Christian Wulff ist auf Staatsbesuch in Italien. Dort will der Bundespräsident über Europa und die Krise reden, doch das gelingt nicht ganz. Die Affäre um vergünstigte Hauskredite und Urlaubseinladungen verfolgt die Wulffs bis ins Ausland - das Paar gibt sich kämpferisch.
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Claus Hulverscheidt, Mailand
Niederlage für Silvio Berlusconi: Dem ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten wird weiterhin in Mailand der Prozess gemacht. Die Verfassungsrichter in Rom verwarfen den Antrag, das dortige Gericht für unzuständig zu erklären - und bezeichneten die Argumentation Berlusconis als "lächerlich".
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Wer derart geschmacklose Souvenirs kauft, braucht Mut. Dieser wird aber belohnt: Die Webseite "Shelf of Shame" stellt die kuriosesten Souvenirs aus - eine Auswahl.
Von
Katja SchnitzlerReiseblog
Nach wochenlangen Oppositionsprotesten hat der maledivische Präsident Mohamed Nasheed seinen Rücktritt erklärt. Zuvor hatten Soldaten mit Gummigeschossen auf Polizisten gefeuert. Auslöser für die Unruhen war die Festnahme eines Richters, der die Freilassung eines prominenten Regierungskritikers angeordnet hatte. Ein neuer Präsident steht schon bereit.
Kurzmeldungen
im Überblick
In Mailand muss sich Silvio Berlusconi wegen Begünstigung von Prostitution und Amtsmissbrauchs verantworten. Bislang hat sich der italienische Ex-Premier vor Gericht rar gemacht - dafür könnten bald hochkarätige Zeugen im sogenannten "Ruby-Prozess" aussagen. Die illustre Zeugenliste
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Clinton und Panetta, Westerwelle und de Maizière, Monti und Ackermann: In München treffen sich Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft zur 48. Sicherheitskonferenz. Ein Überblick über die wichtigsten Teilnehmer und ihre Diskussionsrunden.
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Noch weigert sich der italienische Premier sein Amt niederzulegen. Die Abstimmung des Parlaments am Dienstagnachmittag dürfte aber etwas mehr Klarheit über die politische Zukunft Berlusconis bringen.
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Silvio Berlusconi, der seine Heimat als "Scheißland" bezeichnet hat, ist von seinem Amt als Premierminister zurückgetreten. Seit 17 Jahren prägt Berlusconi Italiens Politik - und sorgte stets mit befremdlichen Aussagen für Schlagzeilen.
Ein Worst-of
des Cavaliere
Bald ist das italienische Silvio-Jahrzehnt vorbei - und das nicht nur in der Politik. Denn in den vergangenen Jahren profitierte der Unternehmer Berlusconi stets vom Premier Berlusconi. Nun gefährdet sein angekündigter Abgang das Firmenimperium. Es gibt bereits erste böse Vorzeichen.
Von
Thomas Fromm
Der Cavaliere tritt ab: Nachdem auch die Abgeordnetenkammer in Rom die von der EU geforderten Wirtschaftsreformen gebilligt hat, hat Silvio Berlusconi wie angekündigt seinen Rücktritt eingereicht. Auf seinen Nachfolger - voraussichtlich den ehemaligen EU-Kommissar Mario Monti - warten gewaltige Herausforderungen:
Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi versichert auf seiner Facebook-Seite, dass er trotz der Regierungskrise nicht vorhabe, zurückzutreten. Die italienische Facebook-Gemeinde ist davon wenig begeistert - und überschüttet den Premier mit Protest-Kommentaren.
Der italienische Premier Silvio Berlusconi wird heute 75 - doch statt freudiger Überraschungen erwarten ihn neue Ermittlungen. Da mag der Cavaliere noch so tapfer lächeln: Angesichts der desaströsen Lage Italiens rebelliert fast das ganze Land gegen ihn, inklusive der eigenen Partei. Berlusconis Zeit neigt sich dem Ende entgegen.
Von
Andrea Bachstein, Rom
Im Ausland berüchtigt, in Italien bis zur Verehrung berühmt: Am 13. und 14. April will Silvio Berlusconi noch einmal Ministerpräsident von Italien werden. Ein Porträt des 71-jährigen Politikers in Bildern.
... und was sie trennt: Im Vergleich zu den italienischen Verhältnissen erscheint der Fall des Bundespräsidenten geradezu als Luxusproblem. Und doch stehen in beiden Ländern die empörte öffentliche Meinung und die strenge Haltung der Zeitungen einer opportunistischen politischen Riege gegenüber. Wie gut, dass es noch Staatsbürger gibt, die den Mund aufmachen.
Ein Gastbeitrag von
Gian Enrico Rusconi
Im Fußball spiegelt sich in Italien die Lage der Nation: Unter Ministerpräsident und Milan-Boss Silvio Berlusconi war er verkommen - dank demütiger Disziplin und einer keimenden Sehnsucht nach Erfolg startet der Calcio jetzt aber eine Renaissance. Davon könnte das ganze Land profitieren.
Von
Birgit Schönau
2011 wurde viel palavert: In Europa wird auf einmal deutsch gesprochen, Pofalla kann seinen Kollegen Bosbach nicht mehr hören, Boetticher wird von seinen Gefühlen übermannt und Rick Perry vergisst, was er eigentlich sagen will. Die Worte des Jahres. In Bildern.
Meinung
Silvio Berlusconi tritt zurück, Europa wird eine Stabilitäts- und Haftungsunion. Doch nicht die Staats- und Regierungschefs waren die wirklichen Urheber dieser europäischen Fortschritte - der Politik fehlt es in der Krise an Mut und strategischer Weitsicht.
Ein Gastbeitrag von
Joschka Fischer
Eigentlich ist er Wissenschaftler, doch seinen Namen machte sich Umberto Eco als Großer der Weltliteratur: Seit drei Jahrzehnten begeistert der fulminante Fabulierer die Welt mit mysteriös verschlungenen literarischen "Schnitzeljagden". An diesem Donnerstag wird er 80 Jahre alt.
Die Revolution schickte ihre Kinder: Als der arabische Frühling begann, stiegen Tausende in Boote Richtung Europa. Deutschland verstärkte daraufhin die Grenzkontrollen, Italiens damaliger Premier Berlusconi sprach von einem "menschlichen Tsunami". Doch anders als befürchtet ist die Zahl der Flüchtlinge aus Nordafrika kaum gestiegen.
Von
Roland Preuß
Eric Cantona will nicht Präsident von Frankreich werden, es war nur ein PR-Gag. Dabei hätte es so gut gepasst: Zahlreiche Sportler sind politisch aktiv, von Schorsch Hackl über Vitali Klitschko bis hin zu Manny Pacquiao. Ein ehemaliger Footballspieler wurde einst gar US-Präsident.
Von
Jürgen Schmieder