Naturkatastrophe

Hitze, Stürme, Fluten
:Das war das Klima-Katastrophenjahr 2025

Wieder hat die Erderwärmung alarmierend hohe Temperaturen und verheerende Wetterereignisse angefacht, warnen Versicherer, Klima- und Wetterexperten. Dass Deutschland verschont blieb, sei Glückssache gewesen.

SZ PlusVon Thomas Hummel

Klimawandel
:Erst kam der Regen. Und dann das Holz

In Südostasien haben Sturm und Schlamm zu einer Katastrophe geführt. Forscher haben nun rekonstruiert, wie es dazu kommen konnte. Ergebnis: Es war nicht nur der Klimawandel verantwortlich.

Von Benjamin von Brackel

Klimawandel in China
:Warnung vor dem großen Wasser

In China leiden die Menschen unter verheerenden Überschwemmungen. Peking will weitere Katastrophen mit Frühwarnsystemen verhindern. Doch die können sich viele Regionen nicht leisten.

SZ PlusVon Lea Sahay und Gregor Scheu

Klimakatastrophe im 19. Jahrhundert
:Das Jahr, in dem der Sommer in Bayern ausfiel

Der Ausbruch des Vulkans Tambora im heutigen Indonesien war die größte Naturkatastrophe des 19. Jahrhunderts. Sie stürzte auch Bayern ins Elend. Über unheimliche Wetterphänomene, ein ungeahntes Comeback der Kirche und eine Warnung für die Gegenwart.

SZ PlusVon Sebastian Beck

Südostasien
:Taifun hinterlässt Zerstörung auf den Philippinen

Autos türmen sich, Menschen fliehen auf ihre Dächer: Der Taifun „Kalmaegi“ hat Hunderttausende in die Flucht getrieben. 66 Menschen wurden tot geborgen. Während die Opferzahl steigt, nähert sich schon der nächste Tropensturm.

Archäologie
:„Wenn wir nichts machen, macht es keiner“

Sie sollen in Katastrophengebiete reisen, um Baudenkmäler und Kulturgüter zu retten, und das alles ehrenamtlich: In Hilden trainiert die erste globale Einsatztruppe zum Schutz bedrohter Kulturgüter den Ernstfall. Ein Besuch.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Unwetterkatastrophen
:Wie Wetterextreme Europas Volkswirtschaften belasten

Extremwetterereignisse schaden der Wirtschaft. Welche wirtschaftlichen Folgen allein durch diesen europäischen Sommer drohen, haben Forschende jetzt festgestellt.

Von Carolina Adolf

USA
:Dann kam „Katrina“

Ende August 2005 starben nach dem Hurrikan rund um New Orleans mindestens 1400 Menschen. 20 Jahre danach spart die Regierung von Donald Trump beim Umweltschutz, obwohl das Land immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht wird.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Naturkatastrophe
:Hunderte Tote nach Sturzfluten in Himalaya-Region

Die bislang schwerste Phase der diesjährigen Monsunzeit verursacht Wolkenbrüche und Sturzfluten, Gebäude stürzen ein. Betroffen sind Regionen in Pakistan , Indien und Nepal. Die Regenfälle sollen noch anhalten.

Wie leben wir 2035?
:„Der Umbau unserer Städte ist die einzige Chance“

Hitzewellen und Überflutungen durch Starkregen machen den Menschen in Metropolen das Leben schwer. Christine Wilcken vom Städtetag erklärt, was sich verändern muss – und wieso die bayerische Landesregierung umdenken sollte.

SZ PlusInterview: Thomas Hummel

Klimawandel
:Wie die US-Regierung den Wetterdienst zerstört

Die Republikaner sparen den National Weather Service kaputt, ebenso die Hochwasserprävention. Wo Unwetter bevorstehen und wer sich in Sicherheit bringen muss, wird man wohl vielerorts bald erraten müssen.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Flutkatastrophe in Texas
:Warum so viele Menschen bei Naturkatastrophen in den USA sterben

Ist die Flut oder der Hurrikan erst da, werden die Amerikaner zu Helden. Trotzdem kommen zu viele Menschen bei solchen Katastrophen ums Leben. Was machen sie dort falsch?

SZ PlusVon Fabian Fellmann

Flutkatastrophe in Texas
:Noch während der Bergung der Opfer beginnt die Suche nach Schuldigen

Mehr als 80 Menschen kommen in Texas bei sintflutartigen Regenfällen ums Leben. Die Behörden weisen sich gegenseitig die Verantwortung zu.

