Auftakt zum Max-Frisch-Jahr 2011: Zum 100. Geburtstag erscheinen zwei neue Biographien. Die eine liest sich wie eine Proseminararbeit - die andere wie das Werk eines Schlachters.
Von H. Böttigermehr...
"Wir gehören zum Suhrkamp Verlag, nicht aber in die Gesellschaft eines, der den Verlag aufs Spiel setzen will": In einem Aufruf bekennen sich die Suhrkamp-Autoren zu ihrer Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz. Gleichzeitig erreicht die Dämonologie im Streit um den Verlag eine neue Stufe.
Von Christopher Schmidtmehr...
Sie fühlt sich als Französin, doch sie lebt in Amerika: Für Julie Delpy sind die kulturellen Unterschiede zwischen ihrem Herkunftsland und ihrer Wahlheimat zu einem Lebensthema geworden, das sie nun in ihrem neuen Film "2 Tage New York" erneut verarbeitet. Ein Gespräch über Partytiere im 16. Jahrhundert, Poesie und Pornografie.
Interview: Paul Katzenbergermehr...
"Erst waren wir naiv, dann entweder verbittert oder selbstgerecht. Jetzt sind wir gleichgültig". Nach zwanzig Ehejahren zieht Maria alleine nach Berlin. Stephan Thomes Roman "Fliehkräfte" ist ein nostalgischer Abgesang auf die Vorzüge der bürgerlichen Lebensform.
Von Meike Fessmannmehr...
Alt werden in einer Umgebung, in der man sich nicht verstecken muss: In Berlin hat Europas erstes Mehrgenerationenhaus für Schwule und Lesben seine Pforten geöffnet. Die Wohnungen sind nicht ganz billig, aber sehr begehrt. Sogar junge Leute ziehen in den "Lebensort Vielfalt" ein.
Von Thorsten Schmitz, Berlinmehr...
Mal anonym, mal vollkommen ohne Scheu: In Deutschland gibt es eine kleine, aber eifrige Szene bloggender Lehrer. Sie diskutieren Frust, Freude und Fachdidaktik - und die Höchststrafe der Woche.
Von Johann Oselmehr...
Im "Baal" sitzen die Gäste seit drei Jahrzehnten inmitten einer Büchersammlung. Auch nach vielen Umbauten fühlt man sich hier wie zu Hause, denn die Osteria besitzt eine besondere Atmosphäre. Die Besitzerin spricht sogar von einer "Persönlichkeit".
Von Konstantin Kaipmehr...
Warum die Friedhöfe von Zürich einen Besuch wert sind, eine Schiffsrundfahrt sich hier gleich dreifach lohnt und mit welchem Satz Sie Zürcher glücklich machen:
Tipps für die Zürich-Reise von SZ-Korrespondent Wolfgang Koydlmehr...
Ebenso bedeutend wie erfolglos: Der Schriftsteller Paul Nizon gilt als einer der wichtigsten Autoren unserer Zeit. Doch lebt der 82-Jährige in Einsamkeit und gilt immer noch als Geheimtipp. Ein Gespräch über Frauen, seine Freundschaft zu Max Frisch und sein Ruf als Egomane.
Interview: Sven Michaelsenmehr...SZ-Magazin
Zum 25-jährigen Bestehen ihres Vereins bevölkern die Mitglieder des Ebersberger Kulturkreises selbst als Schauspieler die Bühne. Gezeigt wird Max Frisch.
Von Rita Baedekermehr...
Zwei Seiten Papier reichten aus, um das deutsch-türkische Anwerbeabkommen zu schließen, das Deutschland für immer verändert hat. Türkische Einwanderer und ihre Kinder haben seit jenem 30. Oktober 1961 die Bundesrepublik geprägt - und das Wirtschaftswunder mitgestaltet. Bis heute wird viel zu wenig über den Reichtum, die Schätze und die Erfahrung gesprochen, die Deutschland dabei gewinnt.
Von Heribert Prantlmehr...
"Too big to fail" - dieser Satz hat die Regierungen in den USA und Europa viele Milliarden gekostet. Weil sie sich nicht trauten, Banken in die Pleite zu schicken. Doch Moody's sagt nun, dass das künftig anders sein könnte. Die Anleger sind entsetzt. Aber es ist der richtige Ansatz.
Ein Kommentar von Hans von der Hagenmehr...
Das erste Fax von Martin Walser, Urlaubsgrüße von Theodor Adorno und Max Frisch: Mitarbeiter des SZ-Magazins wühlten sich durch Tausende Ordner des riesigen Suhrkamp-Archivs - und fanden dabei einige Überraschungen.
mehr...
In dieser Woche teilte Alice Schwarzer wieder tüchtig aus - und musste tüchtig einstecken. Daran war nicht nur Kristina Schröder schuld. Lernen Sie mitzureden über: Feminismus.
Von Ruth Schneebergermehr...
Er ist der Star des deutschen Kinos: Regisseur Fatih Akin hat es nach ganz oben geschafft - als Sohn türkischer Einwanderer, der im sozialen Brennpunkt aufwuchs. Ein Gespräch über Schule, Bildung, Integration - und chancenlose Migranten.
Interview: Oliver Das Guptamehr...
Beschwingt, ironisch, leichtfüßig, verstörend, unwiderstehlich, fragil und berauschend: Bei der Lektüre von Literaturkatalogen pfeift es in den Ohren.
Von Alex Rühlemehr...
Der Regisseur Oskar Roehler spricht über die sexuellen Experimente der 68er, die Perücken seiner Mutter und Hitlerbildchen in der Schublade.
Interview: Rebecca Casatimehr...
Der israelische Historiker Saul Friedländer erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der 74-Jährige habe "den zu Asche verbrannten Menschen Klage und Schrei gestattet, Gedächtnis und Namen geschenkt."
mehr...
Sie sind Heavy-Metal-Fan und können trotzdem lesen und schreiben? Dann ist das hier das Richtige: Eine Liebeserklärung an den Heavy Metal und seine Veteranen. Natürlich mit Bildergalerie.
Von Christoph Schwennickemehr...
Zwischen "Bonjour Tristesse" und Böllscher Moral - Volker Schlöndorff, der Mann, der mehr Literatur auf die Leinwand gebracht hat als alle anderen deutschen Regisseure, wird siebzig.
Von Fritz Göttlermehr...
Schily tobt, heißt es. Das ist glaubhaft. Aber es ist ein Toben am falschen Ort, zur falschen Zeit und über das falsche Subjekt. Das, was vom Zuwanderungsgesetz noch übrig geblieben ist, war kaum erhaltenswert.
Von Von Heribert Prantlmehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.