Wirtschaftskrise

Aktuelles zum Thema

Bundespolitik
:Wirtschaft löst laut neuer Umfrage Migration als zentrales Problem ab

Nur 13 Prozent der Bürger sehen die Wirtschaftslage nach einer neuen Umfrage positiv. So kritisch waren sie seit der Eurokrise nicht mehr.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Studie
:Ostdeutsche Wirtschaft droht Anschluss zu verlieren

Nach Ostdeutschland fließen weniger private Investitionen und Fachkräfte fehlen auch. Das bremst das Wachstum. Ohne Gegenmaßnahmen könnte der Abstand zum Westen wieder steigen.

Regierungserklärung Cem Özdemir
:„Des Hemd schwitzt net von alloi“

Wirtschaft, Wachstum, Wohlstandssicherung: Cem Özdemir setzt in seiner ersten Regierungserklärung klare Prioritäten für Baden-Württemberg – und löst ungewollt eine Ermahnung aus.

SZ PlusVon Roland Muschel

Wirtschaft in Bayern
:„Die Lage hat sich geändert“

Markus Söder trifft sich mit Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zum „Dauer-Diaolog“. Bayern steht in der Wirtschaftsflaute besser da als andere Bundesländer – und der Ministerpräsident doch unter einem gewissen Druck.

Von Maximilian Gerl

Chipindustrie
:Warum es bei Infineon trotz Wirtschaftskrise gut läuft

Überraschend gute Stimmung beim Münchner Chiphersteller: Nicht nur bei KI, sondern sogar aus der Automobilindustrie kommen mehr Aufträge. Schon werden die Produktionskapazitäten knapp.

Von Caspar Busse

Angstforschung
:„Menschen gewöhnen sich an die schlimmsten Sachen“

Attentate wie in Leipzig, Krieg gegen Iran oder der Klimawandel: Der Angstforscher Borwin Bandelow erklärt, warum wir uns in Bedrohungslagen einrichten – und wieso ausgerechnet Horrorfilme ein Heilmittel gegen Weltekel sein können.

SZ PlusInterview von Susan Vahabzadeh

MeinungBundesregierung
:Ist Reiche Todesengel oder Retterin der Energiewende?

Die Wirtschaftsministerin wird als Gegnerin der Energiewende angegriffen. Tatsächlich versucht sie, ein zentrales Problem zu lösen: Der Ausbau von Wind- und Solarparks muss billiger und effizienter werden, sonst verliert er an Rückhalt.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Geldanlage
:Warum der Goldpreis plötzlich so stark schwankt

Jahrelang schien es beim Gold nur eine Richtung zu geben: nach oben. Doch seit Anfang 2026 gab es nicht nur Rekorde, sondern auch Abstürze. Woran das liegt, und was Experten erwarten.

SZ PlusVon Valentin Dornis

MeinungArbeitsmarkt
:Mutlosigkeit kostet junge Talente

Berufseinsteiger haben es derzeit besonders schwer. Doch genau diese Generation ist entscheidend für die Transformation der deutschen Wirtschaft.

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

MeinungWachstum
:Deutschland muss jetzt sein Wirtschaftsmodell umbauen

Ein irrlichternder US-Präsident, der Iran-Krieg und Russland wie China bringen die Exportnation in die Bredouille. Will das Land Jahren der ökonomischen Depression entgehen, gibt es nur einen Weg.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

MeinungBaden-Württemberg
:Özdemir braucht jetzt ein Konzept gegen die Wirtschaftskrise

Kaum ein Bundesland leidet so unter Strukturwandel und Wirtschaftsflaute wie Baden-Württemberg.  Bemerkenswert, dass ausgerechnet hier die Grünen die Wahl gewinnen.

SZ PlusKommentar von Caspar Busse

MeinungBaden-Württemberg
:Kretschmann hinterlässt ihnen große Spuren – und große Baustellen

Der scheidende Ministerpräsident hat versucht, die Basis des Wohlstands zu verbreitern. Auch deshalb wird aus Stuttgart kein deutsches Detroit werden. Aber der Nachfolger wird da noch mehr tun müssen. Und dann ist da noch ein unbewältigter Konflikt.

SZ PlusKommentar von Roland Muschel

Folgen des Iran-Kriegs
:Wird es schlimm oder richtig schlimm?

Um 20 bis 30 Cent sind die Benzinpreise in nur einer Woche gestiegen. Der Krieg in Nahost gefährdet das deutsche Wirtschaftswachstum. Viele Bürger haben jetzt das Gefühl: Hier kann etwas ins Rutschen kommen.

