Franz Josef Strauß

Das große Strauß-Spezial

Als Ikone bayerischer Lebensart wird Franz Josef Strauß noch immer gefeiert, seine politischen Erfolge, seine Niederlagen, aber auch seine Eskapaden sind unvergessen. Über damals und heute, Kultur, Politik und das Leben in Bayern ohne FJS.

MeinungBundesrepublik
:Der Pazifismus hat eine große Vergangenheit – aber keine Gegenwart

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl
Portrait (freie Mitarbeit) Heribert Prantl

MeinungPrantls Blick
:So funktioniert eine Gewaltspirale

Vor vierzig Jahren wurde aus den Protesten gegen die atomare Wiederaufarbeitungsanlage die Pfingstschlacht von Wackersdorf.

SZ PlusVon Heribert Prantl

Serie „Wie hast du dich verändert?“
:Das Sprungbrett-Amt

Dieser Job war immer wie ein Sprung in ein Becken, in dem sich manchmal Wasser befand. Manchmal aber auch nicht. Von Franz Josef Strauß bis Boris Pistorius: Wie hast du dich verändert, Verteidigungsminister?

SZ PlusVon Kurt Kister

Historie
:Mit Disziplin und Rotwein

Zumindest nachträglich gilt die Große Koalition von 1966 bis 1969 als Erfolgsgeschichte. Was aber hatte sie, was ihrer Wiedergängerin seit 2025 fehlt?

SZ PlusVon Joachim Käppner

MeinungAfD in Sachsen-Anhalt
:Dieser Partei ist die Pflege ihrer Ressentiments wichtiger als die Pflege ihrer Wähler

Ein Blick ins Wahlprogramm der Rechtsradikalen zeigt: Ihnen geht es um ganz andere Dinge als den meisten Menschen im Land.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

MeinungBayerns Regierungspartei in der Krise
:Die CSU – eine Partei zum Bemitleiden

Einst strotzte die Partei vor Vitalität. Heute erinnert ihr Chef Markus Söder stark an den späten Dieter Reiter.  Und die nächste Wahl ist ausgerechnet im Herbst 2028 – wenn sich der Todestag von Franz Josef Strauß zum 40. Mal jährt.

SZ PlusKommentar von Sebastian Beck

Franz Josef Strauß und seine Reisen
:„Wennst in die Luft gesprengt wirst, kriegst a Staatsbegräbnis“

Franz Josef Strauß hatte viele Facetten. Eine davon war seine Reiselust. Sohn Max und der enge Strauß-Freund Karl Dersch erinnern sich an eine ganz besondere Reise.

Von Peter Fahrenholz

Historie
:Der Griff nach der Bombe

Deutschland fürchtet in der Ära Trump, dass der nukleare Schutz durch die USA verloren gehen könnte. Im Kalten Krieg hatten Kanzler Adenauer und Verteidigungsminister Strauß für diesen Fall eine radikale Idee: eigene deutsche Atomwaffen.

SZ PlusVon Georg Ismar und Joachim Käppner

MeinungWahlkampf in Bayern
:Wie die AfD dreist Franz Josef Strauß klaut

Beim Dreikönigstreffen der AfD kam kaum eine Rede ohne Verweis auf den CSU-Heiligen aus – mit der These, dieser würde heute die Rechtsaußen-Partei wählen. Doch das ist ziemlicher Unsinn.

SZ PlusKolumne von Johann Osel

Krisenkonzern aus München
:Großaktionäre wollen prominente Baywa-Aufseher loswerden

Der Agrarkonzern ist in einer schweren Krise, jetzt soll der Aufsichtsrat umgebaut werden: Verlassen CSU-Politikerin Monika Hohlmeier und Bauernpräsident Joachim Rukwied das Unternehmen?

Von Caspar Busse und Jan Diesteldorf

Jagdschloss Thiergarten
:Altes Thurn-und-Taxis-Schloss brennt nieder

In der Nacht auf Montag bricht in dem alten Jagdschloss der Adelsfamilie Thurn und Taxis Feuer aus. Das historische Gebäude bei Donaustauf erlangte in den 1980er-Jahren überörtliche Bekanntheit.

Gestrandete Passagiere am Münchner Flughafen
:Zusammengerollt neben der Putzmaschine

Innerhalb von 24 Stunden durchkreuzen Drohnensichtungen am Münchner Flughafen die Reisepläne von rund 10 000 Menschen. Viele müssen die Nacht auf Samstag auf dem kalten Boden im Terminal verbringen. Warum es trotzdem ruhig bleibt.

