"Homeland" gilt derzeit als eine der besten US-Serien. Die Vorlage für das Verwirrspiel um den Ex-Kriegsgefangenen Brody stammt aus Israel: "Hatufim - In der Hand des Feindes". Nun zeigt Arte dieses Original. Israelische Soldaten kommen von der Hisbollah frei. Wie dies gezeigt wurde, traf im Land einen Nerv.
Von Thorsten Glotzmannmehr...
Über Pfingsten schaut der Sommer nur zwischendurch mal vorbei, wenn man der Wettervorhersage glauben darf. Neben Grillen und Sonnen bleibt also noch Zeit für das Feiertagsprogramm im TV. Wir präsentieren Tipps für alle Gemütszustände - und ausgewählte Warnhinweise.
Von Katharina Nickelmehr...
Der Bayerische Fernsehpreis im Prinzregententheater ist eine Huldigung an Ruth Maria Kubitschek, begleitet von den gewohnten Inszenierungen der Münchner Gesellschaft - auch wenn es anders ist als zu Zeiten von "Kir Royal": Ein derart feines Rampenlicht möchte heute noch immer jeder nutzen.
Von Philipp Cronemehr...
Seit 30 Jahren kämpft Jean-Luc Touly gegen die Privatisierung des Wassers. Wegen des Arte-Films "Water makes money" steht er nun vor Gericht: Er hat darin seinem Arbeitgeber Veolia Korruption vorgeworfen. Im Interview erklärt er, weshalb er sich so sehr engagiert.
Von Dirk Liesemermehr...
In Ägypten brennt die Luft, Journalisten bestechen Polizisten, Frauen wollen Chefs sein. Klingt wie Nachrichtenstoff für die Jetztzeit. Doch die britische Serie "The Hour", die nun auf Arte läuft, erzählt von BBC-Journalisten 1956. Wie in "Mad Men" wird Zeitgeist nachgeschneidert - dennoch sind die Serien grundverschieden.
Von Claudia Frommemehr...
Arte zeigt Ulrich Noethen als korrupten Finanzbeamten Chlodwig Pullmann. Als sein Syndikat aus Gefälligkeiten und Bestechungen kollabiert, ist plötzlich seine ganze Familie involviert. So viele Koinzidenzen wirken zwar realitätsfern - doch das Drehbuch will es so.
Von Viola Schenzmehr...
Sechs ehemalige Chefs des israelischen Inlandsgeheimdienstes brechen ihr Schweigen. Mit überraschendem Ergebnis. Arte zeigt die oscarnominierte Dokumentation "Töte zuerst" erstmals in Deutschland - und Israels Premier Netanjahu will sie lieber gar nicht sehen.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Das gab es bei den Grimme Online Awards noch nie: Erstmals ist mit #aufschrei ein Hashtag nominiert. Ebenfalls unter den Anwärtern auf einen der renommierten Preise sind "gutjahr.biz", eine Website über Doping im Fußball und "das migrantenstadl" .
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Verbale Umarmung einer ganzen Branche: Arte verteidigt sein neues Programmschema gegen die Kritik, der Sender könnte zu populär werden.
Von René Martensmehr...
Statt des Trash-Formats "Dschungelcamp" zeichnet die Jury des begehrten Grimme-Preises 2013 die "Wetten, dass..?"-Parodie von "Switch", "Der Turm" und den "Tatortreiniger" aus. Am Abend erhalten die Preisträger ihre Trophäen.
Die Gewinner des Grimme-Preises.mehr...
Wacklige Bilder, Spiel mit Licht und Schatten, Stille: In "Racheengel", dem zweiten Fall der Thriller-Reihe "Spuren des Bösen" auf Arte, bleibt Regisseur Andreas Prochaska seiner puristisch-psychologischen Erzähllinie treu. Klar ist in dem Film bis zum Schluss nichts - schon der Titel ist eine bewusste Finte.
Von Gerald Kleffmannmehr...
!!! stehen zu ihrer mangelnden Originalität und verwirren mit eigentümlich flacher Stimme. Die Techno-Revoluzzer von Clouds feuern böse fauchende Synthies ab, während Four Tet einen erstaunlich filigranen Genremix aus Folk, Jazz und Hip Hop abliefert - in unserer Popkolumne.
Von Alexis Waltzmehr...
Filmproduzent Volker Heise möchte mit den bekanntesten Regisseuren Deutschlands 24 Stunden lang das Leben in Jerusalem filmen. Vor Ort erkennen sie: Der Irrsinn des Projektes ist beherrschbar. Nicht aber der Irrsinn der Stadt.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Eine Fahrt über die berühmtesten Straßen der USA zeigt: Der so legendäre amerikanische Way of Life zerbröselt, verdämmert und entschwindet. Katja Essons Doku-Reihe auf Arte beleuchtet die brüchige Verfassung einer Nation, der ihre Selbstsicherheit abhandenkommt.
