Josef Stalin - aktuelle Themen & Nachrichten - SZ.de

Josef Stalin

SZ PlusDas Politische Buch
:Sowjetisch bedrohte Zone

Christian Neef schildert die Schreckensherrschaft der Geheimdienste in Ostdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Von den "Säuberungen" im Sinne Stalins lernte auch KGB-Mann Putin für sein Willkürregime.

Rezension von Ralf Husemann

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:"Wahl" in Russland: Putins Farce

Russland wählt. Der Präsident bleibt. Warum sich Putin trotzdem die Mühe macht, Demokratie zu inszenieren.

Von Silke Bigalke und Lars Langenau

SZ PlusHistorie
:Der Untote auf dem Roten Platz

Vor 100 Jahren starb Lenin. In der Sowjetunion wurde er lange fast religiös verehrt. Doch der Revolutionsführer von 1917 hatte bleibendes Unglück über sein Land gebracht. Zu grausam war seine Herrschaft, zu mörderisch sein Erbe.

Von Sonja Zekri

Dem Geheimnis auf der Spur
:Stalins Frankenstein

Wie der sowjetische Biologe Ilja Iwanow ein neues Wesen aus einer Kreuzung von Mensch und Affe schaffen wollte.

Von Josef Scheppach

SZ PlusMeinungKrieg in Europa
:Putin will die Seele der Ukraine vernichten

Während viele westliche Gesellschaften hingebungsvoll einen Kulturkampf um Nichtigkeiten pflegen, tobt ein wirklicher um die Identität der ukrainischen Nation.

Kommentar von Kia Vahland

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Holodomor in der Ukraine: "Ein Verbrechen, das nicht vergeht"

Gerade wird des Holodomors vor 90 Jahren gedacht, des Hungertods von Millionen Ukrainern unter Stalin. Der Osteuropa-Historiker Martin Schulze Wessel über ein Trauma der ukrainischen Geschichte.

Von Lars Langenau

SZ PlusDas Politische Buch
:Die Leichen ruhen nicht

Der russische Philologe Nikolai Epplée untersucht die nie aufgearbeiteten Staatsverbrechen Stalins. Doch seine brillante Analyse weist weit darüber hinaus, sie ist ein unverzichtbarer Kommentar zur aktuellen Situation der russischen Gesellschaft.

Rezension von Nicolas Freund

SZ PlusRegina Scheer: "Bittere Brunnen"
:Der Traum der Revolution

Für ihre Biographie "Bittere Brunnen" über ihre Tante Hertha Gordon-Walcher hat Regina Scheer den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse bekommen. Über ein außergewöhnliches Werk.

Von Lothar Müller

SZ PlusDas Politische Buch
:Ulbrichts langer Aufstieg zur Macht

Ilko-Sascha Kowalczuk legt am Beispiel Walter Ulbrichts nicht weniger als eine Geschichte des deutschen Kommunismus im 20. Jahrhundert vor. Das akribisch recherchierte Großwerk zeigt, dass der KPD-Politiker mehr war als nur Stalins treuer Parteisoldat.

Rezension von Daniel Siemens

SZ PlusDas Politische Buch
:Nicht nur Putins Krieg

Zwei Osteuropa-Experten erklären in einem neuen Buch, wie die russische Gesellschaft immer weiter verrohte, und begründen, warum sich das Land kaum ändern wird, sollte einmal jemand anderer im Kreml regieren.

Von Daniel Brössler

SZ PlusDas Politische Buch
:Der Blutrausch der Revolutionäre

Lenins Traum endete in Mord, Rache und Terror - die russische Revolution von 1917 bis 1921 kostete Millionen Menschen das Leben. Der britische Historiker Antony Beevor entwirft daraus ein gigantisches Panorama aus Leidenschaft und Unmenschlichkeit.

Rezension von Renate Nimtz-Köster

SZ PlusMaxim-Gorki-Theater Berlin
:Einmal Schlachtplatte für alle

Oliver Frljić massakriert am Berliner Maxim-Gorki-Theater Texte von Heiner Müller.

