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Wie funktioniert die neue Art des Protestes, wie organisiert sich die "Occupy"-Bewegung? David Graebers Buch "Inside Occupy" gibt auf diese Fragen interessante Antworten und liefert exklusive Einblicke in eine besondere Szene.
Eine Videorezension von
Frankiska Augsteinmehr...
Wer im Leben scheitert, muss am Ende heim zu Mama und Papa. Der Horror. Oder doch nicht? Eine mutige Autorin hat es in Amerika ausprobiert - und damit einen Bestseller gelandet.
Von
Nataly Bleuelmehr...SZ-Magazin
Die Erzählung "Der kleine Prinz" gehört bis heute zu den meistverkauften Büchern der Welt. In Paris wurde nun ein Original-Entwurf von Antoine de Saint-Exupéry versteigert - zu einem Vielfachen seines Schätzwertes.
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"Hammelsprünge" von Ursula Kosser handelt vom großen Sandkasten, mit dem Männer ihre Arbeitsplätze verwechseln - ein Buch, nicht nur für Feministinnen. Eine Video-Rezension von Franziska Augstein.
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Er gehörte zu den bedeutendsten Literaten der spanischsprachigen Welt. Jetzt ist Carlos Fuentes im Alter von 83 Jahren in Mexiko-Stadt gestorben. Viele seiner Werke sind längst Klassiker geworden, auch als Literaturwissenschaftler machte sich Fuentes einen Namen - nur der Literaturnobelpreis, ist eine Auszeichnung auf die er bis zuletzt vergeblich gewartet hat.
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Felicitas Hoppe wird mit dem Georg-Büchner-Preis 2012 prämiert. Die bedeutendste Auszeichnung für Literatur in Deutschland geht damit an eine weitgereiste Schriftstellerin.
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Männer sind hier nur willenlose Versager oder eindimensionale Businesstypen. Doch auch für die Frauen erfüllt sich im gesammelten Werk der amerikanischen Schriftstellerin Jane Bowles das Versprechen nicht, das die Autorin ihren Figuren macht. In ihrer Welt lohnt es sich nur, für das Schreiben zu kämpfen.
Von
Hilmar Klutemehr...
Sachar Prilepin hält nicht viel von der Postmoderne und noch weniger von Wladimir Putin, doch leider: "Die Liberalen haben die Revolution verkackt!". Was er schreibt, hat er selbst erlebt, so etwa den Tschetschenien-Krieg. Ein Besuch beim vielleicht wichtigsten russischen Schriftsteller seiner Generation.
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Moritz Gathmannmehr...
Der US-Schriftsteller Padgett Powell hat ein Buch geschrieben, das nur aus Fragen besteht, ohne Handlung, ohne Zusammenhang und ohne Erzähler. Was wie eine Zumutung erscheint, ist ein tolles Leseabenteuer, das offenbar sogar Beziehungen verändern kann. Darüber wiederum ist der Autor selbst ein wenig erschrocken.
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Jörg Magenaumehr...
"Bis zu meinem Tod werde ich Dinge zu diesem Museum hinzufügen": Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuks "Museum der Unschuld" - eine der seltsamsten Parallelaktionen der Gegenwartskultur - eröffnet in Istanbul. Es zeigt Fundstücke und Artefakte einer fiktiven Liebe und bildet daraus das Melodram seiner Stadt.
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Lothar Müllermehr...
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Über den Aufstieg Chinas wird viel diskutiert, in einem klugen Buch wurden nun die Argumente der Debatte gebündelt. Ist die chinesische Mentalität imperalistisch veranlagt? Darum geht es im Werk "Wird China das 21. Jahrhundert beherrschen?"
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Sein neuer Roman "Imperium" hat die deutschen Feuilletons bewegt - und Christian Kracht Rassismus-Vorwürfe eingebracht. Jetzt hat der Schweizer Autor in München aus seinem Buch gelesen. Wer einen Skandal erwartet hat, wurde überrascht.
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Anna Fischhabermehr...
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Der Autor von "Landraub: Reisen ins Reich des neuen Kolonialismus" ist für sein Buch um die ganze Welt gereist, der Autor von "Deutschlandmeise: Streifzüge durch ein wahnsinniges Land" nur scheinbar. Beide Bücher sind humorvoll geschrieben, behandeln jedoch ernste Themen.
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Franziska Augsteinmehr...
Nachdem Christian Kracht mit seinem neuen Roman für Furore sorgte, bringt das Schauspiel Hannover nun ein älteres Stück von ihm auf die Bühne. Leider ist der Regisseur total fasziniert von "Faserland" - und nett lächelnde Schauspieler zeugen von naiver Begeisterung für eine sorglose Jugend mit verrückten Partyerlebnissen.
