Gerhard Schröder

Bundeskanzler von 1998 - 2005

Berlin
:Ex-Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye ist tot

Von 1998 bis 2002 war er Sprecher der Bundesregierung von Gerhard Schröder. Später kämpfte der Journalist und Autor mit seinem Verein „Gesicht Zeigen!“ gegen Rechtsextremismus.

Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1990
:Wo bleibt der Reformator?

Hartmut Berghoff seziert Deutschlands aktuelle Wirtschaftspolitik. Er sieht keinen Anlass für Untergangsstimmung, aber die Rolle des Staates bereitet ihm einige Sorgen. Über den schmalen Grat zwischen historischer Betrachtung und Tagespolitik.

SZ PlusRezension von Dietmar Süß

ExklusivJobs der Zukunft
:Welche Regionen und Branchen gewinnen und verlieren

Der deutsche Arbeitsmarkt ändert sich in den kommenden zehn Jahren drastisch. Finden Sie hier heraus, wie sich die Beschäftigung in der eigenen Stadt oder im eigenen Landkreis entwickelt.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken, Stefan Kloiber und Marie-Louise Timcke

Ukraine-Krieg
:Bundesregierung bereitet sich auf Gespräche mit Russland vor

Noch verhandelt Europa nicht direkt mit Russland über ein Ende des Krieges in der Ukraine. Aus Berliner Regierungskreisen heißt es nun, das wolle man bald ändern.

Von Georg Ismar und Henrike Roßbach

MeinungKrieg in der Ukraine
:Soll Merkel für Europa verhandeln? Das ist die falsche Frage

Die öffentliche Suche nach einem europäischen Unterhändler lenkt davon ab, dass Wladimir Putin immer noch nicht zu Verhandlungen bereit ist. Der Druck auf ihn aber steigt.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

MeinungMerz beim DGB
:Wer Angst sät, erntet Pfiffe

Der Kanzler haut gern mal einen raus. Dabei ist klar: Die überfälligen Sozialreformen werden nur im Dialog mit Gewerkschaftern und Arbeitgebern gelingen. Spalten bringt nichts.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

Ukraine-Krieg
:„Wir sind strategische Partner“

Verteidigungsminister Boris Pistorius kündigt beim Besuch in Kiew an, gemeinsam mit der Ukraine „modernste unbemannte“ Waffensysteme zu entwickeln.

Glosse
:Das Streiflicht

Nein, es darf natürlich nicht sein, dass nun Gerhard Schröder mit Putin über das Kriegsende berät. Und doch ist da so ein Gefühl, dass es in der Politik schon einmal wirkungsvoller zuging.

SZ Plus

SZ am Abend
:Nachrichten vom 10. Mai 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

MeinungGerhard Schröder als Vermittler
:Klingt da bei Putin etwa Verzweiflung durch?

Nun schlägt der russische Präsident also tatsächlich seinen alten Buddy als Schlichter im Ukraine-Krieg vor. Das ist ein Scheinangebot, mit dem er davon ablenkt, dass es gerade gar nicht gut für ihn läuft.

SZ PlusKommentar von Sebastian Gierke

Antike
:Verlieren wie die alten Römer

Eine Historikerin erforscht den Umgang mit Wahlniederlagen im alten Rom und muss feststellen: Manches hat sich nicht geändert. Eine SZ-Typologie der Verlierer – vom Modell Merz bis zum Muster Lindner.

SZ PlusVon Jan Krüßmann, Illustration: Lina Moreno

MeinungReform der Sozialversicherung
:Weglächeln ist keine Option mehr

Die Bundesregierung nimmt sich die Sozialversicherung vor. Sie wird aber nur Erfolg haben, wenn die Wirtschaft wieder wächst und die Veränderungen fair sind. Ideen gibt es genug.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

MeinungKrise
:Wie das große Reformpaket für Deutschland gelingen kann

Die Bundesregierung muss bei Rente, Gesundheit und Arbeitsmarkt einiges verändern, um das Land vor dem Abstieg zu bewahren. Die Reformen brauchen ein soziales Gesicht, damit sie nicht die Zustimmung zur AfD hochtreiben.

SZ PlusEssay von Alexander Hagelüken

Konjunktur
:Ist Deutschland wieder der „kranke Mann Europas“?

Wie vor 25 Jahren ist die Bundesrepublik  das Wachstumsschlusslicht  in der EU. Doch der Vergleich mit der Vergangenheit hinkt – denn in manchen Bereichen steht Deutschland heute besser da, in anderen dramatisch schlechter.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt und Roland Preuß

MeinungWirtschaftspolitik
:Klingbeils Reformkatalog geht weit über Schröders Agenda hinaus

Nach dem Schock der jüngsten SPD-Wahldebakel kündigt der Parteichef ein großes Reformpaket an. Aber ist das jetzt der große Wurf, den immer alle fordern? Tatsächlich spricht manches dafür.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Geschichtsbild
:Agenda gestern. Und heute?

Inzwischen verspüren in der SPD manche eine gewisse Sehnsucht nach Gerhard Schröder. Dieser verantwortete die Arbeitsmarktreform „Agenda 2010“. Sein früherer Assistent Lars Klingbeil legte jetzt eigene Ideen vor.

Von Joachim Käppner

Altkanzler Schröders Rat an die SPD
:„Eigentlich braucht das Land jetzt eine neue Agenda-Politik“

Klar, die Putin-Freundschaft ist ein echtes Problem. Aber in der SPD geht jetzt, wo die Krise tief und der Reformbedarf groß ist, bei einigen eine gewisse Schröder-Sehnsucht um. Ein Besuch beim Altkanzler.

SZ PlusVon Georg Ismar

„Berliner Zeitung“
:Von Lissabon bis zum Ural

Gerhard Schröder hat einen Gastbeitrag in der „Berliner Zeitung“ geschrieben, der sich über weite Strecken liest wie die Rede von J. D. Vance in München. Warum hier auch das Medium die Nachricht ist.

SZ PlusVon Felix Stephan

Glosse
:Das Streiflicht

Man dürfe nicht dämonisieren, sagen ein paar Teufelskerle von gestern. Man sollte sie ernst nehmen, denn sie kennen sich zuweilen mit der Hölle aus.

SZ Plus

MeinungStromausfall in Berlin
:Was macht eigentlich der Regierende Bürgermeister so?

Polizei, Feuerwehr und Techniker geben nach dem Brandanschlag ihr Bestes. Nur von Kai Wegner ist mal wieder nicht viel zu sehen.

SZ PlusKommentar von Meredith Haaf

Ifo-Präsident Clemens Fuest
:„Alles mit Geld zuschütten, dafür braucht es nicht viel Mut“

Das Jahr 2025 hat Ifo-Präsident Clemens Fuest schon abgehakt. 2026 könnte wirtschaftlich vielleicht etwas besser werden, aber eine Garantie für Wachstum gebe es nicht, im Gegenteil. Schuld daran sei auch die Bundesregierung.

SZ PlusInterview von Caspar Busse und Thomas Fromm

Leute
:„Eine schöne Tasse Kaffee, ein bisschen ‚Radiohead‘ – und ein guter Stuhlgang“

Kate Winslet bekämpft ihren Ärger über böse Schlagzeilen mit einfachen Mitteln, Ski Aggu will eine Pause machen und Kunal Nayyar bezahlt nachts fremder Leute Arztrechnungen.

Altkanzler vor U-Ausschuss
:Scholz nennt Nord-Stream-Bau eine „strategische Fehlentscheidung“

Der Altkanzler muss als Zeuge im Nord-Stream-Untersuchungsausschuss aussagen. Erstmals spricht er öffentlich über einen Deal, den er den USA angeboten hatte.

SZ PlusVon Jana Stegemann

SZ MagazinAußenpolitik
:»Die Frage ist: Wer sind wir Deutschen?«

In der Ära von Trump und Putin muss sich Deutschland neu zurechtfinden. Ein Gespräch mit Ex-Außenminister Joschka Fischer über den Neo-Nationalismus, Schröders Draht in den Kreml und späte Erkenntnisse seiner Generation.

SZ PlusInterview von Thomas Bärnthaler und Gabriela Herpell

Generationengerechtigkeit
:Warum das Rentenpaket vor allem die Jüngeren belastet

Wenn es nach der schwarz-roten Koalition geht, sollen die Renten weiter mit den Löhnen steigen, finanziert durch die Steuerzahler. Das verteilt die Milliardenkosten etwas, ändert aber nichts an der grundsätzlichen Schieflage.

SZ PlusVon Roland Preuß

MeinungStadtbild-Debatte
:Der Bundeskanzler wollte was mit Migration sagen. Nur was?

