Baschar al-Assad

Syrischer Geflüchteter bei al-Sharaas Besuch in Berlin
:„Ich verspürte etwas, das der verloren geglaubten Würde ähnelte“

Unser Autor begegnet dem Präsidenten Ahmad al-Sharaa bei dessen Gastbesuch in Deutschland. Über ein Treffen zweier, die sich in ihrer Heimat einst vor dem Regime verstecken mussten.

SZ PlusKolumne von Mohamad Alkhalaf

Syrien
:Der Traum von Rojava ist Geschichte

Syriens Kurden haben ihren Kampf verloren. Der Zentralstaat unter der neuen Regierung setzt sich durch. Szenen aus einem Land, in dem die Menschen nicht wissen, was jetzt auf sie zukommt.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Syrien und Russland
:Putins Faustpfand heißt Assad

Syriens früherer Diktator hat Unterschlupf in Moskau gefunden. Der Druck auf den russischen Präsidenten, den Kriegsverbrecher auszuliefern, steigt. Doch bislang sagt der Kremlchef: Nein. Aus Gründen.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Banken und Finanzen
:Frankfurter Staatsanwaltschaft durchsucht Deutsche Bank

Erneut eine Razzia bei Deutschlands größtem Geldhaus: Es geht um den Verdacht von Geldwäsche im Zusammenhang mit dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch – ausgerechnet einen Tag vor der Bilanzpressekonferenz.

Von Meike Schreiber

Syrien
:Berichte: Kurdische Kämpfer haben Aleppo verlassen

In der Millionenstadt war es zu den schwersten Kämpfen seit dem Ende des syrischen Bürgerkriegs gekommen. Berichten zufolge soll es nun einen neuen Waffenstillstand geben.

Syrien
:Offenbar schwerste Kämpfe in Aleppo seit Sturz Assads

In der syrischen Metropole ringen Regierungstruppen und die kurdisch dominierte Miliz SDF um die Kontrolle zweier Stadtviertel.

Syrien
:Revolution in der Geldbörse

Syrien bekommt neue Banknoten – ohne die Porträts der Diktatoren Baschar und Hafis al-Assad.  Und noch eine Änderung soll den Menschen das Zahlen erleichtern.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Syrer in München
:„Der Wiederaufbau ist schwerer als die Befreiung“

Ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes versammeln sich 3000 Menschen am Denkmal der Weißen Rose in München. Begegnungen mit Exil-Syrern, die ihr einstiges Heimatland vor noch größeren Herausforderungen sehen.

SZ PlusVon Mohamad Alkhalaf

Naher Osten
:Syriens starker Mann – clever und umtriebig

Seit einem Jahr ist der einstige Islamistenführer Ahmed al-Scharaa Präsident des Landes. Bisher tritt er ziemlich clever auf – selbst in Washington und Moskau.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

MeinungDamascus Dossier
:Nicht nur die Häuser sind zerstört. Sondern auch die Seelen der Menschen

Wenn in Deutschland über die Rückkehr von Syrerinnen und Syrern in ihr Heimatland gesprochen wird, geht es um die Zerstörungen, die man sieht. Wo aber sollen die Wunden ausheilen, die Folter und Mord hinterlassen haben?

SZ PlusKommentar von Lena Kampf

Syrischer Schriftsteller ein Jahr nach Assad-Sturz
:„Als vermisse ein Missbrauchsopfer den Täter“

Das Grauen der Assad-Dynastie ist seit einem Jahr vorbei. Und jetzt? Der syrische Schriftsteller und Theatermacher Mohammad Al Attar hätte für das neue Syrien ein paar Ideen. Ein Treffen in Berlin.

SZ PlusVon Sonja Zekri

ExklusivDamascus Dossier
:Verhaftet, entlassen, flüchtig, tot

Akten aus dem syrischen Geheimdienst zeigen, wie brutal das Assad-Regime Deserteure verfolgte. Sie führen zu Tätern, die Befehle gaben – und zu Männern, auf denen heute große Hoffnung liegt.

SZ PlusVon Bernd Dörries, Hannah El-Hitami, Amir Musawy, Sulaiman Tadmory, Lina Verschwele und Lea Weinmann

ExklusivInternationale Recherche
:Was ist das Damascus Dossier?

Woher stammen die Daten? Was belegen die Fotos von Leichen? Und wie wertet man die arabischen Dokumente aus? Alle Fakten zum internationalen Rechercheprojekt Damascus Dossier.