Von
Till Brieglebmehr...
Günter Grass hat sich erstmals kritisch über das Einreiseverbot geäußert, das die israelische Regierung gegen ihn verhängt hat. In einem kurzen Text mit der Überschrift "Damals wie heute - meine Antwort auf jüngste Beschlüsse" beschreibt der Schriftsteller, dass ihm bisher zweimal die Einreise in ein Land verwehrt worden sei: in die DDR und Ende der achtziger Jahre nach Birma.
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Bücher über die schlechte Weltwirtschaftslage haben derzeit Konjunktur. Bert Rürup allerdings hat einen Bestseller geschrieben, in dem es ums Gegenteil geht: Die Erfolgsgeschichte Deutschlands. Ob das Buch zu empfehlen ist - und welche Werke sonst noch im Bücherschrank jedes Wirtschafts-Interessierten stehen sollten, analysiert SZ-Wirtschaftschef Marc Beise im Videoblog.
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Der erste Roman zu Stuttgart 21 ist auf dem Markt. Anna Katharina Hahn blickt in "Am Schwarzen Berg" hinter die scheinbar geordneten Verhältnisse des Stuttgarter Bildungsbürgertums. Das Wutbürgertum erscheint als letzter Ausweg, um vor der Wirklichkeit zu fliehen.
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Johan Schloemannmehr...
Das israelkritische Gedicht von Günter Grass sorgt weiterhin für heftige Diskussionen. Liedermacher Wolf Biermann hält die "stümperhafte Prosa" für eine "literarische Todsünde". Außenminister Westerwelle wirft dem Schriftsteller vor, die Gefahr aus Iran zu verharmlosen und sich der Realität zu verweigern.
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Eine Größe des literarischen Nachkriegsdeutschland liest der anderen die Leviten: Der Kritiker Marcel Reich-Ranicki attackiert den Schriftsteller Günter Grass wegen dessen israelkritischen Gedichts. Grass stelle die Welt auf den Kopf, wenn er Israel im Streit mit Iran zum Agressor erkläre. Das sei ein Schlag gegen alle Juden. Auch Außenminister Westerwelle schaltet sich in die Debatte ein. Er wirft Grass vor, die Gefahr aus Iran zu verharmlosen.
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Mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" hat Günter Grass für teils extrem aufgebrachte Reaktionen gesorgt. Die Debatte um seine Israel-Kritik geht längst über Deutschland hinaus. Ein Blick in die internationale Presse.
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Für die einen war er ein Fantast, ein Krimineller und Wahnsinniger. Für die anderen der sprachgewaltige Autor, dessen Abenteuerromane ganze Generationen von Jugendlichen prägten. Eines ist aber 100 Jahre nach seinem Tod unbestritten: Karl May ist noch immer ungewöhnlich präsent.
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Martina Pockmehr...
Zarathustra im Baströckchen: Karl-May-Leser mögen weniger werden, doch das literarische Indianer-Spiel erlebt derzeit eine bemerkenswerte Wiederkehr. Es lebt weiter in den aktuellen Büchern von Christian Kracht oder Wolfgang Herrndorf - und in der Sehnsucht nach dem Paradies in wilden Schluchten.
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Christopher Schmidtmehr...
Größenwahn, Groll und Selbstmitleid: Wer heute die besten Stellen in den Büchern Karl Mays nachliest, erkennt die Begabung des Autors, aber auch ihre wesenhafte Unreife. Sie war geprägt von der Heimat Mays, die als Deutsches Reich ihre Rolle in der Welt noch nicht gefunden hatte.
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Burkhard Müllermehr...
Charles Burns hat gegenwärtig den härtesten Strich aller amerikanischen Comic-Zeichnern, die stärksten Konturen, das tiefste Schwarz. Nach "Black Hole" ist "X" seine neue Chronik der amerikanischen Jugend der Siebziger - verstörend, deformiert, apokalyptisch. Ein Trip, wie man ihn sonst nur von William S. Burroughs oder David Lynch kennt.
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Fritz Göttlermehr...
Der Bud-Spencer-Anbetungslevel der deutschen Fangemeinde ist legendär. Schon seit den siebziger Jahren übt die Bud-Faust aus den Klamauk-Western ihre ungebrochene Faszination aus. Nun hat der 82-Jährige seine Biographie vorgestellt - in der er die Facebook-Fragen seiner Fans beantwortet.
Von
Anja Perkuhnmehr...
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