Helmut Kohl - Alt-Bundeskanzler von Deutschland - SZ.de

Helmut Kohl

Alles über den Alt-Kanzler der Bundesrepublik Deutschland

Helmut Kohl (1930-2017) hat die Bundesrepublik Deutschland 16 Jahre lang regiert - so lange wie kein anderer Kanzler vor ihm. Die einen feiern ihn als Kanzler der Einheit, als großen Europäer. Den anderen ist noch Kohls Ehrenwort im Kopf, das die CDU in eine tiefe Krise stürzte. Alles zum Altkanzler.

SZ PlusKlaus Töpfer
:Eine Instanz verstummt

Niemand hat die deutsche Umweltpolitik der vergangenen 50 Jahre so geprägt wie Klaus Töpfer – und das tat er bis ins hohe Alter hinein. Nun ist der CDU-Politiker mit 85 Jahren gestorben.

Nachruf von Michael Bauchmüller

SZ PlusARD-Doku "Geheimdiplomat Bundeskanzler"
:Der Unaufhaltsame

1988 reiste Helmut Kohl inoffiziell in die DDR. Ein Dokumentarfilm zeigt den Barrikadenbrecher in Höchstform. Nur Honecker wollte die Wirkung des Kanzlers nicht wahrhaben.

Von Holger Gertz

SZ PlusPolitik und Kulinarik
:Blutwurst und Helgoland-Hummer

Essen ist politisch, das wusste schon Konrad Adenauer – bis heute inszenieren sich deutsche Politiker wie Markus Söder und Olaf Scholz oft als Freunde einfacher Hausmannskost. Doch es gibt Ausnahmen. Eine Typologie.

Von SZ-Autorinnen und -Autoren

SZ PlusMeinungGeschichte
:Eine deutsch-deutsche Lernschwäche

Warum hat man im angeblich diktatursensiblen Osten so viel Verständnis für den Kreml? Über gefährliche Gedächtnislücken von Bayern bis Mecklenburg-Vorpommern.

Gastbeitrag von Anne Rabe

SZ PlusMeinungPrantls Blick
:Wie viele Tonnen wiegt Europa?

Vom globalen Gewicht und von der Zukunft Europas in Zeiten des Ukraine-Kriegs: Zwanzig Jahre nach der Osterweiterung sucht die EU ihre Bestimmung und findet sie nicht.

Von Heribert Prantl

SZ PlusKollwitz-Ausstellung in Frankfurt
:Mutter der Nation

Käthe Kollwitz wurde in beiden Deutschlands verehrt und darüber hinaus - ihre Kunst erdrückte das fast. Nun sind die Grafiken und Bronzen in Frankfurt zu sehen.

Von Kia Vahland

CDU
:Enkel-Frage unvermeidlich

Johannes Volkmann will in derselben Partei Karriere machen, in der sein Großvater Helmut Kohl lange an der Spitze war. Der nächste Schritt: Er kandidiert für den Bundesvorstand.

Von Robert Roßmann

SZ PlusMemoiren
:Ein Leben im Vollen

Wolfgang Schäuble hat seine Memoiren im Bewusstsein seines bevorstehenden Todes verfasst. Rücksicht musste er da auf niemanden mehr nehmen - nicht mal auf sich selbst.

Von Stefan Kornelius

Das Politische Buch
:Verschlungene Pfade

Ursula Weidenfeld hat eine deutsche Parallelgeschichte von 1949 bis 1990 geschrieben - über Demokratie und Diktatur und die Offenheit vieler Entwicklungen. Das Ergebnis ist lesenswert, farbig und vor allem fair.

Rezension von Werner Bührer

Das Politische Buch
:Wirtschaft first, Menschenrechte später

In seiner großen Analyse "Deals mit Diktaturen" schildert der Historiker Frank Bösch, wie deutsche Regierungen seit 1949 im Umgang mit Autokratien stets ohne ethische Skrupel agierten. Einerseits eine große Chronik der Skandale - andererseits verheddert sich der Autor bei der Methodik.

Rezension von Rainer Stephan

SZ PlusNordrhein-Westfalen
:Wofür die Narrenfreiheit gut ist

Jacques Tilly baut aufsehenerregende Motivwagen für den Rosenmontagszug. Der Düsseldorfer Satiriker ätzt gegen Mächtige und jene, die es werden wollen.

