Airbnb

Dem Zweck entfremdet

Touristen statt Bewohner: Ganze Stadtviertel verlieren so ihr Gesicht. Städte wie München müssen dem Einhalt gebieten.

Von Nina Bovensiepen

München - Marienplatz und Frauenkirche
SZ Espresso

Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Christian Simon

München - Marienplatz und Frauenkirche
Airbnb

Wer langfristig über Airbnb vermietet, ist unsolidarisch

Die Internet-Plattform funktioniert vor allem deswegen so gut, weil sich so viele Stadtbewohner beteiligen. Mit ihrem Verhalten erschweren sie anderen aber die Wohnungssuche.

Kommentar von Camilla Kohrs

FILE PHOTO: A man walks past a logo of Airbnb after a news conference in Tokyo
Strafen für Zweckentfremdung

Wie andere Großstädte gegen illegale Ferienwohnungen kämpfen

Berlin ahndet Zweckentfremdung mit bis zu 500 000 Euro, Köln hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Und Hamburg verzehnfacht zum Jahreswechsel die Höhe der Strafen.

Von Verena Mayer, Benedikt Müller und Angelika Slavik

München von oben
Leserdiskussion

Halten Sie das Airbnb-Urteil für richtig?

Airbnb muss der Stadt München Daten zu den Vermietern der Ferienwohnungen übergeben, hat das Münchner Verwaltungsgericht entschieden. An dem Urteil könnten sich auch andere Städte orientieren, die ebenfalls gegen Zweckentfremdung kämpfen.

Hausbesetzung Aktivisten besetzten Räume im Souterrain des Hauses vor dem Haus versammelten sich
Buchungsplattform

Airbnb muss Daten zu Vermietern in München preisgeben

Die Stadt will so gegen illegale Ferienwohnungen vorgehen. Das Urteil könnte auch Auswirkungen auf andere Städte haben.

Von Camilla Kohrs und Martin Moser

Airbnb
Zweckentfremdung

Muss Airbnb Daten von Vermietern herausgeben?

Das fordert die Stadt München, um illegale Ferienwohnungen ermitteln zu können. Das Portal wehrt sich dagegen vor Gericht.

Von Camilla Kohrs

Fahndung nach zweckentfremdetem Wohnraum in München, 2018
Zweckentfremdung

Die mühsame Arbeit der Wohn-Detektive

Eine Gruppe städtischer Sonderermittler fahndet nach illegal vermieteten Wohnungen - mit Erfolg. Das Problem ist trotzdem schwer in den Griff zu kriegen.

Von Anna Hoben

Airbnb

Urlaub unerwünscht

Airbnb streicht Angebote im besetzten Westjordanland.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Airgreets

Die eigene Wohnung, fast ein Hotel

Bett überziehen, Handtücher auslegen, Gäste begrüßen. Das Unternehmen "Airgreets" erleichtert es Privatpersonen, ihre Wohnung zeitweise an Touristen zu vermieten. Das Persönliche fällt aber weg.

Von Pia Ratzesberger

Urlauberin am Strand
Urlaubsplanung im Internet

Geht das auch einfacher?

Die Reiseplanung im Internet kostet Zeit und viele Klicks. Start-ups versprechen eine schnellere Recherche auf nur einer Plattform. Aber dafür wollen sie auch etwas.

Von Moritz Schnorpfeil

View of Plaza del Calao from elevated position Madrid Spain Europe PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONL
Spanien

Städte bekommen Gegenwind im Kampf gegen Airbnb

Spaniens Metropolen wollen das Geschäft von Plattformen wie Airbnb eindämmen - zu Lasten der Wohnungsbesitzer, fürchtet nun eine Behörde.

Von Thomas Urban, Madrid

Wer auf Airbnb Wohnungen zu lange vermietet, verstößt gegen ein bayerisches Gesetz.
Zweckentfremdung

Stadt droht Airbnb 300 000 Euro Strafe an

Um illegale Ferienwohnungen aufzuspüren, fordert München von der Internet-Plattform, Adressen und Namen der Vermieter preiszugeben. Die weigert sich bislang.

