlagen der USA. Dabei kann er selbst mit dem größten Aufwand kein Land zusammenhalten, das entlang ethnischer und religiöser Linien auseinanderfällt.
Von Nicolas Richter, Washington, Frank Nienhuysen, Moskau, und Stefan Korneliusmehr...
Präsident Obama wollte eigentlich nie in den syrischen Bürgerkrieg hineingezogen werden. Nun will er die Rebellen doch unterstützen. Der Beweis für den Einsatz von Giftgas war dabei jedoch offenbar kaum mehr als eine allerletzte Entscheidungshilfe. Denn die Waffenlieferung soll schon vor Wochen beschlossen worden sein.
Von Christopher Pramstallermehr...
Beobachter rechneten mit einer Stichwahl, doch die iranische Präsidentschaftswahl könnte schon im ersten Durchgang entschieden werden. Der als moderat geltende Hassan Rohani liegt in Führung. Die benötigte absolute Mehrheit ist dem Kleriker aber auch nach Auszählung von mehr als der Hälfte der Stimmen noch nicht sicher.
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Die US-Regierung verteidigte das massenhafte Sammeln von Daten des US-Telekom-Konzerns Verizon. Für Schlagzeilen sorgt zudem ein Zeitungsbericht über den Zugang von US-Geheimdienste zu Servern von Internetriesen.
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Internetkonzerne sollen der US-Regierung Zugang zu ihren Daten gewährt haben. Google und Facebook bestreiten dies aber vehement und fordern, die Regierung müsse transparent agieren. Das Vorgehen des US-Geheimdienstes beschäftigt voraussichtlich auch den Innenausschuss des Bundestages.
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In Blogs brodelt es: Facebook, Google und andere Internetkonzerne müssten endlich klar darlegen, inwieweit sie mit der US-Regierung kooperieren und was genau sie über das Überwachungsprogramm Prism wussten - die dürren Dementis der Konzerne stellen viele nicht zufrieden. Viele Blogger interessieren sich besonders für eine wiederkehrende Worthülse.
Von Karin Jankermehr...
Die Vereinigten Staaten überwachen Ausländer weit intensiver als bisher bekannt, zeigen neue Enthüllungen. Geheimdienst NSA und Bundespolizei FBI können demnach direkt die Server von Facebook, Google und Apple durchsuchen - und auf Fotos, Kontakte und E-Mails zugreifen. Die Firmen wehren sich gegen die Vorwürfe.
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"Nur ein internes Computersystem der Regierung": US-Geheimdienstkoordinator Clapper spielt die Bedeutung des Prism-Datensammelprogramms herunter und bestreitet, dass US-Bürger davon betroffen sind. Doch einem Medienbericht zufolge verfügen die US-Behörden über ein Analyseprogramm, mit dem sich der Datenzufluss aus sämtlichen Ländern genau messen lässt. Demnach wurden in den USA allein im März drei Milliarden Daten-Einheiten erfasst.
Von Oliver Klasenmehr...
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