Anthropologie - aktuelle Themen & Nachrichten - SZ.de

Anthropologie

SZ PlusReformpädagogik
:Darf man sich auf Maria Montessori berufen?

Die Ärztin hat die Pädagogik revolutioniert, sich aber auch für Rassentheorie und Eugenik begeistert. Was bedeutet das für Schulen und Kindergärten, die nach ihrer Methode arbeiten?

Von Lilith Volkert

SZ PlusKnochenfund
:"Das war sicherlich keine reguläre Bestattung"

Nach einem Skelett-Fund auf dem Gelände des früheren Nazi-Hauptquartiers Wolfsschanze wird über die Hintergründe spekuliert. Dass die Knochen von Hobby-Archäologen gefunden wurden, könnte die wissenschaftliche Untersuchung noch schwieriger machen, sagt ein Anthropologe.

Interview von Kerstin Lottritz

SZ PlusMenschheitsgeschichte
:Warum Männer genetisch ärmer sind als Frauen

Vor mehreren Jahrtausenden ging die Menschheit durch einen genetischen Flaschenhals, der nur Männer betraf. Schuld daran könnte ausgerechnet die Erfindung der männlichen Erbfolge sein.

Von Hubert Filser

Archäologie
:Wie die Wikinger ihre Körper traktierten

Eingekerbte Zähne, deformierte Schädel: Immer häufiger stoßen Forscher auf Spuren davon, wie die Skandinavier der Wikingerzeit ihr Aussehen veränderten. Zwei Archäologen haben einen neuen Verdacht, was das sollte.

Von Jakob Wetzel

SZ PlusKognitionswissenschaft
:"Die KI sollte uns mögen"

Die künstliche Intelligenz "Opus" hat gemerkt, dass sie einem Test unterzogen wird. Experte Johannes Kleiner sagt: "KI mit Bewusstsein muss uns wohlgesinnt sein - sonst wird es gefährlich."

Interview von Joachim Laukenmann

SZ PlusMenschheitsgeschichte
:Kamen die ersten Europäer aus dem Osten?

Die ältesten jemals in Europa gefundenen Steinwerkzeuge sind Forschern zufolge 1,4 Millionen Jahre alt und stammen aus der heutigen Ukraine. Offenbar kamen die ersten Menschen auf anderem Weg auf den Kontinent als gedacht.

Von Hubert Filser

SZ PlusKuriose Sammlungen
:Wohin mit so viel Pimmel?

Das Isländische Phallusmuseum beherbergt die weltweit größte Sammlung von Penissen, von Hamster bis Blauwal, sogar Abdrücke von Prominenten-Gemächten sind dabei. Nur ein Exponat fehlt den Leitern noch. Teil 4 der SZ-Serie "Was ist das denn?"

Von Sebastian Herrmann

SZ PlusMenschheitsgeschichte
:Der Homo sapiens lebte früher als gedacht nördlich der Alpen

Knochenfunde in Thüringen zeigen: Anatomisch moderne Menschen lebten mindestens 4000 Jahre lang gemeinsam mit dem Neandertaler in Mitteleuropa. Das lässt vieles in neuem Licht erscheinen.

Von Hubert Filser

SZ PlusMenschliche Überreste in deutschen Museen
:Albtraumhaftes Erbe

In deutschen Museen liegen die Überreste von 17 000 Menschen, die aus kolonialen Kontexten stammen. Ein Museum zeigt, wie man respektvoll mit ihnen umgeht.

Von Jörg Häntzschel

SZ PlusAnthropologie
:Zurück in die Steinzeit

Carel van Schaik und Kai Michel fordern in ihrem Buch "Mensch sein", dass wir aus der Evolution lernen und uns wieder kooperativer verhalten.

Von Johan Schloemann

Anthropologie
:Ist das biologische Geschlecht des Menschen relevant?

Sechs Forscherinnen wollten auf einem Anthropologie-Kongress über Geschlechterkategorien diskutieren. Nun haben die Veranstalter die Runde abgesagt. Begründung: die Sicherheit der Mitglieder und die wissenschaftliche Integrität des Programms.

Von Hanno Charisius

SZ PlusMeinungMenschheitsgeschichte
:Uga uga? Von wegen

Sie hockten vor Höhlen, klopften Steine und jagten hin und wieder ein Mammut? Solche Klischees über Urmenschen aus der Steinzeit verraten mehr über uns als über sie. Es ist Zeit für einen Imagewandel.

Von Jakob Wetzel

SZ PlusMenschheitsgeschichte
:Als wir fast ausgestorben wären

Bislang galt ein Vulkanausbruch vor 74 000 Jahren als größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte. Nun zeigen Genanalysen: Ein früheres Ereignis könnte noch viel schlimmer gewesen sein.

Von Jakob Wetzel

SZ PlusArchäologie
:"Geschichte kann Mut machen, über Alternativen nachzudenken"

Könnte die Menschheit viel freier, kreativer und gerechter zusammenleben, als sie es tut? Ein Grundsatzgespräch mit dem britischen Archäologen David Wengrow.

Interview von Marlene Weiß und Jakob Wetzel

Anthropologie
:Bislang älteste Gene von Vormenschen identifiziert

Aus zwei Millionen Jahre altem Zahnschmelz haben Forscher Eiweiß-Bruchstücke extrahiert, die Rückschlüsse auf das Erbgut erlauben - und auf eine erstaunliche Vielfalt hindeuten.

Von Jakob Wetzel

SZ PlusForschungsprojekt an der LMU
:Wie Kinder lernen, mit Tieren und Pflanzen umzugehen

An drei Orten untersucht die Anthropologin Francesca Mezzenzana, wie Menschen ihr Verhältnis zur Welt entwickeln: in einem Kindergarten in Deutschland, einer Öko-Siedlung in Italien und einem Dorf im ecuadorianischen Regenwald. Auch persönlich hat sie dabei einiges gelernt.

Von Kirsten Wolf

Menschheitsgeschichte
:Die ältesten Gravuren

Waren Neandertaler bereits Künstler? Zumindest haben sie schon vor mehr als 50 000 Jahren Strichmuster in den Fels geritzt.

SZ PlusHeinz Strunks Erzählungsband "Der gelbe Elefant"
:Grausige Grillteller und arme Armleuchter

Heinz Strunks neue Erzählungen "Der gelbe Elefant" sind voller Widerlinge und Armleuchter - und werfen eine große Frage auf: Kann man die Menschen hassen, aber die Menschheit lieben?

Von Susan Vahabzadeh

Anthropologie
:Die ersten Totengräber?

Haben bereits vor 240 000 Jahren Urmenschen ihre Toten in Gräbern beigesetzt? Südafrikanische Anthropologen glauben an eine Sensation - doch unabhängige Experten sind zurückhaltend.

Von Ann Gibbons

Menschheitsgeschichte
:Das sind die ältesten menschlichen Fußspuren Deutschlands

Vor etwa 300 000 Jahren gingen drei Urmenschen am Ufer eines Sees entlang und traten dabei in den Matsch. Heutige Archäologen sind entzückt.

Von Jakob Wetzel

SZ PlusMenschheitsgeschichte
:Neandertaler-Gene formten unsere Nasen

Rund zwei Prozent des Erbguts von Menschen außerhalb Afrikas gehen auf Neandertaler zurück. Nun zeigt sich: Vererbt haben diese Urmenschen unter anderem die Gestalt ihrer Riechorgane. Ausgerechnet.

Von Hubert Filser

Archäologie
:Genetische Fingerabdrücke aus der Steinzeit

Wissenschaftlern ist es gelungen, aus Steinzeitgegenständen den genetischen Fingerabdruck von deren Besitzern zu gewinnen. Die Archäologie steht damit vor neuen Möglichkeiten.

Von Jakob Wetzel

SZ PlusAnthropologie
:Warum die Menschenaffen aufstanden

In Ostafrika gibt es bereits fast doppelt so lange Steppen und Savannen wie gedacht. Haben die Urahnen des Menschen sich also gar nicht aufgerichtet, um im Wald besser an Früchte zu kommen?

Von Hubert Filser

SZ PlusArchäologie
:Menschen ritten schon vor 5000 Jahren

Forscher meinen, sie hätten in Südosteuropa Skelette von prähistorischen Reitern identifiziert. Die Fortbewegung auf Pferderücken könnte demnach noch älter sein, als bislang auch nur vermutet wurde.

Von Niccolò Schmitter

SZ PlusFunde in Kenia
:Wer hat hier seine Nahrung zerkleinert?

Forscher haben in Kenia Steinwerkzeuge und bearbeitete Tierknochen entdeckt, die bis zu drei Millionen Jahre alt sind - deutlich älter als bisherige Funde. Doch wer hat damit hantiert? Affen waren es mit großer Sicherheit nicht.

Von Jakob Wetzel

Michel Leiris' Klassiker "Phantom Afrika"
:Weißer Mann mit Messer

Der tausendseitige Bericht einer kolonialen Raubmission des Surrealisten Michel Leiris ist neu erschienen. Hat er noch etwas zu sagen?

Von Jonathan Fischer

SZ PlusIsabel Fargo Cole: "Die Goldküste"
:Lügen der Ahnen

Ein Kunstwerk: Isabel Fargo Coles brillanter Essay "Die Goldküste" verbindet Reiseerzählung, Anthropologie und das Nachdenken über das Klima.

Von Felix Stephan

SZ-Klimakolumne
:Die Hoffnung stirbt zuletzt

Alles halb so wild mit dem Klima, denn unsere ganze Menschheitsgeschichte ist ja eine Geschichte der Anpassung? Das stimmt leider nur so halb.

Von Jakob Wetzel

Menschheitsgeschichte
:"Mensch ärgere dich nicht" unserer Vorfahren

In Ruinen haben Archäologen mengenweise Steinkügelchen gefunden. Es könnten Spielsteine sein - und damit eine Spur zu den ältesten Brettspielen der Geschichte.

Von Jakob Wetzel

SZ PlusProvenienzforschung
:Der Weg der Ahnen

Nach mehr als 150 Jahren kehren indigene Gebeine der Maori von Wien nach Neuseeland zurück. Es ist ein kleiner Schritt in der Aufarbeitung, wie sich die europäische Wissenschaft an kolonialistischen Raubzügen beteiligte.

Von Carim Soliman

SZ PlusMedizin-Nobelpreis
:Auf genetischen Spuren in die Vergangenheit

Der schwedische Paläogenetiker Svante Pääbo hat das Erbgut des Neandertalers entschlüsselt und eine eigene wissenschaftliche Disziplin begründet. Nun hat er dafür den Nobelpreis für Medizin erhalten.

Von Michael Brendler

Nobelpreis
:Vom Menschen und seinen Verwandten

Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig forscht seit 25 Jahren zu den Ursprüngen der Menschheit. Und hat jetzt seinen ersten Nobelpreisträger.

Von Jakob Wetzel

SZ PlusIsolierte Völker
:Der letzte Tanaru

In den Regenwäldern Südamerikas verstecken sich bis heute Indigene, die völlig abgeschieden leben. Über ihre Kultur ist wenig bekannt. Auch jener einsame Mann, den Brasilianer im August tot in seiner Hängematte fanden, hinterlässt vor allem Geheimnisse.

Von Christoph Gurk

Anthropologie
:Die ersten Spaziergänger

Sie konnten wohl noch gut klettern, gingen aber meist schon zu Fuß: Schon vor sieben Millionen Jahren bewegten sich Vormenschen aufrecht auf zwei Beinen vorwärts.

Von Jakob Wetzel

Fossilien
:Mini-Monster ist doch kein Urahn des Menschen

Wirklich ähnlich sieht Saccorhytus coronarius dem Homo sapiens nicht. Trotzdem hielten Forscher das Tier lange für einen von dessen frühesten Vorfahren. Röntgenaufnahmen zeigen jetzt: Das ist falsch.

SZ PlusAnthropologie
:Mensch, bist du groß geworden

Warum die Menschheit immer größer wird, Nordeuropäer höher gewachsen sind als Südeuropäer – und Körpergröße nicht nur eine genetische, sondern auch eine soziale Frage ist.

Von Jakob Wetzel

SZ PlusArchäologie
:Wie die einfachen Menschen vor 1000 Jahren lebten

Zwei Archäologen bergen tausend Jahre alte Schlüssel und Schlüsselbeine - und können daraus viel über das Leben der Bevölkerung im ersten Jahrtausend in Bayern lernen. Besuch bei einer Ausgrabung in Pliening.

Von Korbinian Eisenberger

SZ PlusKulinarik in der Eisenzeit
:Die Geschichte des Käses

Ohne es zu beabsichtigen, haben Forscher in Oberösterreich den bislang ältesten Beleg für die Herstellung von Blauschimmelkäse gefunden. Was das über die Menschen von damals erzählt.

Von Niccolò Schmitter

Archäologie
:30 Jahre Ötzi - noch immer gibt die Gletscher-Mumie Rätsel auf

Zum Jubiläum der Entdeckung Ötzis vor 30 Jahren gibt es großen Rummel an der Fundstelle am Tisenjoch sowie Häppchen in Reinhold Messners Sommerresidenz. Und forschen kann man immer noch an ihm.

Von Andreas Jäger

Verhaltensforschung
:Lachen lernen

Anfangs lachen kleine Kinder ähnlich wie Schimpansen, erst später entwickeln sie die typische Form des menschlichen Lachens. Das dürfte teils an anatomischen Veränderungen liegen - aber wohl nicht nur.

Von Joachim Czichos

Geschichte der Fotografie
:Die Vermessung des Menschen

Felix von Luschan hat im 19. Jahrhundert Menschen katalogisiert. Ein unschuldiges Vorhaben? Eine Ausstellung in Wien zeigt die Bilder.

Von Almuth Spiegler

Nachruf auf Jean-Luc Nancy
:Fremde Herzen

Jean-Luc Nancy interessierte sich besonders für die Körperlichkeit der Menschen. Die Corona-Pandemie stellte ihm noch einmal ganz neue Fragen. Nun ist der Philosoph mit 81 Jahren gestorben.

Von Lothar Müller

Schädelfund in China
:"Drachenmensch" könnte nächster Verwandter von Homo sapiens sein

Ein in China entdeckter Schädel soll zu einer bislang unbekannten Menschenart gehören, die dem modernen Menschen ähnlicher ist als der Neandertaler. Doch die These stößt auf Kritik.

SZ PlusKnochenfunde an der Berliner FU
:"Archäologische Verdachtsfläche"

2014 wurden auf dem Campus der Freien Universität Berlin menschliche Knochen gefunden. Es deutet viel darauf hin, dass sie von Opfern der NS-Herrschaft stammen.

Von Lothar Müller

Anthropologie
:"Neandertaler waren Beute für diese Tiere"

Archäologen haben in einer Höhle in Italien Überreste von neun Neandertalern entdeckt. Der spektakuläre Fund könnte verraten, wie die Frühmenschen lebten - und vor welchen Feinden sie sich fürchten mussten.

Von Hubert Filser

SZ PlusMenschheitsgeschichte
:Nur Fleisch, kein Gemüse

Die Vorfahren des modernen Menschen haben sich vor allem von Fleisch ernährt, argumentieren Forscher in einer provokanten neuen Studie. Einig ist sich die Wissenschaft darüber aber nicht.

Von Hubert Filser

Megalith-Kultur in Indien
:Steine als Statussymbol

Im Nordosten Indiens haben Dorfgemeinschaften bis vor einigen Jahrzehnten in üppigen Zeremonien große Steine aufgestellt. Verraten die Rituale auch Geheimnisse über die Megalithen von Stonehenge?

Von Hubert Filser

SZ PlusAnthropologie
:Der hat angefangen

Der Mensch ist ein gewalttätiges Wesen. Doch Wissenschaftler streiten, ob Mord und Totschlag in der Moderne ab - oder sogar zugenommen haben.

Von Angelika Franz

Anthropologie
:Alles im Griff

Grob und kräftig? Oder zart und präzise? Forscher versuchen zu entschlüsseln, wie Neandertaler zugepackt haben.

Von Hubert Filser

SZ PlusAnthropologie
:So ähnlich sind sich Affe und Mensch

Schimpansen benutzen Werkzeuge, kommunizieren, haben tiefe Emotionen und pflegen ihre Freundschaften. Wie viel Affe steckt eigentlich im Menschen?

Von Tina Baier

Gutscheine: