Der Widerstand gegen die Umtriebe der Islamfeinde wächst: Münchner Parteien, Kirchen und Clubs wehren sich gegen die Kampagne des Extremisten Michael Stürzenberger. Der reagiert auf die wachsende Proteste mit einer Fotomontage - in Anspielung auf die Terroranschläge in New York.
Von Bernd Kastnermehr...
Höhere Steuern? Nee, die grüne Basis sieht im Wahlkampf andere Prioritäten. Erneuerbare Energien und den Kampf gegen das Betreuungsgeld, zum Beispiel. Das muss der Parteispitze zu denken geben. Zumal auch die Beteiligung am Mitgliederentscheid eher mau ausfällt.
Von Michael König, Berlinmehr...
"Personen, die vorher nicht zur Gewalt neigten, sind jetzt gewaltbereit": Bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts warnt Innenminister Friedrich, dass Islamisten und Rechtsextreme sich zu wachsender Gewaltbereitschaft hochschaukeln. Die Zahl der Salafisten wächst sprunghaft.
Von Sebastian Krassmehr...
Trotz Bedrohungen und Anschlägen stellt sich die brandenburgische Bürgerinitiative "Zossen zeigt Gesicht" seit 2009 den Umtrieben der Neonazis in ihrer Kleinstadt entgegen. Jetzt erhält sie den Dachau-Preis für Zivilcourage.
Von Sophie Burfeindmehr...
Rechte Gewalt ist ein ostdeutsches Problem - so lautet das Klischee. Tatsächlich prügeln rechte Schläger aber immer häufiger auch im Westen. Das liege auch am Staat, der beim Kampf gegen Neonazis versage, beklagt eine Stiftung gegen Rechts.
Von Pascal Paukner und Antonie Rietzschelmehr...
Der Verfassungsschutz in Bayern erklärt, wie rechtsextremistische Gruppen sich über soziale Netzwerke an junge Menschen, bevorzugt im Alter von 12 bis 15 Jahren, annähern. Und er klärt darüber auf, wie man sich gegen diese Manipulationsversuche schützen kann.
Von Sophie Burfeindmehr...
In der Nacht zum 29. Mai 1993 legen Neonazis im Haus der Familie Genç in Solingen Feuer. Fünf Menschen sterben, die Tat wird zum Symbol für die fremdenfeindlichen Exzesse im jungen wiedervereinigten Deutschland. Auch 20 Jahre danach sind Erinnerungen an die schreckliche Tat präsent.
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Seit Beginn des NSU-Prozesses häufen sich in München Angriffe und Sachbeschädigungen. Zuletzt hat ein Trio Parolen gegen Linke auf Straßen geschmiert - einer der Verdächtigen ist als Mittäter des Neonazis Martin Wiese bekannt.
Von Florian Fuchsmehr...
Rassistisch, antisemitisch und schwulenfeindlich: So bezeichnet Frankreichs Innenminister die rechtsextremen Bewegungen im Land. Nach der tödlichen Skinhead-Attacke auf einen jungen Antifa-Aktivisten will die Regierung diese Gruppen nun zerschlagen.
mehr...Politicker
Der Berliner Landesverfassungsschutz hat seitenweise Akten zu Rechtsextremismus vernichtet - trotz Einlagerungsvermerk des Landesarchivs. Ein Zusammenhang mit der NSU-Mordserie soll zwar nicht bestehen, die Opposition spricht dennoch von einem Skandal.
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Exklusiv
Unzureichend, unübersichtlich, verworren: Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert die staatlichen Programme gegen Rechtsextremismus. Eine neue Behörde im Bundeskanzleramt soll die Präventionsprojekte bündeln und ihnen mehr Schlagkraft geben.
Von Heribert Prantlmehr...
Meinung
In der Öffentlichkeit stehen Burschenschaften für verstaubte Rituale, für Rückwärtsgewandtheit, mehr noch: für unverhohlenen Rechtsextremismus. Linke Studentenvertreter fordern ein Verbot aller Verbindungen. Sie sind aus der Zeit gefallen, ja. Doch ein Verbot? Nein.
Ein Kommentar von Johann Oselmehr...