SZ PlusVon Kerstin Bund, Anna Lea Jakobs, Oliver Klasen und Michael Kläsgen

Ungarn
:Die Wirtschaftskrise ist Viktor Orbáns Endgegner

Der ungarische Regierungschef kam vor 16 Jahren mit Wohlstandsversprechen an die Macht. Jetzt könnte ihn die schlechte wirtschaftliche Lage wieder das Amt kosten.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Verena Mayer

Landtagswahl in Baden-Württemberg
:Özdemir oder Hagel: Wer rettet das Autoland?

Baden-Württemberg bangt um Zehntausende Jobs. Und weil dort in wenigen Wochen Landtagswahl ist, ist der Kampf um den Erhalt des Autostandorts auch ein Kampf um Wählerstimmen. Was die Parteien zu bieten haben.

Von Tobias Bug und Roland Muschel

Reformstau
:Die Schneckenrepublik

Deutschland weiß, was zu tun wäre – und tut es nicht. Ein Psychologe, ein Philosoph, eine CEO und eine Transformations-Chefin über den Graben zwischen Wissen und Handeln.

SZ PlusVon Hannes Vollmuth

Kinderbetreuung
:Die kleine Emilia möchte aus der Staatskanzlei abgeholt werden

Während Politiker mehr Arbeitsstunden und Leistungsmoral fordern, kämpfen Eltern mit geschlossenen Kitas und Betreuungsengpässen. Wie wäre es mal mit ein paar unkonventionellen Ideen?

SZ PlusVon Kerstin Bund

Wirtschaftspolitik
:Mehr Wettbewerbsfähigkeit für Europa – aber wie?

Bei mehreren Gipfeltreffen suchen EU-Spitzenvertreter Wege aus der Wachstumsschwäche – mit mehr Binnenmarkt, mehr Freihandel, weniger Bürokratie. Wenn sie sich nur mal einig wären.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Alexandra Föderl-Schmid

Ukraine-Krieg
:Die Russen bezahlen einen hohen Preis

Nach vier Jahren Krieg gegen die Ukraine gerät Russlands Wirtschaft in die Krise. Die Bevölkerung spürt die Folgen. Die Regierung sucht nach neuen Einnahmen, Casinos sollen helfen.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

IW-Studie
:Krisen kosten die deutsche Wirtschaft fast eine Billion Euro

Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und die Zollpolitik der USA: Diese Krisen haben der Wirtschaft in den vergangenen fünf Jahren schwer zu schaffen gemacht, wie das Institut der Deutschen Wirtschaft ausgerechnet hat.

Insolvenzen, Geschäftsaufgaben, Stellenstreichungen
:Wo in Bayern überall Krise ist

Bayerns Wirtschaft hat gerade ein Problem – und das ist nicht mal überraschend. Die Nachfrage fehlt, Energie gilt als zu teuer und die Bürokratie als zu viel. Ein Überblick.

Von Maximilian Gerl, Matthias Köpf und Patrick Wehner

Ökonomie im Kalten Krieg
:Neoliberalismus Ost

Die Perestroika war sowjetischer Thatcherismus, Reagan und Thatcher machten nichts anders als eine neoliberale Perestroika. So lautet die originelle These des Historikers Fritz Bartel. Doch damit lässt er einiges außer Acht und ebnet alle Unterschiede ein.

SZ PlusRezension von Tim B. Müller

Wirtschaft in Bayern
:So viele Arbeitslose „wie seit fast 20 Jahren nicht mehr“

Fast 311 000 Menschen in Bayern waren im Dezember arbeitslos. Und auch andere Zahlen zeigen, dass die Zeiten auf dem Arbeitsmarkt härter werden.

Von Maximilian Gerl

Baden-Württemberg
:Schaffe, schaffe, Wahl gewinne

Der CDU-Politiker Manuel Hagel ist auf bestem Weg, im März Ministerpräsident zu werden. Allerdings gibt es da noch ein paar Restrisiken – eines davon heißt Cem Özdemir.

SZ PlusVon Roland Muschel

Wirtschaft in Bayern
:„Du machst aus einem Metallfacharbeiter keine Pflegefachkraft“

Standortkrise, Sparpläne, Investitionsstopps: 2026 könnten noch mehr Menschen ihren Job verlieren. Gleichzeitig suchen viele Firmen dringend Fachkräfte, sagt der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen und Jobcenter, Markus Schmitz. Ein Gespräch über eine historische Ausnahmesituation.

