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Archiv für Ressort Wirtschaft - 2012

3097 Meldungen aus dem Ressort Wirtschaft

Trotz Rekordumsatz BMW verstört die Anleger

Der Gewinn des Münchner Autobauers ist im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel eingebrochen - trotz guter Absatzzahlen und gestiegener Umsätze. Schuld sind nicht nur die Euro-Krise und der harte Konkurrenzkampf, sondern auch die gestiegenen Kosten.

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Massiver Stellenabbau Deutsche Bank muss Milliarden einsparen

Das neue Führungsduo der Deutschen Bank zieht Konsequenzen aus den schlechten Zahlen und verordnet dem Institut ein mächtiges Sparpaket. Knapp 2000 Stellen fallen weg - vor allem im Investmentbanking, den bis vor kurzem der neue Chef Anshu Jain verantwortete. Aber es geht nicht nur um Zahlen: Beim Kulturwandel in der Finanzbranche will nun die Deutsche Bank "in der vordersten Reihe stehen".

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Deutsche Bank Auf der Suche nach dem Geschäftsmodell der Zukunft

Meinung Sie kürzen und kündigen: Das neue Führungsduo der Deutschen Bank ist ehrlich genug, die Probleme des Geldhauses einzugestehen. Nun müssen Jain und Fitschen zeigen, dass sie den angekündigten Kulturwandel ernst meinen - und mehr drauf haben als Sparen. Ein Kommentar von Alexander Hagelüken

Schäden in Milliardenhöhe EU-Kommission will Mehrwertsteuer-Betrug stoppen

Kriminelle tricksen die EU-Staaten aus, indem sie Waren wild über mehrere Grenzen wieder und wieder verkaufen. Der Schaden geht in die Milliarden. Die EU legt nun Pläne vor, um das System zu ändern.

Warnung des Vize-Finanzministers Griechenland geht das Bargeld aus

Er warnt mit drastischen Worten: "Die Barreserven sind fast bei null", sagt Griechenlands stellvertretender Finanzminister. Und bald muss sein Land Milliarden an die EZB überweisen. Die Regierung verhandelt im Moment mit der Troika.

Finanzkrise Anleger ziehen Vermögen aus Spanien ab

Nicht nur arbeitslose Akademiker verlassen das Krisenland: Auch das Kapital flieht aus Spanien. Investoren haben dieses Jahr bereits 163 Milliarden Euro abgezogen - so viel wie noch nie. Das kann die Krise verschärfen.

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Milton Friedman zum 100. Geburtstag Im Markt liegt die Freiheit

Er war davon überzeugt, dass Demokratie ohne freie Märkte nicht existieren kann. Für seine Theorien erhielt Milton Friedman 1976 den Wirtschaftsnobelpreis, für Kapitalismus-Kritiker war er eine Hassfigur. Ein Blick auf das Leben des 2006 verstorbenen neoliberalen Ökonomen, der am 31. Juli vor hundert Jahren geboren wurde. Von Nikolaus Piper, New York

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Euro-Krise An Spanien sollen die Wellen brechen

Rettet Spanien, koste es, was es wolle: So lautet die Devise der Euro-Länder. Auf keinen Fall dürfe das Land unter den Rettungsschirm schlüpfen. Deshalb wird an einem geheimen Plan gearbeitet, um den Krisenstaat und damit die Währungsunion zu stabilisieren. Dazu sollen auch neue Instrumente der Rettungsfonds EFSF und ESM zum Einsatz kommen, die bislang noch nie benutzt wurden. Von Cerstin Gammelin, Brüssel

EZB-Anleihenkäufe und ESM-Bankenlizenz Welche Probleme die große Euro-Lösung bringt

Meinung Europa diskutiert zwei Hebel gegen die Krise: Der Rettungsschirm soll unbegrenzt Kredite aufnehmen können. Und die Europäische Zentralbank soll Staatsanleihen kaufen. Doch beide Ideen kommen mit Risiken. Einer Lösung fehlt die Rechtsgrundlage, die andere ist nicht demokratisch legitimiert. Ein Kommentar von Claus Hulverscheidt

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Gewinn halbiert Investmentbanking der Deutschen Bank bricht ein

Das größte deutsche Geldhaus halbiert seinen Gewinn. Besonders drastische Verluste gab es beim Investmentbanking. Anderen Finanzinstituten geht es ähnlich.

