9. April 2014, 15:46 ⁄ Gemälde von Ex-Präsident Bush Plagiator, Versager, Amerikaner

Kanzlerinnenporträt: Angela Merkel, links gemalt von George W. Bush, rechts ein Foto.

(Foto: Larry W. Smith/dpa/Armin Linnartz/CC-by-sa-3.0)

Der ehemalige Präsident George W. Bush ist so etwas wie ein Naturtalent, was die Herstellung von Ölgemälden betrifft, ein ehrbarer Amateur.  mehr...

9. April 2014, 09:32 ⁄ Initiative gegen Gehaltsunterschiede Obama schart die Frauen um sich

US-Präsident Obama bei der Unterzeichnung der "Executive Order" gegen Diskriminierung in Gehaltsfragen.

(Foto: Bloomberg)

Wie hältst du es mit den Frauen? Eine knifflige Frage für die Republikaner, die immer noch das weiße, männliche Amerika verkörpern. Mit zwei Federstrichen sorgte US-Präsident Barack Obama nun dafür, dass sich die Konservativen nicht um eine Antwort drücken können.  mehr...

5. April 2014, 06:51 ⁄ Amerikas Ex-Präsident malt Zeitgenossen George W. Bush und wie er die Welt sah

Beginnen wir mit einer Übertreibung. George W. Bush ist vom uncoolsten Menschen dieses Planeten zu einer Hipster-Ikone geworden. Bevor die Kommentarspalte unter diesem Blogeintrag gleich überläuft: Das schrieb jüngst die Zeitschrift Vanity Fair in ihrer Online-Ausgabe.  mehr...

4. April 2014, 18:57 ⁄ Zwischenbilanz bei Obamacare Obamas symbolischer Sieg

US-Präsident Barack Obama und sein Vize Joe Biden bei der Obamacare-Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses.

(Foto: AFP)

Erleichtert. Stolz. Nicht ganz sorgenfrei, aber hoffnungsvoll. So dürfte sich Barack Obama in diesen Tagen fühlen. Für sein wichtigstes Projekt, die Krankenversicherung Obamacare, sieht es nach dem Pannen-Start im Herbst wieder ganz gut aus. Mehr als sieben Millionen Amerikaner haben mittlerweile eine Police für Obamacare abgeschlossen - dabei hatte sich das Weiße Haus nur sechs Millionen als Ziel gesetzt. Obama lässt sich also feiern, freut sich über die Verschnaufpause und das Weiße Haus verbreitet die gute Nachricht auf allen Kanälen.  mehr...

3. April 2014, 23:17 ⁄ Unfreiwilliger Werbeauftritt Obama in der Selfie-Falle

Baseball-Spieler David Ortiz mit US-Präsident Obama im Rosengarten des Weißen Hauses

(Foto: Reuters)

Ach Selfies, ihr habt eure Unschuld verloren! Ihr lieblichen kleinen Selbstporträts, die ihr inzwischen einer ganzen Generation Heranwachsender den Namen gebt, seid für ahnungslose Prominente inzwischen eine echte Marketingfalle. Euer neuestes Opfer: Barack Obama.  mehr...

18. März 2014, 11:02 ⁄ US-Senator Mitch McConnell Lächeln + Schweigen = Hype

Mitch McConnell: neuer Netz-Star der US-Republikaner.

(Foto: Screenshot Youtube)

Vorsicht, dieses Lächeln kann täuschen. Mitch McConnell ist kein freundlicher Großvater, der auf der Veranda am späten Nachmittag einen Whiskey genießt und dem Spiel der Enkel dezent interessiert folgt. Mitch McConnell aus Kentucky führt die republikanische Minderheit im US-Senat an und ist ein mit allen Wassern gewaschener Polit-Profi.  mehr...

11. März 2014, 20:01 ⁄ Obama-Auftritt in Comedy-Show "Was sollen wir mit Nord-Ikea machen?"

Barack Obama (links) in der Web-Sendung von Zach Galifianakis.

(Foto: Screenshot: funnyordie.com)

Die erste Frage ist gleich ein Knaller: "2013 haben Sie einen Truthahn begnadigt. Was haben Sie für 2014 geplant?", will Zach Galifianakis wissen. Er fragt das nicht irgendjemanden, nein. Er fragt den amerikanischen Präsidenten. Er fragt: Barack Obama.  mehr...

21. Januar 2014, 18:27 ⁄ Fünf Jahre Präsident Obama Kampf um das eigene Image

US-Präsident Barack Obama bei einer Rede Ende Dezember 2013.

(Foto: AFP)

Jeder Schritt, den Barack Obama macht, wird von Amerikas Medien beobachtet. Das Weiße Haus achtet peinlich genau darauf, welche Bilder des US-Präsidenten erscheinen und wer ihn interviewen darf. Immer mehr Journalisten schimpfen über diesen "Kontrollwahn", der manche an Orwell erinnert und Kritik erschwert. Obama kümmert das nicht: Ein Jahr nach seiner Wiederwahl gewährt er dem Chefredakteur des Magazins New Yorker exklusiven Zugang und schildert die Welt, wie er sie sieht.  mehr...

13. Januar 2014, 17:26 ⁄ Fox-News-Chef Roger Ailes Konservativ, paranoid, mächtig

Roger Ailes, der Gründer von Fox News, bei einem Empfang in New York im April 2012.

(Foto: AFP)

Insgesamt 614 Interviews hat Gabriel Sherman geführt, um das Phänomen von Fox-News-Boss Roger Ailes zu ergründen. Nach drei Jahren Arbeit erscheint nun "Die lauteste Stimme im Raum", die "inoffizielle Biographie" über einen der umstrittensten Männer der US-Politik. Darin zeichnet der Journalist den Senderchef als ebenso genialen wie machtbewussten Strippenzieher, dem es weniger um die Ausgewogenheit der Fakten gehe als um den Erfolg der Republikaner.  mehr...

10. Januar 2014, 16:50 ⁄ Reichtum der US-Abgeordneten Millionärstreffen im Kongress

Der laut einer Studie reichste Kongressabgeordnete, der Republikaner Darrell Issa, auf dem Weg ins US-Kapitol in Washington

(Foto: AFP)

Es ist eine erstaunliche Zahl: Laut einer aktuellen Studie sitzen im US-Kongress mehr Millionäre als Nicht-Millionäre. Dies hat das unabhängige Center for Responsive Politics aus den offiziellen Einkommenserklärungen der Abgeordneten und Senatoren errechnet. Mit einem Vermögen von 464 Millionen Dollar ist der Republikaner Darrell Issa der reichste Mann im Kongress - er wurde reich mit einer Firma, die Alarmsysteme für Autos herstellt.  mehr...

10. Januar 2014, 09:44 ⁄ Eklat um Brücken-Stau Chris Christie sagt 20 Mal Entschuldigung

Es war ein Auftritt der Superlative: 107 Minuten lang stellte sich Chris Christie den Fragen der Journalisten. 20 Mal entschuldigte er sich bei den Bürgern von New Jersey. Sein Herz sei "zerbrochen" und er schlafe schlecht, bekannte der gebeutelte Gouverneur. Dann kündigte der Republikaner eine Fahrt nach Fort Lee an, um die vom Mega-Stau betroffenen Menschen dort um Verzeihung zu bitten.  mehr...

9. Januar 2014, 12:19 ⁄ Hoffnung der US-Republikaner Charaktertest für Chris Christie

New Jerseys Gouverneur Chris Christie bei der Stimmabgabe im November 2013. Er wurde mit großem Vorsprung wiedergewählt.

(Foto: REUTERS)

Es klingt wie eine Episode aus der Mafia-Fernsehserie "Sopranos", die bekanntlich in New Jersey spielt. Ein Bürgermeister verweigert dem Gouverneur im Wahlkampf die Unterstützung. Also wendet sich eine Vertraute des Gouverneurs an einen Bekannten in der Verkehrsbehörde. Einige Wochen später versinkt die Stadt des aufsässigen Bürgermeisters im Chaos, weil die wichtige Brücke nach New York teilweise gesperrt ist.  mehr...

4. Januar 2014, 13:27 ⁄ Obamas Strategie 2014 Kompromiss oder Konfrontation

In seinem Urlaub auf Hawaii widmete sich US-Präsident Barack Obama ausführlich dem Golfspiel.

(Foto: AFP)

Obama liebt das Golfspiel. Im Urlaub auf Hawaii spielt er so viel, dass US-Medien schon seinen Stil analysieren. Der US-Präsident spiele fast aufreizend langsam, heißt es. Womöglich denkt Obama auf dem Platz auch darüber nach, was er 2014, im Jahr der Kongresswahl, noch erreichen kann.  mehr...

20. Dezember 2013, 11:58 ⁄ Haftstrafen für Drogenhandel Obamas Weihnachtsgeschenk für Dealer

Häftlinge in einem Gefängnis in Kalifornien.

(Foto: REUTERS)

Clarence Aaron darf nach Hause. Er sitzt seit 20 Jahren im Gefängnis, verurteilt zu dreimal lebenslänglich. Er hat niemanden verletzt, vergewaltigt oder getötet, auch mit den Drogen hat er nicht selbst gehandelt. Mit 24 stellte er den Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer her - und büßte wie ein Drogenboss. So schrieb es das Gesetz vor. Nun soll er bis spätestens 17. April 2014 entlassen werden - auf direkte Anweisung von Präsident Barack Obama.  mehr...

