Türkei Oberstes Gericht hält Twitter-Sperre für illegal

Die Richter sehen einen Verstoß gegen die Meinungsfreiheit: Das türkische Verfassungsgericht hat die Twitter-Sperre für illegal erklärt und eine sofortige Aufhebung angewiesen. Der Kurznachrichtendienst ist seit knapp zwei Wochen in der Türkei nicht mehr erreichbar. mehr...

Erdogan Wahl Türkei Opposition Wahl in der Türkei Schaler Sieg für Erdoğan

Meinung Zum "Reinigungsbad" hat Recep Tayyip Erdoğan die Wahl in der Türkei erklärt. Einem religiösen Ritual gleich wollte der umstrittene Premier geläutert aus ihr hervorgehen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn die Türkei hat in den vergangenen Monaten massiv an Statur verloren. Ein Kommentar von Christiane Schlötzer mehr...

Proteste in der Türkei Proteste in der Türkei Proteste in der Türkei Polizist und Demonstrant sterben bei Krawallen

Die neuerlichen Proteste gegen die Erdoğan-Regierung haben zwei weitere Tote gefordert. Ein Polizist starb an einem Herzinfarkt, ein Demonstrant in Istanbul nach einer Schlägerei - allerdings ohne Polizeibeteiligung. Unterdessen erhebt der Vater des getöteten Jungen Berkin schwere Vorwürfe gegen die türkischen Behörden. mehr...

Funeral ceremony for Gezi Park protester Demonstrationen in der Türkei "Wir sind alle Berkin"

Sie rufen "Erdoğan - Mörder": Hunderttausende Türken schließen sich dem Trauerzug für Berkin Elvan an. Der 15-Jährige war am Rande der Gezi-Park-Proteste von einer Tränengasgranate getroffen worden. Zu seiner Beerdigung wabern nun wieder Gasschwaden durch die Stadt. Von Christiane Schlötzer mehr...

Symbolfoto für die Verhandlungen zum EU-Beitritt der Türkei, 2005 Fortschritssbericht der EU EU-Parlament fordert Verfassungsreform in der Türkei

Mit großer Mehrheit verabschiedet das EU-Parlament in Straßburg den Fortschrittsbericht zur Türkei. Erneut wird heftige Kritik am Umgang der türkischen Führung mit den Demonstranten im Gezi-Park laut. Die Abgeordneten finden aber auch lobende Worte. mehr...

Clashes after boy dies from injury at Turkey protests Nach Tod von Berkin Elvan Erneut gewaltsame Proteste in der Türkei

Ein Tränengasgeschoss hatte ihn am Kopf getroffen. Nach neun Monaten im Koma ist der 15-jährige Berkin Elvan gestorben. Sein Tod entfacht gewaltsame Proteste in der Türkei. Die Demonstranten machen Ministerpräsidenten Erdoğan verantwortlich. mehr...

Türkei Jugendlicher stirbt nach Gezi-Protesten

Als in Istanbul die Menschen gegen die Regierung auf die Straße gehen, wird ein 15-Jähriger von Polizisten schwer verletzt. Jetzt ist er nach Monaten im Koma gestorben. mehr...

TURKEY-POLITICS-INTERNET-RIGHTS-LEGISLATION-PROTEST Proteste gegen Internetzensur Türkische Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten ein

Tausende gehen in Istanbul auf die Straße, um gegen die Verschärfung der Internet-Gesetze zu protestieren. Die Demonstranten fordern den Rücktritt der Regierung Erdogan - bis die türkische Polizei einschreitet und die Bürger mit Wasserwerfern und Tränengas vertreibt. mehr...

Turkish Prime Minister Erdogan Holds Rally In Berlin EU-Beitritt der Türkei Erdoğan will es nicht verstehen

Meinung Premier Erdoğan will die Türkei in die Europäische Union führen. Ein leiser, selbstkritischer Auftritt in Berlin wäre da hilfreich gewesen. Doch Erdoğan hat sich anders entschieden. Ein Kommentar von Stefan Braun, Berlin mehr...

German Chancellor Merkel and Turkey's Prime Minister Erdogan address the media after talks in Berlin Türkischer Premier in Berlin Erdoğan klagt über zu wenig Hilfe bei Syrien-Flüchtlingen

Bereits 700 000 Flüchtlinge aus Syrien habe die Türkei aufgenommen - doch die finanzielle Hilfe der UN reiche nicht aus, kritisiert Premier Erdoğan. Kanzlerin Merkel sichert Unterstützung zu. Weniger einig sind sich Erdoğan und Merkel in der Frage nach der EU-Vollmitgliedschaft der Türkei. mehr...

Erdogan besucht Deutschland Türkischer Premier auf Deutschland-Besuch Erdoğan fordert von Berlin Hilfe bei EU-Beitrittsprozess

Schwächelnde Wirtschaft, EU-Beitritt, Machtkampf mit der Justiz: Markant äußert sich der türkische Premier Erdoğan in Berlin zu kontroversen Themen und fordert von Deutschland Hilfe beim EU-Beitritt. Die Kanzlerin reagiert zurückhaltend und spricht von einem "ergebnisoffenen Prozess". mehr...