SZ PlusVon René Hofmann

Vermächtnis des CSU-Übervaters
:Was aus Bayern und der CSU geworden wäre, wenn Franz Josef Strauß 90 Jahre alt geworden wäre

Besuch von einem „windigen Bürscherl“ und umjubelte Grußworte: Am Tag, an dem FJS seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte, wagte Michael Stiller ein Gedankenspiel. Zum 80. SZ-Jubiläum hier der Originaltext vom 6. September 2005.

Von Michael Stiller

Tod von Franz Josef Strauß
:Der Tag, an dem Bayern einen Moment stillstand

1988 brach der damalige Ministerpräsident Franz Josef Strauß bei einem Jagdausflug zusammen und starb zwei Tage später im Krankenhaus in Regensburg. Damals gab es noch keine schnellen Online-Meldungen und keine Infos per Handy, die Journalisten harrten vor Ort aus. Zum 80. SZ-Jubiläum hier der Originaltext vom 4. Oktober 1988.

Von Christian Schneider

Proteste gegen die WAA
:Eskalation in Wackersdorf: Polizei setzte Gas gegen Demonstranten ein

Die Proteste gegen die geplante Wiederaufbereitungsanlage in der Oberpfalz begleitet die SZ viele Jahre lang. Immer wieder eskaliert die Situation und es gibt Verletzte. Zum 80. SZ-Jubiläum hier der Originaltext vom 2. April 1986.

Von Hannes Krill

Walhalla in Donaustauf
:Muss die Heimstatt deutscher Heldenhäupter moderner werden?

Seit jeher wird gestritten, welche Köpfe in die Walhalla dürfen – König Ludwig I. hatte die Ruhmeshalle bauen lassen, um der Bevölkerung Vorbilder zum Nacheifern vorzustellen. Doch ist das noch zeitgemäß? Oder müsste mal umsortiert werden?

SZ PlusVon Hans Kratzer

MeinungGesellschaft
:Wer die deutsche Einheit will, versuche es mit Entspannungspolitik – im Innern

Ob es um Zuwanderung geht oder Rente, um Israel oder Putin: Viel zu oft leistet sich das Land ein Moralspektakel. Wer zur Einheit beitragen will, gibt die Kulturkämpfe auf und geht lieber den simplen und praktischen Fragen nach.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

Donaustauf in der Oberpfalz
:Die letzten Plätze sind vergeben: Strauß und Arendt kommen in die Walhalla

Der  „Vater des modernen Bayern“ und die „unabhängige Denkerin“ sollen die beiden noch möglichen Büsten in der Ruhmeshalle bei Regensburg bekommen - mögliche weitere Prominente werden anders dargestellt.

Von Thomas Balbierer

Die Promis auf der Wiesn an Tag 7
:Matthäus mit neuer Partnerin, Kerth mit Champagnerflaschen-Unfall

Verena Kerth hat von einer Magnumflasche einen so großen blauen Fleck, „dass ich ihn nicht einmal mehr mit Make-up abdecken kann“. Arnold Schwarzenegger zeigt Sohn Christopher seinen Lieblingsplatz. Die Wiesnpromis vom Freitag.

Von Philipp Crone

Gedenkveranstaltung
:Neue Dokumente zum Oktoberfest-Attentat – und weiter viele Fragen

Zwölf Menschen werden bei dem rechtsterroristischen Anschlag auf dem Oktoberfest ermordet – mögliche Hintermänner werden nie ermittelt. 45 Jahre danach, kurz vor der Gedenkfeier in München, veröffentlichte das Bundesarchiv neue Dokumente.

Von Martin Bernstein

Neue Ruhmestempel braucht das Land
:Mehr Ehre! Auch für die Lebenden

Franz Josef Strauß in die Walhalla und Markus Söder in die „Halle der Erwartung“ – neben Alfons Schuhbeck und Monika Gruber. Wenn das mal keine großartige Idee ist.

Glosse von Roman Deininger

Politische Rhetorik
:Heuchelmörder im Hohen Haus

Moralische Anwürfe statt Argumente – so machen Abgeordnete im Bundestag gern Punkte. Über den rhetorischen Kampfbegriff der „Heuchelei“.

SZ PlusVon Willi Winkler

Glosse
:Bayern hat die Superstars

Wie in aller Welt kam Markus Söder auf die Idee, Hannah Arendt neben Franz Josef Strauß in der Walhalla zu verewigen? Ein garantiert authentischer Einblick in die Entscheidungsfindung des bayerischen Ministerpräsidenten.

SZ PlusVon Willi Winkler

Söder will CSU-Übervater ehren
:Franz Josef Strauß soll in die Walhalla

Zwei Plätze gibt es derzeit noch in Bayerns Ruhmeshalle – und einer soll an das Idol von Ministerpräsident Markus Söder gehen: Er wünscht sich einen Platz für Franz Josef Strauß. Außerdem ist Hannah Arendt vorgeschlagen.

