2014 könnte der Chefsessel der US-Notenbank frei werden. Beste Chancen auf die Nachfolge hat Vizepräsidentin Janet Yellen. Die 66-Jährige ist eine hervorragende Ökonomin, sah die Finanzkrise voraus und ist eine so genannte Taube: Sie hat ein Herz für den Arbeitsmarkt - und nimmt dafür Inflation in Kauf. Ausgerechnet sie müsste dann auch das Gelddrucken beenden.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Meinung
Die Börse boomt, der Immobilienmarkt erholt sich und selbst vom Arbeitsmarkt gibt es gute Nachrichten: In den USA läuft derzeit alles nach Plan, so scheint es. Doch der Aufschwung hat eine soziale Schlagseite. Die Gegensätze zwischen den Superreichen und dem Rest verschärfen sich.
Ein Kommentar von Moritz Koch, New Yorkmehr...
Bei einer Serie von Hackerangriffen in den USA ist nun ein geheimer Notfallplan der US-Notenbank öffentlich geworden. Darauf sollen sich Adressdaten von 4.000 Bankern befinden, die bei Katastrophen die Geldversorgung aufrecht erhalten sollen.
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Den Leitzins hat die Europäische Zentralbank auf dem historischen Tiefststand belassen. Jetzt bleibt die Frage, welche neuen Strategien sie zur Bekämpfung der Schuldenkrise ergreifen wird. Die Erwartungen sind enorm. Die Politik hat versagt, nun soll die EZB den Euro retten. Kritiker fürchten eine zu starke Machtkonzentration bei den Währungshütern.
Von Benjamin Rombergmehr...
Die US-Notenbank kämpft weiter gegen Arbeitslosigkeit und trübe Konjunkturaussichten. Die Fed verlängert deshalb einen Anleihen-Tausch, mit dem sie die Zinsen etwa für Unternehmenskredite oder Immobiliendarlehen weiter drücken will. Ihr schwerstes Geschütz haben die Notenbanker um Ben Bernanke aber noch nicht aufgefahren.
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Moderne Notenpressen gab es nicht, jeder Schein entstand in mühevoller Handarbeit: Bilder der US-Kongress-Bibliothek zeigen, wie Geldscheine vor hundert Jahren gedruckt wurden. An der Herstellung der ersten Dollar-Noten waren vor allem Frauen beteiligt.
Von Julia Webermehr...
Die amerikanische Notenbank löst mit ihrer aggressiven Politik weltweit Unruhe aus. Kritiker sehen darin den Versuch, den Wechselkurs des Dollar zu drücken. Das hilft der heimischen Export-Wirtschaft. Es setzt aber andere Länder unter Druck - und könnte Inflation in den USA auslösen.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Meinung
Es war eine deutliche Ansage: Wir drucken so viel Geld, bis die Arbeitslosigkeit spürbar gesunken ist, sagte Fed-Präsident Ben Bernanke. Damit wird die Geldpolitik instrumentalisiert, fast stärker noch, als sie es in Europa schon ist. Das ist gefährlich.
Ein Kommentar von Nikolaus Pipermehr...
Wann die amerikanische Notenbank handeln wird, ist noch unklar. Aber jetzt gibt es kaum noch Zweifel: Die Federal Reserve wird bald noch mehr Geld drucken, um den Aufschwung in den Vereinigten Staaten zu stärken.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Meinung
Welche Blase wird jetzt finanziert? Die Notenbanken behandeln die Geldhäuser, als wären sie Kranke nach einer Notoperation - doch manches Institut weiß gar nicht, wohin mit dem Geld. Die Geldschwemme zeigt schon jetzt groteske Folgen. Und das nächste Dilemma zeichnet sich ab.
Ein Kommentar von Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Was tun in Zeiten, in denen Apple mehr Geld gehortet hat als das US-Finanzministerium?
Der amerikanische Notenbankchef Bernanke verspricht den USA nach dem Rating-Schock extrem niedrige Zinsen bis 2013 - mehr nicht. Die Notenbanker sind sich jedoch nicht einmal einig, was genau das Problem ihres Landes ist. Die nervöse Wall Street reagiert erst enttäuscht, dann mit einem satten Plus.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Im US-Kongress tobt ein heftiger Kampf: Republikaner und Demokraten können sich nicht auf eine Anhebung der Schuldengrenze einigen. Jetzt sieht sich sogar der Notenbankchef genötigt einzugreifen. Er warnt vor dem Plan der Republikaner.
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Wer dachte, es könne für Anleger nicht schlimmer kommen als im August, der wird womöglich sehr bald eines Besseren belehrt: Der September könnte noch desaströser ausfallen. Fünf Gründe, wieso den Anlegern weltweit ein heißer Herbst droht.
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Die US-Notenbank könnte dem schuldengeplagten Europa mit ihrer finanziellen Feuerkraft helfen. Doch ihr Chef Ben Bernanke erteilt diesen Wünschen nun eine Absage: Einen "bailout" werde es mit ihm nicht geben. Dafür macht Russland der Euro-Zone eine Milliarden-Zusage.
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Meinung
Dauernd Krise, dauernd Rettungsgipfel, dauernd Gerede über die große Katastrophe. Doch diesmal haben die Politiker recht, wenn sie von den "zehn entscheidenden Tagen" sprechen, die nun anstehen. Denn Europa steht bedrohlich vor dem Lehman-Moment - und es gilt, einen epochalen Absturz der Weltwirtschaft zu verhindern.
Ein Kommentar von Nikolaus Pipermehr...
Die US-Notenbank Fed bleibt stur. Sie will ihre lockere Geldpolitik beibehalten, doch immer mehr Ökonomen halten das für einen Fehler: Der Dollar soll ihrer Meinung nach bewusst geschwächt werden - als Mittel gegen Arbeitslosigkeit.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
"Wir sind bereit", alles andere später: Beim Treffen der amerikanischen Notenbanker in Jackson Hole bleibt Zentralbank-Chef Ben Bernanke vage. Ob die Notenpresse angeworfen wird, soll nicht vor Ende September enschieden werden. Die Zahl der Zweifler an Bernankes Kurs wächst.
Von Markus Zydramehr...
Amerikas Notenbank gibt zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Pressekonferenz, an ihrer Geldpolitik ändert sich jedoch vorläufig nichts: Die Zinsen stehen weiterhin bei nahe null Prozent.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Der größte Gläubiger der USA ist die amerikanische Notenbank. Doch das Modell ist zweifelhaft und taugt nicht für Europa. Die EZB um ihren Chef Jean-Claude Trichet sollte den Kauf von Staatsanleihen begrenzen.
Ein Kommentar von Helga Eineckemehr...
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