Von Christian Wernicke

SZ PlusRechtsstreit um Helmut Kohls geistiges Vermächtnis
:Schwan muss schweigen

Das OLG Köln interpretiert die Verschwiegenheitspflicht sehr weit - und untersagt dem Kohl-Biografen Heribert Schwan, vertrauliche Gespräche mit dem Kanzler auch nur sinngemäß wiederzugeben.

Von Wolfgang Janisch

SZ PlusEuropäische Medienpolitik
:Kohls Geschenk an die Konzerne

Vor 25 Jahren arbeitete die EU-Kommission an einer Richtlinie zur Bekämpfung der Medienkonzentration. Doch ein Brief aus Bonn torpedierte das Vorhaben. Das hat bis heute Folgen.

Von Alexander Fanta

SZ PlusEuropas letzter Ehrenbürger ist tot
:Merci, Monsieur Euro

Jacques Delors führte Europa aus der Krise bis zur gemeinsamen Währung. Er war der bis heute einflussreichste Chef der EU-Kommission. Sein Traum, der EU "eine Seele" zu geben, blieb jedoch unerfüllt.

Von Christian Wernicke

Nachruf auf Juliane Weber
:Kohls perfekte Maschinistin

Juliane Weber war die Büroleiterin von Helmut Kohl - und weit mehr als das. Sie bestimmte seinen Lebensrhythmus und wusste über den Bundeskanzler "alles", wie er selbst sagte. Nun ist die Hüterin seiner Macht gestorben.

Von Stefan Kornelius

SZ PlusNachruf auf Dieter Stolte
:Der Fernseharchitekt

Als Intendant prägte Dieter Stolte in der Ära Kohl das ZDF als die konservativere Variante des öffentlich-rechtlichen Fernsehens - und errichtete hochwertige Spartenkanäle.

Von Willi Winkler

SZ PlusAmpelkrise
:Der Koalitionsbruch, eine historische Ausnahme

Teile der FDP-Basis fordern einen Ausstieg aus der Ampel, der CSU-Chef redet einer großen Koalition das Wort. In der Geschichte der Bundesrepublik sind Koalitionsbrüche rar - doch alle hatten ihr eigenes Drehbuch.

Von Georg Ismar

SZ PlusDeutscher Alltag
:Fast wie in Weimar

Wenn mitteilungsfreudige Menschen bedeutsam klingen wollen, schlagen sie gerne den großen Bogen oder führen historische Vergleiche ins Feld. Das kann gut gehen, muss es aber nicht.

Von Kurt Kister

SZ Plus25 Jahre Rot-Grün
:"Wir wussten, dass wir was durchsetzen müssen"

Vor 25 Jahren kam die erste rot-grüne Bundesregierung ins Amt. Für die Grünen war vieles auch damals nicht leicht, aber man sei kampferprobter und wirtschaftsliberaler gewesen - meint Jürgen Trittin, einer der Architekten der Koalition.

Von Michael Bauchmüller und Georg Ismar

SZ PlusLars Windhorst
:Die riskanten Geschäfte des Lars Windhorst

In Hannover fürchten Eigentümer um ihre Wohnungen, in Flensburg warteten Arbeiter auf Löhne – und dann sind da auch noch Steuerschulden: Investor Lars Windhorst hat gerade überall Probleme. Wohin soll das noch führen?

Von Saskia Aleythe und Uwe Ritzer

Bürokratieabbau
:Warum dauert das so lange?

Schon vor 40 Jahren stellte der damalige Kanzler Helmut Kohl fest, dass zu viele Gesetze, Erlasse und Bestimmungen das Land lähmen. Bis heute klagen Unternehmen und Bürger über staatliche Hindernisse - obwohl es nicht an Versuchen mangelte, diese zu beseitigen.

Von Wolfgang Janisch

SZ PlusDas Politische Buch
:"Letztendlich steht schwarz auf weiß im Vertrag: Die Nato darf sich erweitern"

Die Historikerin Mary E. Sarotte präsentiert in ihrem Buch die "wahre Geschichte der Nato-Osterweiterung". Ein Gespräch über die Motive der Politiker im Jahr 1990, die merkwürdige Rolle von Hans-Dietrich Genscher und über Wladimir Putin, der Geschichte als Waffe benutzt.

Interview von Stefan Kornelius

Christdemokraten
:„Die CDU wird wieder schwarz“

Carsten Linnemann preist das neue Erscheinungsbild seiner Partei, das künftig Wahlplakate, Flaggen und Kugelschreiber zieren wird, als modern und nach vorn gerichtet an. Dabei weckt es auch Assoziationen in ganz andere Richtungen.