Von Peter Laudenbach

SZ PlusDas russische Judentum und der Krieg
:„Viele Gemeinden liegen in Trümmern“

Moskaus geflohener Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt über den Antisemitismus in Russland, ein ungewöhnliches Gebet und seinen Aufruf an Juden, das Land zu verlassen.

Interview von Moritz Baumstieger

SZ PlusIan Kershaw
:"Ich vermute, der Krieg ist in einem halben Jahr vorbei"

Der Historiker Ian Kershaw spricht im Interview über Selenskijs Führungsstärke und Putins Großmachtfantasien - und erklärt, warum er den russischen Präsidenten lieber mit Stalin als mit Hitler vergleicht.

Interview von Christof Münger

SZ PlusHistorie
:Homo sovieticus

Vor 100 Jahren wurde im prächtigen Moskauer Bolschoi-Theater die Sowjetunion offiziell gegründet – und von Stalin schon bald in ein Völkergefängnis verwandelt. Zu den Nachwirkungen gehört Putins Krieg gegen die Ukraine.

Von Frank Nienhuysen

SZ PlusMeinungHolodomor
:Stalins Völkermord, Putins Verantwortung

Der Bundestag will den Hungertod von Millionen Ukrainerinnen und Ukrainern vor 90 Jahren als Genozid anerkennen. Das ist mehr als eine Geste der Anteilnahme, es ist höchst bedeutsam für die politische Gegenwart.

Kommentar von Ronen Steinke

Ukraine
:Bundestag will Holodomor als Völkermord anerkennen

Vor 90 Jahren ließ Stalin die Menschen in der Ukraine gezielt verhungern, Millionen starben. Im Westen blieb das Verbrechen lange wenig beachtet.

Von Paul-Anton Krüger

SZ PlusMeinungChina
:Hu Jintao und die Politik des Prangers

Die öffentliche Demütigung Hu Jintaos auf dem KP-Parteitag in Peking entspringt einer Tradition kommunistischer Gewaltherrschaft - und war genau so gedacht. Das sollten alle im Kopf behalten, die mit der Volksrepublik Geschäfte machen wollen.

Kommentar von Joachim Käppner

SZ PlusUkrainische Hungersnot 1933
:Der Augenzeuge des Grauens

"Wir warten auf den Tod", sagen ukrainische Bauern 1933 zum britischen Journalisten Gareth Jones. Der macht noch im selben Jahr das Holodomor-Verbrechen Stalins öffentlich. Nun zeichnet eine Biografie sein kurzes Leben nach.

Von Renate Nimtz-Köster

Graphic Novel aus Russland
:Das Unglück ist immer ganz nah

Im Comic "Surwilo" erzählt Olga Lawrentjewa von Krieg und stalinistischem Terror - mit deutlichen Parallelen zur Gegenwart.

Von Martina Knoben

SZ PlusGeschichte Münchens
:"Ich bin müde zum Sterben, doch schlafen kann ich nicht"

Revolutionen, Weltkriege, Faschismus: Die Geschichte von Zenzl Mühsam, in der sich die großen Irrungen des 20. Jahrhunderts widerspiegeln.

Von Wolfgang Görl

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Will Putin zurück zu imperialer Größe?

Russische Welt - und Moskau als "drittes Rom". Gespräch mit dem Historiker Reinhard Krumm über Orthodoxie, Volkstum und Selbstherrschaft. Und Putins "katastrophale Fehleinschätzung".

Von Lars Langenau

Kino
:Frauenschicksale im Osten

Das Münchner Filmmuseum bringt einen der ersten deutschen Farbfilme auf die Leinwand.

SZ PlusKrieg und Historie
:Warum Putin die Ukraine nicht als Nation gelten lässt

In seiner Rede liefert der russische Präsident eine vermeintlich historisch legitimierte Begründung für seine Expansionspolitik. Was er sagte, welcher Lesart er folgt und was geschichtlich dahintersteckt.

Von Sonja Zekri

Dem Geheimnis auf der Spur
:Der Agent mit dem Eispickel

Tod eines Revolutionärs: Wie Leo Trotzki 1940 in Mexiko erst einen Mordanschlag überlebte, aber dann doch den falschen Leuten vertraute.