Von Hannah El-Hitami, Ben Heubl, Lena Kampf, Mauritius Much, Lina Verschwele und Lea Weinmann

SZ-Podcast „Das Thema“
:„Das Krankenhaus des Todes“: Folter in Syrien unter Assad

Verhaftet, gefoltert, getötet: Das „Damascus Dossier“ dokumentiert Gräueltaten des Assad-Regimes.

Von Lena Kampf, Ben Heubl und Lars Langenau

ExklusivDamascus Dossier
:„Das Herz ist gebrochen“

Mindestens 160 000 Menschen sind seit 2011 in Syrien verschwunden, von vielen fehlt bis heute jede Spur. Interne Dokumente des Assad-Regimes können nun wenigstens Aufschluss über einige Schicksale geben.

SZ PlusVon Hannah El-Hitami, Lena Kampf, Amir Musawy und Sulaiman Tadmory

ExklusivDamascus Dossier
:Das Archiv des Grauens

Im Militärkrankenhaus Harasta wurden Häftlinge des syrischen Regimes nicht geheilt, sondern gefoltert. Wer dort überlebt hat, kann das bezeugen. Wer nicht überlebte, verschwand wie Tausende andere Getötete als Nummer in den penibel geführten Akten der Peiniger.

SZ PlusVon Ben Heubl, Volkmar Kabisch, Lena Kampf, Amir Musawy, Sebastian Pittelkow, Sulaiman Tadmory und Lea Weinmann

ExklusivSyrien unter Assad
:Bilder einer Schreckensherrschaft

Verfolgung, Folter, Mord: Interne Dokumente und Fotos von mehr als 10 000 Leichen belegen, wie erbarmungslos Syriens Diktator Baschar al-Assad bis zu seinem Sturz gegen die eigene Bevölkerung vorging.

Von Ben Heubl, Volkmar Kabisch, Lena Kampf, Amir Musawy und Lea Weinmann

Fernsehen
:„Trotzdem haben wir alles dokumentiert“

In einem so schwer verdaulichen wie bewegenden Themenabend zum „Brandherd Nahost“ zeigt Arte das Leben von Journalisten in Gaza und Folter in Syrien.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger

Syrien
:"Ich bin fast ein Jahr in Syrien, ich habe nichts"

Von Berlin aus betrachtet ist der Krieg in Syrien vorbei – und der Druck wird immer erbarmungsloser, dass die Flüchtlinge endlich heimgehen. Zeit, mal Leute zu treffen, die versuchen, in den Ruinen etwas aufzubauen.

SZ PlusVon Bernd Dörries (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Koblenz
:Oberlandesgericht verhandelt Kriegsverbrechen in Syrien

Fünf Männer sind angeklagt, weil sie während des Bürgerkriegs in Damaskus gefoltert und getötet haben sollen. Es ist der erste Prozess dieser Art seit dem Sturz des Assad-Regimes.

Von Kathrin Wiesel-Lancé

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Syrien nach der Revolution: Schwer zerstört und instabil

Während Deutschland darüber diskutiert, ob Syrer schnell in ihr Heimatland zurückkehren könnten, ist die Zerstörung dort groß – und die Herausforderungen noch größer.

Von Tomas Avenarius und Leopold Zaak

Nach Sturz von Diktator Assad
:Parlamentswahl in Syrien

Unter Ausschluss einzelner Regionen hat in Syrien die erste Parlamentswahl seit dem Sturz von Diktator Baschar al-Assad begonnen. Es wurden etwa 50 Wahllokale eingerichtet, wie die Wahlkommission mitteilte. In der Hauptstadt Damaskus gibt es nur ein ...

Wiederaufbau
:Wie deutsche Unternehmen von der Zerstörung in Syrien profitieren wollen

Am Sonntag wird in Syrien gewählt. Die deutsche Wirtschaft hofft auf Stabilität in dem Land, denn sie verspricht sich vom Wiederaufbau gute Geschäfte. Doch die Deutschen drohen dort überrundet zu werden.

SZ PlusVon Mathias Brüggmann

Nach Sturz des Assad-Regimes
:Wie ein Winzer in Syrien den Islamisten trotzt

Meinen es die neuen Herrscher in Syrien ernst mit der versprochenen Toleranz? Die Zukunft des Weingutes von Yousef al-Jarjour könnte ein Gradmesser dafür werden.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Syrien
:Ein Land auf Entzug

Captagon war das Lebenselixier der Assads, mit der Droge überschwemmten sie den Nahen Osten und finanzierten ihren Krieg gegen das eigene Volk. Der Diktator ist weg, geblieben sind die Süchtigen. Visite in der einzigen Entzugsklinik des Landes.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Syrien
:Wird hier gerade das Fundament für Syriens Zerfall gelegt?