SZ PlusInterview von Maximilian Gerl

Proteste gegen Irans Regime
:Der gefährliche Aufstand der Kaufleute

Die desolate Wirtschaftslage treibt iranische Bürger auf die Straßen, der Mittelstand ist in Aufruhr. Das bedroht die Herrschaft der Mullahs mehr als frühere Demonstrationen. Dazu kommt die Drohung der USA und Israels, militärisch zuzuschlagen.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Wirtschaftskrise
:Massenproteste gegen Irans Regime

Seit Tagen gehen Iranerinnen und Iraner auf die Straßen, weil sie mit der wirtschaftlichen Lage unzufrieden sind. Die autoritäre Führung des Landes reagiert mit Härte.

Wirtschaftskrise
:Demonstrationen in Iran - erste Verhaftungen von Studenten

Teheran versucht noch, die Demonstrationen herunterspielen, aber an den Universitäten der Hauptstadt weiten sich die Proteste gegen die Wirtschaftsmisere aus. Inzwischen gibt es auch Berichte über gewaltsame Polizeieinsätze.

Wirtschaft in der Krise
:„Es geht um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“

Bayerns Wirtschaft steckt in der Krise, in vielen Unternehmen greifen Sparpläne. Auch bei Bosch im Allgäu, wo 650 Leute gehen sollen und für Betriebsrat Dieter Lochbihler gilt: „Ärmel hoch und durch.“

Von Maximilian Gerl

Porsche und der Standort Weissach
:Das Auto gibt’s, das Auto nimmt’s

Im schwäbischen Weissach tüftelt Porsche an den Autos der Zukunft, und weil die Geschäfte lange sehr gut liefen, profitierte auch der Ort. Die Gewerbesteuereinnahmen waren immens, Weissach galt zeitweise als das reichste Dorf der Republik. Jetzt steckt der Konzern in der Krise. Zahlt Weissach dafür nun die Zeche?

SZ PlusVon Tobias Bug, Roland Muschel (Text) und Florian Peljak (Fotos)

Russland
:Putin spielt weiter auf Zeit

In seiner jährlichen Pressekonferenz zeigt sich der Kremlchef entschlossen, weitere Teile der Ukraine gewaltsam zu erobern. Den Europäern, die russisches Vermögen einfrieren, droht er.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

ExklusivSPD attackiert Bayerns Wirtschaftsminister
:„Aiwanger versagt beim Schutz bayerischer Arbeitsplätze“

Der SPD-Landeschef Sebastian Roloff wirft Bayerns Wirtschaftsminister vor, ohne „Weitblick und Konzept“ zu agieren. In einem Strategiepapier seiner Partei fordert er etwa deutlich mehr Geld für die Transformation kriselnder Unternehmen.

Von Johann Osel

Außenhandel
:China erstmals seit 2010 nicht in Top fünf der deutschen Exportziele

Sowohl Großbritannien als auch Italien sind inzwischen wichtiger als Absatzmarkt für deutsche Produkte. Die meisten Exporte gehen in die USA, aber auch dort gibt es Probleme.

Grünen-Parteitag
:Obwohl sie ihn kennen

Angesichts mauer Umfragewerte sinken die Chancen für Cem Özdemir, Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu beerben. Wie die Grünen die Stimmung bis zur Landtagswahl im März noch drehen wollen.

Von Roland Muschel

Cartoon
:Meissners Strategen

Meissners Strategen

Autobranche
:Es kann nur besser werden für Jaguar

Der britische Hersteller hat ein schreckliches Jahr hinter sich. Erst der Spott über das neue Modell, dann Trumps Zölle, dazu eine Cyber-Attacke. Damit der Neustart jetzt wirklich gelingt, wurde das alte Personal vorsorglich aus der Firma eskortiert.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Krise in der Wirtschaft
:Warum Bayern für die Industrie zum Problem geworden ist

Bosch, Wacker und Kelheim Fibres – überall geht es um Stellenabbau oder Werksschließung. Die überbordende Bürokratie und die hohen Energiepreise sind dabei nur ein Teil der Ursache. Und trotzdem gibt es Signale, die den Unternehmen Hoffnung machen.

Von Maximilian Gerl und Matthias Köpf

Wirtschaftskrise
:Konsum sinkt, Wirtschaft stagniert

Auch im dritten Quartal wächst die deutsche Wirtschaft nicht. Das liegt am schwächelnden Konsum, aber auch die Exporte schrumpfen. Ökonomen rechnen zum Jahresende nicht mit einem Aufschwung.