File photo of Islamic preacher Fethullah Gulen at his residence in Saylorsburg, Pennsylvania Prediger Gülen vs. Erdoğan "Beifall für einen Leuchtkäfer"

Fethullah Gülen, 72, ist der wichtigste Prediger der islamischen Moderne - nun wirft ihm der türkische Ministerpräsident Erdoğan vor, aus dem US-Exil einen Staatsstreich zu planen. Porträt eines gemäßigten Mannes, dessen Bewegung schon öfter verteufelt wurde. Von Tim Neshitov mehr...

Hungarian Prime Minister Viktor Orban visits Turkey Korruption in der Türkei Erdoğans Sumpf

Meinung Der türkische Ministerpräsident Erdoğan war einst mit dem Versprechen angetreten, Vetternwirtschaft ein Ende zu bereiten. Ministersöhne, die im Schlafzimmer Millionen aus undurchsichtigen Geschäften horten, sind für seine konservative Partei AKP deshalb hochgefährlich. Die Schuld bei anderen zu suchen, hilft nicht. Ein Kommentar von Christiane Schlötzer, Istanbul mehr...

Recep Tayyip Erdogan Korruptionsskandal um türkischen Minsterpräsidenten Erdoğan droht ausländischen Diplomaten

Bei den Protesten im Sommer standen Justiz und Polizei noch fest an der Seite des türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan. Doch nun gehen die Behörden gegen Söhne seiner Minister vor - wegen Korruptionsverdachts. Der Regierungschef wittert eine Verschwörung und lässt bei Justiz und Polizei Köpfe rollen. mehr...

Protesters carry the Turkish flag and shout anti-government slogans during a demonstration at Gezi Park near Taksim Square in central Istanbul Neue Partei der türkischen Protestbewegung Wählt Gezi-Park!

Beine wie Baumstämme und Arme, die einen grünen Erdball umarmen: Das zeigt das Logo der neuen Partei Gezi-Park. Die Reaktionen sind gemischt. Während die einen nur darauf gewartet haben, glauben andere Aktivisten nicht daran, dass man den Geist von Gezi in eine Partei zwingen sollte. Von Christiane Schlötzer, Istanbul mehr...

Demonstration für 'Ergenekon'-Angeklagte EU-Beitritt der Türkei Schelte, nett verpackt

Meinung Trotz der massiven Gewalt während der Gezi-Park-Proteste will die Europäische Kommission die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei fortsetzen. Das hat die Regierung der bunter werdenden türkischen Zivilgesellschaft zu verdanken. Das Land täte gut daran, die Taue mit der EU nicht wieder zu kappen. Ein Kommentar von Christiane Schlötzer, Istanbul mehr...

The Bosphorus Bridge is illuminated by the flood of traffic during rush hour, between the two sides of the city across the Bosphorus Straits EU-Beitritt Kommission will Verhandlungen mit Türkei wiederbeleben

Die Europäische Kommission drängt auf eine Fortsetzung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Das soll aus dem jährlichen EU-Fortschrittsbericht hervorgehen, der am Mittwoch vorgestellt wird. Die Autoren finden anerkennende Worte für das Land - trotz der blutigen Niederschlagung der Gezi-Park-Proteste. Von Javier Cáceres, Brüssel mehr...

Erdoğan auf einer Pressekonferenz in der türkischen Hauptstadt Ankara. Reformpaket Erdoğan bewahrt türkisches Marschtempo

Meinung Zwei Schritte vor, einen zurück: Mit dem "Demokratiepaket" geht der türkische Premier Erdoğan auf seine religiöse Klientel, aber auch auf Christen und Kurden zu. Doch hohe Strafen für "Hassreden" bergen Gefahr. Ein Kommentar von Christiane Schlötzer, Istanbul mehr...

Turkey's PM Erdogan speaks during an AKP meeting in Ankara Proteste in der Türkei Erdoğan schärft die Twitter-Waffe

Er bezeichnete Twitter als "Bedrohung" sowie als Quelle von Lügen und Übertreibungen. Angesichts der Proteste gegen seine Regierung will der türkische Premier Erdoğan den Kurznachrichtendienst und Facebook jetzt zum eigenen Vorteil nutzen. Seine AKP stellt dazu ein 6000 Mitglieder starkes Team auf. Von Ayla Albayrak und Joe Parkinson, Wall Street Journal Deutschland mehr...

- Proteste in der Türkei Erneut Gewalt gegen Demonstranten

Zwischen regierungskritischen Demonstranten und der türkischen Polizei ist es in Istanbul wieder zu Zusammenstößen gekommen. Mit Wasserwerfern und Plastikgeschossen verfolgte die Polizei die Protestierenden bis in die Nebenstraßen. mehr...