Spekulationen sind tabu: Seit Wochen wird Algeriens Präsident Bouteflika in Paris von Ärzten behandelt. Meldungen über sein Befinden verhindert Algier teilweise mit drastischen Mitteln. Ausländische Partner bringen dennoch bereits ihre Favoriten für die Nachfolge ins Spiel.
Von Rudolph Chimelli, Parismehr...
Es ist eine Schmiergeld-Affäre, die die Frankfurter Staatsanwaltschaft aufgedeckt hat. Allein in Griechenland soll die Bahn-Tochter DB International 315.000 Euro "abgezweigt" haben, um Auftraggeber zu bestechen. Auch in anderen Ländern wurde so verfahren. Nun startet die Bahn einen Neuanfang und zieht sich aus korruptionsanfälligen Staaten zurück.
Von Klaus Ottmehr...
Franck Ribéry stürmt mit den Bayern von Erfolg zu Erfolg, die Fans lieben ihn. Fast wäre der Skandal um die minderjährige Prostituierte Zahia Dehar vergessen. Wäre da nicht der Prozess, der jetzt in Paris begonnen hat. Und der für den Fußballprofi schlimmstenfalls im Gefängnis enden könnte.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
Schauspieler Gérard Depardieu hätte als "freier Mann und Weltbürger" gerne einen Pass aus sieben verschiedenen Ländern. Er sei heute ein "franko-russischer Schauspieler", sagte er der Pariser Sonntagszeitung "Le Journal du Dimanche". Er würde aber gerne sieben Pässe von verschiedenen Ländern haben, die er liebe.
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"Die Einwanderung von Muslimen muss beendet werden": Robert Ménard gründete die Organisation "Reporter ohne Grenzen" und galt lange als links. Jetzt sympathisiert er offen mit dem rechten Front National.
Von Rudolph Chimellimehr...
Eine Geldprämie in Höhe von sieben Millionen Dollar haben die USA als Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des mutmaßlichen Chefs der islamistischen Sekte Boko Haram in Nigeria führen. Erstmals hat das US-Außenministerium damit Kopfgelder für mutmaßliche Extremisten in Westafrika festgelegt.
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Meinung
Der Krieg in Mali, die Geiselnahme in der algerischen Gasfabrik und die Kidnapping-Industrie in Nordafrika und der Sahel-Zone machen ein internationales Eingreifen unvermeidbar. Libyens toter Diktator Gaddafi hatte recht: Nordafrika könnte zum geopolitischen Hotspot werden.
Ein Kommentar von Tomas Avenariusmehr...
Erstmals hat sich Algeriens Regierungschef Sellal zum Geiseldrama in seinem Land geäußert. Seine schreckliche Bilanz: 37 ausländische Geiseln seien getötet worden. Für die Tat macht er "32 Terroristen" aus sechs Ländern verantwortlich.
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Algerien lehnte Hilfe aus dem Ausland ab und stand wegen schlechter Informationspolitik weltweit in der Kritik. Doch nach dem blutigen Ende des Geiseldramas auf dem Gasfeld, bei dem 55 Menschen starben, nehmen US-Verteidigungsminister Panetta und Frankreichs Präsident Hollande das Land in Schutz: Gespräche wären keine Option gewesen.
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Der UN-Sicherheitsrat hat den Terrorangriff in der algerischen Wüste schärfstens verurteilt. Drei Tage nach Beginn des Geiseldramas herrscht weiterhin Unklarheit über das Schicksal und die genaue Zahl der Opfer.
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Zwei Wochen nach der Geiselnahme auf einer Gasanlage in In Amenas haben mutmaßliche Islamisten eine Ölpipeline in Nordalgerien in der Nähe der Provinzhauptstadt Bouira angegriffen.
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Die Geiselnahme islamistischer Terroristen auf einem Gasfeld in Algerien hat offenbar zu einem Blutbad geführt: Bei einem Luftangriff des algerischen Militärs sind viele Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten sollen Geiseln und Geiselnehmer sein. Die Zahl der Opfer ist noch unklar. Die britische Regierung übt bereits Kritik an der Informationspolitik Algeriens. Europäische Energiekonzerne bringen ihr Personal aus dem Land in Sicherheit.
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Das wilde Wald- und Wiesen-Spektakel "Epic" kann es locker mit "Avatar" aufnehmen. "MansFeld" dokumentiert mit faszinierender Nähe peitschenknallende Jungs beim "Dreckschweinfest". Filmstudent Wolfram Huke testet, wie man mit Anfang dreißig seine erste Freundin findet. Die SZ-Kritiker empfehlen die Filme der Woche.
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Manche Trikots treiben Fußballfans die Tränen in die Augen. Vor Freude, aus Wehmut oder aber auch: aus blankem Entsetzen über so viel Hässlichkeit. Der Hamburger SV in Rosa, der SV Werder mit roten Streifen oder der VfL Bochum im Regenbogen-Look. Die SZ hat eine Rangliste erstellt - stimmen Sie ab!
Von Holger Gertzmehr...
Nach heftiger Kritik am Alleingang Algeriens ergreifen die USA und Großbritannien die Initiative. Berichten zufolge sind US-Aufklärungsdrohnen im Einsatz, Großbritannien will angeblich Spezialisten nach Algerien schicken. Die Geiselnahme könnte noch Tage dauern. Jetzt kündigen die Islamisten weitere Anschläge an.
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Nach dem Überfall islamistischer Extremisten in Algerien sind Medienberichten zufolge mehrere Geiseln entkommen. Das Gasfeld ist weiter in der Hand der Terroristen, die algerische Armee hat die Anlage umstellt.
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Die Terroristen behaupten, etwa 40 Geiseln gefangen genommen zu haben: Bei einem Überfall auf ein Gasfeld in Algerien hat es nach Medienberichten zwei Tote und sechs Verletzte gegeben. Die offenbar aus Mali stammenden Angreifer hätten das Feld "relativ schnell" erobert, sagte ein Sprecher des Energiekonzerns Statoil.
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Er wollte gegen die Homo-Ehe protestieren - und hat sich vor den Augen von 1500 Besuchern in der Kathedrale Notre-Dame de Paris das Leben genommen. Der öffentliche Suizid eines rechtsextremen Schriftstellers heizt die Debatte um die Homo-Ehe weiter an. Nur die rechtsextreme Partei Front National versucht, die Tat für ihre Zwecke zu nutzen.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
Die tunesische Wüste ist voller Film-Schauplätze: Nach der Revolution kann man jetzt wieder durch die Welten von Star Wars reisen. Wobei auch ein Indianerangriff nicht auszuschließen ist.
Von Michael Zirnsteinmehr...
Bewaffnete Kämpfer haben ein Gasfeld in Algerien überfallen und 41 westliche Geiseln in ihre Gewalt gebracht. Verhandlungen mit den islamistischen Entführern lehnte der algerische Innenminister ab, stattdessen umstellten Soldaten die Terroristen und ihre Geiseln. Einem Medienbericht zufolge soll es einen Schusswechsel gegeben haben.
Von Rudolph Chimellimehr...
Unübersichtliche Lage: Anders als bislang angenommen ist die Geiselnahme in einer algerischen Gasanlage nicht beendet und das Schicksal mehrerer Arbeiter ungeklärt. Etwa 50 Menschen sollen bei einem ersten Befreiungsversuch ums Leben gekommen sein. Heftige Kritik an der Informationspolitik Algeriens kommt aus Großbritannien und den USA.
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