Interview mit Nikolas Stihl
:„Das ganze Wirtschaftsprogramm der AfD ist völliger Blödsinn“

Nikolas Stihl, Aufsichtsratschef des Motorsägenherstellers Stihl, warnt vor der AfD. Im Gespräch erklärt er, was er von der Bundesregierung fordert und warum er nur noch aus Standortpatriotismus in Deutschland investiert.

SZ PlusInterview von Tobias Bug und Roland Muschel

Wirtschaftskrise
:Die Stimmung wird einfach nicht besser

Eine neue Umfrage zeigt: Führungskräfte blicken skeptischer auf ihre Aussichten in den kommenden Monaten. Doch nicht alle Branchen verfallen in Pessimismus.

Schaffen die Autozulieferer den Umbruch?
:„Wir haben irre Chancen trotz der Kack-Situation“

Im Autobau herrscht Krise. Und bei den Zulieferern? Für manche könnten die Zeiten noch härter werden - andere aber gestärkt in die Zukunft gehen. Wie geht's der Branche in Bayern? Ein Überblick.

SZ PlusVon Maximilian Gerl und Uwe Ritzer

Frankreich
:„Wir lernen es auf die harte Weise“

Haushaltskrise, Instabilität, politische Blockade: Frankreich steckt seit Monaten in der Krise. In Berlin zeigt sich der neue Wirtschaftsminister Roland Lescure trotzdem zuversichtlich.

SZ PlusSina-Maria Schweikle

SZ Wirtschaftsgipfel
:„Wir arbeiten zu wenig“

Nicola Leibinger-Kammüller findet, dass die Deutschen mehr Einsatz zeigen sollten und zu oft krank sind. Die komfortablen Zeiten der Vergangenheit seien vorbei, sagt die Chefin des Maschinenbauunternehmens Trumpf.

Interview von Tobias Bug und Lisa Nienhaus

Buenos Aires
:Den Hunden geht es hier besser als den Menschen

Als „paseador de perros“ verdient man in Argentinien mehr als ein Lehrer. An jeder Ecke von Buenos Aires stehen Hundespaziergänger, manche mit bis zu dreißig Tieren. Auf eine Pinkelrunde mit Fernando Anibal Fuentes.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

MeinungNachhaltigkeit
:Das Schicksal der EU hängt davon ab, ob ihre Klimapolitik die Welt überzeugen kann

Europa will dem Rest der Welt zeigen: Wir gehen beim Klimaschutz weiterhin voran. Aber die anderen werden nur folgen, wenn der Grüne Deal Wohlstand verheißt.  Da stellt sich die eine oder andere Frage.

SZ PlusKommentar von Josef Kelnberger

Wirtschaft in Bayern
:Stabil in schwierigen Zeiten

In Bayern gibt es weiterhin mehr Lehrstellen als Auszubildende. Trotzdem macht sich die wirtschaftliche Lage am Ausbildungsmarkt bemerkbar – und auch die Arbeitslosenquote steigt.

Von Maximilian Gerl

„Eine sehr schlechte Entwicklung“
:Bayerische Automobilzulieferer stecken tief in der Krise

76 Prozent der Betriebe im Freistaat rechnen mit einem Stellenabbau. Das ergibt eine Umfrage der IG Metall. Politik und Unternehmen müssten schnell gegensteuern, fordert die Gewerkschaft, denn die Angst vor dem Jobverlust sei überall groß.

Von Maximilian Gerl

Argentinien
:Die Frau, die den Mann mit der Kettensäge erfunden hat

Karina Milei liebt Hunde und Esoterik, außerdem ist die Schwester des argentinischen Präsidenten Javier Milei die mächtigste Frau des Landes. Bei den wichtigen Zwischenwahlen am Sonntag geht es auch um ihr Schicksal.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Ursula von der Leyen
:Ihre Geheimwaffe: Sie lässt sich einfach nicht beleidigen

Die Kommissionspräsidentin bekommt gerade die Prügel für alles ab, was angeblich schiefläuft in Europa. Auch für ihre Klimapolitik. Und was macht sie? Unbeirrt nach Lösungen suchen.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Krise der Autoindustrie
:Wie sich Stuttgart gegen den Abstieg stemmt

Stuttgart steckt in der Krise, Zehntausende Jobs fallen weg. Manche fürchten schon, dass der Autostadt ein Niedergang drohen könnte wie Detroit. Dabei gibt es auch gute Nachrichten, vielversprechende Start-ups und eine Strategie für die Wende.

SZ PlusVon Tobias Bug und Roland Muschel

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