1. Umstrittene Sylt-Reise des Bundespräsidenten — Wulff-Freund Groenewold beklagt "konstruierten Vertuschungsvorwurf"

    Christian Wulff hat sich der "Bild"-Zeitung zufolge als niedersächsischer Ministerpräsident von seinem Unternehmer-Freund David Groenewold den Aufenthalt in einem Hotel buchen und bezahlen lassen. Angeblich forderte der Film-Kaufmann das Hotel zum Stillschweigen auf - Präsidentenfreund Groenewold widerspricht entschieden.

  2. Medienbericht zu Affäre Wulff — Bettina Wulff soll Privatgäste zu Nord-Süd-Dialog geladen haben

    Neue Vorwürfe in der Affäre um Bundespräsident Wulff: Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, soll seine Ehefrau Freunde und Bekannte zum Nord-Süd-Dialog eingeladen haben. Das gehe aus E-Mails der Präsidentengattin hervor, heißt es.

  3. ARD-Deutschlandtrend — Wulff unbeliebter als Westerwelle

    Traumwert für die Kanzlerin, Umfrageabsturz für den Bundespräsidenten: Die Affären von Christian Wulff schaden seinem Ansehen massiv - aber nicht Angela Merkel. Auch die Regierungsparteien können sich laut ARD-Deutschlandtrend freuen.

  4. Bundespräsident in Bedrängnis — SPD verhöhnt "Pinocchio" Wulff

    Immer neue Enthüllungen treiben Christian Wulff in die Defensive. Nun verschärft die SPD ihren Ton gegenüber dem Bundespräsidenten. SPD-Generalsekretärin Nahles spricht von einem "Pinocchio im Bundespräsidialamt" - und Parteichef Gabriel sinniert darüber, ob inzwischen nur noch eine Festnahme Grund genug für einen Rücktritt sein könne.

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  6. Bundespräsident in Bedrängnis — Kontakt zu Unternehmer bringt Wulff erneut in Bedrängnis

    Zurück auf Los: In der Affäre um Bundespräsident Wulff rückt dessen Verhältnis zu Egon Geerkens wieder in den Mittelpunkt. Ein Anwalt des Geschäftsmannes bestätigte einen Medienbericht, wonach Geerkens Kunde bei der Kanzlei war, in der Wulff vor seiner Politikkarriere als Rechtsanwalt angestellt war. Hat es doch eine geschäftliche Beziehung zwischen den beiden Freunden gegeben? Von Ralf Wiegand

  7. Verdacht gegen Wulffs Ex-Sprecher Glaeseker — Razzia im Bundespräsidialamt

    Video Ermittler haben das Büro des Wulff-Vertrauten Glaeseker durchsucht. SPD-Chef Sigmar Gabriel sprach von einem Tiefpunkt der demokratischen Kultur in Deutschland.

  8. Glaesekers Büro im Bundespräsidialamt durchsucht — "Affäre beschädigt Deutschlands Ansehen"

    Einmaliger Vorgang im Bundespräsidialamt: Die Staatsanwaltschaft hat das ehemalige Büro des langjährigen Sprechers von Bundespräsident Wulff, Olaf Glaeseker, durchsucht. Die Opposition sorgt sich um das Ansehen Deutschlands. Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki ist der Auffassung, Wulff müsse zurücktreten.

  9. Politik kompakt  — Hälfte der Deutschen befürwortet Wulffs Rücktritt

    Der Rückhalt für den Bundespräsidenten in der Bevölkerung schwindet: In neuesten Umfragen sprachen sich 50 Prozent der Befragten für einen Rücktritt Wulffs aus. Auch seine Beliebtheitswerte sinken weiter.

  10. Geldgeschäft mit BW-Bank — Landesbank sieht Wulff-Kredit als regelgerecht an

    Die Landesbank Baden Württemberg hat den umstrittenen Kredit der BW-Bank an Christian Wulff überprüft - und dabei keine Regelverstöße entdeckt. Derweil hat der Rechnungshof in Niedersachsen damit begonnen, die Unterlagen zur Sponsoring-Affäre um den Bundespräsidenten zu sichten.

  11. Sponsoring-Affäre von Christian Wulff — Glaeseker soll weitgehend eigenmächtig gehandelt haben

    Hat der geschasste Wulff-Sprecher Glaeseker im Alleingang gehandelt, als er im Namen des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten um Sponsoren warb? Ein Statement des niedersächsischen Finanzministers Möllring legt das nahe: Er sagte, dass Glaeseker bei der Planung eines umstrittenen Lobby-Treffens "immer sehr selbständig gearbeitet" habe.

  12. Bundespräsident in Bedrängnis — Wulffs Staatskanzlei schrieb Gästeliste für Party

    Exklusiv Am Abend der Bundespräsidenten-Wahl feiern 80 ausgewählte Bekannte den Erfolg von Christian Wulff auf Kosten des Eventmanagers Manfred Schmidt. Die Gästeliste für das Fest stammt nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" zum Teil aus Wulffs unmittelbarem Umfeld - und der Bundespräsident wusste von der Liste. Von Hans Leyendecker und Nicolas Richter

  13. Affäre um Bundespräsidenten — NDR berichtet von Sponsorenwerbung "im Namen von Christian Wulff"

    War Wulff bei der Sponsorensuche für die Promi-Sause "Nord-Süd-Dialog" involviert? Der damalige Ministerpräsident verneint das bislang vehement. Doch eine Mail seines langjährigen Vertrauten Olaf Glaeseker legt nahe, dass auch im Namen Wulffs um Gelder geworben wurde.

  14. 300 Jahre König Friedrich der Große — Wulff preist Zuwanderungspolitik des Alten Fritz

    Auf einem Festakt zum 300. Geburtstags von Friedrich II. findet Bundespräsident Wulff warme Worte für den toleranten Preußenkönig - und warnt gleichzeitig vor Mythologisierung. Auf dem Grab des Alten Fritz in Potsdam sammelten sich Blumen - und Kartoffeln.

  15. Klage vor dem Staatsgerichtshof in Niedersachsen  — Wie Wulff sich reinwaschen könnte

    Es ist ein Mittel für Politiker, die unter Druck geraten sind: eine sogenannte Selbstreinigungsklage, die in der niedersächischen Landesverfassung vorgesehen ist. Auch Christian Wulff könnte sie jetzt nutzen. Er kann damit vom Staatsgerichtshof prüfen lassen, ob die Vorwürfe gegen ihn zutreffen. Vorerst klagt nur die SPD. Von Heribert Prantl

  16. SPD will Bundespräsident Wulff verklagen — Vom Schwergewicht zum Fliegengewicht

    Meinung Das Schloss Bellevue als Boxring: Der Bundespräsident steckt zurzeit Schlag für Schlag ein. Jetzt will die SPD die einst von Christian Wulff geführte schwarz-gelbe Landesregierung in Niedersachsen verklagen. Wulff gibt sich unbeeindruckt davon, dass er x-mal angezählt wurde. Doch er ist Staatsoberhaupt, nicht Boxer. Ein Kommentar von Heribert Prantl

  17. Künast zur Causa Wulff — "Herr Bundespräsident, erlösen Sie uns!"

    Die jüngsten Enthüllungen um seinen Ex-Sprecher Glaeseker treiben den Bundespräsidenten weiter in die Defensive. Wulff selbst bestreitet zwar, gegen die Landesverfassung verstoßen zu haben, doch die Opposition sieht in Glaeseker nur ein "Bauernopfer". Grünen-Fraktionschefin Künast ruft Wulff nun sogar offen zum Rücktritt auf.

  18. Wulff geht nach neuen Vorwürfen in die Offensive — Aufklärer in eigener Sache

    "Verstoß gegen die Landesverfassung" in seiner Zeit als niedersächsischer Regierungschef, so lautet der Vorwurf, dem sich Bundespräsident Wulff nun ausgesetzt sieht. Doch anders als bislang stellt sich das Staatsoberhaupt in die erste Reihe jener Aufklärer, die eine gerichtliche Ermittlung fordern. Die zu erwartende Klage vor dem Staatsgerichtshof in Bückeburg begrüßt er, stellt sich aber vor seinen Ex-Sprecher Glaeseker.