Nicht mal ein Jahr ist es her, dass die Syrer das Ende Assads feierten. Aber seit Wochen sind da diese Videos von Demütigungen, Hinrichtungen, Drusen gegen Beduinen. Es ist eine Instabilität, die vor allem einem nützt: Israel.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

MeinungNaher Osten
:Syrien wird nur mit einer föderalen Lösung Frieden finden

Ein einzelner Raubüberfall führt innerhalb von Stunden zu Kämpfen und Massakern zwischen zwei Volksgruppen im Süden des Landes. Dabei hat der Neuanfang nach Assads Sturz erstaunlich gut funktioniert. Aber: Hier ist nichts einfach.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

Justiz
:Fünf Männer wegen Verbrechen in Syrien angeklagt

Der Generalbundesanwalt wirft fünf nach Deutschland geflüchteten Männern vor, während des Bürgerkriegs getötet, bedroht und gefoltert zu haben.  Es ist das erste Verfahren nach dem Fall des Assad-Regimes.

SZ PlusVon Lena Kampf und Mauritius Much

Syrien
:Die ersten Zeichen des Aufbruchs

Nach Aufhebung der meisten Sanktionen hofft Syrien auf den Wiederaufbau. Doch der Weg in eine bessere Zukunft ist weit, wie der Blick auf die wiedereröffnete Börse und ein Krankenhaus zeigt.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Syrien
:Neue Zeit, neuer Vogel

Syriens Präsident al-Scharaa hat das neue Nationalemblem vorgestellt: einen ziemlich simplen Adler, er löst den Falken des Assad-Regimes ab. Dass er dem DFB-Adler ähnelt? Eher Zufall. Nur ein Symbol? Eher nicht.

SZ PlusVon Raphael Geiger

SZ-Kolumne Typisch deutsch
:„Wetter zu warm, Wasser knapp“

Urlaubspost kommt bisweilen etwas oberflächlich rüber. Es gibt aber Fälle, in denen beschriebenes Papier verschollene Freunde zusammenführt. Über die Nützlichkeit der Ansichtskarte.

SZ PlusKolumne von Mohamad Alkhalaf

Verbrechen gegen die Menschlichkeit
:Lebenslange Haft für syrischen Arzt wegen Folter

In Deutschland galt Alaa M. als Musterbeispiel für Integration, in Syrien soll er Gefangene gefoltert und getötet haben. Jetzt hat ihn das Oberlandesgericht Frankfurt am Main verurteilt.

Von Kathrin Müller-Lancé

Syrien
:Drei Leben in Syrien

Als Baschar al-Assad voriges Jahr nach Moskau floh, war es in Syrien, als hätte jemand das Licht angeknipst. Surreal. Eine große Feier. Aber wie lang lässt es sich feiern zwischen Ruinen? Ein Besuch bei Übriggebliebenen.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Kriminalität
:Mutmaßlicher syrischer Geheimdienstmitarbeiter in Deutschland festgenommen

Fahad A. soll in Damaskus Gefangene schwer misshandelt und sich dadurch an der Unterdrückung und Ermordung von Kritikern des ehemaligen Diktators Assad beteiligt haben.

Syrien
:Die Angst der Alawiten

Hunderte Alawiten wurden in Syrien massakriert, wie sollen die Überlebenden den neuen syrischen Machthabern noch vertrauen? Zain Karkamaz und Ahmed Radi wollen das Land verlassen – so wie viele andere.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Syrien
:Was will die israelische Armee in Syrien?

Sie errichtet neue Stützpunkte, bombardiert Flughäfen und bietet Touristen Wandertouren an: Seit Assads Sturz hat die israelische Armee mehr als 1000 Quadratkilometer syrisches Land besetzt - mit welchem Ziel? Über eine tägliche Grenzüberschreitung.

SZ PlusVon Bernd Dörries und Leonard Scharfenberg

Syrien-Dokumentation
:Tausendundeine Macht

Für Nahost-Insider, aber auch für Fans orientalischer Märchen: Das ZDF dokumentiert das kulturelle Erbe Syriens und die Schäden des Krieges.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Syrien
:Das Land der verschwundenen Kinder

Im März 2013 verschleppten Assads Schergen die Schachspielerin Rania al-Abbasi, ihre vier Töchter und zwei Söhne. Das ganze Land kennt den Fall. Und er wühlt die Syrer auch deshalb so auf, weil sie sich fragen, ob die SOS-Kinderdörfer dabei eine Rolle gespielt haben.