Von Christian Mayer

SZ PlusMeinungUkrainische Geschichte
:Später Staat

Lange rangen die Ukrainer um ihre Unabhängigkeit. Schon mit der Annexion der Krim hat Putin das fragile russisch-ukrainische Verhältnis enorm belastet. Aber auch Deutschland trägt historische Verantwortung.

Gastkommentar von Martin Aust

MeinungRussland
:Mutnehmer statt Mutmacher

Das Verbot von "Memorial" zeigt, was der Kreml von einer Zivilgesellschaft hält: nichts.

Kommentar von Frank Nienhuysen

Aktuelles Lexikon
:Kalter Krieg

Eine Phase in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die vielen jetzt durch den Kopf geht.

Von Joachim Käppner

Theater
:Überlebensimpuls

Armin Petras inszeniert am Schauspiel Köln "Metropol" nach dem Geschichtsroman von Eugen Ruge. Unbedingt sehenswert.

Von Martin Krumbholz

Kalter Krieg
:Stalins zögerlicher Machtpoker

Der Historiker Norman Naimark schildert detailreich die Nachkriegs-Politik des sowjetischen Diktators. Sie hatte vor allem ein Ziel.

Rezension von Jost Dülffer

Sowjetunion
:Josef Stalin - Revolutionär, Held und Massenmörder

Am 5. März 1953 starb Josef Stalin. Bis heute genießt der sowjetische Diktator in Russland hohes Ansehen - seine Grausamkeiten werden oft verdrängt.

Von Kai Thomas

Historischer Liveblog zu 1945
:Das Weltkriegsende in Europa Tag für Tag

Der Vormarsch der Alliierten, die Befreiung der überlebenden KZ-Häftlinge, die letzten NS-Verbrechen, Hitlers Untergang - vom 28. April bis zum 9. Mai hat die SZ dokumentiert, wie der Zweite Weltkrieg in Europa vor 75 Jahren zu Ende gegangen ist. Der historische Liveblog in der Nachlese.

Von Oliver Das Gupta, Barbara Galaktionow und Philipp Saul

Zweiter Weltkrieg
:Nach Kriegsende ging das Sterben weiter

Am 8. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches in Kraft. Doch die Folgen des von Hitler entfesselten Krieges forderten noch viele weitere Opfer.

Von Joachim Käppner

Hitler-Stalin-Pakt
:"Von Hitler bekam Stalin viel einfacher das, was er wollte"

Warum kooperierte die Sowjetunion am Vorabend des Zweiten Weltkrieges mit Nazi-Deutschland und nicht mit Frankreich und Großbritannien? Historiker Arnd Bauerkämper erklärt, was 1939 unmittelbar vor dem Zweiten Weltkrieg passiert ist.

Interview von Paul Katzenberger

Weltkriegsgedenken in Russland
:"Den Zuspruch erhält der Kriegsgewinner Stalin, nicht der Massenmörder"

Wie erklärt sich die hohe Popularität, die der frühere Diktator Josef Stalin in Russland laut einer aktuellen Umfrage genießt? Ein Gespräch mit dem Moskauer Soziologen Boris Kagarlizki.

Interview von Paul Katzenberger, Moskau

Gedenkkultur in Russland
:"Putin will den Stalin-Anhängern nicht widersprechen"

Der russische Präsident lässt die Aufarbeitung stalinistischen Terrors nur so weit zu, wie sie ihm selbst dient, sagt der Moskauer Historiker Oleg Chlewnjuk. Er sieht die Gesellschaft in der Pflicht.

Interview von Clara Lipkowski

SZ Plus"Sonnenfinsternis" von Arthur Koestler
:Die Zellentür knallt ins Schloss

Arthur Koestlers Roman "Sonnenfinsternis" ist nun zum ersten Mal in der Originalfassung erschienen. Er macht den Moskauer Schauprozessen den Prozess.

Von Lothar Müller

Alte Schwarz-Weiß-Fotos in neuer Tönung
:Der Zar trägt Himbeerrot

Russlands letzter Zar Nikolaus II. inszenierte sich mitunter farbenprächtiger als vermutet und Stalin ergraute früher als gedacht: Die nachkolorierten Fotos der Künstlerin Olga Schirnina lassen Geschichte neu erleben.