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Frenzel-Nachfolger von Vodafone Tui tauscht Chef aus

Nach 19 Jahren an der Spitze muss Michael Frenzel abtreten. Dabei hatte er noch große Projekte in Planung. Die muss sein Nachfolger angehen, der ehemalige Deutschlandchef von Vodafone. Von Kristina Läsker und Varinia Bernau

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Schuldenkrise in Europa EU-Staaten wollen Euro-Schutzschirm ohne Limit

Der Kanzlerin droht neuer Ärger: Wichtige EU-Staaten wie Frankreich und Italien sowie führende Mitglieder des EZB-Rats erwägen, dem Rettungsfonds ESM unbegrenzt Kredit bei der Zentralbank einzuräumen und ihn so mit enormer Feuerkraft auszustatten. Mit dem Geld sollen Anleihen von Krisenländern gekauft werden. Angela Merkels Koalition in Berlin wird das nicht gefallen. Von Cerstin Gammelin, Brüssel, und Claus Hulverscheidt, Berlin

Klage gegen Atomausstieg abgesagt EnBW kneift

Den Energiekonzern EnBW traf der Atomausstieg am härtesten - doch ausgerechnet er verzichtet jetzt auf eine Klage gegen den Atomausstieg. Trotzdem hofft er auf ein Urteil, das die drei anderen Atom-Konzerne weiter erstreiten wollen. Von Markus Balser

Politiker-Aussagen in der Krise Das Ende des Euro, in Scheiben serviert

Merkel telefoniert, Schäuble empfängt, Juncker appelliert: Die Lage in der Euro-Zone wird immer dramatischer. Längst geht es nicht mehr nur um Hilfen für Griechenland oder Spanien, sondern um das ganze Projekt. Von Daniel Brössler, Berlin und Cerstin Gammelin, Brüssel

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Streit um Euro-Rettung Draghi und Weidmann ringen um EZB-Linie

Soll die Europäische Zentralbank spanische Anleihen kaufen, um das Vertrauen der Märkte zu gewinnen und den Euro zu retten? Nein, sagt Bundesbank-Präsident Weidmann. EZB-Chef Draghi versucht, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Unterstützung erhält Weidmann allerdings von manchen Politikern. Von Oliver Klasen

Rezession Spanien rutscht tiefer in die Krise

Die Regierung in Madrid steckt in einem Teufelskreis. Um das Vertrauen der Märkte zurückzugewinnen, muss sie sparen. Doch genau diese Sparbemühungen führen das Land immer tiefer in die Krise. Erneut ist die spanische Wirtschaft geschrumpft.

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Krise der Gemeinschaftswährung Euro-Retter im Kampf gegen die Märkte

Meinung Den Euro erhalten, um jeden Preis. Das ist die Linie der Krisenmanager. Ginge es nach ihnen, sollten Regierungen und die Europäische Zentralbank noch größere und riskantere Hilfsprogramme auflegen - gegen das Misstrauen der Märkte. Doch was ist, wenn die viel gescholtenen Märkte recht haben? Ein Kommentar von Marc Beise

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Griechenland in der Krise Hart an der Pleite

Griechenland steht kurz vor dem Bankrott. Die internationalen Geldgeber deuten an, dass sie mit ihrer Geduld am Ende sind. Trotz Kreditzusagen von mehr als 220 Milliarden Euro. Und obwohl die Staatsverschuldung schon abgenommen hat. Wie konnte es so weit kommen? Und wie kann die Pleite noch verhindert werden? Antworten auf die wichtigsten Fragen

Bangen um Griechenland Anleger fliehen aus Aktien

Plötzlich helle Aufregung: Der deutsche Aktienmarkt hat am Montagnachmittag drastisch an Wert verloren. Auch an den Börsen in Spanien, Griechenland und Italien gab es hohe Verluste. Der Euro sackt auf ein Zwei-Jahres-Tief. Viele Anleger gehen wohl davon aus, dass die reguläre Pleite Griechenlands unaufhaltsam ist.

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Schuldenkrise in Griechenland Venizelos warnt vor "Selbstmord der Euro-Zone"

Der griechische Sozialistenchef Venizelos rät eindringlich vor einem möglichen Rauswurf seines Landes aus der Euro-Zone ab. Athen dürfe nicht "geopfert" werden. EU-Komissionspräsident Barroso sagt den Griechen bei seinem Besuch die Unterstützung der EU zu.

