Meinung
Syriens Machthaber Baschar al-Assad hat seine Strategie gefunden: Das Regime hält die großen Städte und Verbindungsstraßen, den Rebellen überlässt er die Provinz. Das ist die Garantie für die Fortsetzung des Gemetzels im Land - auf Jahre hinaus. Die Nachbarstaaten können und wollen dem nicht zusehen, doch sie verfolgen sehr unterschiedliche Eigeninteressen.
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Meinung
Seite an Seite mit der syrischen Armee attackiert die Hisbollah die von Rebellen gehaltene Stadt Al-Kuseir - und zieht damit den Libanon in den syrischen Sumpf. Warum die paramilitärischen Einheiten der "Partei Gottes" den Waffengang riskieren.
Ein Kommentar von Sonja Zekri, Kairomehr...
Iran steckt in einer Systemkrise. Mittel- und Oberschicht wenden sich ab von der Regierung, nur die Armen stehen noch zum Kleriker-Regime. In dieser Lage versucht der geistliche Führer Chamenei jedes Risiko auszuschließen - bei der anstehenden Präsidentschaftswahl gilt nur ein Kandidat als reformorientiert.
Von Tomas Avenarius, Kairomehr...
Der eine soll Informationen an den israelischen Geheimdienst Mossad weitergegeben haben, der andere an die CIA. Iran hat zwei Männer wegen angeblicher Spionage hingerichtet, teilte die örtliche Staatsanwaltschaft mit. Um wen es sich handelt, ist bisher nicht bekannt.
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Die Liebe als Rettung oder als Verbot: Bei den Filmfestspielen in Cannes geht es um das stärkste menschliche Gefühl, inklusive Kehrseite. Zudem: Ryan Gosling als Dealer, ein Vampirfilm von Jim Jarmusch - und ein schwuler Matt Damon.
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Künstler Shahin Najafi wird oft als iranischer Eminem bezeichnet, nun erscheint das erste Buch von dem Mann, der 2012 mit einer Todes-Fatwa bedroht wurde. "Wenn Gott schläft" ist keine Klageschrift, sondern erzählt von einer Jugend in Teheran, zwischen Bibelstunden und aufregenden Nächten.
Von Jan Dreesmehr...jetzt.de
Wie sieht es aus in Somalia, in Syrien, in Russland? Zum Welttag der Pressefreiheit veröffentlichen die "Reporter ohne Grenzen" eine Auswahl beeindruckender Fotos aus der internationalen Bilderflut.
Von Irene Helmesmehr...
Eine halbe Million Menschen aus Syrien sind nach Jordanien gekommen, die Situation in den Lagern ist katastrophal. Täglich strömen mehr in die Zelte, wo Menschenhandel herrscht und sich mafiöse Strukturen gebildet haben. Selbst die Absicht der Deutschen, 5000 Syrer aufzunehmen, würde eher zu mehr Konflikten führen als zur Entspannung beitragen. Wer soll die Flüchtlinge auswählen? Und wie?
Von Sonja Zekri, Saatarimehr...
Syrische Rebellen sollen das Grab eines muslimischen Heiligen geschändet haben, jetzt droht Irans Führung mit Konsequenzen. Aus Furcht vor Gewalt fliehen Tausende sunnitische Familien aus der Küstenstadt Banias. Obama sieht dennoch keinen Grund, in Syrien einzugreifen.
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Nach der Bombardierung durch Israels Luftwaffe hat sich Syrien in einem Brief an die Vereinten Nationen gewandt. Der UN-Sicherheitsrat solle die israelischen Angriffe stoppen, sonst drohe ein Krieg.
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Der syrische Bürgerkrieg droht zu eskalieren. Das Bombardement durch die israelische Luftwaffe bezeichnete ein syrischer Regierungsvertreter als "Kriegserklärung". Die Arabische Liga fordert die Vereinten Nationen zum Handeln auf.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Meinung
Keine Zeit für lange Debatten: Die Luftangriffe auf Syrien sind nach israelischer Logik ein Akt der Selbstverteidigung. So konsequent das erscheint, so groß sind die Risiken einer Eskalation.
Ein Kommentar von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Vor dem Jüdischen Weltkongress findet Außenminister Westerwelle deutliche Worte gegen den Judenhass. In Ungarn hat sich das Klima für Minderheiten zuletzt stark verschlechtert - und Regierungschef Orbán das Problem in seiner Eröffnungsrede kaum anerkannt.
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Nach dem israelischen Raketenbeschuss könnte sich der Krieg in Syrien zu einem internationalen Konflikt ausweiten. Israel tut so, als sei nach den Angriffen alles wieder wie gehabt. Doch jetzt ist das Land unter Zugzwang.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Ausgerechnet der Assad-Verbündete Russland bringt Bewegung in die Syrien-Krise. Mit der Idee einer Friedenskonferenz weckt Moskau hohe Erwartungen, jetzt stehen Gespräche mit Großbritanniens Premier Cameron und Außenminister Westerwelle an. Doch wie groß ist Putins Wille zum Frieden wirklich?
Von Johannes Kuhnmehr...
Iran hält nicht viel vom westlichen Internet. Deswegen baut es sich ein eigenes Netzwerk. Jetzt soll es auch einen Ersatz für den 3D-Kartendienst Google Earth geben.
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Wenn Kinder am Sonntagmorgen durch die Welt telefonieren, ist das doch schön. In Peking machen sie ihre pfeifenden Eltern auf andere Art glücklich. Und Buenos Aires demonstriert eindrücklich, wie angewandte Globalisierung funktioniert.
SZ-Korrespondenten berichten Kurioses aus aller Welt.mehr...
Der Deutsche Martin Kobler, UN-Sonderbeauftragter im Irak, soll helfen, einen zerstörten Staat aufzubauen. Er verhandelt, hört zu, reist unermüdlich durchs Land - und bleibt trotz aller Probleme ein Optimist.
Von Tomas Avenarius, Bagdadmehr...
Das "Geistergeld" kommt in Tüten, Koffern und Rucksäcken: Um seinen Einfluss auf die afghanische Regierung zu sichern, karrt der US-Geheimdienst CIA laut "New York Times" seit Jahren reichlich Bargeld in den Palast von Präsident Karsai. Dutzende Millionen Dollar sind so versickert - positive Folgen hat die Geldsack-Politik nicht.
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Der frühere Chefunterhändler Irans im Atomkonflikt tritt bei der Präsidentschaftswahl im Juni an. Sein Ziel sei es, "konstruktive Beziehungen zur Welt" aufzubauen, sagte Hassan Rohani am Donnerstag.
mehr...Politicker
Es wäre ein Deal von insgesamt zehn Milliarden Dollar: Die USA wollen den Nahen Osten massiv aufrüsten - unter anderem mit neuen Raketen für Kampfjets, verbesserten Radarsystemen und neuen Tankflugzeugen. Die Waffen sollen nicht nur Israel, sondern auch Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate auf einen möglichen Angriff Irans vorbereiten.
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Die kanadische Polizei hat zwei Männer festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, einen Terroranschlag auf einen Personenzug geplant zu haben. Eine Verbindung zum Anschlag in Boston gibt es nicht, wohl aber zur Terrorgruppe al-Qaida.
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Weil sie ein Attentat auf einen Zug geplant haben sollen, sind zwei Männer in Kanada dem Haftrichter vorgeführt worden. Bei der Anhörung stritten sie die Anschuldigungen ab - und zeigten sich schockiert über die Verdächtigung durch die Polizei.
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Ein verurteilter Mann in Iran wird zur Erniedrigung in Frauenkleidern zur Schau gestellt. Doch statt Abschreckung ruft die vermeintliche Bestrafung eine ungewöhnliche Protestaktion hervor: Im Internet ahmen Männer das Beispiel nach - als emanzipatorisches Exempel.
Von Josh Groeneveldmehr...
Der Angriff auf die iranische Botschaft in Berlin sorgt für diplomatische Verwicklungen. Außenminister Westerwelle telefoniert mit seinem Amtskollegen in Teheran - und der macht klar, dass Iran eine genaue Untersuchung des Vorfalls erwartet.
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