Von Paul Katzenberger

Historische Fotos koloriert
:Lenins rote Wangen

Mit dem Auge der Künstlerin und der Akribie einer Wissenschaftlerin koloriert die Russin Olga Schirnina alte Schwarz-Weiß-Fotos. Historische Figuren wie Lenin oder Goebbels erscheinen plötzlich erschreckend lebendig.

Von Paul Katzenberger

"The Death of Stalin" im Kino
:Böse Menschen, die Böses tun

Der schottische Regisseur Armando Iannucci hat eine Politfarce über die Sowjetzeit gedreht. Die Russen allerdings finden "The Death of Stalin" überhaupt nicht witzig - und haben den Film verboten.

Von Alexander Menden

Russland
:Russland entdeckt seine Gewaltherrscher wieder

Erst ein Stalin-Zentrum, jetzt eine Statue für Iwan den Schrecklichen, der seinen Gegnern das Herz herausschneiden ließ: Der russische Kulturminister sieht da kein Problem.

Von Julian Hans

Versteigerung
:Keiner will Lenin und Stalin

Ein Schwabe hatte die überlebensgroßen Denkmäler nach dem Zerfall des ehemaligen Ostblocks erhalten. Seine Söhne wollen sie loswerden - bislang vergebens.

Pressefreiheit
:Bissiger Witz gegen Bulgariens Oligarchen

Mit der ersten Satirezeitschrift des Landes wollen ein paar Karikaturisten die bulgarische Elite aufs Korn nehmen. Blöd nur, dass selbst der Pressevertrieb in der Hand eines humorbefreiten Superreichen ist.

Von Florian Hassel

SZ MagazinStalinkult in Georgien
:"Eine Aufarbeitung von Stalins Gräueltaten findet nicht statt"

Geschätzte 20 Millionen Todesopfer - die Bilanz des Stalinismus. In seinem georgischen Geburtsort wird Stalin noch immer von den Menschen verehrt. Der Fotograf Sebastian Hopp war vor Ort.

Interview von Kim Lucia Ruoff

Ungarn-Aufstand 1956
:Ungarns kurzer Traum von der Freiheit

Der Wiener Fotograf Erich Lessing setzte dem Ungarn-Aufstand mit seinen Bildern ein Denkmal. Besuch bei einem 93 Jahre alten Herrn, der damals alle Illusionen verlor.

Von Ruth Eisenreich

Zweiter Weltkrieg
:Stalins roter Netzwerker

Bis 1943 bastelte Stalins Botschafter Ivan Maiski an einer britisch-sowjetischen Annäherung. Seine nun veröffentlichten Tagebücher zeigen einen Hitler-Gegner, der gewitzt ist - und Polen verachtet.

Rezension von Jürgen Zarusky

Global-Betrachtung
:1946 - ein düsteres Jahr nach dunkler Zeit

Der Zweite Weltkrieg ist vorbei, der Kalte Krieg beginnt: Victor Sebestyen seziert 1946 aus verschiedenen Blickwinkeln auf verschiedenen Kontinenten - das ist ziemlich spannend.

Rezension von Robert Probst

Kriminalität
:BKA warnt vor Einwanderung russischer Mafia-Organisationen

Sie verursachen Milliardenschäden durch Wohnungseinbrüche und Ladendiebstähle, sagt BKA-Präsident Münch. Eine der gefährlichsten Banden soll in den sowjetischen Gulags der Stalin-Zeit entstanden sein.

Fotografie
:2200 Kilometer in den Fußstapfen des Großvaters

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg flieht Anatol Iwanowski aus einem russischen Gulag nach Polen. 70 Jahre später läuft sein Enkel Michal, ein Fotograf, die Strecke noch einmal.

Medien in Russland
:Putin gründet großen Staatspropaganda-Apparat

Auf Anordnung des russischen Präsidenten Putin geht die Nachrichtenagentur Ria Nowosti künftig in einer "Internationalen Informationsagentur" auf - und wird Teil eines Staatspropaganda-Apparates.

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