Von Rainer Stephanmehr...
Gérard Depardieu, Wutbürger und abtrünniger Liebling des französischen Kinos, hat seit kurzem einen russischen Pass und trinkt mit Staatschef Putin Wodka. Arte zeigt nun den Spielfilm, der zum Leben passt: "Rasputin - Der Hellseher der Zarin".
Von Claudia Tieschkymehr...
Frau, Kinder, Haus, Geld, Sex - alles ist ganz schrecklich reizend in Jo Rühlers Leben, dazu glitzert eine milde Wintersonne. Bis eine neue Chefin, angeblich "die perfekte Chefin", alles umwirft. Arte zeigt am Freitagabend ein eindrucksvolles Fernsehspiel zum Thema Mobbing.
Von Bernd Graffmehr...
Deutschland, so schien es damals, lernte durch "Der bewegte Mann" plötzlich kollektiv seine Schwulen kennen. Die Vorlage stammte von Ralf König - und sei "dann doch ein bisschen frecher gewesen". Bei Arte ist nun sein Porträt von Rosa von Praunheim zu sehen.
Von Benjamin Zeebmehr...
Nach dem Erfolg der Dokureihe "Deutschlands Küsten" wagt sich Arte erneut in die Vogelperspektive: Die 15 Episoden von "Die Alpen von oben" zeigen allerdings nicht nur spektakuläre Luftaufnahmen, sondern auch das Leben der Menschen am Boden. Das Ergebnis dürften nicht nur Naturliebhaber sehenswert finden.
Die Bilder. Von Carolin Gasteigermehr...
Keine Talkshows, keine Sport-Events! Mit diesem Versprechen kämpft Arte-Präsidentin Véronique Cayla gegen den Vorwurf der Verflachung. Zum 20-jährigen Senderjubiläum arbeitet sie an einer gemeinsamen Handschrift für deutsch-französische Koproduktionen. Das Ziel: eine Sonderstellung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.
Von Claudia Tieschkymehr...
Bildungsfernsehen so, wie es sein soll: Die Reihe "Kulturakte" fahndet im Stil einer Profiler-Serie nach den Geheimnissen um Richard Wagner oder Pier Paolo Pasolini. Und zeigt, wo der Gebührenluxus hingehört.
Von Claudia Tieschkymehr...
Wie es ist, wenn du schon einen Bart hast, aber es nicht schaffst, das Mädchen zu umarmen: Arte zeigt Alessandro Comodins großartigen Teenagerfilm "Giacomos Sommer", über die unvergleichliche Zeit vor dem Erwachsenwerden. Dabei wollte der Regisseur zuerst eigentlich eine ganz andere Geschichte erzählen.
Von Claudia Tieschkymehr...
Am Ende eines Sommers der Debatten über Blasphemie, Beschneidung und Karikaturen macht Arte die Religion zum Serien-Thema. In "Dein Wille geschehe" wird ein katholisches Ordensseminar zum Schauplatz. Ausgerechnet hier wird zum ersten Mal seit langem in einem Serienformat von jungen Männern unserer Zeit erzählt.
Von Claudia Tieschkymehr...
Iggy Pop pflanzt in seinem Garten inzwischen Bäume und fährt Ferrari, doch er dürfte sogar in einem Gartenzwerg-Heft blättern und bliebe cool. Denn ein Mensch, der aufgrund seines Lebensstils und seiner höllischen Band schon todgeweiht war, bleibt immer irgendwie anarchisch, wie der Zuschauer von der guten "Arte"-Doku am Sonntagabend lernen kann.
Von Marco Maurermehr...
Der Altherrenwitz war gestern, nun sorgen bei Arte drei ältere französische Damen für die tägliche Dosis Heiterkeit. Bei Tee und Törtchen beackern sie das weite Feld des Schmuddelwitzes. Selten wurde Zotiges stilvoller erzählt.
Von Harald Hordychmehr...
Arte gedenkt Rainer Werner Fassbinders, der vor 30 Jahren starb, mit einer umfangreichen Reihe. Den Auftakt macht sein Fernseh-Zweiteiler "Welt am Draht" aus dem Jahr 1973, der ein eigentümlicher Solitär im Werk des Filmemachers blieb. Doch die Angst Fassbinders, dass sein richtiges Leben nur in seinen Filmen steckt, lässt sich in dem Science-Fiction-Film bereits erahnen.
Von Fritz Göttlermehr...
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