SZ PlusVon Sonja Zekri

MeinungNahost
:Der Bürgerkrieg droht nach Syrien zurückzukehren

Wieder Kämpfe, wieder viele Tote in dem geplagten Land: All die Wunden und Traumata aus 13 Jahren Krieg verschwinden ja nicht einfach. Die Welt aber könnte etwas tun, um zu helfen

SZ PlusKommentar von Bernd Dörries

Syrien
:Mehr als tausend Tote bei Kämpfen

Syrische Sicherheitskräfte liefern sich schwere Gefechte mit Anhängern des gestürzten Langzeitherrschers Assad. Menschenrechtler sprechen von Massakern, mehr als 740 alawitische Zivilisten sollen getötet worden sein.

Syrien
:Assads Schatten und al-Scharaas Dilemma

Die Zusammenstöße zwischen Syriens neuen Islamisten-Herrschern und den Anhängern des alten Assad-Regimes machen deutlich, wie fragil die Lage in dem Land ist. Übergangspräsident al-Scharaa muss das Land geopolitisch neu positionieren.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Syrien
:Heftige Kämpfe und Berichte über Massaker an Alawiten

Bei Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern des gestürzten Langzeitherrschers al-Assad sind offenbar Hunderte Menschen getötet oder verletzt worden. Für den Übergangspräsidenten ist es der erste große Test seit seiner Machtübernahme.

Rückkehr nach Damaskus
:Es war kein Gefängnis, sondern ein Schlachthof

Einst war er selbst Gefangener in Syrien, nun betritt unser Autor nach 14 Jahren wieder Damaskus. Eine Suche nach Hoffnung in Folterkammern und Todeszellen mit Menschen, die das Grauen dort überlebt haben.

SZ PlusVon Mohamad Alkhalaf

Syrien
:Besser ist noch lange nicht gut

Als die Herrschaft der Assads im Dezember 2024 auf spektakulär unblutige, geräuschlose Weise verschwand, waren auch viele Frauen überrumpelt, betäubt, fassungslos. Aber einfach nur jubeln? Es ist eher ein Belauern der neuen Machthaber.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Nahost
:Die Verlierer der neuen Zeit in Syrien

Die neue Regierung in Damaskus ließ die Armee und Polizei des Assad-Regimes auflösen. Hunderttausende haben ihren Job verloren. Sind sie eine Gefahr für das Land?

SZ PlusVon Bernd Dörries

Syrien
:„Ich habe immer an ein besseres Leben geglaubt“

Weil er als Kampfpilot keine Bomben auf Zivilisten werfen wollte, saß Ragheed al-Tatari 43 Jahre in syrischen Gefängnissen – länger als vermutlich jeder andere Gefangene des Assad-Regimes. Nun ist er frei. Und ein Held.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Syrien nach dem Sturz Assads
:„Ich wäre dort gestorben“

Rückkehr nach Damaskus: Als er im syrischen Bürgerkrieg Klavier spielte, setzte Aeham Ahmad kleine Zeichen der Hoffnung. Bis er selbst die Hoffnung verlor und floh. Wie erlebt er nun die alte Heimat?

SZ PlusInterview von Sonja Zekri

Weltwirtschaftsforum in Davos
:„Syrien ist jetzt offen für die ganze Welt“

Ein früherer mutmaßlicher Terrorist, heute Außenminister Syriens, und ein ehemaliger Premier aus London treffen sich in Davos. Über ein denkwürdiges Gespräch zwischen Staunen, Heiterkeit und Skepsis.

SZ PlusVon Wolfgang Krach

Abschiebung nach Syrien
:„Eine völlig realitätsferne Debatte“

Die Forderung, syrische Geflüchtete sollten Deutschland nach dem Regimewechsel in ihrer Heimat schnellstmöglich verlassen, reißen nicht ab. Was sagt der Syrer und Flüchtlingsaktivist Tareq Alaows über die Lage vor Ort?

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Syrien
:Der Diktator im Kopf

Die Menschen in Syrien haben gelernt zu überleben, indem sie nichts sagen. Jedes Wort eine Falle. Auch der Vater des Jungen, dessen Bild 2016 berühmt wurde, hat das verinnerlicht. Wie frei spricht ein Volk, das erst lernen muss, frei zu sein? Ein Wiedersehen in Aleppo.

SZ PlusVon Raphael Geiger

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