Von Robert Roßmann

SZ PlusPolitisches Essay: "Traumland"
:Deutsche, bitte heult leiser

Als Kind wanderte Adam Soboczynski von Polen nach Deutschland aus, also ins Paradies. "Traumland" erzählt so klug wie hochamüsant von einer Nation, die viel hat, vor allem: schlechte Laune.

Von Joachim Käppner

MeinungErinnerungskultur
:Jahrzehnt der Widersprüche

Aufklärung über den Nationalsozialismus hatte in der Bundesrepublik immer schon mit Geschichtsverfälschern zu kämpfen. Auch in den Achtzigerjahren, als in Niederbayern ein antisemitisches Flugblatt in der Tasche eines Schülers gefunden wurde.

Kolumne von Norbert Frei

SZ PlusDemokratie
:Was gegen Bestechlichkeit hilft

Der Jurist Peter Eigen ist der Vater von Transparency International. Seit 30 Jahren bekämpft die Organisation die Korruption weltweit.

Von Ronen Steinke

SZ PlusStreit um Buch
:Unterlassungserklärung zu Passagen in "Ich war Bild"

In seinem Sachbuch äußert sich der ehemalige "Bild"-Chef Kai Diekmann über den verstorbenen Altkanzler Helmut Kohl. Dagegen gehen dessen Söhne vor.

Von Anna Ernst

SZ PlusMeinungGeschichte
:Historische Lava

Im Streit um das Holocaust-Denkmal vor 25 Jahren übernahm der Historiker Reinhart Koselleck die Rolle der Kassandra. Die Geschichte hat ihn widerlegt.

Kolumne von Norbert Frei

SZ PlusHaus der Geschichte
:Was bin ich?

Olaf Scholz wird gerne als der Mann ohne Eigenschaften bezeichnet. Stimmt nicht, sagen sie im Haus der Geschichte, er ist der Mann mit der Aktentasche. Wie das Bonner Museum versucht, an die Dinge ranzukommen, die die Kanzler und ihre Zeit ausmachen.

Von Boris Herrmann, Georg Ismar (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

SZ PlusMeinungAuszeichnungen
:So nickelig war die CDU früher nicht

Große Kreuze und große Zeremonien: Wie Theodor Heuss für Konrad Adenauer den Orden erfand, den die Christdemokraten im Fall Angela Merkels nicht feiern wollen. Undankbarkeit ist auch eine Form der Selbstverzwergung.

Kolumne von Norbert Frei

SZ PlusDeutscher Alltag
:Frei nach Belieben

Mozart, Helmut Kohl und der Fuzzi mit dem Schießeisen: Manche Erinnerung erweist sich als trügerisch - vor allem, wenn man die Geschichte schon oft erzählt hat.

Von Kurt Kister

Das Politische Buch
:Ein Rätsel im Kampfanzug

Wolfram Pyta und Nils Havemann legen eine erstaunliche Biografie über Alfred Dregger vor. Sie zeichnen den CDU-Hardliner als Mann mit "natürlicher Führungsbegabung" und schwanken trotz aller reaktionärer Auftritte des Hessen zwischen Befremden und offener Bewunderung.

Von Ralf Husemann

SZ PlusErweiterung des Kanzleramts
:Versailles an der Spree

Das Kanzleramt in Berlin soll doppelt so groß werden, für fast eine Milliarde Euro? Danke, vielleicht gerade lieber nicht!

Von Peter Richter

SZ PlusKanzlerakten
:Meine Unterschrift, meine Akte

Staatliche Entscheidungen müssen nachvollziehbar bleiben - das ist ein Prinzip der Demokratie. Dokumente von Amtsträgern gehören also ins Archiv. Doch Deutschlands Regierungschefs sind mit dem Grundsatz bisher eher nachlässig umgegangen.

Von Boris Herrmann und Georg Ismar

SZ PlusMaaßen und die CDU
:Wo verläuft die Grenze nach rechts?

Die CDU will Hans-Georg Maaßen loswerden. Das Ultimatum an den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten wirft Fragen auf, die sich den Unionsparteien seit ihrer Gründung stellen.

Von Jan Bielicki und Iris Mayer

SZ PlusExklusivPolitiker-Porträt
:Kennen Sie diesen Mann?

Konrad R. Müller hat alle deutschen Regierungschefs seit Adenauer fotografiert, jetzt auch Olaf Scholz. Das Porträt ist die beste Antwort auf die Frage, wer der Bundeskanzler eigentlich ist.