11. Dezember 2013, 12:11 ⁄ US-Haushaltsstreit Ein Kompromiss? Ein Wunder!

Einen Monat vor dem drohenden nächsten Haushaltsnotstand haben sich Demokraten und Republikaner auf einen Mini-Kompromiss geeinigt. Der Deal, den der Republikaner Paul Ryan und die Demokratin Patty Murray ausgehandelt haben, zeigt einen für die aktuelle Washingtoner Polit-Elite außergewöhnlichen Pragmatismus. Ryan, 2012 noch Tea-Party-Hardliner an der Seite von Mitt Romney, beweist damit, dass er gewisse Realitäten akzeptiert und nicht länger in einer Wunschwelt lebt.  mehr...

20. November 2013, 12:36 ⁄ Bush bei Jay Leno George W. sucht die Gnade der Geschichte

George W. Bush sieht entspannt aus. So entspannt, dass seinen Kritikern die Zornesröte ins Gesicht steigen dürfte. Gemeinsam mit seiner Frau Laura sitzt er auf dem Sofa des Late-Night-Talkers Jay Leno und wirkt wie ein Mensch, der seinen Frieden gemacht hat. Mit der Welt und seiner Rolle darin, mit seiner Präsidentschaft und der Kritik daran.  mehr...

19. November 2013, 15:01 ⁄ Dauerkrise um Obamacare Drei Verlierer und ein Gewinner

Die schlechten Nachrichten häuften sich zuletzt für Barack Obama

(Foto: dpa)

Es wird einsam um Barack Obama. Noch immer funktioniert die Website "healthcare.gov" nicht richtig, auf der sich die Amerikaner für die neue Krankenversicherung "Obamacare" anmelden sollen. Alle sind sauer auf den Präsidenten: Die Bürger fühlen sich belogen, die Demokraten sorgen sich um ihre Wiederwahl und die Republikaner gerieren sich als Besserwisser. Wer im Ringen um das neue Gesundheitssystem profitiert - und wer verliert. Ein Überblick.  mehr...

10. November 2013, 12:01 ⁄ US-Reformideen gegen NSA-Ausspähung Mehr Freiheit, weniger Patriotismus

Der Republikaner Jim Sensenbrenner will die Arbeit des US-Geheimdiensts NSA stärker kontrollieren und die Möglichkeiten der Agenten begrenzen.

(Foto: AFP)

Jim Sensenbrenner weiß, wie man sich in Washington durchsetzt. Seit 1979 vertritt der Republikaner seinen Wahlkreis in Wisconsin im Repräsentantenhaus. In Verhandlungen sei Sensenbrenner "wie ein Pitbull", stöhnen Demokraten. Kurz nach 9/11 initiierte er mit dem demokratischen Senator Patrick Leahy den "Patriot Act", der den Geheimdiensten nach den Terroranschlägen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zugestand. Doch nach Edward Snowdens Enthüllungen über die NSA steht für die beiden nun fest: Genug ist genug.  mehr...

7. November 2013, 13:16 ⁄ US-Vizepräsident Joe Biden Falsch verbunden

US-Vizepräsident Joe Biden im Januar 2013

(Foto: dpa)

Joe Biden ist ein Mann, der keine Zeit verliert. Kaum stand am Dienstagabend fest, dass der Demokrat Marty Walsh neuer Bürgermeister in Boston werden würde, ließ sich der Vizepräsident mit Walsh verbinden. Und kaum hatte Walsh abgehoben, rief Biden: "Du Teufelskerl, Marty, du hast es geschafft!" Doch leider hatte Biden nicht das neue Stadtoberhaupt in der Leitung, sondern einen Namensvetter. Der saß im 30 Minuten von Boston entfernten Natick in seinem Wohnzimmer und verfolgte gerade, der Zufall will es, die Wahl mit seiner Frau im Fernsehen.  mehr...

21. Oktober 2013, 17:03 ⁄ Webportal für Obamacare Peinliche Panne für den Tech-Präsidenten

"Bitte warten": Viele Amerikaner machten in den letzten Wochen die Erfahrung, dass das Webportal der US-Regierung für die Krankenversicherung Obamacare fehlerhaft war.

(Foto: AFP)

Es ist ein gewagter Vergleich, den Ross Douthat in der New York Times wählt. Die Obama-Regierung sei genauso schlecht vorbereitet und inkompetent bei ihrem Sturm auf den Gesundheitsmarkt wie sich die US-Armee während der Amtszeit von George W. Bush in den Irak-Krieg stürzte. Das klingt überzogen und geschmacklos, aber irgendwie hat Douthat recht: Dass Obama daran scheitert, eine funktionierende Website programmieren zu lassen, verblüfft. Denn schließlich hat er sich als Wahlkämpfer auf die besten Techniker verlassen und zudem handelt es sich bei Obamacare um sein wichtigstes innenpolitisches Projekt.  mehr...

18. Oktober 2013, 16:02 ⁄ Republikaner nach Ende des Haushaltsstreits "Kompromisse? Gibt es für die Tea Party nicht"

Ted Cruz, Senator aus Texas und Held der Tea-Party-Bewegung, bei einer Protestveranstaltung vor dem Kapitol in Washington.

(Foto: AFP)

Unsicherheit? Selbstzweifel? Nichts davon ist von den Tea-Party-Vertretern zu hören, die sich zum Last-Minute-Deal im US-Kongress äußern. "Wir bereuen gar nichts", tönt Matt Kibbe von "Freedom Works" und schimpft über die Kapitulation der Establishment-Republikaner. "Wir brauchen mehr echte Konservative im House", befindet der Abgeordnete Raul Labrador aus Idaho. Dass das Image der Republikaner unter Amerikas Wählern immer schlechter wird, stört die Hardliner nicht: Sie sind von der Mission getrieben, ihre Werte zu verteidigen.  mehr...

16. Oktober 2013, 18:19 ⁄ Amerikas Kriege Wie Obama lernte, die Drohnen zu lieben

Der US-Autor Jeremy Scahill bei seinen Recherchen in Somalia für sein Buch "Schmutzige Kriege".

(Foto: Kunstmann Verlag)

Nein, Jeremy Scahill ist nicht enttäuscht von Barack Obama. Als Scahill 2008 nach Europa kam, war der heutige US-Präsident noch Kandidat. Damals seien viele Deutsche erbost gewesen, als er am Messias-Image von Obama kratzte, erinnert sich der Journalist und Autor Scahill. "Wer seine Reden las und sah, welche Berater er anheuerte, konnte ahnen, dass Obama keine Friedenstaube werden würde", sagt Scahill. Für ihn steht fest: Der Demokrat Obama verleiht vielen Methoden seines Vorgängers eine gefährliche Legitimität.  mehr...

15. Oktober 2013, 16:09 ⁄ USA vor Zahlungsunfähigkeit Alte Feinde ringen um Ausweg

Sie ringen seit Jahren um Kompromisse in der US-Politik: Die Demokraten Nancy Pelosi und Harry Reid sowie John Boehner und Mitch McConnell (Archivbild aus dem Jahr 2012).

(Foto: AFP)

Die Uhr tickt: Bis zum 17. Oktober haben Demokraten und Republikaner noch Zeit, um eine Anhöhung der Schuldenobergrenze zu beschließen und dadurch einen Staatsbankrott der USA abzuwenden. Zuletzt zeichnete sich eine Einigung im Senat ab, danach wäre das republikanisch dominierte Repräsentantenhaus am Zug. Auf welche Personen es nun ankommt, was ihnen wichtig ist und welche Rolle persönliche Feindschaften spielen. Ein Überblick.  mehr...

10. August 2013, 16:32 ⁄ Buch über Washingtons Politzirkus Machtelite außer Rand und Band

Im Capitol in Washington arbeiten die Senatoren und Mitglieder des Repräsentantenhauses.

(Foto: AFP)

Bei einer Trauerfeier sollte es eigentlich getragen zugehen. Die Gäste loben den Verstorbenen und sprechen den Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Nicht so in Washington. In Amerikas Hauptstadt werden bei einem solchen Anlass Visitenkarten ausgetauscht, Intrigen geschmiedet und Allianzen geschlossen. Bereits in der Eingangsszene skizziert Mark Leibovich das Grundmotiv seines Sachbuch-Bestsellers "This Town": Es geht um Macht, Eitelkeit und das ungesund enge Verhältnis von Politik, Wirtschaft und Politik.  mehr...

25. Juli 2013, 07:48 ⁄ Obama zur Lage der US-Wirtschaft Jobs, Jobs, Jobs

US-Präsident Obama bei seiner Rede in Galesburg

(Foto: REUTERS)

Für Barack Obama waren die jüngsten Washingtoner Debatten über strengere Waffengesetze, die Datengier der NSA und diverse Skandale nur eine lästige Ablenkung. Der US-Präsident will sich auf die für viele Amerikaner wichtigsten Fragen konzentrieren: Wann sinkt die Arbeitslosigkeit und wann steigen die Löhne? Seine Grundsatzrede hält Obama an einem Ort, an den er besonders gute Erinnerungen hat.  mehr...