Von Anna Hoben

SZ-Magazin
SZ-Magazin
Körperpflege

Fehlgriff in der Nasszelle

Dank Airbnb ist man nun öfter zu Gast in fremden Badezimmern. Was aber, wenn unter der Dusche plötzlich der nötige Durchblick fehlt?

Von Nataly Bleuel

Airbnb
Wohnungsmarkt

Sozialreferat will härter gegen Airbnb vorgehen

Angesichts des knappen Wohnraums in München "ist es nicht akzeptabel", wenn dringend benötigte Wohnungen als Ferienwohnungen an Touristen vermietet würden.

Airbnb
Airbnb

Zwei Zimmer, Sofa, Steuerfahndung

Die Finanzbehörden nehmen die Vermieter von Airbnb-Wohnungen ins Visier. Wird das für das Unternehmen zur Gefahr?

Von Angelika Slavik, Hamburg

Airbnb

Das Finanzamt kommt

Auf Untervermietung muss man Steuern zahlen.

Von Stephan Radomsky

Martin Winterkorn
SZ Espresso

VW-Jurist belastet Winterkorn, Finanzamt prüft Airbnb-Vermieter, kein Literaturnobelpreis 2018

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Juri Auel

airbnb
Steuern

Finanzbehörden verlangen Namen aller Airbnb-Vermieter

Sie wollen offenbar prüfen, ob alle Einnahmen aus Airbnb-Vermietungen richtig versteuert wurden. Falls nicht, könnte es richtig teuer werden.

Von Stephan Radomsky

The Wider Image: Berlin: the party goes on
Städte-Tourismus

Berlin und der verhasste Hype

Die Hauptstadt wird in internationalen Medien immer weiter hochgejubelt. Und die Berliner? Finden's langsam gar nicht mehr cool.

Von Hannah Beitzer

IhreSZ Flexi-Modul Header
Leserdiskussion

Zerstört Airbnb den Tourismus?

Eine Ferienwohnung in Palma de Mallorca gibt es noch bis zum 31. Mai 2018 bei Airbnb. Danach wird die private Onlinevermietung verboten. Zu groß seien die Nachteile für Einheimische, argumentiert die Stadtverwaltung.

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Airbnb-Verbot

Der Massenandrang auf Mallorca muss zurückgehen

Andernfalls ist es allzu bald vorbei mit der Lebensqualität auf der Insel. Zeit, gegen Vermittler privater Urlaubsquartiere vorzugehen.

Kommentar von Thomas Urban

Party Tourists Flock To Mallorca's Ballermann Strip
Tourismus

Palma de Mallorca verbietet Vermietung via Airbnb

Die Inselhauptstadt lässt es vom 1. Juli an nicht mehr zu, private Apartments an Touristen zu vermieten. Barcelona könnte im Kampf gegen Lärm, Rollkoffer und Selfie-Stangen nachziehen.

Von Thomas Urban, Madrid

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Einheimische und Overtourism

Wie geht's euch denn eigentlich?

Im Kampf gegen die Überfüllung der Urlaubsorte entdeckt die Reisebranche die Einheimischen neu. Deren Interessen mit jenen der Touristen in Einklang zu bringen, ist die Herausforderung schlechthin.

Von Jochen Temsch

Heinz und Lydia Gruber in Kehl bei Weißenburg, die jeden Tag mehrere Airbnb-Gäste aus aller Welt beherbergen
Mittelfranken

Dieser Superhost glaubt an die ursprüngliche Idee von Airbnb

333 Gäste aus 26 Ländern haben im vergangenen Jahr bei Heinz Gruber aus Kehl bei Weißenburg übernachtet. Die Rolle des Herbergsvaters gefällt ihm, auch weil er so die Stille aus seinem Haus vertrieben hat.

Von Julia Huber, Kehl