Von Nils Minkmar

SZ PlusTheo Sommers Erinnerungen
:Journalismus als Plaisir

Die Memoiren des Journalisten, Chefredakteurs und Herausgebers der "Zeit" Theo Sommer erinnern an eine Zeit, als dieser Beruf noch gut bezahlt wurde und der Macht nahestand.

Von Willi Winkler

SZ PlusEröffnung der Kohl-Stiftung
:"Das Undenkbare, schier Unvorstellbare mitdenken"

Auf der Eröffnungsfeier der "Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung" spricht Altkanzlerin Angela Merkel über ihren Vorvorgänger, aber auch über den Krieg in der Ukraine und Wladimir Putin.

Von Boris Herrmann

SZ PlusMeinungPrantls Blick
:Der Großvater der Republik

Eine Laudatio zum 80. Geburtstag von Wolfgang Schäuble, dem erfahrensten Politiker Europas.

Von Heribert Prantl

Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung
:Auch nach dem Tod noch Einheitskanzler

Die Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung feiert im September ihren Start - 40 Jahre nachdem Kohl das Amt antrat. Als Festredner werden die Rivalen Friedrich Merz und Angela Merkel erwartet.

Von Johannes Korsche

SZ PlusZum Tod von Michail Gorbatschow
:Vom unerfüllten Traum, eine Diktatur zu demokratisieren

Er hat den Kalten Krieg beendet, die Wiedervereinigung ermöglicht - und sich selbst als Führer eines Weltreichs abgeschafft. Nun ist Michail Gorbatschow im Alter von 91 Jahren gestorben.

Von Lars Langenau

SZ Plus30 Jahre Rostock-Lichtenhagen
:Ein Anschlag und sein Nährboden

Wie es dazu kommen konnte, dass Rassisten im August 1992 in Rostock-Lichtenhagen ein Haus anzündeten, in dem Vietnamesen wohnten – und warum Deutschland für viele Menschen noch heute gefährlich ist.

Von Nina von Hardenberg , Jan Bielicki und Rainer Stadler

MeinungCDU
:Die große Umarmung

Unter Friedrich Merz schreibt sich die Partei eine Grundwertecharta und belohnt sich für ihre disziplinierte Arbeit in der Opposition. Aber die Erneuerung hat gerade erst begonnen.

Kommentar von Stefan Kornelius

SZ PlusMeinungEnergiepolitik
:Die Deutschen wollten diese Russlandpolitik

Fast überall heißt es nun, die Politiker hätten gegenüber Putin versagt. Doch wer ihnen allein die Schuld für Russlands Angriffskrieg zuschieben will, macht es sich zu einfach.

Kolumne von Norbert Frei

SZ PlusMeinungZeitgeschichte
:Was wäre, wenn...?

Am 27. April 1972 scheiterte das Misstrauensvotum gegen die Entspannungspolitik. Willy Brandt blieb Bundeskanzler. Ein paar Fragen, für den Fall, dass es damals anders ausgegangen wäre.

Kolumne von Heribert Prantl

SZ PlusDeutschland um 1980
:So deutsch, so ernst

Die Exotik des Archaischen: Das Landesmuseum Bonn zeigt Fotografien aus der BRD und der DDR um 1980 - und bleibt dabei erfreulich nostalgiefrei.

Von Willi Winkler

SZ PlusBundesregierung
:Zwischen Magie und Erosion

Michael Mertes beschreibt fundiert die Zyklen der Macht, von Aufbruch und Niedergang in der Republik seit 1949. Im Grunde ist dies nichts weniger als eine Handlungsanleitung für Olaf Scholz.

Von Werner Weidenfeld

SZ PlusGewinner der Pandemie
:Aber helau!

Leidet alle Welt unter Corona? Nein! Dank der Gewerbesteuern von Biontech erstrahlt Mainz in frischem Gold.

Von Nils Minkmar

Ende des Kalten Kriegs
:Wurde die Sowjetunion vom Westen verraten?

Nach russischer Lesart gab es eine Zusage an den sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow, dass sich die Nato nicht ausdehnen würde. Bis heute beharrt Russland auf dieser Deutung. Die Archive sind da längst weiter.

Von Stefan Kornelius

Rechtsstreit um Helmut-Kohl-Bestseller
:Kohl-Witwe verliert vor Gericht

Maike Kohl-Richter erhält keine Entschädigung für die "Kohl-Protokolle". Sie hatte auf eine Millionen Euro geklagt.

Gutscheine: