Ultrakonservativ ist das Gremium, das die Kandidaten für die Präsidentenwahl in Iran bestimmt. Auch ein Vertrauter Mahmud Ahmadinedschads wurde nicht zugelassen. Dagegen will der derzeitige Amtsträger vorgehen - und beim Ayatollah vorsprechen.
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Irans früherer Präsident Rafsandschani darf bei der kommenden Präsidentenwahl nicht antreten. Der Wächterrat verweigert ihm laut der staatlichen Nachrichtenagentur Fars die Teilnahme.
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Einem Bericht der "Washington Post" zufolge hat Iran eigene Soldaten nach Syrien geschickt, die gemeinsam mit der regulären Armee und Hisbollah-Miliz gegen die Opposition kämpfen. Laut Bundesnachrichtendienst hat sich das Assad-Regime inzwischen militärisch stabilisiert. Die aktuellen Entwicklungen im Newsblog.
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Der eine soll Informationen an den israelischen Geheimdienst Mossad weitergegeben haben, der andere an die CIA. Iran hat zwei Männer wegen angeblicher Spionage hingerichtet, teilte die örtliche Staatsanwaltschaft mit. Um wen es sich handelt, ist bisher nicht bekannt.
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Kurz nachdem Syriens Machthaber Assad in einem Interview die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung zerstört, greifen seine Truppen die strategisch wichtige Rebellenhochburg Qusayr an. Die Regierung macht damit deutlich: Strategisch geht es ihr um das Kernland, politisch spielt sie auf Zeit. Die internationale Gemeinschaft kann nur machtlos zusehen.
Von Johannes Kuhnmehr...
Meinung
Seite an Seite mit der syrischen Armee attackiert die Hisbollah die von Rebellen gehaltene Stadt Al-Kuseir - und zieht damit den Libanon in den syrischen Sumpf. Warum die paramilitärischen Einheiten der "Partei Gottes" den Waffengang riskieren.
Ein Kommentar von Sonja Zekri, Kairomehr...
Der Einfluss von Ahmadinedschad in Iran schwindet: Der Wächterrat will dem scheidenden Präsidenten den Prozess machen. Der Vorwurf: unerlaubte Wahlkampfhilfe für einen Vertrauten.
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Im Juni entscheidet sich in Iran die Nachfolge von Präsident Ahmadinedschad. Kurz vor Fristablauf hat sich nun auch Akbar Haschemi Rafsandschani in die Kandidatenliste eingetragen. Der Ex-Präsidenten könnte den Wahlkampf entscheidend in Bewegung bringen.
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Der syrische Präsident soll bester Laune sein. Warum auch nicht? Baschar al-Assad muss derzeit keinen Angriff der USA fürchten. Weil die Rebellen Schreckensvideos veröffentlichen, wird der moralische Abstand kleiner. Und militärisch hat Assad zwar keine Kontrolle mehr über das ganze Land. Aber das scheint ihn nicht zu stören.
Von Sonja Zekri, Kairomehr...
In Cannes spürt man einen Druck, dem sich weder Bilder noch Menschen entziehen können. So zeigt der Film "Le Passé", dass Trennungen auch faszinieren können und aus einem täglichen Drama ganz schnell eine Ermittlung werden kann. In "Fruitvale Station" wird ein Todesschuss analysiert.
Von Tobias Kniebe, Cannesmehr...
Syrische Rebellen sollen das Grab eines muslimischen Heiligen geschändet haben, jetzt droht Irans Führung mit Konsequenzen. Aus Furcht vor Gewalt fliehen Tausende sunnitische Familien aus der Küstenstadt Banias. Obama sieht dennoch keinen Grund, in Syrien einzugreifen.
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Israel ist entsetzt: Premier Netanjahu reist nach Russland, um die Lieferung eines Luftabwehrsystems an Syriens Machthaber Assad zu verhindern. Er fürchtet um Israels militärische Überlegenheit. Doch die Regierung in Moskau verweist auf einen alten Vertrag.
Von Frank Nienhuysen, Moskau und Peter Münch, Tel Avivmehr...
Erneut wenden sich die Vereinten Nationen gegen die Gewalt in Syrien: In der insgesamt dritten Resolution fordert die UN-Vollversammlung die Konfliktparteien zur politischen Verständigung auf. Zugleich schockieren neue Berichte über die Brutalität in der Krisenregion die Weltöffentlichkeit.
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Iran wählt einen neuen Präsidenten. Die konservativen Anhänger des Geistlichen Führers Chamenei bringen sich in Stellung und verunglimpfen mögliche Kandidaten aus dem Reformlager. Gefährlich könnte den Konservativen aber der frühere Atomunterhändler Rouhani werden.
Von Rudolph Chimelli, Parismehr...
Gholam-Ali Haddad-Adel hat sich als Kandidat für die iranische Präsidentschaftswahl registriert. Er ist Vertrauter und Berater des obersten politischen und geistlichen Führers Ajatollah Ali Chamenei.
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Nach gescheiterten Atomgesprächen am Wochenende setzt Iran weiter auf Provokation: Präsident Ahmadinedschad will offenbar neue Uran-Anreicherungsanlagen schaffen. Der Komplex soll jährlich 60 Tonnen konzentriertes Uran produzieren können
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Der frühere Chefunterhändler Irans im Atomkonflikt tritt bei der Präsidentschaftswahl im Juni an. Sein Ziel sei es, "konstruktive Beziehungen zur Welt" aufzubauen, sagte Hassan Rohani am Donnerstag.
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Iran hält nicht viel vom westlichen Internet. Deswegen baut es sich ein eigenes Netzwerk. Jetzt soll es auch einen Ersatz für den 3D-Kartendienst Google Earth geben.
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Ausgerechnet Samsung will seine Online-Stores für iranische Kunden sperren. Smartphone-Nutzer in dem Land können dann keine Apps mehr herunterladen. Der südkoreanische Konzern war einer der wenigen Anbieter, die Produkte und Dienste in der Landessprache anbieten. Der Schritt soll Teil der Sanktionen gegen das iranische Nuklearprogramm sein.
Von Benjamin Rombergmehr...
Zwei Dörfer sollen bei dem schweren Beben in Iran zerstört worden sein. Die Zahl der Todesopfer stieg auf knapp 40. Das nahe gelegene Atomkraftwerk blieb jedoch unbeschädigt, teilte Iran der Atomenergiebehörde mit.
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Es wäre ein Deal von insgesamt zehn Milliarden Dollar: Die USA wollen den Nahen Osten massiv aufrüsten - unter anderem mit neuen Raketen für Kampfjets, verbesserten Radarsystemen und neuen Tankflugzeugen. Die Waffen sollen nicht nur Israel, sondern auch Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate auf einen möglichen Angriff Irans vorbereiten.
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