Naturkatastrophe

Naturkatastrophen
:Schweres Erdbeben in Panama, Entwarnung bei Tsunami-Gefahr

Das Beben der Stärke 7,7 beschädigt Gebäude, der Flughafenbetrieb wurde vorübergehend unterbrochen. Auch in anderen Teilen der Region hatte in den vergangenen Monaten die Erde gebebt.

Geschichte
:„Es ist ein Unterschied, ob ein Virus Menschen bedroht oder ob Menschen andere Menschen quälen“

Auch Gesellschaften können Traumata erleiden, die über Generationen hinweg wirken. Wie kann man sie heilen, und warum erschüttern Kriege anders als Naturkatastrophen? Fragen an den Psychotraumatologen Andreas Maercker.

SZ PlusInterview von Christian Weber

Bild der Woche
:Moment mal

Angehörige suchen mehr als 2300 Vermisste nach der Sturzflut. Kathmandu, 8. September 2026.

Von Titus Arnu

Bundesweiter Warntag
:Um 11 Uhr ertönen die Sirenen

Auch Handy-Apps, digitale Anzeigetafeln und Radios verbreiten einen Warnton. Der Staat versucht die Menschen zu erreichen, um die Alarmsysteme für den Ernstfall zu testen.

Autofahrer
:Kfz-Versicherungen werden erneut deutlich teurer

Eigentlich verdienen Versicherer wieder mehr, für Autofahrer dürften die Beiträge trotzdem steigen.

Von Christian Bellmann und Friederike Krieger

Flutkatastrophe im Himalaja
:Zwei Arbeiter nach neun Tagen aus Tunnel in Nepal gerettet

Die Rettung weckt die Hoffnung, es könnten weitere Vermisste aus den verwüsteten Wasserkraftanlagen gerettet werden. Die Zahl der Opfer ist auf mehr als 1300 gestiegen.

Erderwärmung
:China versucht, der Klimakrise pragmatisch zu begegnen

Die Regierung in Peking bestreitet den menschengemachten Klimawandel nicht. Die Bevölkerung betrachtet ihn bereits als Gefahr für Ernährung, Eigentum und Leben – und als Bewährungsprobe für den Staat.

Von Lea Sahay

Flutkatastrophe im Himalaja
:Steigende Opferzahl und symbolische Bestattungen

Nach der Sturzflut im Himalaja steigt die Zahl der Todesopfer in Nepal weiter. Viele Leichen bleiben bisher unidentifiziert, die Suche nach Vermissten geht weiter.

Flutkatastrophe in Nepal
:„Es ist die Hölle und unvorstellbar, was dort passiert ist“

Vereine der Nepal-Hilfe in der Region rufen zu Spenden auf, um das Leid im Krisengebiet zu lindern. Auf dem Konto der Namaste-Stiftung in Gilching sind bereits rund 70 000 Euro eingegangen.

Von Christian Deussing

Sturzflut in Nepal
:Suche nach Hunderten verschütteten Tunnelarbeitern

Eine Woche nach der Flutkatastrophe werden weiterhin Tausende Menschen vermisst. Hunderte Arbeiter werden in den Tunnelsystemen verwüsteter Wasserkraftanlagen vermutet.

MeinungFlut in Nepal
:Gemeinsam helfen – das hilft nicht nur jenen, die in Not sind

Menschen haben nach einer Katastrophe wie der im Himalaja jede Unterstützung verdient. Aber internationale Solidarität bewirkt noch viel mehr. Und ist gerade in politisch kontroversen Zeiten ein wertvolles Signal.

SZ PlusKommentar von Johanna Pfund

Sturzflut im Himalaja
:Chinas Macht und Nepals Ohnmacht

Während sich viele Nepalesen schon fragen, wer sie vor der nächsten Katastrophe schützen kann, fürchtet China jedes Bild der Schwäche, gerade in Tibet. Szenen aus einer Region, in der nicht nur die Berge fragil sind.