Die Evangelische Versöhnungskirche in Dachau will künftig bei Gedenkfeiern für die Opfer Hitler-Deutschlands auch die Verbrechen der Neonazis anklagen und die Verantwortung von Staat und Gesellschaft thematisieren.
Von Helmut Zellermehr...
Der Skandal um die rechtswidrige Vernichtung von Akten beim Berliner Verfassungsschutz weitet sich aus. Die Chefin der Behörde bestätigte jetzt einen Zeitungsbericht, wonach bereits im Jahr 2010 Unterlagen über eine rechtsextreme Organisation geschreddert wurden.
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Ein breites gesellschaftliches Bündnis mobilisiert 1500 Münchner gegen eine Handvoll Rechtsextremer und Gegner des geplanten Zentrums für Islam in Europa. Mehr als 1000 Polizisten sind im Einsatz.
Von Silke Lode und Franz Kottedermehr...
Die Stadt will die Aktivitäten rechtsextremer und islamfeindlicher Gruppen schärfer bekämpfen. In den Bezirksausschüssen sollen Beauftragte gegen Rechtsextremismus installiert werden. Und zwei breite Bündnisse rufen zu Demonstrationen auf - kurz vor Beginn des NSU-Prozesses.
Von Bernd Kastnermehr...
Er ist in der öffentlichen Wahrnehmung nur eine Randfigur des NSU-Terrors. Dabei ist Ralf Wohlleben wegen Beihilfe zum Mord in neun Fällen angeklagt. Trotz der Inhaftierung hat er weiterhin vielfältige Kontakte zur rechten Szene.
Von Hans Leyendeckermehr...
"Wir tolerieren keine Form von Rassismus": Der Verband der Münchner Kulturveranstalter reagiert auf die Vorwürfe des Ausländerbeirats mit Unverständnis. Dass Menschen an der Klubtür scheiterten, habe nichts mit der Hautfarbe der Gäste zu tun. Das sei ein ganz normales Phänomen des Nachtlebens.
Von Thierry Backesmehr...
Exklusiv
V-Leute sind am NPD-Verbotsverfahren nicht beteiligt. Das haben die Innenminister der Länder schon per Beschluss festgelegt. Bis heute aber gibt es keine schriftliche Zusicherung, dass das wirklich so ist. Vor allem, weil immer noch nicht klar ist, wer so ein Testat unterschreiben soll. Manche Innenminister wollen das lieber ihren Beamten überlassen.
Von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Seit Monaten sammelt "Die Freiheit" in München Unterschriften gegen ein geplantes Islamzentrum. Im Stadtrat mehren sich Stimmen, die für einen offensiveren Kurs gegen die Hetze von Michael Stürzenberger sind.
Von Dominik Hutter und Silke Lodemehr...
Respekt für den Bundesrat - und dennoch keine Unterstützung. Das Kabinett hat beschlossen, den Antrag auf Verbot der NPD nicht zu unterstützen. Rechtsextremismus sein eine "gesellschaftliche Daueraufgabe".
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Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger fordert Konsequenzen aus den Fehlern bei der Terror-Fahndung - auf die umstrittenen V-Leute will sie aber nicht verzichten. Im SZ-Gespräch erklärt die Ministerin, wie ein NPD-Verbotsverfahren dennoch erfolgreich sein könnte und was der Staat im Kampf gegen rechts jetzt tun muss.
Interview: Heribert Prantlmehr...
Exklusiv
Er hat die Gewaltbereitschaft der Neonazi-Szene unterschätzt - das räumt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann im SZ-Interview ein. Den Sicherheitsbehörden in Thüringen wirft er schwere Versäumnisse bei ihren Ermittlungen gegen die Zwickauer Terrorzelle vor.
Von Mike Szymanskimehr...
"Wir hassen Kinderschänder": Die Facebook-Gruppe hat eine einfache Botschaft, doch sie gefällt vielen. Und auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, wer dahinter steckt: Rechtsextreme setzen immer stärker auf soziale Netzwerke wie Facebook und Youtube. Für die Jugendschützer verschärft sich damit das Problem der rechtsextremen Propaganda im Internet.
Von Jan Bielickimehr...
Wissen ist Macht, doch vielen Bürgern sind die Hintergründe des Rechtsextremismus nicht sehr bekannt. sueddeutsche.de stellt drei Internet-Projekte vor, die aufklären und informieren.
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