Von Katja Auer und Johann Osel

Bayerische Zeitgeschichte
:Wie Strauß sich den Amerikanern andienen wollte

Unterlagen des amerikanischen Außenministeriums dokumentieren einen Anruf des CSU-Vorsitzenden im Jahr 1980: Demnach wollte er Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński Informationen zukommen lassen – anonym.

Glosse von Sebastian Beck

Streit um Waffenlieferungen
:Wie Franz Josef Strauß die Israel-Politik der CSU noch immer prägt

Der CSU-Politiker fädelte heimlich Waffendeals zwischen Deutschland und Israel ein und trieb so die Annäherung beider Staaten voran. Seine Haltung dominiert die Partei bis heute.

Von Thomas Balbierer

Mentalität und Tradition
:Wie die Metzger Bayern prägten

Der Berufsstand der Metzger hat Land und Leute über Jahrhunderte hinweg beeinflusst. Will man die Geschichte Bayerns in ihrer ganzen Tiefe erfassen, muss man sie unbedingt aus der Warte des Metzgerwesens betrachten.

Kolumne von Hans Kratzer

50 Jahre China und Bayern
:Als Franz Josef Strauß in China Mao Zedong traf

Der CSU-Übervater war 1975 der erste Deutsche, dem der KP-Vorsitzende eine Audienz gewährte. China spielt bis heute eine zentrale Rolle in der berüchtigten bayerischen Nebenaußenpolitik, die Strauß begründete.

Von Roman Deininger und Andreas Glas

Prominenter Name
:Warum Franz-Josef Strauß die CSU verlässt

Ein Namensvetter des CSU-Übervaters kehrt der Partei den Rücken. Dabei hatte FJS ihm schon zur Taufe gratuliert.

Von Michael Morosow

MeinungPrantls Blick
:Leo der Zornige

Nachruf auf einen kreuzbraven Widerständler: Als Priester war Leo Feichtmeier das geistliche Gesicht des Protests gegen den Bau einer atomaren Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Nun ist er im Alter von 91 Jahren gestorben.

Von Heribert Prantl

Biografie über KoKo-Chef Schalck-Golodkowski
:Der Milliarden-Mann der DDR

Keiner wandelte sicherer auf dem schmalen Grat zwischen Kommunismus und Kapitalismus. Norbert F. Pötzl hat das abenteuerliche Leben des Alexander Schalck-Golodkowski zwischen Stasi-Tätigkeit, dubioser Devisenbeschaffung und veruntreuten Geldern spannend rekonstruiert.

SZ PlusRezension von Ralf Husemann

Glosse
:Das Streiflicht

Der Button mit der Aufschrift „Atomkraft? Nein danke“ wird fünfzig Jahre alt. Ob wir ihn noch weitere Jahrzehnte gebrauchen können?

SZ Plus

Buch über „Das Kanzleramt“ in der frühen BRD
:Diese lästige Demokratie

NS-Vergangenheit verharmlosen, alte Kameraden fördern, Pressefreiheit und Forschung behindern – das war der Dreiklang aus dem Bonner Kanzleramt bis zum Ende der 1960er. Eine umfassende Studie bringt bislang unbekannte Details aus der Schaltzentrale der Macht ans Licht.

SZ PlusRezension von Willi Winkler

Politischer Aschermittwoch
:„Söder arbeitet sehr emotiv, mit empfundener Bedrohung und Bevormundung“

Der Politologe Daniel Nagl hat zum politischen Aschermittwoch promoviert. Er erklärt, warum die Veranstaltung mehr ist als verbales Draufhauen, wie Markus Söder Ängste schürt und wer zur Vorbereitung ein Bier trinken sollte.

SZ PlusInterview von Thomas Balbierer

CDU und CSU
:Schwierige Geschwister

In der Union hat es oft Streit gegeben. Aber am schlimmsten war es immer, wenn sich der CSU-Chef für den Besseren im Kanzleramt hielt. So wie einst Franz Josef Strauß gegen Helmut Kohl. Später Edmund Stoiber gegen Angela Merkel. Und heute Markus Söder gegen Friedrich Merz.

SZ PlusVon Peter Fahrenholz

Bundestagswahl 2025
:Söder gibt Merz „volle Rückendeckung“

Bei der Vorstellung der CSU-Plakate für den Bundestagswahlkampf wird der Schulterschluss mit der CDU augenfällig. Die beiden Parteichefs bewerben die zentralen Botschaften der Union gemeinsam. Strauß hat dieses Mal Pause.

Von Johann Osel

MeinungKünftige Bundesregierung
:Höchste Zeit für Bavaria first - und Söder firster

Es ist kaum zu übersehen, dass der bayerische Ministerpräsident furchtbar unter dem Franz-Josef-Strauß-Syndrom leidet.

SZ PlusKommentar von Willi Winkler

Italien
:Mailand hat jetzt einen Silvio-Berlusconi-Flughafen

Der Airport Malpensa wird umbenannt, trotz heftiger Proteste – und trotz kreativer Gegenvorschläge: Wie wäre es mit „Aeroporto Bunga-Bunga“?

SZ PlusVon Marc Beise

MeinungBundesregierung
:Was interessiert mich mein Geschwätz von März?

"Pacta sunt servanda", Vereinbarungen sind einzuhalten? Nicht so in der Ampelkoalition, wie der Streit um die Rente wieder einmal beweist.

SZ PlusKommentar von Jan Bielicki

Reden wir über Bayern mit Hans Maier
:"Die Politik verglüht, sie hat keine Beständigkeit"

Er diente unter Strauß und wurde von ihm als "arroganter Professor" bezeichnet: der langjährige bayerische Kultusminister Hans Maier über Bombennächte in Kellern, das Gendern und die Unsterblichkeit.

SZ PlusInterview von Sebastian Beck und Hans Kratzer

Europawahl
:Strauß, Europa und die Sache mit den Karamellbonbons

Die Beziehung zwischen der CSU und Europa ist wechselhaft: Mal wird polemisiert, mal wird Großes beschworen. Und heute, im Europawahljahr 2024? Ein Besuch bei Bernd Posselt, dem wohl überzeugtesten EU-Politiker der Partei.

SZ PlusVon Andreas Glas

MeinungBildung
:Neutral ist nicht gleich wertneutral - erst recht nicht an der Schule

Die Gesellschaft steht überall von rechts außen unter Druck. Lehrer können und sollten sich dem entgegenstellen.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Geschichte
:Der Main-Donau-Kanal und die Kontroverse um seine Fertigstellung

Eine kleine Ausstellung der Staatlichen Archive Bayerns ist diesem Thema gewidmet. Sie beantwortet auch die Frage, was Dieter Hildebrandt, Gerhard Polt und Gisela Schneeberger mit der Wasserstraße zu tun haben.

Das Politische Buch
:Wirtschaft first, Menschenrechte später

In seiner großen Analyse "Deals mit Diktaturen" schildert der Historiker Frank Bösch, wie deutsche Regierungen seit 1949 im Umgang mit Autokratien stets ohne ethische Skrupel agierten. Einerseits eine große Chronik der Skandale - andererseits verheddert sich der Autor bei der Methodik.

Rezension von Rainer Stephan

MeinungPolitischer Aschermittwoch
:Bitter ist's genug

Die Redner in Niederbayern sollen gerne ein Spektakel bieten. Es wäre aber kein Verrat an der Tradition, wenn sie es diesmal ohne Zuhilfenahme von "Saustall" oder "Maden-Müsli" schafften.

SZ PlusKommentar von Roman Deininger

Skandale in Bayern
:Es war der Bruder

Ob Amigo-, Flick- oder Maskenaffäre: Die Geschichte der politischen Skandale muss neu geschrieben werden. An allem war immer ein Helmut schuld.

Glosse von Roman Deininger

Geschichte
:Wie die Bayern zu Europäern wurden

Vor 75 Jahren forderte der bayerische Landtag die Staatsregierung auf, sich für die "Vereinigten Staaten von Europa" zu verwenden. Von da an war die europäische Einigung quasi ein "Staatsziel des Freistaats".

SZ PlusVon Hans Kratzer

SZ-Serie: So tickt Bayern, Folge 4
:Amigos, Spitzelanrufe und verschüttetes Flugbenzin

Die CSU ist in ihrer Geschichte immer wieder von heftigen Turbulenzen aller Art erschüttert worden. Doch es gibt einen wichtigen Unterschied zur aktuellen Affäre um Hubert Aiwanger.

SZ PlusVon Peter Fahrenholz

Geschichte
:"Sie verlassen jetzt sofort das Schulgelände, sonst rufe ich die Polizei"

Mit einem Strafreferat über den Nationalsozialismus ist Hubert Aiwanger einst glimpflich davongekommen. Anderswo waren Schulleiter in den Achtzigern strenger.

Kolumne von Sebastian Beck

Landtagswahl in Bayern
:CSU stellt Söder und Strauß auf

Neben dem amtierenden Ministerpräsidenten schickt die Partei auch einen ihrer alten Helden in den Wahlkampf - zumindest auf den Plakaten.

Von Johann Osel

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