SZ PlusVon Thomas Hahn und Lea Sahay

Himalaya
:Nepal warnt vor weiterer Flut im Katastrophengebiet

Noch immer werden mindestens 3000 Menschen vermisst, nun warnen die Behörden, der Fluss Bhotekoshi könnte über die Ufer treten.

Himalaja
:Schlamm und Regen erschweren Suche nach Vermissten

Die Rettungsteams in Nepal und China kämpfen sich weiter durch das Katastrophengebiet. Doch die Bedingungen bleiben schwierig.

SZ am Abend
:Nachrichten vom 28. August 2026

Was heute wichtig war.

Von Lilly Zerbst

Sturzflut
:Armeesprecher: Vierköpfige deutsche Familie in Nepal gerettet

Zusammen mit anderen Geretteten ist die Familie in ein Armeecamp geflogen worden. Von vier weiteren deutschen Pilgern fehlt jede Spur. Die Bundesregierung geht von einer niedrigen, zweistelligen Zahl deutscher Vermisster aus.

Sturzflut Himalaja
:Die Zahl der Toten in der Gebirgsregion zwischen China und Nepal steigt weiter

Die Zahl der Toten steigt auf 584. Die Suche nach Überlebenden läuft auf Hochtouren. Doch das Wetter und ein Dammbruch in Tibet erschweren die Rettungsarbeiten.

Katastrophe in Nepal und Tibet
:Vier vermisste Deutsche sind Pilger

Eine Pilgergruppe mit 77 Teilnehmern und 15 Begleitern wird nach der Sturzflut im Himalaja vermisst. Darunter sind auch vier Deutsche.

Nepal
:Die Sturzflut kam ohne Warnung

Nach der Katastrophe im Himalaja sucht man in Nepal immer noch nach mehr als tausend Vermissten. Und es stellt sich die Frage, wie sich die kleine Nation auf eine Zukunft mit größerer Sturzflut-Gefahr vorbereiten kann.

Von Thomas Hahn

Geologie
:Wie kam es zur verheerenden Sturzflut in Nepal?

Ein Fels- und Eissturz soll die Katastrophe ausgelöst haben. Wie konnte die Flut eine solche Kraft entwickeln – und warum gab es keine Warnungen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Roxane Gall, Valentina Reese und Nadja Tausche

Hilfe nach der Sturzflut in Nepal
:„Es ist sicher die größte Katastrophe, die das Land seit Langem erlebt hat“

Die Münchnerin Roswitha Schroeter engagiert sich seit 20 Jahren mit ihrem Verein „Carisimo“ für Nepal und hat dort auch ein Kinderdorf aufgebaut. Was sie nach der Sturzflut aus der Region hört – und was die Menschen dort nun dringend brauchen.

SZ PlusInterview von Martina Scherf

Unwetter
:Hurrikan „Lala“ zerstört mehr als 100 Häuser auf Hawaii

Sturm „Lala“ hinterlässt umgestürzte Bäume und beschädigte Brücken, vielerorts fehlt der Strom. Der US-Bundesstaat steht weitgehend still.

7,7 auf Richter-Skala
:Opferzahl nach schwerem Erdbeben in Indonesien steigt auf 47

Ein gewaltiges Beben erschüttert die Insel Flores im Osten Indonesiens. Am Tag danach werden die Auswirkungen deutlicher.

Kolumbien
:Viele Tote bei Erdbeben

Kolumbien ist von einem der schwersten Erdbeben der vergangenen Jahrzehnte mit einer Stärke von 7,4 getroffen worden. Die Zahl der Toten gab Präsident Abelardo de la Espriella am Montag (Ortszeit) zunächst mit 111 an. Der gerade erst vereidigte ...

Nordamerika
:Westkanadische Provinz ruft wegen Waldbränden Notstand aus

Tausende müssen ihre Häuser verlassen, ganze Orte werden evakuiert: In British Columbia breiten sich Waldbrände rasant aus. Jetzt hat die Provinzregierung den Notstand ausgerufen.

Mittelamerika
:Vulkanausbruch in Guatemala

Ein neuer Ausbruch des hochaktiven Volcán de Fuego hält die Menschen unweit der Hauptstadt in Atem. Mehr als 1400 Menschen wurden bereits in Sicherheit gebracht.

Von Corinna Koch

Naturkatastrophe
:Mehr als 6000 Tote nach Erdbeben in Venezuela

Ende Juni erschütterten zwei schwere Erdbeben Venezuela. Tausende Menschen starben in den Trümmern. Viele weitere werden noch vermisst.

Ägypten
:Erdbeben erschüttert Region nordöstlich von Kairo

Stärkere Erdbeben treten in Nordafrika nur relativ selten auf. Doch mitten in der Nacht bebt unweit der Millionenmetropole Kairo plötzlich die Erde.

Naturkatastrophe
:Zahl der Toten nach Erdrutsch in China steigt auf 51

Starke Regenfälle haben im Südwesten Chinas einen schweren Erdrutsch ausgelöst. Das Ausmaß der Katastrophe wird erst nach und nach sichtbar - und die Bilder vom Unglücksort sind erschreckend.

Waldbrände in Frankreich
:Hätte das Inferno in der Gironde verhindert werden können?

Frankreichs Regierung steht für ihr Krisenmanagement in der Kritik. Das hat mit einem legendären, gelben Flugzeug zu tun – der „Canadair“. Frankreich hat zwölf davon, aber nur die Hälfte ist im Einsatz.

SZ PlusVon Oliver Meiler

MeinungWaldbrände
:Dieses Foto zeigt die ganze Ratlosigkeit im Hitzesommer 2026

Ein Schnappschuss aus dem Südwesten Frankreichs geht viral. Er ist jetzt schon Symbol dafür, wie schwer sich die Menschheit damit tut, mit den Folgen von extremer Dürre und Klimawandel umzugehen.

SZ PlusKommentar von Oliver Meiler

Südeuropa
:Waldbrände: Kann man den Urlaub stornieren?

In Südeuropa wüten verheerende Feuer. Was tun, wenn es dorthin in den Urlaub gehen sollte? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Von Eva Dignös

Aktuelles Lexikon
:Die Ahr

Ein 85 Kilometer langer Fluss, der sich von der Eifel bis nach Sinzig am Rhein durch eine idyllische Gegend schlängelt. Vor fünf Jahren riss er Häuser, Autos, Straßen und Bahngleise mit sich.

Von Kathrin Wiesel-Lancé

MeinungRheinland-Pfalz
:Diese Entschuldigung war für die Menschen im Ahrtal bitter notwendig

Fünf Jahre nach dem Hochwasser spricht Ministerpräsident Gordon Schnieder vom Versagen des Staates.  Das ist schon mal gut. Nun muss er beweisen, dass er es ernst meint.

SZ PlusKommentar von Kathrin Wiesel-Lancé

Fünf Jahre nach der Flut
:Warum Schüler immer noch im Container lernen müssen

Fünf Jahre nach der Katastrophe ist viel passiert im Ahrtal. Aber nicht überall geht der Wiederaufbau voran. Nur drei von 17 zerstörten Schulen sind wieder intakt. Warum dauert das so lange? Ein Besuch in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé

Wiederaufbau im Ahrtal
:„Hier ist doch unser Zuhause“

Daniela Paffenholz blieb nicht mal eine Wäscheklammer übrig, als die Flut das Ahrtal überschwemmte. Trotzdem hat sie ihr Haus an derselben Stelle wieder aufgebaut. Und sie ist nicht die Einzige.

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé

Waldbrände in Spanien
:Feuer breiten sich weiter aus

Bei dem Waldbrand in der Provinz Almería sind 500 Rettungskräfte im Einsatz. Zwölf Menschen kamen bereits ums Leben. Rund 1400 Personen mussten jetzt in Sicherheit gebracht werden.

Venezuela
:Folgt nach dem Erdbeben das politische Beben?

Oppositionsführerin María Corina Machado kündigt ihre Rückkehr nach Venezuela an, wo die Lage nach dem Erdbeben weiter desaströs ist. Machados Zukunft hängt jedoch ab von der Haltung der USA.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Naturkatastrophe
:Nach Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt auf mehr als 1900

Einer Modellrechnung zufolge könnten sogar Zehntausende Menschen umgekommen sein. Rettungsteams suchen weiter unter den Trümmern – und finden immer wieder einzelne Vermisste.

Nach Erdbeben in Venezuela
:Kaum noch Hoffnung, Überlebende zu bergen

Es ist der fünfte Tag nach den verheerenden Erdbeben. Bislang liegt die Zahl der Todesopfer bei 1450, doch Zehntausende gelten noch als vermisst.

MeinungErdbeben
:Die Regierung in Caracas wäre jetzt ohne die USA kaum überlebensfähig

Hunderte Tote, Zehntausende Vermisste: Das Regime kann den Opfern und Überlebenden nicht schnell genug helfen. Viele Länder schicken Rettungsteams – Washington das Militär.

SZ PlusKommentar von Jan Heidtmann

Podcast: „Auf den Punkt“
:Erdbeben in Venezuela: Was deutsche Helfer leisten können

Ein Katastrophenhelfer berichtet über die Herausforderungen bei Einsätzen in schwer zerstörten Gebieten.

Von Lars Langenau

Aktuelles Lexikon
:Was ist die Richter-Skala?

Der Versuch, die Stärke von Erdbeben wie jene nun in Venezuela nach einem einheitlichen System messbar zu machen. Allerdings stößt dieses auch an Grenzen.

Von Anna Kammerer

Südamerika
:Zahl der Toten nach schwerem Erdbeben in Venezuela steigt

Die kurz aufeinander folgenden Beben zählen zu den stärksten des Landes seit 1900. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen. Auch THW-Hilfskräfte sollen versuchen, Menschen aus den Trümmern zu retten.

Erdbeben
:Doppel-Katastrophe aus dem Untergrund

Eine geologische Kettenreaktion hat den Norden Venezuelas verwüstet, tausende Tote werden befürchtet. Und die Gefahr ist noch nicht vorbei.

SZ PlusVon Christoph von Eichhorn

Weltraumprojekt
:Bayern lässt sich per Satellit selbst überwachen

In den nächsten Wochen sollen fünf Mini-Satelliten ins All geschossen werden. Diese sollen hochauflösende Bilder zur Erde schicken – und so zum Beispiel Daten für den Hochwasserschutz liefern.

Griechenland
:Sie wollten ein Feuer löschen – und landeten im Gefängnis

Sommer 2025, Griechenland wird von Bränden heimgesucht. Ein deutscher Student und sein griechischer Freund wollen beim Kampf gegen die Flammen helfen. Doch plötzlich steht die Polizei vor ihnen.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Geowissenschaften
:Die Riesenwelle im Fjord

Im August 2025 raste einer der höchsten je dokumentierten Tsunamis durch einen Meeresarm in Alaska. Wie es dazu kam, und was das für die Zukunft bedeutet.

SZ PlusVon Benjamin von Brackel

SZ MagazinBergsturz von Blatten
:»Ich habe 20 Kuhglocken zurückbekommen, aber habe keine Tiere mehr dazu«

Vor einem Jahr zerstörte ein Jahrhundert-Bergsturz das Dorf Blatten in der Schweiz. Nun werden im Schutt plötzlich wenige, heile Gegenstände gefunden, es sind die letzten Habseligkeiten der Einheimischen. Wir zeigen hier die Objekte – und erzählen die Geschichten dahinter.

SZ Plus

SZ MagazinBergsturz von Blatten
:»Ich habe 20 Kuhglocken zurückbekommen, aber habe keine Tiere mehr dazu«

Vor einem Jahr zerstörte ein Jahrhundert-Bergsturz das Dorf Blatten in der Schweiz. Nun werden im Schutt plötzlich wenige, heile Gegenstände gefunden, es sind die letzten Habseligkeiten der Einheimischen. Wir zeigen hier die Objekte – und erzählen die Geschichten dahinter.

SZ PlusVon Marius Buhl

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: