:Hat Open AI den kleinen Drachen Kokosnuss geklaut?
Im Kampf zwischen Kunst und KI geht es nicht mehr darum, wie Chat-GPT mit Originalen trainiert wird und diese dann kopiert. Der Fall des Kinderbuchs „Der kleine Drache Kokosnuss“ zeigt: Die KI hat schon so viel gelernt, dass menschliche Kreativität und die Zukunft der Kultur bedroht sind.
Künstliche Intelligenz
:Atemlos durch die Datensuppe
Wird das Landgericht München zum Bollwerk gegen KI-Firmen, die sämtliche Urheberrechte kostenlos abgreifen wollen? Aktuell klagt die Gema, auch im Namen von Helene Fischer, gegen die künstlich generierten Songs von Suno.ai.
BGH
:„Miss Moneypenny“ gehört nicht nur Amazon
Der Bundesgerichtshof hat über den Schutzstatus der Figur aus den „James Bond“-Filmen entschieden. Auch ein Büroservice nennt sich so. Dagegen versuchte der US-Konzern vorzugehen, bei dem die Filmrechte liegen.
MeinungKünstliche Intelligenz
:Dieser Denkzettel für die KI-Konzerne kommt gerade recht
Chat-GPT verletzt die Urheberrechte von Künstlern. Auf das Münchner Urteil muss eine Diskussion über geistiges Eigentum im KI-Zeitalter folgen – und ein zeitgemäßes Gesetz.
Illegale Zugriffe
:Die Internetpiraten sind zurück
Noch nie gab es mehr Filme und Musik online zu streamen – dennoch nimmt die Internetpiraterie wieder zu. Das hat mit enttäuschten Kunden zu tun, aber nicht nur.
Urheberrecht
:Niederlage für Chat-GPT-Anbieter Open AI vor Münchner Gericht
In der Klage der Musikrechtegesellschaft Gema gegen Open AI geht es um neun Lieder, von „Atemlos“ über „Männer“ bis „Über den Wolken“ – und um Grundsätzliches im Umgang von KI mit Urheberrechten.
Raubkopien
:Comeback einer fast vergessenen Kulturtechnik
Teure Abos, und davon zu viele: Das Streamingangebot ist nicht mehr so bequem wie noch vor ein paar Jahren. Eine neue Generation entdeckt deshalb die Film- und Musikpiraterie für sich – MP3-Player inklusive.
Urheberrecht
:Schuldet Chat-GPT Helene Fischer Geld?
Die deutsche Verwertungsgesellschaft Gema legt sich vor einem Münchner Gericht mit dem amerikanischen Tech-Giganten Open AI an. In dem Prozess geht es um nicht weniger als die Zukunft der Kultur im Zeitalter künstlicher Intelligenz.
Gerichtsstreit
:Wem gehört „Miss Moneypenny“?
Eine deutsche Unternehmerin hat ihre Firma nach der berühmten Assistentin aus den James-Bond-Filmen benannt. Jetzt hat sie eine Klage am Hals, über die der Bundesgerichtshof entscheiden muss – denn in Hollywood hat man wohl einiges mit der Figur vor.
Urheberrecht
:Die Autoren bitten zur Kasse
Ihr führendes KI-Modell Claude hat die Firma Anthropic auch mit illegal aus dem Netz gezogenen Büchern trainiert. Vor Gericht zeigt man dafür nun Reue und will 1,5 Milliarden Dollar an die Urheber auszahlen. Was noch billig wäre.
Musiker vor Gericht
:Money, Money, Money
Im Musikgeschäft dreht sich alles ums Geld. Nun fordert ein Gericht den früheren Sänger von „Supertramp“ auf: „Give a Little Bit“.
MeinungDigitalisierung
:Aus dem Copyright darf kein Copywrong werden
KI ist nicht künstlich: Sie ist potenzierte und destillierte menschliche Intelligenz. Das hat rechtliche Folgen, die dringend geklärt werden müssen.
KI-Wettrüsten
:Trump schafft das Urheberrecht ab
Es ist ein völkerrechtlicher Verstoß: Bei seiner Verkündung des „KI-Handlungsplans“ der US-Regierung pulverisierte Donald Trump mit ein paar Nebensätzen das Urheberrecht.
Architektur in München
:„Wie eine gemästete Gans mit fetter Leber“
Investoren planen den Umbau eines Büro-Ensembles in der Innenstadt. Der Sohn der ursprünglichen Architekten hält das für eine „Verschandelung“. Handelt es sich auch um einen Verstoß gegen das Urheberrecht?
Künstliche Intelligenz
:Erfolg für KI-Konzern im Urheberrechtsstreit
Anthropic kaufte Millionen gedruckte Bücher, um seine KI-Modelle zu trainieren. Das war legal, sagt ein US-Richter. Trotzdem könnte es für das Unternehmen teuer werden.
Journalismus
:Was Google deutschen Medien schuldet
1,3 Milliarden Euro im Jahr: Im Streit um faire Vergütung für journalistische Inhalte hat eine Studie berechnet, was Medien hierzulande entgeht.
Prozess Anika Decker vs. Til Schweiger
:Ein Sieg für das Studio
Anika Decker hat zwei Superhits für Til Schweiger geschrieben und wurde nie fair entlohnt. Das steht nach acht Jahren Prozess nun fest – nur hat sie wenig davon.
Klub gewinnt Prozess gegen Grafiker
:FC-Bayern-Stars dürfen Superhelden sein
Der Grafiker und Bayern-Fan Sikander Goldau hat Arjen Robben und Franck Ribéry als dynamisches Duo entworfen, später verkauft der Klub Merchandise-Artikel mit eigenen, aber ähnlichen Motiven. Das Oberlandesgericht sieht darin keine Urheberrechtsverletzung. Nun steht der 56-Jährige vor dem Ruin.
Urheberrecht
:Schlappe vor Gericht
Sandalen von Birkenstock sind keine Kunst, urteilt der Bundesgerichtshof. Das Geschäft wächst trotzdem kräftig.
BGH
:Birkenstock-Sandalen sind keine Werke der angewandten Kunst
Das Unternehmen hatte gegen drei Konkurrenten geklagt, deren Modelle den eigenen sehr ähneln. Nun entscheiden die Richter: Birkenstock-Sandalen sind nicht urheberrechtlich geschützt.
Prozess um Karikatur
:Franck Ribéry und Arjen Robben wieder auf dem Platz - und im Gerichtssaal
Ein Grafiker zeichnet die vielleicht beste Flügelzange des FC Bayern als „Badman und Robben“, der Klub vermarktet das Duo selbst. Der Streit ums Urheberrecht geht nun in die Verlängerung vor dem Oberlandesgericht - und das lässt eine Tendenz durchblicken.
Gema-Klage gegen Suno
:Kein Herz und keine Seele
Stehlen Musik-KI-Dienste die Kreativität von Künstlerinnen und Künstlern? Die Gema sagt: „Ja!“, und verklagt nun nach OpenAI auch noch Suno. Zum Beweis dient unter anderem: Dieter Bohlen.
Mode
:Fifty shades of beige
Eine Influencerin verklagt eine andere Influencerin, weil diese ihren „Vibe“ gestohlen habe. Was ist das eigentlich? Und: Ist es überhaupt vom Urheberrecht geschützt?
"Voice Cloning" dank Künstlicher Intelligenz
:Wenn Taylor Swift Hitler gratuliert
Bislang gehen viele Stars und Musikverbände juristisch gegen „Voice Cloning“ vor, das KI-gestützte Imitieren menschlicher Stimmen. Doch in der Technik könnte auch für sie ein interessantes Geschäftsmodell liegen.
Gema-Klage gegen Open AI
:„Noch nicht verloren“
Die deutsche Gema verklagt den US-Konzern OpenAI, weil der KI-Gigant sein System unerlaubt an Musik und Texten trainiert haben soll. Lässt sich damit die Disruption der Musik aufhalten?
Streit um „Die Eiskönigin“ und Co.
:Synchronregisseur verklagt Disney
Der Musiker Thomas Amper will mehr Geld für seine Arbeit an den Songs der deutschen Fassungen großer Kino-Hits. Ein Besuch beim Gerichtstermin in München.
KI und Urheberrecht
:Vom Wert der Kunst
Auf der Internationalen Urheberrechtskonferenz wird deutlich, wie künstliche Intelligenz nicht nur das Geschäftsmodell der Kulturwelt aushöhlt. Warum lassen wir uns darauf ein?
Medien und KI
:Angriff auf den Abgriff
Die „New York Times“ droht der KI-Suchmaschine Perplexity wegen Urheberrechtsverletzungen mit rechtlichen Schritten. Das ist nicht nur ein Kampf um Geschäftsmodelle, sondern um die Zukunft der Medien.
KI und Journalismus
:Schmierstoff für die Maschinen
Die VG Wort will die KI-Rechte ihrer Mitglieder vertreten - und die äußern Befürchtungen: Trägt die Verwertungsgesellschaft damit dazu bei, Journalistinnen und Autoren arbeitslos zu machen?
KI und Urheberrecht
:Der große Diebstahl
Eine neue Studie beweist: Das Trainieren von KI mit ungenehmigten Daten ist in Europa wirklich verboten. Aber hat das Folgen?
KI
:Können sich Maschinen auf Kunstfreiheit berufen?
KI wird Ungedachtes hervorbringen, womöglich sogar „Ungefühltes“ und Ungeahntes. Was heißt das für das Urheberrecht? Der Gesetzgeber steht vor enormen Aufgaben.
Udio und Suno
:Major Labels verklagen KI-Musik-Plattformen
Der US-Branchenverband RIAA wirft Suno und Udio vor, ihre künstliche Intelligenz an urheberrechtlich geschützten Songs trainiert zu haben.
Urheberrecht
:VG Wort vergibt KI-Lizenzen
Mit einer neuen Regelung will die VG Wort Möglichkeiten für die rechtssichere Entwicklung von KI-Systemen schaffen. Wie das funktionieren soll.
KI und Urheberrecht
:Jetzt auch mit Ausschaltknopf
Das KI-Gesetz der EU schützt vor allem Verbraucher vor den Risiken künstlicher Intelligenz. Für die Kreativen, deren Werke die Systeme aufsaugen, bietet es nur wenige rechtliche Hebel – einer davon hat es aber in sich.
Künstliche Intelligenz
:Das Ding flirtet
Chat-GPT kann jetzt sprechen - und klang kurzfristig wie Scarlett Johansson im Film "Her". Ein Lehrstück über die miesen Tricks der Unternehmen, die nun unbedingt die KI-Revolution liefern wollen.
Netzkolumne
:Billie Eilish? Das kann ich auch
Stars warnen gerade mit einem offenen Brief vor künstlicher Intelligenz in der Musikbranche. Ist ihre Sorge berechtigt?
KI und Urheberrecht
:Finger weg von Elvis
Im US-Bundesstaat Tennessee wird ein wegweisendes Gesetz erlassen, das Stimme und Antlitz vor dem Zugriff durch künstliche Intelligenz schützt.
Filmstreams auf Tiktok
:In 40 Teilen durch den Film
Streamen auf Tiktok ist umständlich und häufig illegal, aber möglich. Die ersten Firmen wehren sich - und ein Münchner Gericht gibt ihnen recht.
Künstliche Intelligenz
:Ist das noch Kunst oder schon Kopie?
Immer mehr Kreative sehen ihre Werke durch künstliche Intelligenz bedroht. Die US-Künstlerin Karla Ortiz hat das KI-Unternehmen Stability AI jetzt verklagt. Eine Geschichte über Kunst und Urheberrecht im digitalen Zeitalter.
Urheberrecht
:Tiktok ohne Taylor Swift?
Nach gescheiterten Lizenzverhandlungen will Universal offenbar seine Musik von der Plattform abziehen.
ExklusivKI und Urheberrecht
:Es kommt noch geiler
Eine Untersuchung zeigt: Künstliche Intelligenz hebelt alles aus, was in Hollywood bisher die besten Urheberrechtsanwälte der Welt verteidigten. Was heißt das für die Zukunft des Films?
Disney und das Urheberrecht
:Micky Maus gehört jetzt allen
Seit dem 1. Januar ist das Urheberrecht für die Urversion der Figur abgelaufen. Es folgt auch: Der blanke Horror.
KI und Urheberrecht
:Der große Raubzug
Die "New York Times" verklagt Open AI und Microsoft wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht. Nicht nur wegen Geld.
MeinungKünstliche Intelligenz
:Wie man den Künstlern endlich helfen könnte
KI ignoriert die Rechte der Urheber. Sie klaut Texte und Klänge und baut daraus neue Werke. Ideen, wie das zu stoppen ist, gibt es schon.
KI und Urheberrecht
:Mehr Alarm geht kaum
Bei der Urheberrechtskonferenz in Berlin dominierte ein Kampfgeist, der künstlichen Intelligenz Widerstand zu leisten.
Netzkolumne
:Nacktbilder und Hundefotos
Wie Künstler sich dagegen wehren können, dass ihre Werke als Trainingsfutter für künstliche Intelligenz verwendet werden.
Rechtsstreit um Til-Schweiger-Filme
:"Keinohrhasen"-Autorin geht in Berufung
Der Prozess der Drehbuchautorin Anika Decker gegen Til Schweiger und den Filmverleih Warner geht in die nächste Runde. Ist noch mehr Geld drin?
Anika Decker vs. Til Schweiger
:Der Prozess
Die "Keinohrhasen"-Autorin Anika Decker hatte Til Schweiger und das Filmstudio Warner verklagt. Jetzt wurde in Berlin das Urteil verkündet. Es dürfte Schweiger gefallen.
Künstliche Intelligenz
:US-Autoren klagen gegen Open AI
Franzen, Grisham, Saunders: Einige der wichtigsten amerikanischen Schriftsteller haben die Firma hinter Chat-GPT wegen Urheberrechtsverletzung verklagt.
Urheberrecht und künstliche Intelligenz
:Werk ohne Autor
Wer gilt im rechtlichen Sinne als Urheber, wenn Werke von einer Maschine erstellt werden? Die Frage rührt an die grundlegenden Fragen der Kunst.