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Schuldenkrise in der EU Juncker warnt vor Zerfall der Euro-Zone

Exklusiv "Keine Zeit mehr zu verlieren": Der Vorsitzende der Euro-Gruppe sieht einen entscheidenden Punkt der Schuldenkrise gekommen. Jean-Claude Juncker unterstützt Pläne von EZB-Chef Draghi zum Ankauf von Staatsanleihen - und gibt Deutschland eine Mitschuld an der Krise. Berlin behandle die Euro-Zone "wie eine Filiale". Auch "Geschwätz über den Austritt Griechenlands" sei nicht hilfreich. Von Cerstin Gammelin und Stefan Kornelius

Kostenpflichtige IGeL-Leistungen Regierung fördert Verkaufstraining für Ärzte

Mediziner als Unternehmer: Das Wirtschaftsministerium fördert einem Medienbericht zufolge Seminare, in denen Ärzte lernen, ihren Patienten kostenpflichtige Leistungen zu verkaufen. Der Nutzen der sogenannten IGeL-Leistungen ist meist zweifelhaft - doch die Ärzte verdienen 1,5 Milliarden pro Jahr damit.

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Reaktion auf Schuldenkrise Spanien schafft die Siesta ab

Shoppen statt schlafen: Spaniens Regierung wagt sich im Kampf gegen die Wirtschaftskrise an eine jahrhundertealte Tradition: Ab September wird die Siesta abgeschafft, der Einzelhandel darf dann nachmittags durcharbeiten. Die Touristen aus dem Norden dürften an der neuen Regelung nicht unschuldig sein. Von Thomas Urban, Madrid

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Flughafen Berlin-Brandenburg Betreiber klagen gegen Planer

Mindestens 80 Millionen Euro: Die Betreiber des Flughafens Berlin-Brandenburg wollen nicht für den Schaden aufgrund der Bauverzögerungen aufkommen müssen. Jetzt fordern sie von den Planern Schadenersatz. Und kritisieren das Konzept hinter der Sicherheitstechnik.

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Maßnahmen zur Euro-Rettung Ringen um Krisen-Strategie der EZB

Was darf, was soll die Europäische Zentralbank tun, um Eurostaaten in Not zu helfen? EZB-Chef Draghi konkretisiert einem Bericht zufolge seine Pläne, in die Anleihemärkte einzugreifen. Kritik kommt aus Deutschland. Auch Finanzminister Schäuble lehnt eine solche Intervention ab - ebenso wie Zugeständnisse für Griechenland. Während DGB-Chef Sommer schon die bestehenden Hilfspakete für verfassungswidrig hält.

Manipulation des Libor-Zinssatzes Ermittlungen gegen drei europäische Großbanken

Der Skandal um die Manipulation des Leitzinssatzes Libor weitet sich aus: Einem Agenturbericht zufolge konzentrieren sich die Ermittler neben der britischen Barclays jetzt auf zwei weitere europäische Großbanken. Offenbar waren die Händler gut vernetzt. Die deutsche Finanzaufsicht will nun schärfer kontrollieren.

EZB Anleihen Spanien Italien
Nach den Bekenntnissen von Merkel, Hollande und Draghi Wie die große Euro-Rettung aussehen könnte

Ist die Krise noch zu meistern? Kanzlerin Merkel, Frankreichs Präsident Hollande und EZB-Chef Draghi sagen Ja. Doch unter Wirtschaftswissenschaftlern tobt ein Streit. Es geht vor allem um die Frage, wie sich drohende Staatsbankrotte und Bankenpleiten abwenden lassen - und welcher Preis dafür zu zahlen ist. Von Catherine Hoffmann

Spanischer Minister kritisiert Bundesregierung "Deutschland soll mehr Solidarität zeigen"

Die EZB will Madrid mit dem Ankauf von Staatsanleihen aus der Schuldenkrise helfen. Spaniens EU-Minister ist das jedoch nicht genug. Im Gegenteil: Gerade von Deutschland erwartet er mehr Unterstützung.

Anleihenkäufe durch die EZB Außer Kontrolle

Meinung Die Europäische Zentralbank stellt sich hinter den Euro. Die Märkte erwarten, dass sie bald wieder Staatsanleihen kauft. Doch das ist nicht demokratisch legitimiert. Ein Kommentar von Nico Fried

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Wege aus der Schuldenkrise EZB will Spanien mit Anleihe-Käufen retten

Exklusiv Die Euro-Länder wollen nun doch weitere Hilfen für Madrid aus dem ESFS-Rettungsschirm bereitstellen: Die Europäische Zentralbank soll spanische Staatsanleihen kaufen, um die Zinslast des Landes zu verringern. Madrid muss nur noch den entsprechenden Antrag stellen. Aber das Vorgehen ist umstritten. Von Cerstin Gammelin, Brüssel, Nico Fried, Berlin und Thomas Urban, Madrid

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Wege aus der Schuldenkrise Merkel und Hollande wollen "alles" für den Euro tun

Ihre Aussagen gleichen sich fast aufs Wort: Erst Zentralbankchef Draghi, jetzt Kanzlerin Merkel und der französische Präsident. Sie wollen "alles tun, um die Euro-Zone zu schützen". Die Märkte reagieren positiv.

Debatte über Forderungsverzicht der EZB Kratzen am griechischen Schuldenberg

Um das Land aus der Krise zu bekommen, müssen die hohen Schulden weg. Nur wie? Griechenlands Wirtschaft schwächelt, Steuereinnahmen bleiben aus. Brüssel denkt nun offenbar darüber nach, Athen anders zu helfen - vielleicht mit einem neuen Schuldenschnitt.

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Soziales Netzwerk legt Quartalszahlen vor Facebook macht Millionen-Verlust

Das erste Quartal als börsennotiertes Unternehmen endet für das soziale Netzwerk Facebook mit einem Verlust von 157 Millionen Dollar - trotz Umsatzsteigerung und größerer Nutzerzahl. Die Aktie fällt auf ein Rekordtief. Doch der Werbemarkt macht ein bisschen Hoffnung.

Versicherungskonzern Ergo streicht jede vierte Stelle

Bis zu 1350 Arbeitsplätze könnten wegfallen: Erst führte der Ergo-Versicherungskonzern nur verschiedene Marken zusammen, jetzt folgt der jeweilige Vertrieb. Auch die verbleibenden Mitarbeiter müssen sich auf Veränderungen einstellen.

Folgen der Sparprogramme Spaniens Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau

Schon jetzt hat das Land hat die höchste Arbeitslosigkeit in der EU. Doch die Zahl steigt immer weiter: Fast 25 Prozent der Spanier haben keinen Job. Und bei den Jugendlichen ist die Lage noch viel schlimmer.

Ankauf von Staatsanleihen Bundesbank warnt EZB

Die Märkte freuen sich schon: Die Europäische Zentralbank könnte wieder klammen Ländern beispringen und nervösen Händlern Staatsanleihen abkaufen. Doch schon regt sich Protest: Die Bundesbank kritisiert solche Pläne scharf.

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Schweizer Banker meiden Ausland Zwangsurlaub in den Bergen

Zehntausend Schweizer Bankern bleibt in diesem Sommer wenig anderes übrig, als in den Bergen zu entspannen. Sie werden wohl in der Heimat Urlaub machen - denn im Ausland könnten sie verhaftet und an die USA ausgeliefert werden. Einen Ausweg gibt es nur für ihre Chefs. Von Wolfgang Koydl, Zürich

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Apple-Konkurrent Galaxy-Verkäufe bringen Samsung hohe Gewinne

Das neueste Modell verkaufte sich zehn Millonen Mal in nur zwei Monaten. Samsung liegt mit seinen Smartphone-Verkäufen wohl sogar vor der Konkurrenz von Apple - und verdient kräftig. Der südkoreanische Elektronikkonzern hat seinen Gewinn um 50 Prozent gesteigert.

Aufrufe der Professoren Das Leiden der Ökonomen

Plötzlich laut: In den vergangenen Wochen haben sich zahlreiche Ökonomen zu Wort gemeldet. Vielen macht die jüngste Entwicklung in der Euro-Krise und einer Bankenunion derart zu schaffen, dass sie sich mit Aufrufen bemerkbar machen. Wer vertritt welche Positionen? Eine Übersicht.

Ein neuer Kapitalismus? Das Ende der Nachkriegsdemokratie

Der Klassenkampf ist zurück. Überall im Westen wollen die Menschen wissen, wer für die Krise bezahlt. Dabei ist dies längst entschieden: Bei der Verteilung der Konkursmasse des Schuldenstaats zählen die Ansprüche der Gläubiger mehr als die seiner Bürger. Der europäische Wohlfahrtsstaat ist Geschichte. Ein Gastbeitrag von Wolfgang Streeck

Bankia-Skandal in Spanien Ehemaliger IWF-Chef Rato im freien Fall

Millionen Sparer hätten wegen ihm beinahe ihr Geld verloren: Ex-IWF-Chef Rodrigo Rato soll die Milliardenpleite der spanischen Bankengruppe Bankia verschuldet haben. Nun wird gegen den Mann zwischen Horst Köhler und Dominique Strauss-Kahn ermittelt. Von Thomas Urban, Madrid

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Krach zwischen Fiat-Chef und VW-Konzern VW will Marchionne als Lobby-Chef loswerden

Die Rede ist von einem "Blutbad" und ruiniösen Rabatten: Fiat-Chef Sergio Marchionne und der VW-Konzern liefern sich derzeit einen erbitterten Streit. Der Wolfsburger Autohersteller fordert jetzt sogar den Rücktritt des Italieners als Präsident des europäischen Branchenverbandes. Es ist nicht das erste Mal, dass Fiat und VW aneinandergeraten.

BASF
Schwächelnde Konjunktur Krisensturm erreicht deutsche Wirtschaftsinsel

Meinung "Made in Germany" war weltweit ein Renner, die hiesige Wirtschaft blieb von der Finanzkrise bislang nahezu verschont. Damit ist jetzt Schluss: Deutsche Großunternehmen wie Siemens, BASF und Daimler klagen über schleppende Geschäfte und dramatische Unsicherheit. Die Aussichten sind düster. Doch es gibt auch positive Signale. Ein Kommentar von Caspar Busse

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US-Autobauer Ford ruft eine halbe Million Geländewagen zurück

Fast 500.000 Autos zurück ins Werk: Der US-Autobauer Ford startet eine Rückrufaktion für den Geländewagen Escape - in Europa bekannt als Ford Maverick. Durch einen Konstruktionsfehler könnte das Gaspedal klemmen.

Mario Draghi
Märkte bejubeln EZB-Chef Draghi will Euro um jeden Preis retten

Mario Draghi will den Zusammenbruch des Euro verhindern - koste es was es wolle. Mit einer resoluten Ankündigung versetzt der italienische EZB-Chef die Märkte in Euphorie. Die Zentralbank hat tatsächlich die Mittel, um die angeschlagenen Euro-Staaten zu entlasten. Doch der Einsatz wäre nicht ohne Risiko.

Hartz-IV-Bezieher Jobcenter kürzt Männern häufiger Hartz IV

Sie lassen Jobs sausen oder erscheinen nicht zu Terminen: Wenn die Jobcenter ALG-II-Empfänger bestrafen, trifft es weitaus häufiger Männer als Frauen, sagt eine neue Studie. Die Forscher schlagen dafür eine Reihe von Gründen vor.

Passagierzahlen Deutsche Bahn fährt Rekord ein

Zum ersten Mal sind in einem Halbjahr mehr als eine Milliarde Passagiere mit der Deutschen Bahn gefahren. Doch ein Konjunktureinbruch könnte den Güterverkehr hart treffen. Der Börsengang spielt für die Bahn derzeit überhaupt keine Rolle mehr.

Lokführer bekommen mehr Gehalt Wegweisender Abschluss

Schöne Ferien - für die Lokführer gibt es mehr Gehalt, Reisende brauchen keine Streiks zu fürchten. Was die Gewerkschaft GDL ausgehandelt hat, gilt nun als Vorgabe für die Gespräche über die Gehälter der anderen Bahn-Angestellten.

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Folgen der Konjunkturkrise Siemens sagt Osram-Börsengang ab

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten durchkreuzen die Pläne von Siemens: Der Elektrokonzern hat den Börsengang seines Tochterunternehmens Osram abgesagt. Stattdessen will er Osram-Anteile direkt an seine Aktionäre weitergeben. Auch in der Bilanz hinterlässt die Konjunkturkrise inzwischen deutliche Spuren. Der Konzern muss sparen.

Konsumlaune noch stabil Teure Möbel und ein bisschen Angst

Die Deutschen kaufen im Juli sogar noch lieber ein als im Juni. Sparen ist im Moment nicht sehr lukrativ. Doch die Stimmung der Verbraucher könnte bald kippen: Sie fürchten, dass die Krise nach Deutschland kommt.