SZ PlusVon Fabian Fellmann

Adria
:Feuer in Kroatien gelöscht – Fahndung nach Brandstifter

Nach stundenlangem Kampf mit den Flammen sind die Feuer an der kroatischen Küsten gelöscht. Viele Touristen und Einheimische fliehen, die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Alpen
:Im Schatten der Unendlichkeit

Der Untergang des Schweizer Dorfes Blatten erinnert die Menschen an eine Zeit, in der die Berge Faszination und Schrecken zugleich ausstrahlten. Über einsame Gipfelwanderer, Bergstürze und die Macht der Natur.

SZ PlusVon Johanna Pfund

Bergsturz im Lötschental
:„Wir werden von einer geologischen Erdepoche überrollt, die der Mensch ausgelöst hat“

Zerbröselt mit den Alpen auch ein Stück Schweizer Identität? Kulturwissenschaftler Boris Previšić erklärt, warum es vielen Menschen schwerfällt, die Katastrophe von Blatten mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen. Und wieso er dagegen ist, Täler aufzugeben.

SZ PlusInterview von Nicolas Freund

Ahrtal
:Das Wasser, der Tod und ein Plan

Welche Lehren die Zivilschutzbehörden in Rheinland-Pfalz aus der Flutkatastrophe im Ahrtal ziehen wollen – und was sie  schon umgesetzt haben.

Von Kathrin Müller-Lancé

Ein Jahr nach der Flutkatastrophe
:„Es wird wieder passieren“

Im Frühsommer 2024 richteten Fluten in Süddeutschland verheerende Zerstörungen an. Mehrere Menschen starben, ein Retter ist verschollen. Zu Besuch in Orten, die sich für die nächste Katastrophe rüsten – und das Gute trotzdem nicht vergessen wollen.

SZ PlusVon Thomas Balbierer und Nina von Hardenberg

Bergsturz in der Schweiz
:„All die Orte, die ich kannte, sind jetzt weg“

Wer in das Lötschental im Schweizer Kanton Wallis fährt, stößt auf einen gigantischen Schuttkegel, wo vorher das Dorf Blatten war. Und einen bedrohlich wachsenden See. Doch die Bewohner halten nach dem Bergsturz zusammen. Ein Besuch.

SZ PlusVon Nicolas Freund

Türkei
:Nachbeben in Istanbul – insgesamt mehr als 200 Verletzte

Mehrere Erdstöße erschüttern Istanbul. Obwohl größere Schäden ausbleiben, ist die Lage angespannt. Experten warnen vor einem möglichen weiteren Beben.

Türkei
:151 Verletzte nach Erdbeben in Istanbul

Bei dem Versuch, sich aus Häusern in der 16-Millionen-Metropole zu retten, verletzen sich zahlreiche Menschen. Es gibt bislang keine Berichte über größere Schäden. Experten warnen davor, dass das Hauptbeben noch kommen könnte.

Flut im Ahrtal
:Wer repariert die Erinnerungen?

Nach der Flut im Ahrtal setzten die Menschen zunächst alles daran, ihre Häuser wieder bewohnbar zu machen. Doch dann stellten sie fest, dass ihr frisch renoviertes Zuhause sich nicht wie ein Zuhause anfühlt – weil Fotoalben, Bücher, Gemälde zerstört sind. Wie die Besitzer jetzt versuchen, ihre Herzensdinge zu retten.

SZ PlusVon Christina Lopinski (Text) und Claudia Karmann (Text und Fotos)

MeinungAsien
:Myanmar ist ohnehin ein Land im Krieg. Und jetzt bringt das Beben noch mehr Leid über die Menschen

Der Vielvölkerstaat ist kaputt, nicht erst seit dieser Naturkatastrophe. Doch was kümmert’s die Junta, sie bombardiert  ihre Gegner. Und verweigert wohl Rebellengebieten dringend benötigte Hilfe.

SZ PlusKommentar von Arne Perras

Myanmar
:Mehr als 2700 Tote nach schwerem Erdbeben

Die Militärmachthaber korrigieren die Zahl der Opfer im Land nach oben – und noch immer sind bei Weitem nicht alle Vermissten gefunden. Ungeachtet der Katastrophe greife das Regime seine Gegner weiter an, meldet eine Menschenrechtsgruppe.

Myanmar
:Der Junta-Chef, der nun den Wohltäter in der Not geben will

Min Aung Hlaing kämpft gegen eine Vielzahl an Rebellengruppen im Land. Und nun auch gegen den Glauben der Menschen, das Erdbeben könnte ein Zeichen höherer Kräfte gewesen sein.

SZ PlusVon Arne Perras

Erdbeben in Südostasien
:Kind und zwei Frauen in Myanmar nach 60 Stunden gerettet

Zweieinhalb Tage waren sie in der Stadt Mandalay unter den Trümmern eines Gebäudes begraben.

Erdbeben in Myanmar
:Die Menschen trauern, die Junta bombardiert

Während in Mandalay Familien nicht hinterherkommen, ihre Toten einzuäschern, fliegt die Militärjunta wieder Luftangriffe. Nur wenige Stunden nach dem großen Beben. Warum Hilfe im zersplitterten Myanmar nur schwer durchdringt.

SZ PlusVon Arne Perras

Südostasien
:Suche nach Erdbeben-Überlebenden - Helfer kämpfen gegen die Zeit

Zwei Tage nach dem Erdbeben in Südostasien ist die Lage weiter unübersichtlich, vor allem in Myanmar. In Bangkok suchen Helfer in einem Trümmerberg nach Verschütteten.

Erdbeben in Südostasien
:Mehr als 1600 Tote in Myanmar

Das Rote Kreuz im Bürgerkriegsland Myanmar sprach von verheerenden Schäden. Experten befürchten nach dem Beben in Südostasien, dass die Zahl der Opfer in die Tausende gehen könnte.

Neapel
:Der Supervulkan brodelt wieder

Im Großraum Neapel hat die Erde in der Nacht heftig gebebt. Die Phlegräischen Felder, ein Supervulkan westlich der Stadt, werden als Ursache ausgemacht. Experten gehen davon aus, dass der große Ausbruch erst in 10 000 Jahren kommt. Aber was, wenn sie sich irren?

Von Marc Beise

Türkei
:Eine Stadt, die sich vermisst

Antakya wurde vor zwei Jahren von einem Erdbeben fast völlig zerstört. Der Staat will die Stadt wieder aufbauen. Doch kann man die Seele einer Stadt mit Beton retten?

SZ Plusvon Raphael Geiger

Tausende verlassen griechische Insel
:Warum auf Santorin die Erde bebt

Innerhalb weniger Tage hat auf der griechischen Insel mehr als 200 Mal die Erde gebebt. Viele Anwohner und Touristen bringen sich in Sicherheit. Wie schätzt ein Experte die Gefahr ein?

SZ PlusVon Denis Pscheidl (Text) und Sarah Unterhitzenberger (Grafiken)

Indonesien
:23 Tote bei Erdrutschen auf Bali und Java

Auf den indonesischen Inseln ist Regenzeit. In mehreren Orten gehen Gesteinsmassen und Erde nieder, viele Menschen sterben oder werden vermisst. Die Behörden warnen vor weiteren Katastrophen.

Kalifornien
:Warnung vor neuen Stürmen: Brandgefahr steigt wieder

Zuletzt sind die Feuer in und bei Los Angeles eingedämmt worden. Nun könnten sie neu entfacht werden, denn der Wetterdienst sagt starke Santa-Ana-Winde voraus.

MeinungPro und Contra
:Bekommen die Brände in Los Angeles zu viel Aufmerksamkeit?

In Los Angeles wüten seit mehr als einer Woche verheerende Feuer – und alle schauen hin. Geraten darüber Katastrophen in Ländern in Vergessenheit, die uns weniger nah sind?

SZ PlusVon Marlene Weiß und Christoph von Eichhorn

Brände in Los Angeles
:„Die Einsatzkräfte hatten von Anfang an schlechte Karten“

Wie kann es sein, dass sich die Brände in Großraum Los Angeles auch nach einer Woche nicht löschen lassen? Ein Waldbrandexperte erklärt, was das mit den starken Winden zu tun hat, mit Palmen in den Vorgärten und geschmolzenen Akkus von Elektroautos.

Interview von Claudia Karmann

Los Angeles
:Die fünf Brandherde

Die Situation in der zweitgrößten Stadt der USA ist unübersichtlich. Die Zerstörung immens. Ein Überblick in Karten und Bildern.

SZ Plusvon Felicitas Kock, Leonard Scharfenberg und Jonas Jetzig

Erdbeben am Mount Everest
:„Der Druck war so stark, dass es mir eines meiner Zeltfenster herausgerissen hat“

Als am Dienstag vor einer Woche in Tibet die Erde bebte, wurde der deutsche Extrembergsteiger Jost Kobusch aus dem Schlaf gerissen: Er zeltete am Mount Everest mutterseelenallein auf 5700 Meter Höhe. Es war nicht sein erstes Erdbeben an dem Berg.

SZ PlusInterview von Nadine Regel

Erdbeben in Tibet
:Gefangen in einer der kältesten Regionen der Erde

Nach dem Erdbeben in Tibet soll es mindestens 95 Tote und mehrere Hundert Verletzte geben. Hilfskräfte haben Schwierigkeiten, die entlegenen Dörfer des Himalaja zu erreichen. Es bleibt wenig Zeit: Im Gebiet um den Mount Everest könnten sonst Überlebende erfrieren.

SZ PlusVon Gregor Scheu

Hochwasser in Bayern
:Reichertshofen wurde zum Sinnbild der Juni-Flut – so geht es dem Ort heute

Als die oberbayerische Gemeinde am 2. Juni im Hochwasser versank, reisten Olaf Scholz, Robert Habeck und Markus Söder an. Ein halbes Jahr später erlebt man als Besucher eine Überraschung.

Von Thomas Balbierer

Die Katastrophe von Mayotte
:Wenn ein Sturm auf Anarchie trifft

Bevor der Zyklon „Chido“ die französische Inselgruppe Mayotte vor Afrika traf, glaubten viele noch, er sei eine Lüge. Nun sollen Hunderte tot sein, vor allem illegale Einwanderer – ein politisches Versagen Frankreichs.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Brände in Kalifornien
:„Jedes gerettete Leben ist ein Sieg“

Brian Kane arbeitet als Feuerwehrmann in Kalifornien. Jahr für Jahr kämpft er gegen die Flammenhölle, sieht Menschen leiden, die alles verlieren – und weiß, dass es in der nächsten Saison von vorn losgehen wird. Wie hält er das aus?

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

Klimakrise
:Land unter

Wohl nirgends wird die Bedrohung durch die Klimakrise so deutlich wie in Tuvalu, einem winzigen Staat im Pazifik. Er könnte verschwinden, wenn der Meeresspiegel weiter steigt. Besuch auf einer Insel, die sich auf ihren eigenen Untergang vorbereitet.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Ehrenamtliche in Bayern
:Grüne fordern mehr Katastrophenschutz und eine Helfergleichstellung

In Bayern werden Feuerwehrleute für Weiterbildungen freigestellt, andere Ehrenamtliche nicht. Für Fraktionsvorsitzende Schulze eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“.

Von Jonas Christmann

Bergrutsch in der Schweiz
:„Ich kann nicht mehr“

Erneut müssen die Bewohner das Dorf Brienz verlassen. Ein gigantischer Schuttstrom bewegt sich täglich Richtung Dorf, er könnte Brienz mit mehr als 80 Kilometern pro Stunde treffen. Gehen die Bewohner jetzt für immer?

SZ PlusVon Yann Cherix

Feuer in Kalifornien
:Waldbrand breitet sich aus und zerstört Häuser

Die Flammen nordwestlich von Los Angeles greifen schnell um sich, dazu tragen auch die starken Santa-Ana-Winde bei. Anwohner fliehen, das Ausmaß des Schadens ist noch nicht bekannt.

Nach der Flut in Spanien
:Rettungskräfte suchen in Autos und Garagen nach Toten

Auf Schlauchbooten durchsuchen Feuerwehrleute eine Tiefgarage in Valencia nach Flutopfern, die offizielle Todeszahl steigt auf 217. Nach den Ausschreitungen und Übergriffen auf Spaniens König und Regierungschef gibt es erste Festnahmen.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Indonesien
:Mindestens zehn Menschen sterben nach Vulkanausbruch

Mitten in der Nacht bricht auf der indonesischen Insel Flores der Lewotobi Laki-Laki aus. Lava und Gestein regnen vom Himmel, Häuser stürzen ein. Rettungskräfte rechnen mit weiteren Opfern.

Schwere Überschwemmungen
:Zahl der Toten in Spanien steigt auf mehr als 95 – Menschen weiter eingeschlossen

Bei den heftigen Regenfällen kommen vor allem in der Mittelmeerregion Valencia viele Menschen ums Leben. Wassermassen reißen Autos und Brücken weg. Überschwemmte Straßen behindern die Rettungsarbeiten.

Klimakrise
:Südamerika trocknet aus

Verendete Fische, vertrocknete Pflanzen, und indigene Gemeinschaften, die keine Nahrung mehr finden: Der Kontinent wird schon im zweiten Jahr in Folge von einer Jahrhundertdürre heimgesucht. Die Ursachen sind auch menschengemacht – die Folgen für Natur und Klima verheerend.

SZ PlusVon Christoph Gurk

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