Mehr als 93.000 Menschenleben hat der Bürgerkrieg in Syrien bisher gefordert, täglich kommen neue hinzu. Staatschef Assad warnt Europa jetzt davor, die Aufständischen mit Waffen zu versorgen. Eine Folge von Lieferungen an die Opposition wäre "der Export des Terrorismus nach Europa", so Assad.
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Die radikal-islamische Hamas fordert die libanesische Hisbollah auf, sich aus dem Syrien-Konflikt zurückzuziehen. Eine prominente Diplomatin kehrt dem Assad-Regime den Rücken.
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Vom Arbeitslosen zum Waffenexperten: Eliot Higgins deckt von seiner Couch in England aus Waffenschmuggel im 4500 Kilometer entfernten Syrien auf. Menschenrechtsorganisationen und internationale Medien zitieren ihn und loben seine Arbeit. Trotzdem könnte für sein Blog bald Schluss sein.
Von Christian Heltenmehr...jetzt.de
Was wird aus Syrien nach dem Ende des Bürgerkriegs? Ein islamischer Staat, fordert Al-Qaida-Anführer al-Zawahiri. Die Scharia solle die Grundlage für neue Gesetze werden. Indes gehen die blutigen Auseinandersetzungen weiter - und die Unzufriedenheit mit der humanitären Hilfe aus dem Westen wächst.
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Nach Monaten des Abwartens sieht US-Präsident Obama die "rote Linie" überschritten. Weil Syriens Präsident Assad chemische Waffen eingesetzt haben soll, will Obama die syrische Opposition mit Waffen unterstützen. Kritik kommt weiterhin von den Republikanern - zuletzt hatte sich auch Bill Clinton mit harten Worten gegen seinen Parteifreund gewandt.
Von Jakob Schulzmehr...
US-Präsident Obama ist überzeugt, dass die syrische Regierung chemische Waffen eingesetzt hat. Jetzt will er die Rebellen militärisch unterstützen. US-Medien sprechen unter Berufung auf Insider von Munition und Gewehren, möglicherweise auch Panzerabwehrwaffen. Außerdem sollen US-Kampfjets in der Region stationiert werden.
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Vor der Zentrale der regierenden Baath-Partei hat sich ein schwerer Anschlag ereignet. Offenbar explodierte ein Auto im Zentrum der Stadt. Dabei sind zahlreiche Menschen getötet worden.
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Im Gegenzug für die Freilassung von 48 Iranern durch die Aufständischen haben die syrischen Behörden in die Freilassung von mehr als 2000 gefangenen Zivilisten eingewilligt. 2130 sind offenbar bereits auf freiem Fuß - unter ihnen auch vier syrische "Friedensbräute", die in Brautkleidern gegen die Gewalt protestiert hatten.
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"Neue Moral für die nationale Elite": Russlands Präsident Wladimir Putin will allen hochrangigen Beamten verbieten, im Ausland ein Bankkonto zu führen. Dass seine Pläne die Korruption tatsächlich eindämmen, bezweifeln Experten.
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
Sie kamen mit Panzern und Messern: Syrische Regierungstruppen haben nach Angaben von Aufständischen in der Provinz Hama ein Blutbad angerichtet und mehr als 200 Menschen getötet. Die Opposition macht den Vereinten Nationen schwere Vorwürfe - und fordert ein sofortiges Eingreifen. Das syrische Regime hat nach Angaben einer US-Zeitung damit begonnen, Chemiewaffen aus den Lagern zu holen.
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Meinung
Nach dem Treffen der "Freunde Syriens" steht fest: Die teilnehmenden Staaten greifen faktisch zugunsten der Aufständischen in den Bürgerkrieg ein. Sie unterstützen die Opposition vor allem finanziell - und tragen so zur Eskalation des bewaffneten Konflikts bei.
Ein Kommentar von Stefan Korneliusmehr...
Einreiseverbote, gesperrte Bankkonten und weitere Hilfsgelder: Der Syrien-Konflikt beschäftig erneut die Europäische Union. Dabei gerät diesmal auch die Frau von Machthaber Assad ins Visier - und ihre Shoppingtouren in Europa.
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Der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan will so rasch wie möglich seine Syrien-Mission beginnen, doch ob das Regime von Machthaber Baschar al-Assad mit ihm verhandeln wird, ist unklar. Derweil gehen Assad-treue Truppen weiter brutal gegen Oppositionelle vor - Flüchtlinge berichten von schlimmster Folter.
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Syriens Präsident Assad ist nach Monaten der Gewalt da, wo er nie hinwollte: auf der Abschussliste. Selbst Iran spricht inzwischen von legitimen Forderungen der Demonstranten. Was Syrien jetzt am meisten schadet, ist Geduld.
Ein Kommentar von Sonja Zekrimehr...
Kurz hintereinander explodieren in der syrischen Hauptstadt Damaskus zwei Sprengsätze. Dutzende Menschen sterben, Hunderte werden verletzt. Auch ein Gebäude des Militär-Geheimdienstes wird bei dem Doppelanschlag beschädigt.
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Sie galt als die moderne Hälfte des Ehepaars - die Frau des syrischen Präsidenten, Asma al-Assad. Doch seit Beginn des Aufstands spielt sie die traditionelle Gattin eines nahöstlichen Herrschers. Ein Internet-Video der Botschafter-Frauen der UN nimmt sie jetzt in die Verantwortung für die Gewalt in Syrien: "Was werden Sie antworten, wenn unsere Kinder fragen, was wir gegen das Blutvergießen unternommen haben?"
Von Tomas Avenarius, Kairomehr...
Frankreich hält es für bewiesen, dass die syrische Regierung im Bürgerkrieg den Nervenkampfstoff Sarin gegen Aufständische eingesetzt hat. Die US-Regierung reagiert zurückhaltend und fordert weitere Untersuchungen.
Von Reymer Klüvermehr...
Die Lage der Aufständischen wird immer verzweifelter: Russland stellt sich vor Machthaber Assad und liefert hochmoderne Kampfflugzeuge nach Syrien. Libanon hingegen hadert mit seiner Rolle im Bürgerkrieg im Nachbarland und verschiebt die Parlamentswahl auf 2014.
Die Entwicklungen zum Nachlesenmehr...
Die Lage in der umkämpften syrischen Rebellenhochburg Kusseir ist alarmierend. Die Vereinten Nationen fordern einen sofortigen Waffenstillstand - mehr als Tausend Verletzte müssen dringend medizinisch versorgt werden.
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Der Gebrauch von Chemiewaffen gilt für die USA als "rote Linie" im Syrien-Konflikt. Diese habe Assad schon lange überschritten, sagt jetzt der türkische Premier Erdogan. Er habe Beweise dafür, dass die syrische Armee die verbotenen Kampfstoffe eingesetzt habe.
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Elf europäische und arabische Staaten sowie die USA drohen Syriens Präsident Assad. Sie wollen die oppositionellen Truppen stärken, sollte sich der Machthaber weiter einer diplomatischen Lösung verweigern. Die Reaktion der libanesischen Hisbollah-Miliz lässt nicht lange auf sich warten: Sie kündigt an, weitere Kämpfer in das Land zu schicken.
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Ein Schritt hin zu einer friedlichen Lösung des Konflikts? Das Regime von Machthaber Assad erklärt, an der geplanten Syrien-Friedenskonferenz teilnehmen zu wollen. Sie gilt vielen als einzige Hoffnung, den Bürgerkrieg auf politischem Wege zu beenden.
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Der Bürgerkrieg in Syrien spitzt sich zu. Französische Reporter berichten davon, mehrfach Zeugen von Giftgas-Angriffen des Assad-Regimes geworden zu sein. Die Außenminister der Europäischen Union streiten um Waffenlieferungen an die syrische Opposition. Die aktuellen Entwicklungen im Überblick.
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Die internationale Gemeinschaft will den Bürgerkrieg in Syrien beenden, und doch halten ihn Teile von ihr am Leben: Während Russland das Assad-Regime mit Waffen beliefert und Iran sogar Kämpfer nach Syrien schickt, unterstützen westliche und einige arabische Länder die Opposition. Wer was will. Eine interaktive Grafik gibt Überblick.
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Exklusiv
Erst kündigten Frankreich und Großbritannien an, sich möglicherweise über das EU-Embargo hinwegzusetzen. Jetzt schließt auch Außenminister Westerwelle nicht mehr grundsätzlich aus, dass die syrische Opposition mit Waffen beliefert werden darf. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" übt er zudem Selbstkritik.
Von Stefan Braun und Daniel Brössler, Berlinmehr...
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