  19. Aussagen vor dem niedersächsischen Parlament — SPD will Christian Wulff verklagen

    "Vorsätzlich falsch informiert": Die niedersächsische SPD will Christian Wulff vor dem Landesverfassungsgericht verklagen. Bei einer Lobbyveranstaltung sollen Geschenke verteilt worden sein, die vom Land mitfinanziert wurden - was Wulffs damaliger Staatskanzleichef später geleugnet haben soll. Die Klage könnte bereits kommende Woche eingereicht werden.

  20. Sponsoring in der Politik  — Nicht strafbar - aber das reicht nicht

    Meinung Ob eine kleine Zuwendung für das Sommerfest oder eben der Nord-Süd-Dialog, den sich Wulff-Freund Schmidt von Unternehmern mitfinanzieren ließ: Sponsoring in der Politik ist gang und gäbe, aber nicht explizit verboten. Doch von einem Bundespräsidenten erwartet man mehr, als nur, dass er sich nicht strafbar macht. Ein Kommentar von Heribert Prantl

  21. Italienischer Wissenschaftler zur Kreditaffäre — Was Wulff mit Berlusconi verbindet ...

    ... und was sie trennt: Im Vergleich zu den italienischen Verhältnissen erscheint der Fall des Bundespräsidenten geradezu als Luxusproblem. Und doch stehen in beiden Ländern die empörte öffentliche Meinung und die strenge Haltung der Zeitungen einer opportunistischen politischen Riege gegenüber. Wie gut, dass es noch Staatsbürger gibt, die den Mund aufmachen. Ein Gastbeitrag von Gian Enrico Rusconi

  22. Vertrauen und Glaubwürdigkeit in der Führungsetage — Die Wulffs sind unter uns

    Der Bundespräsident hatte lange das Image, ein anständiger, integrer Mensch zu sein, Typ "Schwiegersohn" eben. Jetzt entpuppt er sich als jemand, der vielleicht nicht lügt, aber auch nicht die Wahrheit sagt. Eine bloße Verirrung der Macht? Und: Was können Führungskräfte aus der Affäre um den Bundespräsidenten lernen, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu erhalten? Ein Gastbeitrag von Dieter Frey und Albrecht Schnabel

  23. Ehemaliger Wulff-Sprecher Glaeseker — "Mephistopheles" flüstert nicht mehr

    Jahrelang arbeitete Olaf Glaeseker an Christian Wulffs Image und machte aus dem chancenlosen Oppositionsführer den zeitweilig beliebtesten Politiker Deutschlands. Nun ist der Mann, der einst den Spitznamen Mephistopheles verliehen bekam, seit Wochen abgetaucht. Viele rätseln, was er macht. Aber überrascht von der Razzia in seinem Haus war die Politik in Hannover nicht. Von Jens Schneider

  24. Privat- und Geschäftsräume durchsucht — Razzia bei Wulffs Ex-Sprecher Glaeseker

    Video Der ehemalige Sprecher von Bundespräsident Christian Wulff ist wegen Korruptionsverdacht ins Visier der Justiz geraten.

  25. Privat- und Geschäftsräume durchsucht — Razzia bei Ex-Sprecher von Bundespräsident Wulff

    Gegen den ehemaligen Sprecher von Bundespräsident Wulff wird wegen Korruption ermittelt. Die Staatsanwaltschaft in Hannover verdächtigt Olaf Glaeseker, er habe sich von dem Veranstaltungsmanager Manfred Schmidt bestechen lassen. Bei mehreren Hausdurchsuchungen stellten die Ermittler mögliches Beweismaterial sicher. Von Jens Schneider

  26. Vorwurf der Bestechlichkeit — Razzia bei Wulffs Ex-Sprecher Glaeseker

    Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die Wohn- und Geschäftsräume von Olaf Glaeseker durchsuchen lassen. Dem ehemaligen Sprecher von Bundespräsident Wulff wird Bestechlichkeit vorgeworfen. Auch bei dem Eventmanager Manfred Schmidt fand eine Razzia statt. Schmidt soll zu Wulffs Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident enge Kontakte zur Staatskanzlei in Hannover gehabt haben.

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