Mit seiner „Stadtbild“-Aussage versagt Friedrich Merz auf dem zentralen Feld der Politik: der Sprache. Das ist beunruhigend.

SZ PlusEssay von Nils Minkmar

Gerhard Schröder zu Nord Stream 2
:„Herr Vorsitzender, können Sie diesen Mist beenden“

Gerhard Schröder verteidigt als Zeuge im Schweriner Landtag den Bau von Nord Stream 2 und die Klimaschutzstiftung. Es wird ein mehr als denkwürdiger Auftritt des Altkanzlers.

SZ PlusVon Jana Stegemann

SZ-Serie „Ein Anruf bei ...“
:Die Erfindung der afrikanischen Currywurst

Fabian Förster aus Lemgo in Nordrhein-Westfalen betreibt eine Currywurstbude in Nairobi und versucht, die Kenianer für deutsche Wurst zu begeistern. Sein nächstes Projekt: die Kohlroulade.

Interview von Paul Munzinger

Autoindustrie
:„Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel“

Seit 30 Jahren darf die Autoindustrie regelmäßig zu Spitzentreffen ins Kanzleramt. Für sie lohnt sich das: Gegen vage Zusagen gab es meistens handfeste Hilfen.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Interview mit Martin Herrenknecht
:„Alte Cowboys sind immer noch sehr geschätzt“

Vor fünfzig Jahren gründete Martin Herrenknecht sein Tunnelbohr-Unternehmen. Im Interview erklärt er, wieso er eine Reichensteuer zahlen würde und auch mit 83 Jahren nicht ans Aufhören denkt.

SZ PlusInterview von Kerstin Bund und Caspar Busse

Friedrich Merz
:Die Emotionen eines Kanzlers

Der Regierungschef kämpft in einer Rede mit den Tränen. Auch seine Vorgänger im Amt haben schon emotionale Momente erlebt. Was aber passiert, wenn aus Gefühlen Politik wird?

SZ PlusVon Daniel Brössler, Henrike Roßbach

Geschichtsbild
:Zwei Männer und eine CD-Rom

Vor 23 Jahren wurde der deutsche Sozialstaat zuletzt hart reformiert. Peter Hartz, damals VW-Vorstand, leitete die Kommission, welche die Vorschläge dafür erarbeitete.

Von Lisa Nienhaus

Historische Alleingänge
:Die Coups der Kanzler

Viel wird derzeit über den „Alleingang“ von Friedrich Merz beim Thema Israel geredet. Einsame Entscheidungen haben aber schon viele Kanzler getroffen und eine Kanzlerin auch. Nicht immer waren Sachargumente ausschlaggebend.

SZ PlusVon Robert Probst

Gerhard Schröder und Nord Stream 2
:Betr.: Meine Zeugenaussage

Altkanzler Gerhard Schröder sollte vor Abgeordneten in Schwerin aussagen, doch er kam nicht – wegen eines Burn-outs. Jetzt versucht er es schriftlich. Jede Verantwortung lehnt er ab.

Von Michael Bauchmüller und Georg Ismar

Leute
:Im Namen der (pink-weiß-gestreiften) Rose

David Beckham trägt König Charles am Revers, Schriftstellerin Donna Leon tauscht Marmelade gegen Kuhmist, und „Tatort“-Kommissar Richy Müller wechselt die Seiten.

Kanzlerwahlen in Deutschland
:Knapp war es schon öfter

Mehr als einen Wahlgang hat vor Friedrich Merz noch kein Bundeskanzler gebraucht, um ins Amt zu gelangen. Aber Erfahrungen mit hauchdünnen Mehrheiten haben bereits frühere Kandidaten gemacht.

SZ PlusVon Robert Probst

Bundesverwaltungsgericht
:Altkanzler Schröder scheitert mit Büro-Klage

Gerhard Schröder hatte beim Bundesverwaltungsgericht Revision eingelegt, weil er seinen Anspruch auf ein Bundestagsbüro und Mitarbeiter durchsetzen wollte. Jetzt hat das Gericht die Klage abgewiesen – doch zu Ende ist der Rechtsstreit womöglich noch nicht.

Von Wolfgang Janisch

Geschichte einer umstrittenen Erdgasleitung
:Der Nord-Stream-Skandal-Strudel

Das Projekt Nord Stream ist nicht vom Krieg in der Ukraine zu trennen. Das macht ein neues Buch über die Geschichte der Gasleitungen deutlich. Und nebenbei fügen die Autoren der langen Liste an Ungereimtheiten um die Gasleitungen noch ein paar weitere hinzu. Eine führt sogar bis ins Kanzleramt.

SZ PlusRezension von Nicolas Freund

Leute
:„Uns war wirklich nichts zu blöd“

Ex-Chefredakteur Kai Diekmann zeigt Reue über so manche Berichterstattung der „Bild“, eine Ärztin wird „Miss Germany“, und Jürgen Klopp hat eine Meinung zu „Let’s Dance“.

Altkanzler
:Schröder leidet an Burn-out

Der ehemalige Kanzler hat sich wegen Gesundheitsproblemen in Behandlung begeben. Im Untersuchungsausschuss zu Nord Stream 2  wird er auf absehbare Zeit nicht aussagen können, sagt sein Arzt.

Von Dominik Fürst und Georg Ismar

Deutsche Russlandpolitik seit der Wiedervereinigung
:Falsch abgebogen

Der Historiker Bastian Matteo Scianna hat für die deutsche Russlandpolitik die Metapher vom „Sonderzug nach Moskau“ erdacht.  Schonungslos zeigt er die Fehler von Kohl, Schröder, Steinmeier und Merkel auf.

SZ PlusRezension von Daniel Brössler

Untersuchungsausschuss in Schwerin
:Der Nord-Stream-Bluff fliegt auf

Der frühere Nord-Stream-Chef Matthias Warnig muss im Schweriner Untersuchungsausschuss aussagen. Er bringt die Regierung von Manuela Schwesig in einem zentralen Punkt in Erklärungsnot.

SZ PlusVon Georg Ismar

Korrekturen
:Gerhard Schröder und Science-Fiction

Des Ex-Kanzlers Abkehr von den USA in Hannover, und eine Odyssee im Weltraum wegen eines bösen Bordcomputers.

Ministerpräsident wird Kommentator
:Tor für Söder: Wie die Politik den Fußball vereinnahmt

Bayerns Ministerpräsident ist nahezu omnipräsent in den Medien. Nun darf er auch noch ein Bundesligaspiel des 1. FC Nürnberg kommentieren. Und das mitten im Wahlkampf. Ein Zufall?

Von Thomas Balbierer

Vertrauensfrage
:„Ich habe wirklich nächtelang nicht geschlafen“

Die bisher letzte Vertrauensfrage war umstrittener als die heutige. Weil sie nicht zwingend war und eine einsame Entscheidung des Kanzlers. Aber Gerhard Schröder würde es genauso wieder machen.

SZ PlusVon Georg Ismar und Nicolas Richter

Kolumne „Schön doof“
:Ich schraube, also bin ich

Neuerdings kann man Altkanzler Gerhard Schröder auch als Heimwerker beobachten – seiner Frau sei Dank. Aber ob das gut geht?

Von Titus Arnu

Ampelkoalition
:Lasst es gut sein

Wer außer der Jungen Union bejubelt Friedrich Merz? Aber wenn Regierungen am Ende sind, sind Regierungen am Ende. Zu den letzten Zuckungen der Ampel – und dem Ende von Koalitionen.

SZ PlusEin Essay von Kurt Kister

Verhältnis zu Russland
:„Eine Schande für die deutsche Sozialdemokratie“

Wohin treibt nur die SPD? Sie einigt sich in Sachen Krieg und Frieden mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht in Brandenburg – und streitet über ein Lob für Gerhard Schröder, der wiederum Donald Trump lobt und sich mit Viktor Orbán trifft. Parteimitglieder warnen vor einer Rolle rückwärts.

Von Georg Ismar

Krise der Bundesregierung
:Schröder fordert Friedensinitiative von Scholz

Kaum ein Thema war in den ostdeutschen Wahlkämpfen so dominant wie Russlands Krieg gegen die Ukraine. Nun meldet sich ein alter Bekannter der SPD zu Wort – und fordert, Lehren zu ziehen.

SZ PlusVon Georg Ismar

Bürgergeld
:Berlin, wir haben ein Problem

Mit dem Bürgergeld wollte die SPD das Trauma Hartz IV überwinden und verlorene Wähler zurückholen. Dumm nur, dass sie dadurch noch viel mehr verloren hat. Von einer Partei, die es sich selbst schwer macht.

SZ PlusVon Georg Ismar und Roland Preuß

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